Die Titel seiner Bilder sind rein beschreibend und einfach: “Im Kreis”, “Blauer Kopf”, “Stuhl”, “Kuh”. Man kann sagen, sie sind symptomatisch für seine Weise zu malen. Rolf Altena ist um das Einfache bemüht. Losgelöst von hochgeistigen Auseinandersetzungen. Viele seiner vornehmlich in Eitempera gemalten Bilder in der Sparkassengalerie Schweinfurt (bis 25. Februar) zeigen den Menschen einsam mit großen Augen in einer indifferenten, will man es negativer wenden, traurigen Stimmung.
Allein auf sich gestellt, beleben Gegenstände, allerhöchstens hier und dort mal ein Tier, das als Lastenträger fungiert, die Umwelt. Auf den Betrachter wirkt diese bewusste Reduzierung wohltuend im alltäglichen übermaß, der Hektik und des hohen Lärmpegels. Altenas Bilder verlangen Zeit und das Sicheinlassenkönnen auf etwas, das sich nicht von vorne herein erschließt und sie mit einer geheimnisvollen Aura umgibt. Er bedient sich einer Formensprache, die an frühe Kinderzeichnungen erinnert und Leichtigkeit, ja einen Schwebezustand, suggeriert, der auch mal gewohnte Sehweisen auf den Kopf stellt. überdimensionierte Gesichter, Stühle, unproportionierte Tiere scheinen die Frage zu stellen: Könnte nicht auch manches anders sein? Bestimmt!
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