WikiLeaks – ein “popkulturelles Phänomen”?

In seinem vorletzten Medienpodcast für dieses Jahr hat Hörfunkjournalist Marko Schlichting, Betreiber des Blogs “Markos Medienpodcast – Der kritische Medienkommentar“, das Top-Thema der letzten Tage aufgegriffen. Gemeinsam mit Markus Beckedahl, Chefredakteur von Netzpolitik.org, geht er unter dem Titel “Ein Segen für die Demokratie”: Die Zukunft von Wikileaks und Co” dieser

4540766256_f8b74cc1ba.jpgIn seinem vorletzten Medienpodcast für dieses Jahr hat Hörfunkjournalist Marko Schlichting, Betreiber des Blogs “Markos Medienpodcast – Der kritische Medienkommentar“, das Top-Thema der letzten Tage aufgegriffen. Gemeinsam mit Markus Beckedahl, Chefredakteur von Netzpolitik.org, geht er unter dem Titel “Ein Segen für die Demokratie”: Die Zukunft von Wikileaks und Co” dieser Erfolgsgeschichte 2010 auf den Grund.

Handelt es sich hier um eine “böse Enthüllungsplattform”, ist sie ein “Robin Hood” oder gar ein “Hort der Freiheit”? Für den bekannten Berliner Netzpolitik-Aktivisten ist Wikileaks nicht nur ein “sicherer Hafen” und zugleich Gefahr für alljene, die Geheimnisse zurückhalten möchten, sondern eigentlich noch viel mehr: Er sieht in der transnationalen Organisation, die juristisch schwer fassbar ist, eine “ideale Ergänzung für den Journalismus”. Liefert sie doch eine neue Form des klassischen “Briefkastens”.

Und wie sieht die Sache in Zukunft aus? “WikiLeaks wird Konkurrenz bekommen und das ist auch gut so”, meint Beckedahl. Welche Kritikpunkte er anbringt, wie er die Entwicklung anderer Whistleblower-Plattformen einschätzt und wovor der Experte in diesem Zusammenhang eindrücklich warnt, das hören Sie hier.

Photo: Fräulein Schiller, via flickr

Kommentare

Dieser Artikel hat einen Kommentar. Was ist Deiner?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

  1. Leider wird das Beispiel Likiweaks und die Steuer CD auch zu mehr Korruption führen. Mein Slogan, der in sämtlichen von mir versandten Mails den Abschluß bildet lautet:
    “Zukünftig kann jeder Mitarbeiter öffenlicher Verwaltung, der Zugriff auf einen Amtscomputer hat, die Daten der Mitbürger einsehen und nach Gutdünken verwenden. Gegenteilige Behauptungen sind nur wenig glaubhaft.”
    Orwell und Huxley sind längstens unter uns!