“Amerikaner setzen auf Erdogan und halten eine Islamisierung des Landes für unwahrscheinlich“, das berichten die Deutsch Türkischen Nachrichten. Basis ist die kürzlich von Eurasia Group veröffentlichte “Top Risk 2011-Studie”. Demnach, so heißt es, “läuft die Türkei unter jenen Ländern, deren Entwicklungsprognose stabil und für den Westen positiv sei”.
Ian Bremmer und David Gordon von der Denkfabrik “Eurasia Group” können die weltweit herrschende Sorge um die wirtschaftliche wie politische Lage der Türkei nicht teilen. Zwar sehen auch sie die Gefahren. Doch in Anbetracht des gerade angebrochenen Wahljahres blicken sie optimistisch in Richtung Bosporus. “Die Wissenschaftler setzen hier ganz auf Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan (AKP). Mit ihm werde auch eine zunehmend islamische Türkei nicht den Pfad der Demokratie verlassen, da er eine verbesserte Regierungsführung anstrebe”, ist hierzu zu lesen. Falls Erdogan die anstehende Wahl gewinne, könnte ihm das zunehmend mehr innenpolitische Flexibilität ermöglichen. Die Folge, so heißt es weiter, wäre wahrscheinlich eine größere geo-strategische Absicherung des Landes. Einen Bruch mit dem Westen sehen die Experten jedoch nicht.
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na wollen wir es hoffen!