Es ist eine Tatsache, dass der Grundgedanke von gemeinhin bekannten Belehrungsanstalten, wie Schulen und Universitäten, der ist, den teilnehmenden Schülern oder Studierenden eine Art Perfektion nahe zu bringen.
Ganz in diesem Sinne geht aber auch das Leben und Berufsleben mit uns um. Die allseits präsente “Castingmentalität€ fordert uns überall und stetig dazu auf, “besser€ zu sein, “besser€ zu werden, das Ultimative aus uns heraus zu holen.
Dabei scheint es aber offenbar völlig egal, auf welche Weise es geschieht.
Die durchaus schlechtesten Eigenschaften und niedersten Beweggründe eines Menschen kommen gerade recht, derer wir uns auf Kosten anderer Menschen und vermeintlicher Konkurrenten bedienen, um nur schnell ans vielleicht so ersehnte, aber durch unsere Umwelt eindeutig bezeichnete Ziel zu gelangen. Wir werfen uns in merkwürdige Gewänder, setzen uns dubiose Masken auf, geben uns weitsichtig, obgleich wir eigentlich blind sind und lauschen schließlich gierig dem Beifall entgegen.
Fernsehformate wie “Big Brother€, “Ich bin ein Star- holt mich hier raus€, welches korrekterweise heißen müsste “Ich bin kein Star (mehr), schickt mich dort rein” und auch diverse Casting-Shows tun ihr Übriges und fördern medienwirksam die negative Seite der “Menschlichkeit€. Wie auch viele Jugendliche dies tun, haben wir uns dies einmal zum “Vorbild€ genommen und ein paar wirksame Gesellschaftsspiele entwickelt, die dem Spieler oft schon Erfolge bescheren, ohne dass er selbst hätte präsentieren müssen, was an Leistungen und Fähigkeiten in ihm steckt. Innovationen auf dem deutschen Spiele-Markt, die sich dem Zeitgeist erfolgreich anschließen können:…
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Photo: Benjamin Klack via pixelio.de
ein guter artikel. nicht mehr der neueste aber dafür um so aktueller.