Freizeit-Tipp: Wege, die sich kreuzen

Im 2. Zwischenspiel des Jahres entführt das “Duo Mattick & Huth” in die Zeit des “Wiener Kongresses” “Das Großartige am Hören guter Musik ist doch die Mischung aus Erwartbarem und Überraschendem”, schreiben Wulf Teiwes, Ursula Schleicher und Matthias Rietschel an den Anfang des Jahresprogramms des Bayerischen Kammerorchesters Bad Brückenau (BKO).

wbrwe.jpgIm 2. Zwischenspiel des Jahres entführt das “Duo Mattick & Huth” in die Zeit des “Wiener Kongresses”

“Das Großartige am Hören guter Musik ist doch die Mischung aus Erwartbarem und Überraschendem”, schreiben Wulf Teiwes, Ursula Schleicher und Matthias Rietschel an den Anfang des Jahresprogramms des Bayerischen Kammerorchesters Bad Brückenau (BKO). Den gelungenen Auftakt des Ensembles mit einem “Tanz der sieben Noten” am 6. Januar hatten die drei Vorstände in ihrem Grußwort sicher vorausgeahnt. Steht doch das Orchester nicht erst seit gestern für eben jene Mixtur aus Bekanntem und Neuem. Im 2. Zwischenspiel des noch jungen Jahres soll es in dieser Manier weiter gehen. Unter der Ägide von Flötist Christian Mattick und Pianist Mathias Huth kann das Publikum am 4. März um 19.30 Uhr unter dem Titel “Wiener Kongress” mitten hinein in eine der wohl spannendsten Zeiten der jüngeren Musikgeschichte springen.

Es geht zurück in die Jahre zwischen 1780 und 1830. “Der Wechsel von der Klassik zur Romantik war mit einem grundlegenden Wandel im Verständnis der Musik und des Musikberufes verbunden”, erklärt Pavol Tkac, Pressesprecher des BKOs. Mit Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert werden jetzt drei Generationen von Komponisten herausgegriffen, deren Wege sich einst genau in Wien kreuzten. Im Lola Montez-Saal des Staatsbades begegnen sie sich nun, ergänzt durch kurze Zitate und Briefe, erneut, bevor sie schon wenige Tage später ein weiteres Mal auf Reisen gehen. Bereits am 5. März ist das Duo zu Gast auf Schloss Zeilitzheim und am 19. März im Kloster Wechterswinkel.

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