Autofahrer fordern hohe Alkoholsteuer

Ab wann regiert in Deutschland die Logik? Wie viele Alkoholiker gibt es möglicherweise schon unter den Politikern, so dass sich seit vielen Jahren die Logik in Interessenpolitik umkehrt und damit die Süchte alkoholabhängiger Politiker und gleichsam die der Bürger Deutschlands unterstützt? Ab wann ist wohl zu erwarten, dass in Deutschland

Schweizer_Preise_bald_bei_uns-.jpgAb wann regiert in Deutschland die Logik? Wie viele Alkoholiker gibt es möglicherweise schon unter den Politikern, so dass sich seit vielen Jahren die Logik in Interessenpolitik umkehrt und damit die Süchte alkoholabhängiger Politiker und gleichsam die der Bürger Deutschlands unterstützt? Ab wann ist wohl zu erwarten, dass in Deutschland die Logik regieren wird?

Autofahrer zahlen zu viel

Denn es ist schon beeindruckend, wie viele Kosten und Steuern beispielsweise dem Autofahrer so auferlegt werden, während der Erwerb von Alkohol in deutschen Gefilden immer noch aus der “Portokasse€ bezahlt werden kann: Kraftfahrzeugsteuer für das Jahr, Mineralölsteuer für jeden Liter Benzin, Ökosteuer, anteilige Mehrwertsteuer, Haupt- und Abgasuntersuchungspflicht gegen Gebühren, Mautabgaben. Hinzu kommen hohe Haftpflichtversicherungsprämien und Kaskobeträge, die gezahlt werden sollen. Im täglichen Verkehr erlebt der Autofahrer zudem, dass er gern zunehmend und überall abkassiert wird, wie zum Beispiel an Parkuhren und Parkscheinautomaten.

Deutsche Abzockerseele professionell

Nun stellt man zudem des Öfteren fest, dass es in einigen Regionen meist mehr Autos als vorhandene Parkplätze gibt und der Autofahrer daher vielfach gar keine andere Möglichkeit sieht, vielleicht auch einmal dort zu parken, wo es eigentlich nicht gestattet ist. Hierfür bieten sich hin und wieder die Flächen des eingeschränkten Halteverbots an. Natürlich ist der Mangel an Parkplätzen gewollt, da letztlich die Anzahl der eigentlich sehr beliebten “Falschparker€ die noch höheren Geldsummen in die Staatskassen spült und damit der deutschen Abzockerseele durchaus gerecht wird. Weitere Kollekten lassen sich leicht durch Geschwindigkeitsüberschreitungen und der extra dafür als elektronische Spürhunde vorgesehenen Starenkästen einsammeln.

Summa summarum: Hätten wir keine Autofahrer, die alles mit sich machen lassen, wäre unser Bundesadler mehr als nur ein Pleitegeier, dessen Fütterung vermutlich von ausländischen, karitativen Einrichtungen übernommen werden müsste.

Nun sollte man aber verstehen, dass ein fahrbarer Untersatz für den einen oder anderen Berufstätigen oder auch Behinderten heutzutage unbedingt notwendig und gar nicht mehr fortzudenken ist. Trotz dieser Erforderlichkeit hält Vater Staat das Kollektenbeutelchen auf und erfreut sich diebisch an der lukrativen Beteiligung solcher Unabänderlichkeiten.

Steuern für “Treibstoffe” aller Art

Den umfangreichen Abgaben für ein Auto stelle ich einmal die Alkoholsteuer gegenüber und wundere mich über die Tatsache, dass trotz verminderter Aufnahmekapazitäten des menschlichen Körpers, diverse alkoholische “Treibstoffe€ zu speichern und aufgrund der daraus resultierenden Minderabnahme von Mengen, diese Getränke erheblich preiswerter sind, als der Treibstoff für den fahrbaren Untersatz.

Wie jeder weiß, ist der Alkohol an sich für die innerliche Anwendung beim Menschen nicht zwingend erforderlich, wenn er nicht gerade Bestandteil einer unverzichtbaren Medizin sein sollte. Einige unter uns, die der Volksmund gemeinhin gern als “Alkoholiker€ bezeichnet, werden sogar manchmal, ganz gegen ihren Willen, in so genannte Ausnüchterungszellen verbracht, um dort ihren “Rausch€ auszukurieren. Demnach also handelt es sich beim Alkohol faktisch um ein “Rausch-Gift€.

So, so, denke ich, eines der wenigen Rauschgifte, die tatsächlich frei zu erwerben sind, während etwa der Genuss durchaus harmloserer “Drogen€ staatlich untersagt wurde. Klingt komisch, ist aber so.

Andere Alkoholiker hingegen dürfen sogar “Entziehungskuren€ auf Kosten des Gesundheitssystems für sich beanspruchen, um im Anschluss an diese dann auch irgendwann einmal rückfällig werden zu können, weil ihnen die niedrig versteuerte Schnapsflasche oft dann doch näher ist, als die ermahnenden Worte ihres Arztes.

Bis auf eine mögliche Leberzirrhose, die mancherorts ohnehin immer noch als organisches Kleidungsstück betrachtet wird, kann dem Alkoholiker doch rein gar nichts passieren.

Seine Krankenkasse wird auch künftig, ohne höhere Beiträge von ihm zu verlangen, immer für ihn da sein und ihn finanziell für die Schadensbegrenzung seiner Innereien großzügig unterstützen. Damit kann er sein Eigengeld für die Biersteige des Supermarkts zurückhalten und hat gleichfalls die Sicherheit…

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Photo: Rainer Sturm, via pixelio.de

Kommentare

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  1. Ein wirklich unsinniger Beitrag. Natürlich ist Autofahren teuer. Aber nicht teuer, weil die armen Autofahrer abgezockt werden sondern, weil Autofahren tatsächlich immense Kosten verursacht. Würden die Kosten für den Individualverkehr ehrlich berechnet, so müssten Autofahrer noch viel mehr bezahlen. Ein großer Berg externer Kosten des Autoverkehrs wird jedoch auf die Allgemeinheit abgewälzt!

    http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=3&sqi=2&ved=0CCQQFjAC&url=http%3A%2F%2Fproj33.ipl.lu%2Fforcedownloadfile.php%3Ffile%3D20060404154324_abschaetzung_der_externen_kosten_des_kraftfahrzeugverkehrs_in_luxemburg.pdf&rct=j&q=UPI%2091%2C%20externe%20Kosten&ei=Rck3Tcf3EM2b4AaFluX1Cg&usg=AFQjCNFSZ3TNTBBvyDUWzEXvO1b6IKvl3g&cad=rja

    Übrigens: Über steigendes Kosten des Autoverkehrs regt man sich auf (da heilige Kuh…). Im selben Zeitraum sind die Preise für Brot (Grundnahrungsmittel !!!) viel stärker angestiegen. Wer regt sich darüber auf?

    Die Lösung des Problems kann nicht in einer weiteren Subventionierung des Autoverkehrs auf Kosten der Allgemeinheit liegen, sondern nur in einer Energie- und Verkehrswende!