Zwei Jahre danach – Basicthinking.de interviewt Robert Basic

“Ich saß in einem Cafe in Frankfurt und das Fernsehteam vom ARD hielt mit der Cam drauf. Rund 10 Minuten vor Ablauf der Auktion bin ich zusammen mit dem Tonmann vors Cafe eine rauchen. Als wir wieder hochkamen, war die Redaktionsmaus stinkesauer, wo wir denn waren? Die Auktion war mittlerweile

robbi.jpg“Ich saß in einem Cafe in Frankfurt und das Fernsehteam vom ARD hielt mit der Cam drauf. Rund 10 Minuten vor Ablauf der Auktion bin ich zusammen mit dem Tonmann vors Cafe eine rauchen. Als wir wieder hochkamen, war die Redaktionsmaus stinkesauer, wo wir denn waren? Die Auktion war mittlerweile beendet:)) Also mussten wir das Auktionsende nachdrehen”, erzählt Robert Basic über den Zeitpunkt der Übernahme seines Blogs am 15. Januar 2009 schmunzelnd.

Das war Anfang 2010. 365 Tage zuvor hatten André Vatter und sein Team für einen Betrag von fast 50.000 Euro das Ruder auf “basicthinking.de” übernommen. Zum zweiten “Geburtstag” seines Weggangs sprach er nun mit den Redakteuren Hayo Lücke und Jürgen Vielmeier über die Veränderungen innerhalb von basicthinking.de, aber auch im Leben von Robert Basic.

“Man sollte meine Persistenz und Sturköpfigkeit nicht unterschätzen.”

“Seit dem Verkauf hat sich zunächst grundsätzlich nicht viel geändert, ich blogge mit weniger Speed denn damals. Ich twitter und facebook hin und wieder. Und beschäftige mich nach wie vor mit den Netzentwicklungen”, erzählt der einst meist verlinkte Blogger Deutschlands über seinen heutigen, merklich ruhigeren Alltag. Vom damaligen Verkauf seiner Plattform könne er allerdings nicht leben. Zum einen kooperiere er deshalb verstärkt mit einer Agentur, die sich im den Aufbau von Persönlichkeitsmarken kümmere. Zum anderen bündele er im Moment seine Tätigkeiten als Blogger, um die “eklatante Brücke zwischen Bloggern und Unternehmen” zu schließen. Das seit anderthalb Jahren auf der Agenda stehende Projekt Buzzriders verfolge er allerdings immer noch. Skeptikern gibt er mit: “Man sollte meine Persistenz und Sturköpfigkeit nicht unterschätzen.”

Lesen Sie hier, wie sich seiner Meinung nach die Blogosphäre, aber auch das Bloggen in den vergangenen zwei Jahren verändert hat. Und welche Fragen Robert Basic anschließend seinen Nachfolgern stellt.
Photo: re:publica 10, via flickr

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