“It Gets Better” – Unternehmen senden Videobotschaften gegen Intoleranz

Als Reaktion auf die jüngste Schwulen- und Lesbenhatz in den USA Ende letzten Jahres haben sich nun zahlreiche Mitarbeiter namhafter US-Firmen wie Microsoft, Google oder Yahoo zusammen getan. Innerhalb des so genannten “It Gets Better”-Projekts sprechen sie sich in einzelnen Videobotschaften für mehr Toleranz und ein besseres Zusammenleben aus. Gerade

gennr.jpgAls Reaktion auf die jüngste Schwulen- und Lesbenhatz in den USA Ende letzten Jahres haben sich nun zahlreiche Mitarbeiter namhafter US-Firmen wie Microsoft, Google oder Yahoo zusammen getan. Innerhalb des so genannten “It Gets Better”-Projekts sprechen sie sich in einzelnen Videobotschaften für mehr Toleranz und ein besseres Zusammenleben aus.

Gerade für junge, homosexuelle Leute sei das tägliche Leben nicht immer einfach, betonen die Mitglieder des Projekts nachhaltig. Fast jeden Tag seien sie Schikanen und Mobbing ausgesetzt. Das Gefühl, nicht dazu zu gehören und vor allem nirgendwo hin zu passen mache sich breit. Aus Angst vor Repressalien verstecken sie sich. Dabei bräuchten sie vielmehr offene, erwachsene Vorbilder – ob homosexuell oder nicht – um sie fit für die Zukunft zu machen. Doch genau eine solche sehen viele dieser Teenager nicht. “Während viele dieser Teens für sich selbst keine positive Zukunft sehen, können wir das durchaus”, erklären sie weiter. “Das ‘It Gets Petter’ Projekt wurde dafür gemacht, um jungen, homosexuellen Menschen die verschiedenen Stufen des Glücks, das Potential und das Positive, das sie in ihrem Leben erreichen können, aufzuzeigen.” Man wolle sie daran erinnern, dass sie eben nicht alleine seien – und das es besser WIRD.

“Jedes Video verändert für uns etwas. Ganz gleich, wer es gemacht hat.”

Das ganze Projekt begann im September 2010 mit einem YouTube-Video von Dan Savage und seinem Partner Terry. In diesem wollten sie jungen Leuten Hoffnung schenken, die solchen Belästigungen ausgesetzt waren. Und zwar auf eine ganz persönliche Art. Gerade einmal zwei Monate später war daraus eine weltweite Bewegung geworden. Mehr als 5000 Videos von Privatpersonen war entstanden, die allesamt über 15 Millionen mal angesehen wurden. Viele Prominente unterstützen das Vorhaben mittlerweile. Darunter finden sich etwa US-Präsident Barack Obama, seine Außenministerin Hillary Clinton, Schauspieler Colin Farrell, Anne Hathaway und viele mehr. Doch wichtig ist den Machern etwas anderes: “Jedes Video verändert für uns etwas. Ganz gleich, wer es gemacht hat.”

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