Obst und Gemüse einzulegen, einzukochen – haltbar zu machen – war früher gang und gäbe. Leider ist diese Variante der Konservierung in der heutigen “Wohlstandsgesellschaft€ kaum mehr bekannt.
Die wenigsten kennen überhaupt ein vernünftiges Essen, bei dem es als Nachtisch Kompott gibt, wenn sie denn überhaupt eine ausgewogene Mahlzeit auf den Tisch bekommen.
Omis Vorrat an “Eingemachtem€ war immer überwältigend und da es ausschließlich selbst gemacht wurde, war es auch frei von jeglichen künstlichen Aroma- und Farbstoffen. Allergien und Empfindlichkeit gegenüber manchem Lebensmittel war zu Omis Zeiten nahezu unbekannt.
Es wird immer Leute geben, die diese Tipps belächeln aber denen sei gesagt, dass im Fall der Fälle derjenige am besten lacht, welcher zuletzt lacht und sich entsprechend bevorratet hat.
Außerdem hat “Selbst Einkochen€ einen weiteren großen Vorteil: Zum einen nutzt man die optimale Qualität der frischen Zutaten während der Saison und zum anderen entwickeln sich durch das Konservieren meist eine andere Konsistenz und ein spezieller Geschmack, was den Speiseplan interessanter macht. Auch sind die selbst eingemachten Lebensmittel länger haltbar als die, die man im Supermarkt kaufen kann.
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