Hätten Sie nicht auch gern ein kleines Gärtchen? – Einen Garten, in dem Sie sich nach des Tages “Mühen” ausruhen könnten? Wenn Sie die Frage mit “Ja” beantworten, gibt es eine ganz einfache Lösung. – Gehen Sie in die Politik und werden Abgeordneter.
Von diesem Augenblick an, können Sie ein ganzes Land, als Ihren eigenen Vorgarten betrachten. Sie bräuchten den Garten noch nicht einmal selbst zu bestellen; dafür stehen Ihnen 80 Millonen Gärtner zur Verfügung, die gerne dafür zahlen, die anfallende Arbeit bei Ihnen verrichten zu können!
Sie brauchen auch bei dem benötigten Zubehör nicht zu sparen. Den Rasen könnten Sie beispielsweise aus England importieren lassen; ebenso könnte man den Sand für die Sandkiste der Kinder, aus Abu Dabi einfliegen lassen. Übrigbleibender Sand braucht keinesfalls vernichtet werden; er lässt sich noch zum Augenstreuen verwenden.
Am Ende des Monats, wenn Sie von Ihren Gärtnern dann entlohnt werden, für das Vergnügen arbeiten gedurft zu haben, vergessen Sie nicht darauf hinzuweisen, dass der Kotau für jeden Gärtner zwingende Vorschrift ist! Das sollte unbedingt in einem selbstverfassten Vertrag mit Gärtnern stehen. Benutzen Sie dafür keine der zahlreichen Vor(Dr)ucke!
Mit der Tatsache, dass es Bestrebungen gibt Gärtner, für Freunde im Ausland, nur noch freiwillig arbeiten zu lassen, müssen Sie sich allerdings abfinden.-
Und Sie haben tatsächlich geglaubt, die Leibeigenschaft wäre im “Teutschen Feudalismus” abgeschafft worden?
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