Die Pflanzenheilkunde ” auch Phytotherapie genannt ” ist die älteste Heilkunst der Menschheit. Außerdem ist sie eine Medizin, die arm an Nebenwirkungen und dennoch wirkungsvoll ist.
Mit dem “Quickfinder Pflanzenheilkunde”, einem Ratgeber von Christof Jänicke, Dr. Jörg Grünwald und Dr. Iris Hardewig, kann man jetzt ganz schnell nachschlagen, welche Pflanze bei welchen körperlichen und seelischen Beschwerden hilft. Dabei erleichtern übersichtliche Diagramm-Tafeln die Selbst-Diagnose. Leidet man zum Beispiel unter einem durch Nervosität und Stress gereizten Magen, ist es sinnvoll auf Melisse oder Lavendel zurückzugreifen. Wenn man den Bauch mit Lavendelöl einreibt, wirkt das beruhigend.
Neben Informationen zur Wirkung und Anwendung der Mittel geben die Pflanzenheilkunde-Spezialisten auch Tipps zu bestimmten Präparaten. Im Einführungskapitel werden unter anderem auch die Grenzen der Selbstbehandlung aufgezeigt. Wer sich eingehender mit der Verwendung einer Pflanze beschäftigen will, für den sind die “Pflanzensteckbriefe” im Kapitel 3 des Buches interessant. Dort wurden die 44 wichtigsten Heilpflanzen kurz charakterisiert und ihre Anwendungsbereiche genauer beschrieben.
“Quickfinder Pflanzenheilkunde ” Der
schnellste Weg zur richtigen Behandlung”,
Softcover: 134 Seiten, mit ausgestanztem
Griffregister, Verlag: GU, ISBN:
978-3-8338-1030-5, Preis: 12,90 Euro
Was im Buch zu kurz kommt, ist die Bedeutung der pflanzlichen Ernährung im Interesse der guten Versorgung und der Prävention gegen alle möglichen Krankheiten.
Aber natürlich ist es gut zu wissen, wie man mit den richtigen Pflanzen gegen die vielen Wehwehchen angehen und manche Störungen sogar beseitigen kann. Nur muss man wissen, dass man keine Kräuteressenzen bemühen soll, wenn man wegen Fehlernährung zu gesundheitlichen Störungen gekommen ist. Fehlt die richtige Nahrungskomponente – wie, z.B. Vitamin C bei Skorbut – soll man nicht nach Heilmitteln suchen, auch nicht aus Gottes Kräutergarten.