Ein Teil der Welt ist in Aufruhr, ein anderer Teil der Welt ist gigantisch verschuldet und der größte Teil der Welt ist verarmt. Doch nun sollen auch die Politiker gigantische Erfahrungen machen. Mit Computerspielen. Unter dem Titel: “Ballernde Volksvertreter im Hohen Haus” informiert die ARD die kritische Bevölkerung Deutschlands über die vielfältige Aufklärungsarbeit im Bundestag. Es geht um das ehrenhafte Ziel, bei den Abgeordneten Berührungsängste gegenüber Computerspielen abzubauen.
Die Abgeordneten sollen “sich in einem geschützten Raum an Computerspielen ausprobieren können – weil die meisten sprechen darüber, haben aber doch wenig Ahnung davon”.
Daran sind wir eigentlich gewöhnt
Nicht nur, dass viele Abgeordnete ahnungslos über alles mögliche sprechen, sie stimmen auch über einiges ab, haben aber wenig Ahnung davon. Damit sie nun über die Gesetze zum Schutz der Jugend etwas erfahrener abstimmen können, wurden in den Bundestag unzählige Spielkonsolen hinein geschmuggelt, von denen niemand so richtig weiß, wer sie bezahlt hat. Der Bürger mit seinen Steuern? Oder ein Lobbyist mit seinem Taschengeld?
Gibt es im Bundestag ein Fitnessraum?
Auch der wäre notwendig, um bei den Abgeordneten manche Fettberge abzubauen. “Deutschland wird immer fetter” meinen einige Politiker mit Blick auf ihre Kollegen. Und natürlich auch auf die Harz IV Empfänger, die immer fetter werden, sich aber kein Fitnessraum leisten können.
Und auch ein Puppen-Kabinett müsste man im Bundestag einrichten. Mit lebensgroßen Nachbildungen dankbarer Bürger, die den Abgeordneten ihre Hände entgegen strecken. Und in der einer oder anderen Hand sollten sich auch einige Geldscheine befinden. Damit die Abgeordneten nicht aus der Übung kommen.
Photo: Gerd Altmann, via pixelio.de
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