Erdbeben in Japan – Eine Woche danach

An diesem Freitag ist es genau eine Woche her, dass ein Erdbeben der Stärke neun und in der Folge ein gewaltiger Tsunami das japanische Volk erschütterte. Premierminister Naoto Kan erinnerte heute Mittag via Twittermeldung an die furchtbaren Stunden, die einen Großteil des Nordens zerstört und den Menschen eine zweite, nukleare

kann Kopie.jpgAn diesem Freitag ist es genau eine Woche her, dass ein Erdbeben der Stärke neun und in der Folge ein gewaltiger Tsunami das japanische Volk erschütterte. Premierminister Naoto Kan erinnerte heute Mittag via Twittermeldung an die furchtbaren Stunden, die einen Großteil des Nordens zerstört und den Menschen eine zweite, nukleare Katastrophe in Fukushima beschert haben.

Bei vielen hinterlassen die Bilder, die derzeit aus dem fernen Asien nach Europa gelangen, Sprachlosigkeit. Andere machen die Ereignisse rund um den außer Kontrolle geratenen Atommeiler und die hierzulande gezogenen Konsequenzen schlicht wütend. Der Fernsehsender Al Jazeera, der die Ereignisse mit einem eigenen Liveblog verfolgt, hat aus diesem Anlass mit Kenjiro Monji, dem japanischen Botschafter in Quatar, gesprochen. Im Interview erklärt er, welche Entwicklungen sich in seiner Heimat in den vergangenen sieben Tagen ergeben haben.

Weltweit nehmen die Menschen derzeit Anteil am Schicksal der japanischen Bevölkerung. Einige verleihen ihren Gedanken und Gefühlen in Musikvideos Ausdruck.

Sie glauben an die Kraft der Musik, die wenigstens die seelischen Wunden ein wenig zu heilen vermag.

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  1. Frau Oppelt, wie Sie sicher bemerkt haben, ist dieser Ihr Beitrag nach einer Woche schon von der Schnellebigkeit unserer Zeit eingeholt worden.
    Obwohl die eigentliche Reaktorkrise in Japan im Augenblick abgewendet zu sein scheint, überschlagen sich die Hiobsbotschaften zu den Nachwirkungen des Bebens und des Tsunamis, fast täglich.

    Hier, am RE abzulesen, hat sich das Interesse an der Katastrophe mit der Zahl der vergangenen Tage bereits relativiert. Man ist zur Tagesordnung übergegangen und frönt in der Hauptsache wieder dem Lieblingsthema, dem Klimawandel; wobei leider oft vergessen wird, dass nicht nur die politischen Fehlentscheidungen in der Historie, sondern auch die “Geiz ist Geil-Gesellschaft” ihr Maß dazu beigetragen haben.
    Dass die meisten dieser Beiträge zu Kommentaren herausfordern, ist wohl verständlich; jedoch nach dem 25 Kommentar, der dann mit Beleidigungen, bis zu Verbalinjurien hin, gepflastert ist und auch nur noch wenig konstruktiv, aus den vorgenannten Gründen ist.

    Erstaunt hat mich dabei, dass berufsmäßig geschliffen argumentierende Autoren, wie z.B. ein Rolf Ehlers, sich zu Rechtfertigungen bemüßigt sieht, anstatt über den Dingen zu stehen.
    Das hat mich doch etwas enttäuscht.

    Ich selbst gebe, nur völlig subjektive Statements ab, ohne irgend eine kokettierende Absicht. Ich versuche nur mein Umfeld zu sensibilisieren, damit dort endlich registriert wird, dass es möglich ist seinen Unmut Öffentlich zu machen. Leider liest man dort meine Kommentare nur, ohne selbst aktiv zu werden (ausser mails und Telefon an mich); so bleibt mir nur die Methode des “steten Tropfens” und die Hoffnung, die nächsten Wahlen mögen sehr zahlreich genutzt wereden und bewirken, dass unsere neuen Politprotagonisten, weniger den eigenen Dogmen, als dem abgegebenen Amtseid, folgen.
    Wenn ich mir allerdings die Nachrücker – Forderungen, wie die von Spahn, v.Klaeden, Mißfelder und all Jenen, die sich vom Studium aus direkt in die Parteienarbeit einschleimen; wenn ich mir deren Tun ansehe, beschleichen mich doch erhebliche Zweifel.