Chef des Weltklimarates Pachauri behauptet, dass 17cm Meeresspiegelanstieg die Tsunami in Japan verstärkt haben

Nach dem Erdbeben vom 11.03.2011 verwüstete eine Tsunami-Welle große Teile der japanischen Hauptinsel. Der Chef des Weltklimarates (IPCC), der Ökonom und ausgebildete Eisenbahningenieur Dr. Ranjendra K. Pachauri, hat in der indischen Zeitung “The Hindu” die Behauptung aufgestellt, der Anstieg des Meeresspiegels vom 17 Zentimetern im 20. Jahrhundert habe zu einer

Nach dem Erdbeben vom 11.03.2011 verwüstete eine Tsunami-Welle große Teile der japanischen Hauptinsel. Der Chef des Weltklimarates (IPCC), der Ökonom und ausgebildete Eisenbahningenieur Dr. Ranjendra K. Pachauri, hat in der indischen Zeitung “The Hindu” die Behauptung aufgestellt, der Anstieg des Meeresspiegels vom 17 Zentimetern im 20. Jahrhundert habe zu einer Verstärkung der Verwüstungen beigetragen.

Pachauri äußerte in “The Hindu”:

“In the 20th century, sea-level rise was recorded at an average of 17 centimetres. If the sea-level was significantly lower, clearly the same tsunami would have had a less devastating effect.€

“Im 20. Jahrhundert wurde ein Anstieg des Meeresspiegels um durchschnittlich 17 Zentimeter registriert. Wenn der Meeresspiegel deutlich (um diese 17 cm) niedriger gewesen wäre, hätte die gleiche Tsunami ganz offensichtlich weniger verheerende Auswirkungen gehabt.”

Die Gegenüberstellung:

Laut NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration/ Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten) erreichte die Welle auf den offenen Ozean, vor der Küste Japans, eine maximale Höhe von mehr als 240 Zentimetern (2,4 Metern).

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Der Tsunami türmte sich an der Küste auf und traf beim Kernkraftwerk Fukushima mit einer Höhe von 1400 Zentimetern (14 Metern) auf die Küste. Die Schutzwand des Kernkraftwerks ist 570 Zentimeter (5,7 Meter) hoch. Laut Wikipedia ist der durchschnittliche japanische Mann 1,71 Meter groß, die durchschnittliche japanische Frau 1,58 Meter. Ein Bonsai-Baum wird ungefähr 61 Zentimeter groß. Der Pachauri-Meeresspiegelanstieg beträgt nicht einmal ein Drittel davon.

Die Fakten:

Seit der letzten Eiszeit ist der Meeresspiegel um ca. 120-130 Meter angestiegen. Der stärkste Anstieg fand davon in der ersten Hälfte der Zeit statt.

Der aktuelle, globale Meeresspiegelanstieg, vom Satelliten aus gemessen, weist keinen beschleunigten Anstieg auf, wie man es mit der globalen Erwärmung, besonders einer sich beschleunigenden Erwärmung in der Arktis und Westantarktis erwarten würde. Der Meeresspiegel steigt global mit etwa 3 mm pro Jahr (30 cm pro Jahrhundert) an.

Quellen

Climate Craziness of the Week: IPCC’s Pachauri claims 17cm of sea level rise made the Tsunami worse, but let’s check

Pachauris unhaltbare Behauptungen über den japanischen Tsunami

University of Colorado at Boulder – Sea level change

Kommentare

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  1. Tja, wenn der Meeresspiegel global um 3 cm ansteigt, dann sind es in hundert Jahren 30cm, wie Sie richtig schreiben. In den letzten sechzig Jahren des industriellen Wachstums wären es dann 21 cm, Herr Dr. Ranjendra K. Pachauri liegt mit seinen 17 cm beim Anstieg des Meeresspiegels noch darunter.

    Es ist bewundernswert, wie gekonnt Sie den Herrn Dr. Ranjendra K. Pachauri widerlegen können. Ja, beim Tsunami türmt sich das Wasser aus einer großen Fläche auf einer kleinen Fläche hoch.

    Selbst wenn die Schutzwand um das Kernkraftwerk um 103,75 cm höher, ist es fraglich, ob sie dem Wasserdruck stand gehalten hätte. Dieser sammelt sich auf einer sehr großen Fläche zusammen, um dann auf eine kleine, wehrlose Fläche wie z.B. die Schutzwand gewaltsam einzuwirken.

    Es ist weiter zu bedenken, dass sich die Welle bei dem Aufprall auf eine hohe Schutzwand in noch größere Höhe aufgetürmt hätte. Sehen Sie, Herr Krüger, ich kann die Tsunami-Welle nicht überlisten, die Japaner können es auch nicht und Ihnen bleibt der Weg dazu natürlich offen…