Der Antiraucher-Initiative “Frische Luft für Berlin” ist es nach einem halben Jahr nicht gelungen, die 20.000 benötigten Unterschriften für ein totales Rauchverbot in Berlin zu bekommen. Jetzt soll bis April weiter gegesammelt werden, um doch noch eine Anhörung im Berliner Abgeordnetenhaus zu erreichen. Darauf weist die Initiative “Berlin genießt!” in einer gemeinsamen Erklärung hin.
In dieser heißt es: “Ziel dieser Initiative ist die gesetzliche Umsetzung eines absoluten Rauchverbotes in der Gastronomie und teilweise sogar unter freiem Himmel, an der ‘frischen Luft’ wie zum Beispiel auf Spielplätzen, in Parks, Eingangs- und Außenbereichen von Kliniken bzw. Krankenhäusern.”
Noch im September 2010, als die Initiative ihren Anfang nahm, gab man sich optimistisch. Sprecher Johannes Spatz erklärte damals: “Ich denke, 40.000 schaffen wir.” Jetzt, so ist auf der Website und auf telefonische Anfrage von “Berlin genießt!” zu erfahren, ist mit der Abgabe der Unterschriftenlisten vielleicht erst Mitte April zu rechnen.
Aktuelle Gesetzeslage bietet ausreichenden Schutz
Thoma Michel und Detlef Petereit von der Genussinitiative Berlin erklären hierzu: “Offenbar bietet das derzeitige Rauchverbotsgesetz in Berlin – anders, als von jener Initiative behauptet – Nichtrauchern ausreichenden Schutz, und sie haben genügend Auswahl in der Gastronomie. Daher blieb der euphorische Ansturm auf die Unterschriftensammlung aus.”
Das Aktionsbündnis “Berlin genießt!”, bestehend aus Rauchen in Rixdorf e.V., Ostdeutscher Pfeifenrauchverband, Tabakskollegkum Berlin, Bund mündiger Bürger -LV Brandenburg und der Initiative für Genuss Berlin e.V., ruft nun weiterhin dazu auf, die Forderungen von “Frischer Luft für Berlin” nicht zu unterschreiben. Sie sind der Üerzeugung, Berlin verfüge über ein funktionierendes Nichtraucherschutzgesetz. Es wird betont: “Die bereits bestehenden Beschränkungen für Gäste und Wirte dürfen nicht weiter verschärft werden.”
Photo: ecko, via pixelio.de
Komisch, es sterben mehr Menschen (Kinder!) im Straßenverkehr als durch das sogenannte “Passivrauchen”. Ich bin dafür das dass Musolsaufen (Benzinverbrauch) endlich Kriminalisiert wird. Straßenverkehr und Musol Bohren zerstören die Umwelt aller Menschen. Was geht euch meine Lunge an?
Erst: “Die Raucher”, dann die “Dicken” … und wann werden die “behinderten” wieder weg gesperrt? oder gar…. Meine Oma wusste da noch ganz anderes zu berichten um den “Volkskörper” “sauber” zu halten (sic!)
Wenn es ein Nichtraucherschutz Gesetz gibt, warum gibt es kein Fußgängerschutz Gesetz? Warum werde ich als Elternteil darauf hingewiesen das mein Kind einen Fahrrad Helm tragen soll ? Kein Musolsäufer nimmt Rücksicht auf ein Kind (mit oder ohne Fahrrad) im Straßenverkehr?!
Achso, is nicht Kriegswichtig…. #fail!