Africa Festival 2011: Online-Musik, Ausstellungsfieber und eine Auszeichnung

Es ist angezählt: nur noch wenige Wochen, dann steht das 23. Africa Festival vor der Tür. Vom 2. bis zum 5. Juni wird erneut ein kunterbuntes Völkchen über die Mainwiesen wandern und der altehrwürdigen Universitätsstadt den farbenfrohesten Anstrich des Jahres verleihen. Bereits seit einigen Monaten dringen peu à peu neue

eed1.jpgEs ist angezählt: nur noch wenige Wochen, dann steht das 23. Africa Festival vor der Tür. Vom 2. bis zum 5. Juni wird erneut ein kunterbuntes Völkchen über die Mainwiesen wandern und der altehrwürdigen Universitätsstadt den farbenfrohesten Anstrich des Jahres verleihen. Bereits seit einigen Monaten dringen peu à peu neue Künstlernamen und so manche Highlights aus dem Pressebüro von Afro Project. So auch in dieser Woche.

Die Musik der offenen Bühne jetzt online!

Damit sich die Gäste, die ohne zu übertreiben, aus allen Teilen der Welt anreisen, einen Eindruck  auch von der Musik der offenen Bühne machen können, wurden nun Hörproben einiger Musikgruppen der ersten beiden Tagen online gestellt. Der Musikstil reicht von Salsa über Són und Rumba aus Kuba zu akustischem Folk aus Kenia, Pidgin-Musik aus Ghana und Ragganga Musik aus Haiti. Die Hörproben sind hier zu finden.

eed2.jpgAusstellung “Afrika €“ Ansichten eines Kontinents” von Stefan Schütz

Doch neben Musik spielt auch die Kunst der Fotografie eine herausragende Rolle auf diesem Festival. Mehr als 60.000 Kilometer legte der Fotograf Stefan Schütz zurück, um die Vielseitigkeit der Kulturen und Völker des schwarzen Kontinents zu porträtieren. Seine Reise geht von Marokko und Tunesien im Norden bis Bots¬wana und Namibia im Süden. Sie umfasst die Weite der Strände im Senegal und den unendlichen Himmel über dem namibischen Hartmann-Valley, die Begegnungen mit Dorfältesten in Ghana oder den Marktfrauen von Burkina Faso auf ihrem Weg zur Arbeit.

Seine Sicht auf Afrika ist sehr persönlich. Mit viel Ruhe präsentiert er sein Bild des Schwarzen Kontinents: menschenleere Landschaften, Menschen hautnah oder bei der Arbeit, das Leben auf der Straße und auf Märkten. Entstanden ist so eine Ausstellung mit Bildern von großer Kraft und Eindringlichkeit. Die Fotos sind auch in einem Bildband zu sehen, der für den Deutschen Fotobuchpreis 2010 nominiert wurde. Die Ausstellung ist vom 16. Mai bis 9. Juni täglich (außer Sonntag) in der Stadtbücherei im Falkenhaus zu sehen.

Mehr Infos zum Rahmenprogramm finden Sie hier.

Auszeichnung für das Africa Festival

Last but not least: Die in England erscheinende Zeitschrift Songlines, eines der am meisten beachteten Weltmusik-Magazine, hat das Africa Festival 2010 unter die 25 besten Weltmusik-Festivals außerhalb Großbritanniens gewählt. “Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und werden versuchen, diesem Ruf auch in Zukunft gerecht zu werden”, so das Afro Project Team über diesen schönen Erfolg. Songlines wird das unterfränkische Festival mit dem internationalen Flair in seiner aktuellen Ausgabe, die in diesen Tagen erscheint, vorstellen.

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