Gesundheitswesen: Auf steigende Zahl der Migranten reagieren

Türkische Migrantinnen und Migranten würden durchschnittlich zehn Jahre früher als andere Bevölkerungsgruppen an Herz-Kreislauf-Krankheiten erkranken. Hauptgründe hierfür seien die Ernährung und das Raucher-Verhalten, erklärt Mechthild Rawert, SPD-Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitikerin gegenüber den Deutsch Türkischen Nachrichten. Grund hierfür sei, dass sich der sogenannte healthy-migrant-effect, demzufolge Gastarbeiter der ersten Migrationsphase aufgrund ihrer günstigen

hgtr.jpgTürkische Migrantinnen und Migranten würden durchschnittlich zehn Jahre früher als andere Bevölkerungsgruppen an Herz-Kreislauf-Krankheiten erkranken. Hauptgründe hierfür seien die Ernährung und das Raucher-Verhalten, erklärt Mechthild Rawert, SPD-Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitikerin gegenüber den Deutsch Türkischen Nachrichten.

Grund hierfür sei, dass sich der sogenannte healthy-migrant-effect, demzufolge Gastarbeiter der ersten Migrationsphase aufgrund ihrer günstigen Altersstruktur und der medizinischen Auslese bei der Anwerbung dem hiesigen Gesundheitssystem nur geringe Kosten verursachten, aktuell umkehren würde. Ein besonderes Augenmerk sei darüber hinaus auf die gesundheitliche Versorgung von Kindern zu legen, so die Medizinerin. So seien Kinder mit psychosomatischen Beschwerden unter denen mit Migrationshintergrund überrepräsentiert. Doch noch immer gelte: “Entscheidend für die gesundheitliche Entwicklung ist der soziale Status und nicht die Herkunft der Kinder. Fakt bleibt: Kinder aus armen Familien haben schlechtere gesundheitliche Startchancen. Und hier müssen wir als Gesellschaft und ich als Gesundheitspolitikerin ansetzten.”

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  1. Da ich mich seit Jahren intensiv mit den Fragen der richtigen Ernährung verschrieben habe, freut es mich, dass die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert die Probleme der Gesundheitsvorsorge, bzw. der Prävention von Krankheiten, öffentlich richtig einschätzt. Die Probleme treten bei sozial Schwachen und bei Migranten nur vermehrt auf.

    Unser Gesundheitssystem als solches muss sich mehr um die Bedingungen der richtigen Ernährung kümmern, statt abzuwarten, wann wegen der schweren allgemeinen Fehler in der Ernährung mehr oder minder jeder von uns von Zivilisationakrankeiten erwischt wird, die bei richtiger Lebensweise kaum jemals
    auftreten. Die Politik verlässt sich auf die im Sold der Industrie stehenden Gesundheitsgesellschaften, die sich mit Appellen andie Öffentlichkeit wenden, die oft genug bald nach ihrer Erfindung als berhlt erweisen. Appelle nutzen sowie so selten was.

    Wenn auch das Schrteiben über die Probleme auch noch nicht viel ändert, ist es doch die Basis für künftige Handlungen, die Frau Rawert hoffentlich initiieren wird.