Japan: Die Suche nach den Opfern geht weiter

Einen Monat nach der Erdbeben und Tsunamikatastrophe in Japan wird nun die intensive Suche nach Toten und Vermissten von japanischen und US-amerikanischen Truppen gemeinschaftlich fortgesetzt. Das berichtet Al Jazeera.Demnach seien am heutigen Samstag 22.000 Männer einheimischer Einheiten sowie 110 US-Soldaten zu Wasser, zu Land und in der Luft im Einsatz.

5565664766_77ae75f0a3.jpgEinen Monat nach der Erdbeben und Tsunamikatastrophe in Japan wird nun die intensive Suche nach Toten und Vermissten von japanischen und US-amerikanischen Truppen gemeinschaftlich fortgesetzt. Das berichtet Al Jazeera.Demnach seien am heutigen Samstag 22.000 Männer einheimischer Einheiten sowie 110 US-Soldaten zu Wasser, zu Land und in der Luft im Einsatz.

Mit schwerem Gerät kämpfen sich die Männer durch die verwüsteten Gebiete, um nun auch weitere Aufräumarbeiten vorzunehmen, so unter anderem auch ein Boot, das während des Tsunamis ins Inland gespült wurde. In Schutzkleidung gehüllt stoßen sie diesmal auch in die Evakuierungszone rund um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima I vor.

13.000 Tote und 15.000 Vermisste

“Einen Monat nach dem Erdbeben und dem Tsunami sind immer noch viele Menschen vermisst”, erklärt der Sprecher des japanischen Verteidigungsministeriums, Norikazu Muratani. “Wir werden unser Möglichstes tun, um die Getöteten für ihre Familien zu finden. Mittlerweile wird von 13.000 Menschen ausgegangen, die bei der Naturkatastrophe ums Leben gekommen sind. 15.000 gelten offiziell weiterhin als vermisst. Viele Leichen sind vermutlich ins Meer gespült worden und somit wahrscheinlich nie wieder auffindbar.

In einer ähnlichen Suchaktion vor etwa einer Woche konnten die Einsatzkräfte bereits 70 Leichen bergen. Unterdessen gab es auch für einen kleinen Hund, der seit dem Unglück auf einem Hausdach ausgeharrt hatte, ein Happy End. Nach mehreren Versuchen konnte er schließlich geborgen werden.

Photo: Kordian, via flickr

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