Kopftuchverbot am Arbeitsplatz – Fereshta Ludin blickt zurück

“Ich trage ein Kopftuch seit meinem 13. Lebensjahr aus freien Stücken. Auch, wenn das für manche überspitzt klingen mag; ich trug es ohne Zwang und Druck seitens der Familie oder der muslimischen Gemeinde”, erklärt die Lehrerin Fereshta Ludin aus Baden-Württemberg gegen über den Deutsch Türkischen Nachrichten. 1998 wurde ihr zum

fhhh.jpg“Ich trage ein Kopftuch seit meinem 13. Lebensjahr aus freien Stücken. Auch, wenn das für manche überspitzt klingen mag; ich trug es ohne Zwang und Druck seitens der Familie oder der muslimischen Gemeinde”, erklärt die Lehrerin Fereshta Ludin aus Baden-Württemberg gegen über den Deutsch Türkischen Nachrichten. 1998 wurde ihr zum ersten Mal ein Kopftuchverbot als Lehrerin an öffentlichen Schulen erteilt. Sie wehrte sich und klagte.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte das baden-württembergische Gesetz über das Kopftuchverbot letztlich für rechtmäßig erklärt. Der jungen Frau wurde nach ihrem Referendariatsabschluss ein fast siebenjähriges Arbeitsverbot erteilt. Bereut hat sie ihre Vorgehensweise dennoch nicht. Vielmehr erklärt sie: “Ich wünsche mir für die Zukunft mehr Gelassenheit und Angstfreiheit vor der überzogenen Überfremdungsangst durch Kopftuch tragende Frauen, oder auch eben anders aussehenden Menschen, egal welcher Herkunft oder weltlicher, wie religiöser Anschauung.”

Lesen Sie hier das gesamte Interview.

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