Sind unsere Medien jetzt alle meschugge; droht die Regierung vielleicht mit der Schaffung eines neues Mediengesetzes, oder ist die Willfährigkeit bereits ohne Not so groß, dass alle, ob Print- oder Digitalmedien, die Preiserhöhungen bei totaler Abschaltung der Kernkraftwerke, uns mundgerecht servieren sollen?
Natürlich müssen die Netze zum Transport der elektrischen Energie und der Gasversorgung ausgebaut werden. Aber das ist doch eine Sache, die wir seit mehr als hundert Jahren mit dem sogenannten Grundpreis, der überhaupt nichts mit dem effektiven Verbrauch zu tun hat (obwohl die Versorger uns das ständig suggerieren wollen!) und den Versorgern zusätzlich jedes Jahr hunderte Millionen in die Kassen spült.
Mit diesen Zusatzkosten zu den eigentlichen Verbrauchskosten, hat man früher den staatlichen Monopolisten die Möglichkeit der Instandhaltung der Netze und der garantierten Leistung gegeben; abgesehen von den Subventionen die Versorger, bis heute noch, direkt vom Staat erhalten.
Das alte 2kg schwere Telefon, oder der Kasten mit den paar Spulen und Kontaktleisten, der sich Zähler nennt und in Millionen Stückzahlen zu Preisen von ca. € 5,00 an die jeweiligen Provider geliefert wird, können nun wahrlich nicht als Miete für den Grundpreis herhalten; diese Gebühr ist für die Infrastruktur, zur Erhaltung und Erneuerung gedacht und nicht zur Gewinnmaximierung. Unserere Fahrzeugbetankung ist teuer genug; aber glücklicherweise ist die Benutzung der Zapfpistole noch grundpreisfrei!
Beim Grundpreis handelt es sich um den gleichen Pfründeerhalt, wie das strikte Verbot der Versorger, dem authorisierten Elektro-installateur auch die Installation VOR dem Zähler zu gestatten; obwohl schon viele Versorger diese Tätigkeit des öfteren, durch Subunternehmer ausführen lassen. Bei der Telekom geschieht Änliches.
Dass viele der Energieversorger nur sehr sparsam für den Erhalt ihrer Infrastruktur, gesorgt hatten, zeigten die vielen maroden und verrosteten Überlandmasten, die bei der ersten Schneelast umfielen und ganze Landstriche über Wochen von Netz trennten. Auf Entschädigungszahlungen, wurde nur auf Antrag reagiert.
Aus den einstigen Staatsmonopolen, sind heute Oligopole geworden, denen inzwischen sogar die Regierungen hilflos ausgeliefert sind, wie sich derzeit in Japan sehr deutlich zeigt; so ähnlich kann es uns, eines unschönen Tages, auch ergehen.
Die Versorger möchten nun den „Schwarzen Peter“ an den Verbraucher weitergeben und versuchen mit allen Mitteln, diesen ins Unrecht zu setzen, um die Forderung nach Preiserhöhungen nach Abschaltung, durchzusetzen!
Den Regierungen der Betreiberländer dagegen, geht es in erster Linie um die Endlagerung der Brennstäbe, für deren rechtliche Grundlage niemals gesorgt wurde.
Auf dem Nachtschränkchen eines jedem der Betreiber und der Politprotagonisten, sollte zukünftig ein Bleidöschen mit einen Brennstabfragment stehen, über dessen Anwesenheit jederzeit Rechenschaft abgelegt werden müsste. So würden die jetzigen und zukünftigen Politiker stets an die größte Fehlentscheidung der letzten hundert Jahre, ständig erinnert.
Protestieren wir massiv gegen jegliche Preiserhöhungen der Versorger, die überhaupt nicht gerechtfertigt sind; allerdings sollten wir auch nicht nach dem St. Floriansprinzip argumentieren, wenn neue Leitungen gelegt werden müssen!
Sehr gut, hma tornow.
Meiner Meinung nach sind die Verbraucher durch den “Grundpreis” rechtlich zu Teilhabern der Konzerne geworden. Wer investiert, beteiligt sich nun mal mit seinem Geld an der jeweiligen Firma.
Würden Sie ein gerichtlichen Prozess wagen? Es sollten sich daran aber mehrere Menschen beteiligen! Um Klärung zu erreichen…