Bereits am vergangenen Dienstag hat Readers Edition-Autor Albert Albern auf das “Vergehen” hingewiesen: Während eines Staatsbesuchs in Chile hat der tschechische Präsident Vaclav Klaus vor laufenden Kameras einen Kugelschreiber eingesteckt – ganz dreist und unter den Augen des chilenischen Präsidenten Sebastian Pinera. Mittlerweile ist das dazugehörige Video zum wahren YouTube-Renner avanciert. Fast 3,2 Millionen Menschen haben den gut einminütigen Clip seit seiner Veröffentlichung am 10. April bereits gesehen.
Und das Thema wird weitergedreht. So fragen sich die Redaktionsstuben, wie wertvoll seine “Beute” eigentlich gewesen ist. Handelt es sich wirklich nur um ein “übliches Schreibgerät” oder eher um ein “künstlerisches Halbedelstein-Produkt”? Für den Blogger Typeerati ist derweil klar: “A Star is born“. Er schreibt: “Eigentlich hatte ich die Sache schon abgehakt, so mal sämtliche etablierte Medien und sogar das Fernsehen bereits darüber berichteten. Doch es zeigt mal wieder eindrucksvoll die Macht und letztlich die Kreativität des Internets bzw. seiner Nutzer (…).” Und das sei schließlich auch das Schöne und Interessante an der ganzen Sache: die anschließende Reaktion aus dem Netz, “denn wie es sich gehört gibt es inzwischen auch für Herrn Klaus eine eigene Gruppe auf Facebook, welche ihm quasi aus Solidarität und Anteilnahme so viele Kugelschreiber schicken will, dass er nie wieder einen Stift einstecken müsse.”
Ich denke der Herr Klaus wollte nur sehr deutlich auf die Profanität von Kugelschreibern, beim Unterzeichnen nationaler und internationaler Dokumente, hinweisen.
Standesgemäß wären eigentlich die Einzelanfertigungen von Füllhaltern der Marke Montblanc, zu solchen Anlässen.