Über die Mechanismen der Evolution

Die Evolution ist ein wissenschaftlicher Begriff auf den die Menschen immer noch emotional reagieren, umso erstaunlicher, da die Theorie recht betagt ist. Das liegt wahrscheinlich daran, weil der Begriff so vehement bei Einigen dem religiösen Empfinden widerspricht und deutlich die eigene Einzigartigkeit relativiert. Bei dem Ganzen ist die etablierte Wissenschaft

Die Evolution ist ein wissenschaftlicher Begriff auf den die Menschen immer noch emotional reagieren, umso erstaunlicher, da die Theorie recht betagt ist. Das liegt wahrscheinlich daran, weil der Begriff so vehement bei Einigen dem religiösen Empfinden widerspricht und deutlich die eigene Einzigartigkeit relativiert. Bei dem Ganzen ist die etablierte Wissenschaft aber auch nicht ganz unschuldig, indem sie auf die konstruktive Kritik sehr gereizt reagiert und die Evolutionslehre über jedem Zweifell zu erheben versucht.

Man muss aber kein Kenner der Materie zu sein, um zu verstehen, dass unsere Kenntnisse über die Ursachen der Evolution noch gar nicht vollständig sein können. Dass die Evolution ein Faktum ist, muss eigentlich für jeden denkenden Mensch klar ersichtlich sein, wie aber die Mechanismen funktionieren, darüber muss man doch offen diskutieren können, sollen, müssen und dürfen. Und da hapert es bei den Wissenschaftlern gewaltig. Die Wissenschaft ist zunehmend verkrustet und denkfaul und es nimmt fundamentalistische Züge an, die sie von ihren Gegner, für den außen stehenden Beobachter, schwer zu unterscheiden lässt.

Dabei werden aber Beobachtungen gemacht, die uns auf die vollständige Kenntnis der Mechanismen der Evolution deutlich zweifeln lassen müssen.

Warum verändert sich die Körpergröße allen Meeresorganismen, obwohl in den letzten Jahren keine signifikante Änderung der Temperatur des Meerwasser zu beobachten ist und warum ist das ausgerechnet in Frankreich mit ihren über 60 Nuklearanlagen so deutlich zu sehen?

Auch bei den Schafen ist die Erklärung nicht überzeugend. Aufgrund der Insellage sind die Wetterbedingungen sowieso relativ gleichmäßig. Die gleich bleibende Wassertemperaturen verhindern hier die Ausschläge sowohl nach oben wie nach unten. Die Änderung des Gewichts der Jungschafe nach unten ist aber sehr deutlich. Daraufhin wurde die Hypothese modifiziert und der Koppelung mit dem Reproduktionsfaktor zugeschrieben.

Warum sollten aber die größeren und fittesten Schafe geringeren Reproduktionserfolg heute haben als schwache und kleine und warum es vor 20 Jahren noch umgekehrt war, auf diese Frage geben die Wissenschaftler aber keine Antwort.

Schon bei den Grundbegriffen der Evolution stoßen wir auf ein Problem und zwar wie definiere ich eine Art.

Was schon bei rezenten Tieren ein fast unlösbares Unterfangen ist, ist bei den fossilen Überresten kaum möglich. Eine saubere Definition ist aber die Voraussetzung dafür die evolutionären Prozesse von der Anpassung an Ökosystem zu trennen.

In dem Link unten ist die Problematik auf dem Beispiel der Schnecken gut dargestellt.

http://www.steinkern.de/ablage/schnecken_miozaen.pdf

Es wurde dort auch angedeutet, dass die Morphologie des Individuums von der geografischen Lage des Lebensortes abhängig ist.

Die Schwierigkeit, Spezies und Variation zu definieren, wurde bei der ober-miozänen Schnecke Gyraulus oxystoma im Steinheimer Becken gut sichtbar, wo sich die Form und Struktur der Schnecke von flachen zu hohen und wieder zurück zu flachen Gehäuseformen verwandelte. Die Frage ist aber: haben wir es hier mit einem evolutionären Prozess im Sinne der Selektion, oder einer Änderung durch ökologische Einflüsse z.B. Wasserchemismus, oder hat dass doch etwas mit der bergmannschen Regel zu tun?

Jetzt schauen wir uns das nächste Beispiel an – und zwar sehr prominentes:

Es wurde Beobachtung gemacht, dass der Schnabel der Darwinfinken sich mit der Zeit ändert. Es wurde eine Korrelation mit dem Futterangebot vorgeschlagen. Und als Schlussfolgerung das Aussterben von nicht angepassten Individuen postuliert.

Ich bezweifle diese Schlussfolgerung, weil die Zeiträume zu kurz sind um Überhaupt zu irgendwelcher Selektion führen zu können. Das wäre nur dann möglich, wenn die Umstellung von einer Sterbewelle bei den Finken begleitet wurde und nur wenige Exemplare überleben würden. Das wurde aber nicht beobachtet. Die Anzahl der Finken war weitgehend stabil. Ist das aber so, dann würde ich eine flache gaußsche Verteilung bei der Größe der Schnabel der Finken erwarten, weil sich dieser Prozess über die Generationen ziehen muss und weil die alte Generation immer noch lebte. Die Beobachtung ist aber eine andere, es wurde eine deutliche Zunahme bzw. Abnahme der Größe der Schnabel bei allen Individuen also eine steile gaußsche Verteilung beobachtet.

Schauen wir uns zum Vergleich wie haben wir, Menschen, uns verändert. Auf den nächsten Links sind die Angaben zu Körpergröße der Menschen zu sehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rpergr%C3%B6%C3%9Fe

http://wissenschafts-news.blog.de/2006/04/14/fruhmenschen_teilweise_bis_zu_1_80_meter~728096/

Die Unterschiede sind gering, aber trotzdem klar zu sehen. Zwischen 5000–2000 v. Chr. war die Körpergröße am geringsten, dann stieg sie 500–700 n. Chr. stark, um am Ende des Mittelalters wieder zurückzugehen. Man würde dazu neigen diese Unterschiede auf die Ernährung der Menschen zurückzuführen, aber es kann nicht stimmen, weil die Lebensumstände der Menschen in Europa eigentlich umgekehrte Folgen vorweisen. Die Zeiten zwischen 5000–2000 v. Chr. sind die Zeiten des Überfluss. Die Bevölkerungsdichte erreiche größere Werte als heute in den ländlichen Gebieten. Die Zeiten 500–700 n. Chr. sind aber von Hunger und Armut geprägt. Die Lebensumstände der Menschen waren zu dieser Zeit katastrophal, trotzdem stieg die Körpergröße der Europäer um erst im Mittelalter auf die alte Größe zu schrumpfen als die Lebensumstände wieder sich normalisierten.

Auch bei den Fossilen Funden von Menschen ist die Lage ziemlich verfahren. Die Zuordnung der Funde ist sehr schwierig, weil das morphologische Erscheinungsbild nicht einheitlich mit dem Alter der Funde sich verändert. Die Veränderungen sind so stark, dass man nicht richtig weiß, ob man die Funde dem Menschen Homo sapiens oder dem Homo neanderthalensis zuzuordnen sollte. So wie bei der nächsten Entdeckung aus Israel. Obwohl die Zähne ca. 400000 Jahre alt sind und eigentlich auf keinen Fall dem Homo sapiens zugeordnet werden können, weisen sie die Form auf, die eigentlich viel späteren Formen des Menschen ähnlich ist. Auch bei den jüngsten Funden von Neandertaler sind die Grenzen schwer zu ziehen. Es scheint so, als ob am Ende der letzten Eiszeit das morphologische Erscheinungsbild der Menschen und Neandertaler auf dem Weg war sich aneinander anzugleichen.

Natürlich kann man noch weitere Beispiele nennen. Aber das was ich schon aufgelistet habe reicht uns, um die entsprechenden Rückschlüsse zu ziehen.

Ich möchte jetzt ein Versuch unternehmen die vielen unterschiedlichen Beobachtungen zusammen zu fügen und den Antrieb der evolutionären Prozesse auf den Grund zu gehen, weil es ersichtlich ist, dass die Körpergröße und die Morphologie der Tiere und des Menschen von einem anderen Prozess gesteuert werden muss.

Mein Vorschlag: Über die Bedeutung der Proteinfaltung habe ich schon geschrieben. Wir wissen auch zu welchen Ergebnis die falsche Faltung bei den Polynesier führt. Die richtige Faltung der Proteine wird durch die Chaperone gewährleistet. Sind aber die Chaperone einer Änderungen des Gravitativen Hintergrunds ausgesetzt, verändern sie ihre eigene Struktur und damit verändern sie auch die Faltung der Proteine in dem Organismus. Die Natur nutzt diese Eigenschaft manchmal auch gezielt, um die Organismen auf die regelmäßige Phasen der Starken oder schwachen Werten des GH anzupassen, weil diese Änderungen ihrerseits mit veränderten klimatischen Rahmen in Verbindung stehen.

Die Chaperone, die bei der Faltung der Proteine tätig sind, die dann später bei der Aufbau des Schnabels der Darwinfinken Verwendung finden, werden so sensibilisiert, dass sie in Zeiten der hohen Werte des GH die Proteine enger falten als in den Zeiten der geringen Werte. Diese Sensibilität wurde genetisch selektiert und nicht direkt die Schnabelgröße und diese Selektion wurde durch die regelmäßiges Auftreten von El- Nino verursacht.

Und in der Tat, es besteht eine Korrelation von der Aktivität der Sonne und dem Auftreten des El-Nino-Phänomens. Dazu müssen wie nur die entsprechenden Grafiken Vergleichen.

http://de.wikipedia.org/wiki/El_Ni%C3%B1o

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Sunspot_butterfly_with_graph.jpg&filetimestamp=20091108190055

So hat die Evolution ein Weg gefunden effektiv bei allen Individuen gleichzeitig die Ausprägung der Körpermerkmale so zu verändern, dass sie optimal an die Umweltbedingungen angepasst werden. In dem Beispiel aus dem Artikel ist die Rede von Untersuchungen zwischen 1973 und 1983. Wobei im Jahr 1976 die Population der Finken die sich mit weichen Samen erhärten besonders klein war. Es ist genau die Zeit mit der geringsten Sonnenaktivität und das stimmt auch überein mit der Lage der Planeten des Sonnensystems.

1973 bildeten die Planeten keine gemeinsame Ebene und auch keine Konstellationen dessen Projektion die Sonnenoberfläche berühren konnte. Entsprechend war die Aktivität der Sonne auch in einem Minimum und der Wert des GH im unteren Bereich lag.

1982 und 1983 lagen die beiden größten Planeten beieinander was den Gravitativen Hintergrund vergrößerte und die Aktivität der Sonne ihr Maximum erreichte. Entsprechend wurden die Proteine 1976 schwächer gefaltet und die Schnabel größer. 1983 war es genau umgekehrt.

Nicht alle Prozesse auf der Erde, die mit GH zu tun haben, treten in so kurzen Abständen auf wie in dem Beispiel mit den Darwinfinken. Nur aber bei solchen Ereignissen kann die Natur die Sensibilität der Chaperone so programmieren, dass die Organismen davon ein Vorteil ziehen konnten.

Gerät dieses System aus den Fugen weil sich langfristige Veränderungen des Gravitativen Hintergrunds ergeben, kommt es zu extremen Veränderungen der Körpermerkmale, ohne dass sich Gene großartig verändern müssen. Diese geänderte Morphologie kann dann so ausgeprägt sein, dass die Paläontologen die Schnecken Gyraulus oxystoma als neue Spezies beschreiben oder einen Neandertaler für einen Homo sapiens halten oder umgekehrt.

Das bedeutet, dass die Morphologie des Organismus kein ausreichendes Kriterium ist, ihn als neue Art zu betrachten, auch nicht, wenn die Organismen in unterschiedlichen Zeiten gelebt haben.

Manchmal bringen solche Phasen der erhöhten Werte des GH auch neue Chancen mit sich und plötzlich kann eine Art in wenigen Generationen die Merkmale entwickeln, die ihr die Eroberung von neuen ökologischen Nischen erlauben, weil einige Körperteile die Form und die Größe drastisch verändern.

Manchmal aber sind die Veränderungen ungünstig. Es verringert sich z.B. die Reproduktionsflächigkeit der Organismen oder die Geschlechterzusammensetzung wird so unausgeglichen dass die Art ausstirbt.

Die Chaperone könnten auch die Größe der Organismen so verändern, (Der Gigantismus oder Zwergwuchs) dass die nicht mehr lebensfähig werden. Wenn also die Arten Pech haben und keine geeignete ökologische Nische da ist, dann Sterben die Arten einfach aus. Wenn aber keine lebensnotwendigen Organe betroffen sind und die neue Form das Existenz des Organismus nicht unmöglich macht, dann verändern sie sich entsprechend und die Wissenschaftler glauben, da ist etwas großartiges passiert und beeilen sich dem armen Viech eine neue Bezeichnung zu geben, natürlich mit eigenem Namen oder des Geldgebers.

Ah, und bevor ich es vergesse, bin ich noch die Antwort schuldig, was haben die schrumpfenden Fische mit Kernenergie zu tun?

Schauen wir uns zuerst die Lage der französischen Nuklearanlagen an. Da ist für uns sofort vieles klarer geworden. Die Wiederaufarbeitungsanlage La Hague und die Atomkraftwerke wie z.B. Blayais belasten die Umwelt ununterbrochen mit Tonnen von radioaktiven Substanzen dessen radioaktive Strahlung zwar unter den Grenzwerten liegt (ich will hier nicht vertiefen wer die Grenzwerte in Wirklichkeit bestimmt), die aber ununterbrochen neuen elementare Einheiten des Raumes produzieren. So erhöht sich der Gravitative Hintergrund der Region und verändert die Faltung der Proteine in den Organismen. Die Proteine werden enger gefaltet und daraus entstehen kleinere Organe.

Um uns endgültig zu überzeugen schauen wir wie sich die Organismen in der Todeszone des Tschernobyls entwickelt haben. Die Verringerung der Größe der Gehirne der Vögel um 5% erscheint uns vielleicht als gering, dahinter steckt aber auch ein entsprechend kleinerer Schädel und auch der ganze Körper wird kleiner.

Und wir Menschen können uns dieser Entwicklung nicht entziehen bzw. sind wir zu faul und zu dumm, um es zu begreifen. So werden die nächsten Generationen immer weiter degenerieren und dann auf Grund der Mikrozephalie in ihrer Entwicklung um Epochen zurück geworfen zu werden.

Schöne neue Welt.

Kommentare

Dieser Artikel hat 2 Kommentare.

  1. @ I. Cwirko
    Ihre Ausführungen zur Durchschnittgröße des Menschen sind weit überinterpretiert. Sie haben aus Ihrer Quelle nur sehr selektiv zitiert. Dort heisst es nämlich auch:

    Das wird noch gestützt durch den einzigen wirklich “dramatischen” Wert in der Abfolge: Den Unterschied zwischen 19. und 21. Jahrhundert – Eine Zunahme um ca. 10 cm in 200 Jahren!

    http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rpergr%C3%B6%C3%9Fe

    Und woher nehmen Sie eigentlich die Aussage, “die Bevölkerungsdichte erreichte größere Werte als heute in den ländlichen Gebieten” zwischen 5000 und 2000 v. Chr.? Allein seit der Zeitenwende hat sich die Weltbevölkerung mehr als verzwanzigfacht!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3%B6lkerung

    Eine höhere Bevölkerungsdichte als heute kann also ausgeschlossen werden, selbst wenn man eine Konzentration in Städten in den letzten Jahrhunderten berücksichtigt…

  2. Auch wenn der Artikel schon alt ist…
    Dass die durchschnittliche Größe der Fische bei einigen Arten sogar durchaus signifikant abnimmt, hat etwas mit der massiven Überfischung zu tun.