Es soll ein sonniger Tag gewesen sein, den die 43.000 Einwohner im ukrainischen Prypjat am Freitag, den 25. April, verlebten. Drei Kilometer vor den Toren ihrer Stadt steht das Kernkraftwerk von Tschernobyl. Es ist Arbeitgeber für Tausende Menschen der Region. In der Nacht auf Samstag, den 26. April 1986 werden die Arbeiter in Block 4 angewiesen, das neue Notstromsystem des Reaktors zu testen. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf…
Ein Vierteljahrhundert ist es nun her seit die ersten Meldungen vom Supergau in den deutschen Medien zu vernehmen waren. Und auch heute, 25 Jahre später, sind diese erneut voll mit Erinnerungen an eine Katastrophe, die durch die Ereignisse im japanischen Fukushima einmal mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gedrungen sind. Welche Auswirkungen hatte das Unglück? Was passierte eigentlich mit den Opfern? Wie hoch sind die Kosten? Noch immer wirft “Tschernobyl” unzählige Fragen auf, von denen nur wenige abschließend geklärt werden können. Fest steht jedoch: Bis zu 600 Millionen Menschen sollen bis heute in unterschiedlichen Formen gesundheitlich vom Reaktorunfall betroffen sein. Doch die hiesige Bevölkerung, die steht der Atomenergie noch immer “beinahe gleichgültig gegenüber”.
Rückblick:
Was geschah – eine Dokumentation:
Am heutigen Dienstag wird der Katastrophe von damals gedacht:
Bereits gestern wurde in Wien den Opfern von Tschernobyl und Fukushima gedacht:
Der russischer Unglücksreaktor kann mittlerweile erwandert werden. In Fukushima herrscht noch lange keine Ruhe…
und? wo sind die 5.000 tonnen verstrahltes molkepulver. was ist mit den zehntausenden verstrahlten kühen? wo sind die hunderte verstrahlten eisenbahnwagons?