Islam-Haltung der SPD: Sarrazin ist kein Einzelkämpfer

“Muslime in die SPD: Trotz Sarrazin und jetzt erst recht!”, titelt Autor Ercan Karakoyun in einem Beitrag für die Deutsch Türkischen Nachrichten. Seiner Meinung nach bleibt der umstrittene Buchautor in der Partei nicht etwa, weil es um Wahlkämpfe und Stimmen gehe. Er bleibe, weil er einem Großteil der Sozialdemokraten aus

whrr.jpg“Muslime in die SPD: Trotz Sarrazin und jetzt erst recht!”, titelt Autor Ercan Karakoyun in einem Beitrag für die Deutsch Türkischen Nachrichten. Seiner Meinung nach bleibt der umstrittene Buchautor in der Partei nicht etwa, weil es um Wahlkämpfe und Stimmen gehe. Er bleibe, weil er einem Großteil der Sozialdemokraten aus der Seele spreche. Karakoyun erklärt: “Sarrazin steht für die Islam-Haltung der SPD! Er ist keineswegs ein Einzelkämpfer.”

Der Fall Sarrazin zeige, dass sich die SPD in Bezug auf den Islam neu positionieren müsse. Sie sei lange die Partei der Migranten gewesen. Die Partei der Muslime sei sie aber niemals gewesen. Dabei wurde die Vielfalt der Kulturen wurde schon immer groß geschrieben. Das gelte allerdings nicht in Bezug auf den Islam. “Vor allem der traditionelle Islam wird in SPD Reihen eher als Problem, denn als Chance wahrgenommen. Auch die türkischstämmigen Mandatsträger sind da ähnlicher Gesinnung”, so der Autor weiter. Er mahnt: “Eine Wilders-Partei wie in den Niederlanden brauchen wir hier nicht.” Seine Lösung: “Die Muslime müssen lernen, Krisen in Chancen umzuwandeln.” Daher sollten gläubige Muslime gerade jetzt in die SPD eintreten und sich aktiv in die Diskussionen einmischen.

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