Die internationale Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die die Straffreiheit der Anstifter der Menschenrechtsverletzungen in den Polisario-Sequestrierung-Lagern von Tinduf, im SÜdwesten Algeriens, verurteilt.
Die in London ansäßige Organisation monierte in ihrem kÜrzlich veröffentlichten Jahresbericht Über den Zustand der Menschenrechte in der Welt, dass keine Maßnahmen getroffen worden seien, um der Straflosigkeit der Menschenrechtsverletzungen in den Lagern von Tinduf ein Ende zu setzen.
Amnesty International verwies darauf, dass Polisario am 21. September Mostafa Salma Ould Sidi Mouloud verhaftet hat. Lapidarer Hintergrund dieser Aktion war seine offenkundige UnterstÜtzung fÜr den marokkanischen Autonomie-Plan in der Sahara unter marokkanischer Souveränität.
Nach der Festnahme von Mouloud hatte Amnesty International in einer Pressemitteilung betont, dass die friedliche UnterstÜtzung fÜr Marokkos Autonomie-Vorschlag nicht als eine Aktion eingestuft werden solle, die die Einschränkungen der freien Meinungsäußerung rechtfertigt und dass Algerien fÜr die Menschenrechtsverletzungen in seinem Hoheitsgebiet zur Verantwortung gezogen werden sollte.
Quellen:
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com
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