Neuer Bundesbeirat fÜr Integration ohne Asiaten: Geht’s hier nur um Taktik?

“Sicher nur ein Versehen”, urteilt Michael Maier in seinem Beitrag fÜr die Deutsch TÜrkischen Nachrichten Über die Zusammensetzung des neuen Bundesbeirats fÜr Integration. Dieser beherrbergt zwar etliche Freunde von Staatsministerin Maria Böhmer, aber Vietnamesen, Inder, Japaner, Chinesen oder Koreaner finden sich nicht. Schade, meint der Autor. “Denn die Welt endet

gewah.jpg“Sicher nur ein Versehen”, urteilt Michael Maier in seinem Beitrag fÜr die Deutsch TÜrkischen Nachrichten Über die Zusammensetzung des neuen Bundesbeirats fÜr Integration. Dieser beherrbergt zwar etliche Freunde von Staatsministerin Maria Böhmer, aber Vietnamesen, Inder, Japaner, Chinesen oder Koreaner finden sich nicht. Schade, meint der Autor. “Denn die Welt endet nicht am Balkan und auch nicht am Bosporus.”

Es scheint als gäbe es keine Zwischentöne, läutet er seine Zeilen ein: “Integrationspolitik erweist sich in Deutschland immer wieder als Enttäuschung.” Die jÜngste sei die Bestellung des Beirats zu Integration. Wenn man sich die Besetzung ansehe, habe man jedenfalls den Eindruck: “Hier geht es nur um Taktik.” Er ist Überzeugt: Die Asiaten lebten zwar unauffällig in Deutschland. Aber gerade deswegen verdienten sie Beachtung. Denn gelungene Integration heißt: “Es wurden nicht bloß die schlimmsten Konflikte verhindert. Sondern: Vielfalt ist eine echte Option auch fÜr Deutschland.” Leider, so fährt er fort, scheinen die Politiker gefangen in ihren eigenen Zwängen: Zu oft schon seien Gremien zur individuellen Profilierung missbraucht worden. Frau Böhmer möchte er das noch nicht einmal vorwerfen. Wohlaber, dass es hier vor allem um die möglichst geschickte BerÜcksichtigung von unterschiedlichen Befindlichkeiten gegangen sein könnte.

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