Viele Autofahrer fÜhlen sich als “Melk-KÜhe” der Nation missbraucht
Viele Autofahrer fÜhlen sich gegenÜber Tankstellen und Mineralöl-Konzernen als “Melk-KÜhe” der Nation missbraucht. Jahr fÜr Jahr beklagen sich Autofahrer und Automobil-Clubs mit gutem Grund Über Abzocke und Anstiege der Benzinpreise auf ein kaum noch erträgliches Maß, meist kurz vor dem Beginn der Oster- oder der bevorstehenden Sommerferien. Die Politik will jetzt eingreifen und sich fÜr eine “Entflechtung” der großen Ölkonzerne einsetzen. FÜr ein wirksames Handeln der Politik fehlen in Deutschland zur Zeit noch die gesetzlichen Regelungen.
Die verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke erklärte: “Gegen die Preistreiberei an den Tankstellen hilft nur die Entflechtung der großen Ölkonzerne. Wirtschaftsminister Rösler muss endlich umsetzen, was sein Vorgänger BrÜderle vor Langem vollmundig ankÜndigte”.
Am Donnerstag wird die Untersuchung zur Preisentwicklung an Tankstellen des Bundeskartellamts vorgestellt. “Obwohl das Bundeskartellamt zu dem Schluss kommt, dass die Preise an den Zapfsäulen regelmäßig höher waren, als es nötig wäre, kann es nicht einschreiten. Weil die entsprechenden Gesetze fehlen, sind der Behörde die Hände gebunden, um im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher einzuschreiten. Die Marktbeherrschung durch die fÜnf Oligopole zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher muss ein Ende haben. Entflechtung ist das Gebot der Stunde”, ergänzte Caren Lay.
Verbraucherministerin Aigners Werbung fÜr Freie Tankstellen zeige, dass die Politikerin das Problem nicht verstehe. Denn auch die Freien Tankstellen seien der Marktverzerrung durch die Konzerne ausgesetzt und hätten kaum Spielraum fÜr eigene Preisgestaltung. Eine staatlicher Eingriff sei aus diesem Grund unabdingbar.
Photo: Maik Grabosch, via pixelio.de
@ Andreas Klamm Sabaoth
Sie Preisabsprachen der Tankstellenketten sind ärgerlich aber vergleichsweise unbedeutend gegenÜber den durch zunehmende Ölknappheit ansteigenden Rohölpreisen auf den Weltmarkt.
Über Beides ärgere ich mich schon lange nicht mehr. Ich habe ein Elektroauto und das zweite Auto mit Verbrennungsmotor bleibt sooft wie möglich stehen bzw. wird abgeschafft sobald möglich.
Viel ärgerlicher als die Preisabsprachen der Konzerne hier in Deutschland sind doch die Folgen unseres Öl- und Energiehungers fÜr die Menschen in den Entwicklungsländern.
http://auslandsjournal.zdf.de/ZDFde/inhalt/28/0,1872,8089532,00.html
Man sollte nie die Relationen aus dem Auge verlieren. Wir jammern auf hohem Niveau!