Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe Übt scharfe Kritik am tÜrkischen Premier Recep Tayyip Erdogan. GegenÜber den Deutsch TÜrkischen Nachrichten erklärt er: “Wenn Premier Erdogan (…) die Hamas als Widerstandsbewegung bezeichnet und damit offensichtlich legitimieren möchte, was die Hamas an belegbaren terroristischen Verbrechen in der Vergangenheit begangen hat, muss ich die Ernsthaftigkeit dieser Aussagen Erdogans infrage stellen.”
Die Aussage Erdogans mÜsse seiner Meinung nach all jene aufhorchen lassen, die an einer friedlichen Lösung der Probleme im Nahen Osten interessiert seien. “Bisher spielte die TÜrkei eine allseits anerkannte und wichtige Rolle auf diesem komplizierten politischen Feld”, so Robbe. Jetzt sei fÜr ihn allerdings nicht erkennbar, ob diese offensichtliche Neuausrichtigung der tÜrkischen Nahost-Position nur innenpolitischen oder wahltaktischen Überlegungen geschuldet sei oder ob etwas anderes dahinter stecke.
FÜr ebenso “unsinnig” hält er die Forderung Erdogans an Israel nach “Entschuldigung, Entschädigung und Aufhebung des Embargos gegen den Gaza Streifen”. Er stellt heraus: “Ein wirklicher Frieden kann nur entstehen, wenn Israelis und Palästinenser in einem seriösen und fairen Dialog Über eine Zweistaatenlösung verhandeln.”
Das gesamte Interview lesen Sie hier.
Kommentare
Schreibe den ersten Kommentar für diesen Artikel.