So., 1.5.11:Schon um 7.00 Uhr trinke ich Kaffee, telefoniere mit Adam Lauks und bin 8.50 Uhr auf dem Bahnsteig… Sonnenschein, der Wind weht eisig… Eine ehemalige Austauschstudentin kauft: “Die Berliner Mauer”, sonst tut sich nichts. Ich bin um 15.35 Uhr auf dem Bahnsteig und um 16.10 Uhr zu Hause. Einnahme: 10,- EUR, Spende: 7,20 EUR.
Mo., 2.5.11:
In den U-Bahnhöfen begehen weiterhin laufend junge Verbrecher Straftaten, Osama Bin Laden ist bei einem US-Kommando-Unternehmen in Pakistan umgekommen usw. Adam Lauks ruft an. Um 8.40 Uhr trinke ich Kaffee, hole von Wüstefeld die S/W-Abzüge ab, fahre zur Bank und bin 10.50 Uhr auf dem Bahnsteig “Rathaus Steglitz”. Zu Hause regnete es leicht, am Mahnmal ist es trocken aber bedeckt, und es weht kalter Wind… Zwei Männer aus Leer/Ostfriesland nehmen: “Die Berliner Mauer”. Wenige Touristen unterwegs… Um 13.50 Uhr auf dem Bahnsteig. Bei Lidl kaufe ich etwas ein und bin 14.30 Uhr zu Hause. Einnahme: 10,- EUR, Spende: 2,- EUR… Ich rufe noch Adam Lauks an und sehe ins Weltnetz:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1999/1104/none/0081/index.html (Stasi-Oberst Dietrich Fischer u.a.)
http://members.multimania.co.uk/stasidiplom/diplmfss.htm (Stasi-Hauptmann Horst Stenzel, Zossen, taucht in meiner Akte von 1968/69 als Feldwebel auf)
Eine Weile lege ich mich hin, dann rufe ich die Kameraden Benno Prieß und Walter Jürß an… In der Volksrepublik Brandenburg ist schon wieder ein Stasi-IM enttarnt worden…
Di., 3.5.11:
Ich trinke um 8.40 Uhr Kaffee und sehe ins Weltnetz:
http://www.bz-berlin.de/bezirk/umland/wer-kauft-sich-den-knast-von-guben-article1143353.html (Knast Guben versteigert)
http://www.lr-online.de/regionen/guben/Gubener-Ex-Knast-fuer-40-000-Euro-versteigert;art1051,3289744
http://www.lr-online.de/regionen/spremberg/Hammer-fuer-Gubens-Ex-Knast-faellt;art1050,3285301
http://www.lr-online.de/regionen/guben/Gubens-Ex-Gefaengnis-gehoert-jetzt-der-Guwo;art1051,3322304
Um 9.50 Uhr auf dem Bahnsteig… Immer noch eiskalter Wind… Eine Holländerin nimmt: “Die Berliner Mauer”. Rocker Karl-Heinz Krüger kommt mit seiner verspielten Hündin vorbei, Adam Lauks hält kurz bei mir… Um 15.20 Uhr auf dem Bahnsteig, 16.00 Uhr zu Hause. Einnahme: 10,- EUR, Spende: 1,80 EUR… Nach meiner zweiten Anfrage, antwortete mir endlich vermutlich Alexander Latotzky im Gästebuch Hoheneck:
Verzeihen Sie Herr Rust, dass Sie mit Ihrer Anfrage 3 Tage auf eine Antwort warten mussten, aber es war Ostern und da hatte ich andere Dinge zu tun, z.B. einmal Zeit für meine Familie zu haben! Ein Besuch im Gefängnis ist generell möglich, Detailfragen dazu kann Ihnen der Besitzer beantworten. Am 13. Mai ist der Zutritt wegen des Besuchs des Bundespräsidenten nur den Mitgliedern des Frauenkreises gestattet. Ich denke, dafür sollte man Verständnis haben.
Meine jetzige Erwiderung:
2004 war den ganzen Tag Besichtigung, die Leute standen in Dreier- und Viererreihe bis oben. Und heute darf nur der Bundespräsident mit den Mitgliedern des Frauenkreises hinein?
Spekulant Freiberger, der dort bekanntlich “Männernächte im Frauenknast” veranstalten wollte, frage ich nicht, zumal ich ja 2004 drin war. Ich fragte nur wegen Kamerad Adam Lauks, der mich hinfahren und sich den Knast ansehen würde.
Hast Du während Deiner Haft die Kameraden auch gesiezt (“Geben Sie mir bitte einen Zug von der Lulle, es riecht schon nach Ellbogen…”)?
Ich werde den Eindruck nicht los, daß Ihr gar kein Interesse daran habt, daß jemand den Knast besichtigt. Den Knast in Altenburg haben sie vor Jahren abgerissen, den von Guben (wie schon den in Cottbus) meistbietend verhökert. In Guben wollten sie sogar einen Puff einrichten, die Zellen würden sich gut dafür eignen! Hier der Link, damit Ihr nicht denkt, ich haue Euch die Taschen voll:
http://www.bz-berlin.de/bezirk/umland/wer-kauft-sich-den-knast-von-guben-article1143353.html
Unfreundlich, Gustav Rust
Ich esse und sehe dabei etwas ins Weltnetz. Im Geschichtsforum finde ich einen guten Spruch: “Manch Einer fasst sich an den Kopf…und greift ins Leere.” Die “Junge Freiheit” schickte wieder einen vierseitigen Reklame-Brief und anderen Kram. Ich bestellte schon die beste deutsche Wochenzeitung, die “Preußische Allgemeine” ab, weil ich keine Zeit habe, alles zu lesen und denke: “Ihr habt durch Ekkehard Schultz meinen Wälzer saumäßig rezensiert, und ich soll so blöd sein und Eure Zeitung abonnieren!?”…
Mi., 4.5.11:
Es regnet gerade leicht, um 10.15 Uhr auf dem Bahnsteig… Sonne, Wolken, kalter Wind… Ein holländisches Ehepaar kauft die DVD: “Der Todeskampf der Reichshauptstadt” und spendet 5,- EUR, sonst tut sich nichts… Ich bin 15.45 Uhr auf dem Bahnsteig und um 16.30 Uhr zu Hause. Einnahme: 15,- EUR, Gesamt-Spende: 9,50 EUR… Aus Cappeln/NRW ruft Kamerad Ehrenfried Feistkorn an und bestellt zwei Gedenktassen. Ich beantworte eine Mail an Adam Lauks und gebe u.a. bei Googl “Bautzen” ein
(http://www.bautzen.de/aktuelles.asp). In der Gedenkstätte (Bautzen II) läuft eine Ausstellung die hier besprochen wird. Man wird aufgefordert, seine Meinung zu mitzuteilen. Ich tippe:
“…und zeigt das Unvermögen des Rechtsstaates…” ??
Es war/ist kein Unvermögen, sondern hat System! Wie können sonst alte SED/Stasi-Seilschaften, verquickt mit den Linken aller Couleur aus dem Westen, die Fäden der Politik in ihren blutbesudelten Händen halten? Ich war 1968/69 vier Monate in Einzel- und Dunkelhaft im “Gelben Elend” bis ich das Bewußtsein verlor und erst im HKH Bautzen aufwachte! Warum werden immer und immer wieder die gleichen Gesichter/Schicksale gezeigt – von mindestens 250000 ehem. pol. Häftlingen? Muß man, um berücksichtigt zu werden, aus vollem Halse das Lied von der “Freiheitlichen Grundordnung” singen? Der sächsische Ministerpräsident war Funktionär der SED-Kreisleitung Kamenz, Stasi-Stolpe, seinerzeit Chef der “Volksrepublik Brandenburg” (Häftlingsjargon) war IM “Sekretär”, Herr Eppelmann ließ die Akten der NVA in Strausberg vernichten, die Kanzlerin war nicht “nur” FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda sondern auch IM “Erika” (alles im Weltnetz nachzulesen)!
Ich stelle fest, daß der Terminus “Unvermögen” pure Heuchelei des VEB “Aufarbeitung” ist (Häftlingsjargon) und schließe mit Wolf Biermann: “Ich bin gekommen vom Regen in die Jauche”!
Unfreundlich,
Gustav Rust,
mit Unterbrechung insgesamt mehr als neun Jahre Polit-Haft unter Ulbricht und Honecker, pflege nun schon 11 Jahre die Gedenkstätte am Reichstag, wofür ich mich fast überall mit Dreck bewerfen lassen muß und betreibe dort einen kleinen Bücherstand. Ich signiere am 5.5.11 beim Bautzen-Forum meine Biographie “Ich war auch dabei”. www.gustav-rust.de
In der Homepage der Gedenkstätte Bautzen klicke ich das Totenbuch an und stelle fest, daß Gebhard zu Putlitz, der sich 1948 im “Gelben Elend” zu Tode stürzte, nicht enthalten ist. Sofort tippe ich eine Mail an Frau Hattig, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit:
Sehr geehrte Frau Hattig,
ich war bekannt mit Wolfgang zu Putlitz (+ 1975), dessen Bruder Gebhard sich 1948 im “Gelben Elend” zu Tode stürzte.
Mit Befremden stelle ich fest, daß er im Totenbuch nicht enthalten ist. Wolfgang zu Putlitz erwähnte ihn und seinen Tod in Bautzen sogar in seiner Autobiographie “Unterwegs nach Deutschland – Erinnerungen eines ehemaligen Diplomaten”, Verlag der Nation.
Ich habe das Schicksal von Gebhard zu Putlitz mit vielen anderen aufgenommen in meinem Sammelwerk:
“In den Fängen von NKWD und Stasi mit Schandmauer und Stacheldraht” (DIN A-4, 740 Seiten), zu sehen unter “Bücher” in meiner Homepage (siehe oben).
Morgen, 5.5.2011, signiere ich beim Bautzen-Forum meine Biographie “Ich war auch dabei” und biete einige Bücher anderer ehemaliger Bautzen-Häftlinge an.
Im Zeitraum von 1958 bis 1975 war ich insgesamt mehr als neun Jahre in Polit-Haft, darunter 1968/69 auch in Bautzen I. Dort vier Monate in Einzel- und Dunkelhaft bis ich das Bewußtsein verlor.
Mit freundlichen Grüßen,
Gustav Rust
Alexander Latotzky schaltete meinen Eintrag im Gästebuch des Frauenkreises Hoheneck nicht frei, heuchelt aber wie alle anderen auch: “Ich freue mich über Ihr Lob & Tadel…”… Ich werfe noch die Waschmaschine an und lege mich hin.
Do., 5.5.11:
Kamerad Adam Lauks klingelt mich um 4.10 Uhr raus, wir verstauen mein Zeug, und die “Wilde Fahrt” nach Bautzen beginnt um 5.50 Uhr. Um 8.10 Uhr sind wir am “Gelben Elend”, ich steige auf ein Gerüst und mache Aufnahmen, um 8.30 Uhr sind wir auf dem Hof des Brauhauses Bautzen, wo schon ein Kamerad des Bautzen-Komitees zur Begrüßung bereitsteht. Er zeigt mir die Örtlichkeiten, weist mir einen Platz im Saal für meinen Klapptisch an, wir rauchen, trinken Kaffee und quatschen, dann lege ich die Bücher und DVDs aus. Der Saal wird brechend voll, später erscheint auch noch eine Schulklasse. Ich bekomme an der Tür nur Satzfetzen mit, lege unten manchmal eine Rauchpause ein… Das Mittagessen besteht aus nur zwei Kartoffeln, etwas noch hartem Mischgemüse und einem Löffel Gulasch. Manche Kameraden begrüßen mich, kennen mich von Veranstaltungen oder vom Mahnmal, wenn sie sich Berlin ansahen. Ich gebe Interessenten den Zettel mit Pressestimmen, mache einige Fotos und verkaufe ein Exemplar meiner Biographie, eine Gedenktasse, die DVD “Alliierte Kriegsverbrechen”, Wolfgang Buschforts “Parteien im Kalten Krieg – Die Ostbüros von CDU, SPD und FDP”, Uwe Seiferts “Fenster zur Welt” und: “Der 17. Juni 1953″. Einnahme: 78,- EUR. Adam Lauks bekommt 50,- EUR Spritgeld. Um 15.30 Uhr ist Kaffeepause. Ich hole mir Kuchen und Kaffee, dann berichten Zeitzeugen. Ich packe ein, wir bringen alles nach unten, verstauen es und fahren zur Gedenkstätte Bautzen II, wo ich durch den Bau gehe und Aufnahmen mache. Als ich herauskomme, sind die Kameraden schon zur Ausstellungseröffnung versammelt und stärken sich. Ich esse auch noch ein paar Happen, Adam quatscht mit Staatsanwalt Grasemann, Kamerad Wiese aus Leipzig u.s.w. Die Ausstellung befaßt sich mit dem Fluchtversuch und der Haft des Ehepaares Groß aus der Schweiz, das ich nur vom Weltnetz her kenne. Wo die beiden stecken, weiß ich nicht, der Film ist sowieso voll… Wir starten um 18.30 Uhr nach Baruth, wo mir bei Dieter Schulz sein Sohn Claudio öffnet, lacht und Vater holt: “Herr Schulz? Kommen Sie bitte mit. Klärung eines Sachverhalts” Wir feixen und wechseln einige Sätze. Dann klingle ich bei Hartmut Langer, “Babsi” sieht aus dem Fenster: “Der zieht sich grade de Uniform an, muß zum Dienst” “Grüßen, und grüße ooch de €šFirma Oede´ in Radeland und Dietmar Jötze…”. Um 21.40 Uhr setzt mich Adam vor der Tür ab, ich bringe das Zeug in den Keller und nach oben und kann endlich den Staub abspülen. Um 23.00 Uhr tippe ich eine Bestellung an “Polar-Film”, sehe noch kurz nach Post, beantworte eine kurze Mail von Siegmar Faust:
Ich bin mit Adam Lauks um 21.40 Uhr vom 22. Bautzen-Forum zurückgekommen.
Danke!
Soetwas müßtet Ihr in Cottbus abziehen! Freß- und Saufbuden könnten VOR der Schleuse stehen, die Schmierereien an den Fassaden müßten überstrichen werden. Die Fassaden könnten angestrahlt werden und dazu solche Musik! Das geht unter die Haut, keine immergleichen, ellenlange Sonntagsreden… Dafür könnte auch ein angemessener Eintritt verlangt werden. Für den total leeren Knast würde das Publikum mit vernünftiger Musik entschädigt werden…
WANN ist denn nun das damals verschobene Fest?
From: “Siegmar Faust€ siegmar.faust@googlemail.com> Sent: Thursday, May 05, 2011 1:28 AM
To: “Große, Axel”
Subject: Fwd: €šEine überraschende Gnade’ – - – WG: Amazing Grace
(Video-Clip): http://www.clarrissegill.com/videoclips/amazing_grace.php
DER TITEL: AMAZING GRACE (Überraschende Gnade)
Fr., 6.5.11:
Für die bestellten Gedenktassen muß ich erst einen passenden Karton besorgen, trinke um 8.10 Uhr Kaffee. In der “Sächsischen Zeitung” muß man ein Abonnement abschließen, nur eine kurze Meldung über die gestrige Ausstellungseröffnung finde ich vollständig:
Bautzen. Das Mädchen aus dem Osten und der Koch der Schweizer Botschaft: Als Christa Feurig und Peter Gross 1973 die Flucht über die innerdeutsche Grenze in Berlin wagten, setzten sie alles aufs Spiel – und verloren. Heute (Donnerstag/18.30) eröffnet die Gedenkstätte Bautzen die Sonderausstellung “Der Fall Gross. Ein Fluchtversuch im Kofferraum von Ost nach West”.
Zur Eröffnung sprechen Christa und Peter Gross darüber, wie die Mauer, ihr waghalsiger Grenzübertritt im Mini Cooper und die anschließende Haft im Stasigefängnis Bautzen II ihr Leben veränderten. (dpa)
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2756307 Nachdem ich “Austellungseröffnung Bautzen II” eingab, finde ich noch:
http://www.stsg.de/cms/node/1457 und http://www.stsg.de/cms/node/1505
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Ich hole vier neue Grablichte und bin um 9.30 Uhr auf dem Bahnsteig. Am Potsdamer Platz hole ich die Radkarte Berlin-Brandenburg für Mai/Juni und von “Copy Clara” Flugblätter und mein Zeug aus dem Bistro… Sonne, leichter Wind… Kaum bin ich am Mahnmal, kommt Kamerad Fotograf Georg. Flaschensammler “Icke” hält bei uns und erzählt, das Mahnmal wird noch in diesem Jahr weggerissen, das hat er angeblich aus der Zeitung oder von der “Abendschau”. Alles soll in der Bernauer Straße konzentriert werden. Ich bin mir mit Georg einig, daß die Verbände wieder nichts dagegen unternehmen. Sie unterstützen durch ihr Stillhalten weiterhin die Vernichtung von Spuren des bolschewistischen Terrors. “…keen Wunda, wenn de Kanzlerin IM €šErika´ war und de Vabände vonnen (NVA-)Aktenvanichta Eppelmann, ooch CDU, abhängich sind, weil der det Steuajeld vateilt…” meint Georg und winkt resigniert ab… Karsten kommt, harkt und gießt… Volker kommt… Um 17.00 Uhr auf dem Bahnsteig, 17.30 Uhr zu Hause. Nichts verkauft, Spende: 12,30 EUR.
Sa., 7.5.11:
Um 7.30 Uht trinke ich Kaffee, bringe die Gedenktassen zur Post, nehme vom Vietcong neue Blumen mit und bin um 9.20 Uhr auf dem Bahnsteig. Der Zug ist weg, Pause angesagt… Einen vollen Film gebe ich zur Entwicklung ab… Wetter wie gestern… Volker setzt sich zu mir… Eine Britin nimmt: “Die Berliner Mauer”, etwas später läßt sich ein junges Pärchen aus der Schweiz meine Biographie signieren. Hans kommt um 16.30 Uhr vorbei. Ein Plan geht weg… Ich räume das meiste weg, ein Farbiger kauft: “Die Berliner Mauer” und ein Schwede Schirmers: “Sachsenhausen-Vorkuta”. Ich bin um 17.20 Uhr auf dem Bahnsteig und um 17.50 Uhr zu Hause. Einnahme: 58,50 EUR, Spende: 13,10 EUR… Ich scanne noch die Abzüge von alten S/W-Negativen der Horstmühle bei Lynow…
So., 8.5.11:
Um 9.40 Uhr erwische ich “meine” Bahn… Warm und staubig, Wind wieder stärker… Vom Brandenburger Tor her ist monotoner Krach zu hören. Irgendwelche Idioten schlagen wie wild auf Trommeln. Sobald sie eine kurze Pause machen, kreischt die blöde Menge vor Verzückung. Ich denke: “Euch würde ick allesamt in een engen Raum sperrn und den janzen Tach mit den Blödsinn zudröhn und gehe zu “Neuland”: “Morjen Elke. Habta schon Kaffe fertich?” “Ja” feixt sie “Den schenk ick dir” “Danke. Quasi als Trostflasta für den blödsinnijen Krach da vorne, wa?” Marco grinst: “Jaa! So leid det ma tut, aba da hatten de Jenossen recht. Amrekanische Unkultur. Schlimma kann een Schimpanse ooch nich uff seine Brust trommeln. Keen Wunda, daß meine Knastmacke in Abstände wiedakommt. De Solidarjemeinschaft zahlt denn mein Uffenthalt inne Klinik”… Die Genossen um Gysi schafften det Volkseigentum beseite, jetzt kommen sie die Stresemannstraße entlanggefahren mit Robur-LKW, Lautsprecheranlage und einem Wald knallroter Fahnen. “Jibt mal Jas und fahrt durch nach Nordkorea” denke ich “Den Sprit liefan Euch Putin und Schröda” und lege weiter aus… Nur ein (Mauer-) Stadtplan geht weg. Ich sammelte “Kameraden” und lese nun die Nummern seit September 2010. Um 17.00 Uhr auf dem Bahnsteig, um 1750 Uhr ist der Staub abgespült. Einnahme: 4,50 EUR, Spende: 17,40 EUR… Ich beantworte noch zwei Mails von Adam Lauks und lege mich etwas hin… In Jüterbog soll der “Frieden geschützt” werden, dämlicher geht es nicht:
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12078825/61939/Rund-Freiwillige-entfernen-Aufkleber-der-Nazi-Szene-Putzkolonne.html “Linket Zeuch kratzta nich ab” denke ich…
Mo., 9.5.11:
Um 7.30 Uhr trinke ich Kaffee. Adam Lauks sendete vorgestern drei seiner Schriftsätze, heute genauso… Ich hole vom Toom-Baumarkt eine wasserfeste Sperrholztafel, die ich klappbar an den Tisch schraube, um mehr Fläche zu haben, wenn ich ihn einmal mitnehme. Im Weltnetz reißen sie das Maul auf, und nun kann kein Zuschnitt erfolgen. Ein Kollege ist krank, der andere hat Urlaub… Um 9.30 Uhr auf dem Bahnsteig… Wetter wie gestern… Eine Italienerin mit erwachsener Tochter aus der Gegend von Ravenna nimmt mein Urteil von 1960. Sie machen Fotos mit mir, die Knastjacke hänge ich mir über die Schulter… Am Hochkreuz steht eine Klasse 16/17-Jähriger. Statt dem Lehrer zuzuhören, nimmt ein kräftiger Schüler eine der Blumen aus der Vase bei Lutz Haberland, bricht den Stiel durch und albert herum. Die anderen lachen dämlich. Er bekommt von mir eine Schelle, und schon verstummt das blödsinnige Lachen… National gesinnte Münchener kaufen die DVD: “Den Krieg nach Deutschland tragen – Stalins Plan zur Eroberung Europas” und spenden 5,- EUR. Dann tut sich nichts mehr. Es ist warm und staubig. Dirk bringt mir um 15.00 Uhr 20 Exemplare der “Berliner Mauer”. Als ich gepackt habe, kommt Hans vorbei. Ich bin um 16.50 Uhr auf dem Bahnsteig, baue die klappbare Tafel von 18.30 bis 19.20 Uhr an den Tisch. Als ich geduscht bin, kommt Karsten: “Ick hab doch extra uff Band jequatscht, daß de um Sechse hier sein und ma helfen sollst!” “Du hast gesagt um 19.00 Uhr…”. Er sieht sich noch die Abendschau an und nimmt den Müll mit nach unten. Einnahme: 20,- EUR, Gesamt-Spende: 18,70 EUR.
Di., 10.5.11:
An Carl-Wolfgang Holzapfel tippe ich und sende die Mail auch an verschiedene andere Kameraden:
Diesen Mist bekomme ich nun ständig, seitdem ich mich damals für Euer Gästebuch anmeldete!
Nach Hoheneck fahre ich nicht mit Adam Lauks, ich wollte nur, daß er sich den Knast auch ansieht. Ich war ja mit Rudolf Schröder (+) 2004 drin, da standen Viererreihen bis nach oben zur Straße! Aber nur Mitglieder dürfen jetzt hinein und natürlich der Bundespräsident – kein Kommentar. Im Gästebuch der Hoheneckerinnen bekam ich eine patzige Antwort und habe den Eindruck, daß
in Wirklichkeit gar kein Interesse besteht, daß sich jemand den Knast ansieht. Ich/wir soll(en) Spekulant Freiberger darum bitten?!
Statt Besichtigungen zuzulassen und zu organisieren, hält man lieber ermüdende Sonntagsreden – leider! Das soll wohl die Aufarbeitung durch die Hoheneckerinnen darstellen?
Zur Erinnerung:
Knast Altenburg abgerissen,
Gera teilweise abgerissen,
Knäste Hoheneck, Rummelsburg und Cottbus an Spekulanten verhökert,
Stasi-Knast Cottbus wieder Sitz des Amtsgerichts (beim Umbau 1995 versprach man mir, im Keller blieben “zwei der Todeszellen erhalten”; jetzt angerufen – nichts blieb aus der NKWD-Zeit übrig),
In Rummelsburg wurde auch versprochen, eine Zelle würde erhalten bleiben – nichts!
Der Knast in Guben ist nun auch verhökert. Seht ins Weltnetz. In einem Artikel der “Lausitzer Rundschau” stand sogar als Konzept, die Einrichtung eines Puffs! Die vielen Zellen würden “sich gut dafür eignen”! Noch blöder geht es nicht!
Und was machen die Verbände? Nichts! Manchmal quetschen sie sich eine Presseerklärung ab, die aber kaum in einer der gleichgeschalteten Zeitungen erscheint… Ansonsten verbrauchen die Verbandsfürsten Steuergeld, das ihnen (NVA-)Aktenvernichter Eppelmann, CDU, hinwirft, weiter nichts.
Ach ja, IM “Erika” eröffnet heute eine Foto-Ausstellung. Die Stasi-Spitzelin flimmert dann in jedes Wohnzimmer – wenn man die Kiste nicht abschaltet…
Niemand der hochbezahlten Historiker zerrt die Lieferanten des Stacheldrahts für den 13. August 1961 ans Tageslicht! Auch beim 22. Bautzen-Forum war dazu nichts zu vernehmen. (Ver)Schweigen ist angesagt, dafür aber Heulerei ohne Ende und bis zum Erbrechen Ulbrichts “frommer Spruch”: “Niemand hat die Absicht…”.
Am 12. Mai fahre ich, wenn mein dickes Bein mitspielt, mit dem RE und Rad zum Gerichtstermin des Kamerad Kuhlmann nach Brandenburg/Havel.
Zur Kenntnisnahme geht die Mail auch an mehrere andere Kameraden. Die meisten Foren wurden ja geschlossen.
Dr. Mayer gab mir Schreibverbot, weil Falcke und Kotowski laufend gegen ihn hetzten, weil er manchmal bei mir schrieb. Nun bin ich daran schuld, daß die beiden ihn mit Dreck bewerfen…
Wer will, darf meine Zeilen unter meinem Namen in sein Forum setzen (Dr. Mayer, Binder, Schubert). Eventuelle Text-Änderungen bitte kennzeichnen – danke.
MkG, Gustav Rust
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Um 10.10 Uhr auf dem Bahnsteig. Ich rauche bis der Zug kommt. Auf einem der Sitze rollt eine Vietcong-”Dame” Popel und quatscht, als führe sie Selbstgespräche: “Sehr kulturvoll…” denke ich “Wirklich eine Bereicherung für unsere verkommene Gesellschaft…”… Sonnig, trocken, staubig… Am Brandenburger Tor grölen schon wieder Demonstranten und schlagen wie wild auf Trommeln, dann zotteln sie mit Krach an mir vorbei zur “Elefantenwaschmaschine”. “Bei €šIM Erika´ seita richtich. Ihr valangt een Rettungsschirm für alle? Treibt jährlich mindestens Fümfdausend oda mehr jesunde Kinda ab… Een Rettungsschirm für Fixa und anderet Jelumpe?…”. Ich lese u.a.: “Lebenshilfe Berlin” und denke: “Bestimmt ooch von Stasi-Offeziere und ihre Kumpels aussen Westen jegründet, wie der Arbeitslosenvaband Deutschlands, wo denn der jewesene Stasi-Obast Dietrich Fischa een UNO-Orden jekricht hat für sein sozialet Angaschemang… Unse Opfavabandsfürsten kriejen, wenn se so weitamachen und fleißich Presseaklärungen vazappen, ooch een UNO-Orden”… Ein Plan geht weg, sonst tut sich nichts. Der kaputte Kamerad Dieter aus Rüdersdorf kommt vorbei und quatscht mich voll: “Ick denke, du solltest deine 20 Tage Knast antreten? Bist ja imma noch draußen” “Ja, vorije Woche, Dienstach” “Denn klingeln se irjendwann bei dir…”. Volker steht neben der Bank und grinst, Dieter quatscht jetzt eine dürre ältere Dame voll, die 1958 flüchtete und vorher aus dem Sudetengau vertrieben wurde… Den schweren Tisch nehme ich morgen nicht wieder mit, sondern die Tafel, die ich ans Rad schraube… Eine Frau macht Fotos und lobt mich, wie in den letzten Wochen schon öfters vorgekommen. Dann steht ein braungewandeter Mönch am Tisch und lächelt mir anerkennend zu… Als ich schon gepackt habe, kommt “Icke”. Wir quatschen… Um18.00 Uhr auf dem Bahnsteig und 18.30 Uhr zu Hause. Einnahme: 3,50 EUR, Spende: 18,50 EUR… Ich tippe eine kurze Mail an Kamerad Dieter Kuhlmann wegen des Termins am Donnerstag in Brandenburg/Havel und sehe etwas ins Weltnetz… Andre´ Vogel antwortete auf meine Rundmail:
Vielen Dank fuer die Nachricht!
Mit freundlichen Grüßen, Andre Vogel
Vom Verein “Freiheit”, Andreasstraße, Erfurt, G. Bause, kam die Mail zurück. “Vielleicht is der janich mehr dabei” denke ich “Oda Maya hatten uffjehetzt, so falsch wiea is…”. Bei Wolf Deinert dasselbe… Wieland Zumpe schrieb:
Sehr geehrter Herr Rust,
herzlichen Dank für Ihr treffliches Schreiben!
Wir lassen uns die Freiheit nicht nehmen, das zu tun, was wir tun. Schöne Grüße dennoch,
Wieland Zumpe, http://www.paulinerkirche.org/archiv/diktatur/keine.html
Siegfried Reiprich schrieb:
Moin, moin,
nur zur Erinnerung: Den Abriss des Stasiknastes Gera, Amthordurchgang, wollten wir, d.h. Katrin Zimmermann, Jürgen Haschke, Renate Ellmenreich und ich, durch Hungerstreik verhindern. Das war im Juli 1999, wir schafften es damit sogar auf Seite 1 von BILD Thüringen. Es gab einen Teilerfolg, immerhin blieb das Torhaus stehen, ist heute Gedenkstätte.
Gruß,
Siegfried Reiprich – Geschäftsführer – Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft
Geschäftsstelle Dülferstraße 1, 01069 Dresden
Adam Lauks sendete schon wieder eine ellenlange Mail. Ich antworte ihm bei WordPress:
Lieber Adam,
der jüdische Filmfritze “Atze” Brauner, von den Verblödunsmedien jahrelang hochgejubelt und gehätschelt, füllte Hotelzimmer ebenfalls mit Flüchtlingen, seinerzeit noch mit hartem Geld, per Nacht 25,- DM!!! Das ging dann sogar durch die Medien. Ja, er hatte wohl Subventionen kassiert. Die Zimmer waren unter aller Sau, war alles im Fernsehen, ist heute lange vergessen Die Stasi-Genossen waren und sind genauso ausgeschlafen. Nur bekommen sie noch Orden von der UNO!!! Wie z.B. Dietrich Fischer, Mitbegründer des Arbeitslosenverbandes Deutschlands – die Stasi, Dein “Freund und Helfer”!
Mit kameradschaftlichen Grüßen,
Gustav Rust
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Um 22.30 Uhr rufe ich noch einmal Post ab. Dr. Mayer schrieb zu meiner heutigen Rundmail:
“Dr. Mayer gab mir Schreibverbot, weil Falcke und Kotowski laufend gegen ihn hetzten, weil er manchmal bei mir schrieb.
Nun bin ich daran schuld, daß die beiden ihn mit Dreck bewerfen…”
Nein, Gustav, das ist nicht richtig. An den Dreckwürfen bist Du nicht schuld. Viel schlimmer fand ich, daß Du mich wiederholt auf dem Stasi-Brett angeschwärzt hast.
Die Hetzkampagne gegen mich würden die Kleinkriminellen auch ohne Dein (obsoletes) Forum führen.
Vielleicht wäre es angebracht, daß Du Dich auch einmal gegen diese Denunzianten zur Wehr setzt. Denn fast jeder von ihnen über Dich geschriebene Satz erfüllt einen Straftatbestand.
MkG,
Wolfgang Mayer.
Ich antworte gleich:
Wolfgang,
es hat keinen Zweck… Mein Forum ist obsolet, Deines nicht… Du hast ja recht, wenn Du schreibst:
“…Vielleicht wäre es angebracht, daß Du Dich auch einmal gegen diese Denunzianten zur Wehr setzt. Denn fast jeder von ihnen über Dich geschriebene Satz erfüllt einen Straftatbestand…”
Ich hätte mich bei einem oder allen, die Falcke/Kotowski verklagten, mit rangehängt. Ich schlug es Dir vor, lange vorher schon einmal Dr. Hartmann (weshalb er meine Antwort an Dich auch bekommt). Er reagierte garnicht, Du meintest, jeder solle für sich allein klagen. Und Ihr klagt auch, jeder für sich allein und meist ohne Erfolg bei dieser verkommenen Justiz.
Ich ersticke im Papierkram, pflege den ganzen Tag über das Mahnmal und betreibe meinen kleinen Bücherstand. Nun soll ich, wie jeder für sich allein, auch noch einen Anwalt durchfüttern? Und vor Gericht abblitzen? Meine Nerven sind nicht die besten, Auftrieb würde mir nur eine Sammelklage gegen diese Halunken geben. Noch einmal: Nur gemeinsam würde ich mitmachen, allein nicht.
Ich bat Dich damals, Bodo Walther wegen einer Sammelklage zu fragen, aber man hört nichts von ihm. Scheinbar fragtest Du ihn nicht. Und davor Dr. Hartmann ebenfalls. Bodo hat vielleicht als Volljurist (noch) nicht die nötige Erfahrung, mir/uns in dieser Sache einen Rat zu geben, könnte aber bei Kollegen nachfragen… Bei einer Sammelklage von vielleicht fünf Kameraden würde eventuell auch einmal ein Teil der Presse aufmerksam werden. Aber so? Wenn einer allein klagt? Da hat er nur die Kosten, weiter nichts.
Und Falcke triumphiert, listet auf, wer wo vor Gericht verlor. Kotowski ist genauso ein Strolch, aber das weißt Du ja…
MkG,
Gustav Rust
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An den Horstmühle e.V., Baruth/Lynow sende ich die gescannten S/W-Fotos und schreibe unter dem Betreff: “Alte S/W-Aufnahmen der Horstmühle”:
Ich durfte 1975 “mit Sack und Pack” nach West-Berlin ausreisen, also mit einigen Möbeln, meinem Papierkram, Fotoalben, Negativen, Bierkrugsammlung etc., weil ich aus der Haft entlassen war. Näheres über mich erfahren Sie in meiner Homepage unter “Bücher” aus den Pressestimmen.
Über Googl sah ich mir Ihre Homepage an und las das Geschichtliche, weil es mich besonders interessiert.
Wie vor den Kopf geschlagen war ich über die Einbrüche in die Horstmühle. Schlimm ist es in meinen Augen, daß, wenn Täter überhaupt gefaßt werden, diese dann nur Bewährung kriegen. Schon 1976 sagten mir Kollegen, im Westen wird geklaut, weil alles teuer ist, und in der Zone wird geklaut, weil es nichts gibt…
Nachdem ich nun wiederholt über die Horstmühle las, nahm ich mir die Zeit und suchte aus einem Karton alte S/W-Negative heraus und lies von diesen und anderen alten S/W-Negativen Abzüge anfertigen.
Ich war mit Unterbrechung mehr als neun Jahre in Haft, wurde im Februar 1969 aus Bautzen I entlassen und heiratete Ostern 1969. Meine aus Lynow stammende Frau Ingrid, geborene Kroll, lernte ich bereits 1967 kennen. Die Vaterschaftsanerkennung unterschrieb ich in Bautzen. Bei meiner Haftentlassung war unser Sohn Olaf bereits 8,5 Monate alt. Krolls/Ottos (die Mutter war zweimal verheiratet) wohnten im lange abgerissenen letzten Haus in Lynow, Richtung Stülpe, linke Seite. Wir gingen ein oder zweimal, den Kleinen im Kinderwagen eingepackt, bis zur Horstmühle spazieren. Es kann sein, daß ich auch einmal mit meiner 150er “Zschopau” dort war.
Jedenfalls entstanden die Aufnahmen im Februar oder März 1969.
Läuft das Restitutionsverfahren noch immer? Oder ist es endlich abgeschlossen?
Wenn Sie möchten, dürfen Sie die Bilder oder einen Teil von ihnen, in Ihre Homepage einbauen. Als Quelle geben Sie dann bitte an:
“Archiv Gustav Rust, Berlin” oder: “Archiv www.gustav-rust.de”
Bedanken müssen Sie sich nicht bei mir, ich stelle die Bilder selbstverständlich zur Verfügung, weil ich mich schon in der Schule für Heimatkunde und Geschichte interessierte.
Meine Biographie “Ich war auch dabei” ist leider nicht in der Bibliothek in Baruth vorhanden. Bisher jedenfalls erfolgte keinerlei Bestellung von dort.
Ihrer Antwort mit Interesse entgegensehend und
mit freundlichen Grüßen, Gustav Rust
Mi., 11.5.11:
Wieder lief lange der Fernseher, ich wurde aber vom Schlaf übermannt und trinke um 7.30 Uhr Kaffee. Kamerad Dr. Wolfgang Hartmann sendete unter der Überschrift: “Noch ein ergaunerter Doktortitel”:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,761751,00.html
Wieviele Politiker werden nun noch gefunden? Ist das etwas, was der Jura eigen ist, denn von den Naturwissenschaften kenne
ich das nicht.
W
Time is not Onedimensional! And even if it were – it would still be too difficult for me to handle.— Wolfgang M. Hartmann
Ich antworte:
Das ist besonders bei Politikern der Fall, wie Du siehst und hier wieder bei den Liberalen. Diese sog. “Freiheitlichen” dehnen diesen Begriff dermaßen aus, daß er auf sie zugeschnitten, paßt… Wenn ich den zu Guttenberg schon sah! Wie lange lag er täglich unter
der Höhensonne? Oder nahm er die Lötlampe? Die (Berater-)Tantiemen von der Industrie fließen automatisch, sonst würden solche Typen gar keine Zeit zum schlafen finden… Früher hieß ein Spruch: “Du bist janz schön braun, bloß nich vonne Sonne, sondan vonne Lötlampe”. Seine Ahnen rotieren vor Scham in ihren Zinksärgen…
Die Dame, die sie nun erwischten, sollte lieber mit dem Arsch wackeln, das kann diese Sorte Mensch am besten. Je mehr Arsch und Titten, je besser. Darum reißen sich die Verblödungsmedien. Kann sie eventuell auch “Granaten drehen”? Und in der Suppe rühren? Und Staub wischen? Machs gut aber nicht so oft, Gustav
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In Dr. Mayers Forum zerreißen sie sich weiter die Mäuler über Wiefelspütz und Roland Jahn und zitieren aus der “Super-Illu” ausgerechnet Thierse und Stasi-Stolpe:
Moderat äußerte sich Brandenburgs früherer SPD-Ministerpräsident Manfred STOLPE im Interview mit SUPERillu: JAHN sei bis heute ein Mensch geblieben, “der nicht bereit ist, sich auf faule Kompromisse einzulassen”. STOLPE appelliert allerdings im Interview mit SUPERillu an JAHN, in der Frage der 47 ehemaligen MfS-Mitarbeiter “mit menschlichem Maß” vorzugehen….
“Du Heuchla” denke ich “Du warst selba Spitzel… Die haben ihre Arbeit jemacht? Kohl-Kohns sechzich Pasonenschütza von Mielke ooch!…”…
Ein ehemaliger Cottbus-Häftling sucht bei Dr. Mayer einen Haft-Kamerad. Ich schreibe ihm:
Lieber Paul,
versuche ihn hier zu finden:
http://www.123people.de/s/thomas+vater
Ich gab seinen Namen bei Googl ein, habe aber keine Zeit zu suchen. Ich reiste legal 1975 aus nach mehr als neun Jahren Polit-Haft mit Unterbrechung. Ich sah gerade wieder ins Forum von Kamerad Dr. Mayer und fand Deine Suchanzeige. Leider erwähnst Du kein Alter, keinen erlernten Beruf, keine Arbeiststelle im Knast, keinen damaligen Wohnort von Thomas Vater u.s.w. Träger dieses Namens gibt es viele! Ohne nähere Angaben ist es wie ein Stochern im Heuhaufen… Solltest Du mehr zu mir wissen wollen, lese die Pressestimmen zu meiner Biographie: “Ich war auch dabei” unter “Bücher” in meiner Homepage. In Cottbus war ich 1960 und 1965/66.
Ich muß mich langsam fertig anziehen und zum Mahnmal am Reichstag, wünsche Dir viel Erfolg und verbleibe
Um 9.20 Uhr mit frischen Blumen für 8,- EUR vom Vietcong auf dem Bahnsteig, der Zug ist weg – Pause… Himmel bewölkt, staubig, drückend schwül… Auf “meiner” Bank sitzen zwei Alte und saufen! Ich meckere: “Sauft bei de Iwans oda bei de Juden! Aba bei d e Iwans jagen Euch de Linken weg, und bei de Juden paß een Wachdienst uff!” Der eine trinkt nru Cola, springt auf und schreit mich an: “Du Idiot…” u.s.w. “Paß uff, daß de keene Schelle krichst! Vaschwindet…!” Beim aufspringen riß er seine Cola-Flasche um, der märkische Sand saugt das Ami-Gesöff auf. Er geht, der zweite ist vom Bier ruhiggestellt, sagt kein Wort, entsorgt seine Flasche und folgt ihm. Ich schraube die Vergrößerungstafel an und lege aus etc. und warte auf Karsten. Die Sträuße stehen im Wassereimer auf der Bank. Volker setzt sich zu mir, ein aus Halle/Saale stammender VOS-Kamerad besucht mich, sieht sich mit seiner Frau die Stadt an und will noch in die Gedenkbibliothek. Ich erkläre ihm den Weg mit Bus u.s.w. und bestelle Grüße… Vom Simsonweg her plärrt ein Lautsprecher durch die Büsche. Wir bekommen mit: “…12. Bundestagslauf durch den Tiergarten… Später gibt es Essen und Trinken…”. Zu Volker gewandt: “Die vafressen und vasaufen unse Steuan. De Anlage kostet unsa Jeld und de Zelte. Und det Vablödungsfernsehn zeicht uns heute Abend de Jestalten und de Quatscherei…”. Thierse kommt mit anderen schnellen Schrittes vorbei, ich rufe: “Für unse Dooten hatta keen einzijen Blick übrich! Der Heuchla!” Volker freut sich: “Der looft ooch mit” “Der? Dem würde der Zottelbart abfalln…”. Jung-Genossen rennen vorbei, knallrotes Hemd, auf dem Rücken: “Die Linke läuft und läuft und läuft!” “Die loofen für de Weltrewolutjon, für unse Befreiung. Die wollen uns de Ketten abnehm und ihre umleejen”. Volker grinst… Karsten kommt nicht, Hans bringt um 14.00 Uhr eine Klappstulle mit Kakaobutter und ein Glas mit Süßspeise aus Joghurt und Aprikosenmarmelade… Einige Pläne gehen weg, eine Französin aus dem Elsaß kauft mein Urteil von 1960. Weil ihr Mann Deutscher ist und ihr alles übersetzen kann, bekommt sie noch Zeitungen dazu… Ich raffe mich auf und versorge die Blumen… Um 16.55 Uhr auf dem Bahnsteig und 17.30 Uhr zu Hause. Einnahme: 15,50 EUR, Spende: 5,70 EUR… Adam Lauks sendete schon wieder etwas, jetzt mehrere Blätter seiner Stasi-Akte. Ich schreibe aber nichts dazu, ihm fällt zu meinem Tagebuch auch nichts ein… Kamerad Kuhlmann meldete sich nicht auf meine Anfrage, ob der Termin nun morgen stattfindet… Ich suche den Fahrplan für morgen zusammen, werfe die Waschmaschine an und schreibe an Carl-Wolfgang Holzapfel:
Zur Information!
Lieber CWH,
ich fahre morgen mit RE und Rad nach Brandenburg/Havel zum Termin AG Falcke/Kuhlmann. Vielleicht fahre ich auch im Stadtarchiv vorbei, weil mein Großvater väterlicherseits 1914 zum Füsilier-Regiment 35 Brandenburg/Havel eingezogen wurde. Er fiel im November bei Pel Capelle, Flandern und hinterließ 5 Kinder… Ich recherchierte nun im Weltnetz und fand u.a. für Brandenburg (außer Juden, Antifa etc.):
Gedenken an die Opfer des sowjetischen Geheimdienstes (NKWD) und des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR 1945 – 1989
Im Jahr 2004 wurden in einem Beschilderungssystem noch existierende antifaschistische Gedenkstätten mit Informationsstelen versehen. Die Gedenkstelen erinnern auch an das Unrecht nach 1945. Dies meint sowohl die willkürlichen Verhaftungen des sowjetischen Geheimdienstes (NKWD) ab 1945 als auch das Wirken des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR in der Stadt Brandenburg von 1950 bis 1989.
Doch auch an den Mut von über 15.000 Brandenburgern am 17. Juni 1953 soll erinnert werden. Sie demonstrierten an diesem Tag auf den Brandenburger Straßen gegen die repressive Politik der SED-Machthaber.
Der Sitz des sowjetischen Geheimdienstes
Die Kreisdienststelle des Ministeriums für Staatssicherheit
Das Amtsgericht (Widerstand gegen den Krankenmord und Erinnerung an den 17. Juni 1953)
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Ich hätte bei dieser Gelegenheit gern gewußt, ob Du/Ihr am Mahnmal um den 17. Juni herum etwas tun könntet. Dazu würde ich dann einen Kranz vom Spendengeld finanzieren, den Ihr mit Auto von Benno Kierey abholen könntet, sonst muß ich ihn mit Bus und S-Bahn zum Mahnmal bringen. Die VOS frage ich garnicht erst. Du/Ihr könntet Euch ja bei Frau Reichenbach oder Reichenberg vom Bund der Mitteldeutschen erkundigen, ob von dieser Seite wieder etwas am Mahnmal geplant ist. Vielleicht kann auch der Eigentümer, der Bürgerverein Auskunft erteilen… Seit Frau Kleinschmidt tot ist, wird wohl nichts mehr stattfinden, jedenfalls nicht von Seiten der VOS!
MkG, Gustav
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Ich lese noch im Forum Executor57.net und finde:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,761911,00.html
Einer schreibt:
“Die Antifa ist ein krimineller organisierter Dreckhaufen, der unter einem Vorwand Häuser anzündet, Autos €štieferlegt’ und €šentglast’, oder auch abfackelt und Menschen angreift. Ihr seid kein Stachel, sondern ein vereitertes Geschwür irgendwo am Arsch Deutschlands. Euer angeblicher Kampf gegen Faschismus ist eine dumme Ausrede, um Eure kriminelle Energie anonym auszutoben. Ist sonst nochwas?” “Profant” meint:
“Liebknecht hatte einen IQ von 49, nur knapp über dem deutschen Schäferhund. Der Hirni konnte ja nicht mal richtig Deutsch sprechen. Jede seiner Reden hatte Wortverdreher oder Verwechslungen. Der hätte eigentlich in eine Comedy-Show gehört!”
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Ich gehe ins Bett und erfahre, daß Stoibers Tochter ebenfalls bei ihrer Dr.-Arbeit abschrieb und denke: “Und sowat sitzt inne Zentrale vonne Europa-Diktatur!”
Do., 12.5.11:
Kamerad Dieter Kuhlmann antwortete noch immer nicht wegen seines Gerichtstermins in Brandenburg/Havel. Ich versuche ihn telefonisch zu erreichen. Über das Weltnetz klappt es nicht, man findet alle Sudelei von Falcke und Kotowski, nur keine Tel.-Nummer von KDK. Also werde ich nicht nach Brandenburg fahren. KDK war im Weltnetz immer schon hochfahrend, verkrachte sich mit vielen
Schreibern und hat es nicht nötig, auf meine Mial zu antworten…
In der Sache Horstmühle kam Antwort:
Sehr geehrter Herr Rust,
über unseren Vereinsvorsitzenden Herrn Gerhard Jordan, habe ich ihre eMail mit den alten Bildern der Horstmühle erhalten.
Vielen, vielen Dank dafür.
Unsere kleine Vereinsgruppe ist immer an Informationen zur Horstmühle interessiert. Erst heute habe ich mit Freunden aus Lynow die erste Hälfte des Anbaues (Toiletten) wieder mit Ziegeln eingedeckt.
Berlin ist nicht so weit weg. Ich bin sicher das wir uns persönlich kennen lernen werden.
Zu meinem Dorfgemeinschaftsteam gehört auch Frau Karin Kroll, ist mit Heinz Kroll verheiratet und wohnt in Lynow. Sind das Verwandte?
Jedenfalls freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme und lade Sie gerne nach Lynow ein. Das bereits abgerissene Haus in Richtung Stülpe, linke Hand müsste das Haus der Fam. Spruch gewesen sein.
Schöne Grüße aus Lynow und von der Horstmühle,
André Tschirpig
Ortsvorsteher Lynow
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An Klaus Dietrich Kuhlmann schreibe ich:
Lieber Dieter,
eigentlich wollte ich heute zum Termin kommen. Weil Du aber auf die Mail nicht geantwortet hast, suchte ich im Weltnetz nach Deiner Tel.-Nummer und fand sie nicht. In meinen dicken Notizbüchern mit dem dünnen Papier zu suchen, fehlt mir die Ruhe.
So rief ich das AG an. Erst ist man in einer Warteschleife, dann wird man nach dem Aktenzeichen gefragt, erzählt, daß man nur als Zuschauer teilnehmen möchte und bekommt die Antwort, man solle um 9.00 Uhr wieder anrufen, vielleicht könne man dann etwas machen.
So habe ich nun wieder eine volle Stunde verplempert – für nichts!
Wenn Du nicht einmal die Mail beantworten kannst oder anrufen, dann laß die Hirnis vom “Executor57″ weiter sich über Dich lustig machen! Ich komme dann nicht zum Termin, setze mich am Reichstag auf die Bank des Großen Kurfürsten, lege Bücher und DVDs aus und pflege das Mahnmal. Dann verplempere ich nicht meine Zeit…
Alles Gute,
Gustav Rust, 030-796 29 94
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An Bruni Grabow schreibe ich:
Dank für Deinen letzten Eintrag bei Kamerad Dr. Mayer. Dort kann ich Dir nicht antworten, weil Mayer mir Schreibverbot gab.
Er zittert, weil er aufgrund seiner Kontakte zu mir, von Falcke und Kotowski beschimpft wird…
Liebe Bruni,
das ist alles für die Katz, diese ellenlangen Diskussionen in X Foren, die sich fast alle nur mit Beratung befassen. Zu Deinen gestrigen Eintrag um 23.30 Uhr wäre noch hinzuzufügen, daß schon 1985 Moskau Bonn die Teilvereinigung anbot und der ganze Mauerfall
vorher hinter den Kulissen abgesprochen wurde. Die breite Masse machte man mit 100,- DM “besoffen”, bei zerrissenen Familien/Freundschaften etc. war die Freude natürlich riesig. Ansonsten trifft genau das zu, was Du in Deinem Beitrag schreibst…
Eppelmann erscheint in den Verblödungsmedien nur als Kirchenmann mit seinen Bluesmessen. Keine Rede von der (NVA-)Aktenvernichtung in Strausberg als Minister unter Modrow. Keine Rede (mehr) über Schalck-Golodkowski, dafür aber von der angeblichen “Erstürmung” der Stasi-Zentrale, wo die Tore von innen geöffnet wurden! Dann wird Roland Jahn hochgejubelt, wie seine Vorgänger. Aber auch er schafft es nicht, die Stasi-Strolche aus der Behörde zu entfernen. Bestenfalls kann er sie umsetzen.
Nirgendwo, auch bei Mayer nicht, ist die Rede davon, daß Kohl-Kohn 60 Leute aus Mielkes Personenschutz übernahm! Nirgends wird auch nur ein Wort über die Lieferanten des Stacheldrahts für den 13. August 1961 verloren u.s.w. Dafür aber wird laufend gejammert…
Als Letztes: gebe mal bei Googl ein: “IM Erika” (über Merkel) u.s.w.
Alles Gute, und kameradschaftliche Grüße,
Gustav Rust
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Ich rufe noch einmal das AG Brandenburg/Havel an. Der Termin findet statt, also, ich fahre dann doch nach Brandenburg und ziehe mich um 9.20 Uhr an… Um 9.50 Uhr auf dem Bahnsteig. Am Bahnhof “Friedrichstraße” rauche ich und trinke Kaffee. Dann fahre ich auf die andere Seite. An den “Tränenpalast” baute man einen stockhäßlichen und eiskalten Glaskasten an. Drinnen wird noch ausgebaut. Ich frage einen ausländischen Wachmann, der herumschleicht und sich langweilt, wann er eröffnet wird: “September”… Um 10.36 Uhr fährt der Zug, ich lese “Kameraden” weiter und sehe manchmal kurz aus dem Fenster, was mir aber bald vergeht. Jedes alte Bahnhofsgebäude, ob Packschuppen oder anderes, ist total beschmiert. Ich denke: “Wenna kistenweise Farbe koofen könnt und allet vahunzen, krichta noch vill zu ville Jeld. Hungan müßteta, denn würde Euch sowat vajehn. Aba hier und heute is ja allet Kunst, Ihr seid alle vakannte Schenies…”… In Brandenburg halte ich an einem Kiosk: Roulade mit Rotkohl und Salzkartoffeln oder Klößen: 4,50 EUR! Weil die Frau aber “nicht aus der Knete kommt” und ich nicht warten kann, steige ich auf, fahre an und meckere: “Ick hab ja Hunga, aba keene Lust zwee Stunden zu warten”. Die Gäste, sog. “einfaches Volk”, begafft Plakat und “Acht” am Rad und hinten drauf die Knastjacke… Ich holpere über mittelalterliches Pflaster, es ist die reinste Tortur. Mehrmals frage ich nach dem Nikolaiplatz, zuletzt eine Mutter, etwa in meinem Alter: “Paß uff, dass de nicht vonne Bordsteinkante rutscht. Du wirst noch jebraucht” Sie lacht “Wo issen nu hier der Jedenkstein für de Opfa vonnen Stalinismus?” “Da hinten rechts is eena. Warum?” “Weil ick ooch unschuldich jesessen habe. Siehste doch” schaukele ich mit der “Acht” am Rad. Sie lacht noch mehr… Zuerst sehe ich weiter hinten vier verrostete hohe Stelen und fahre hin. Aber es handelt sich um Gedenkstelen für die Opfer der Aktion “T 4″. Dann frage ich eine füllige 30-Jährige, die Bescheid weiß: “Hier um die Ecke rum, neben det zweete Haus” “Danke”. Ich hole den Apparat heraus, kniee mich in den Staub. Vor dem Stein wächst Unkraut, ein total vertrocknetes Gebinde aus Tanne, scheinbar vom letzten Volkstrauertag, macht die Tristesse vollständig. Einziger Trost sind einige im lauen Wind flatternde Blüten wilden Mohns. “Det olle Jelumpe vom letzten Volkstrauatach wegzuräumen, habta keene Lust, wa Jenossen?” denke ich “Und inne janze Stadt lebt woll keen Stalinismus-Opfa mehr, det sich darum een bißjen kümman kann? Nich eenen Cent Opfa-Rente hätteta kriejen müssen, Ihr faulen Säcke!”… Um 12.45 Uhr im Gericht, kein Kuhlmann und kein Falcke zu sehen. Ich rauche unten und frage später im Saal die Richterin: “Ja, der steckt irgendwo fest, er hat angerufen. Und machen Sie Ihr Armband ab” “Danke” warte ich unten weiter und denke: “Du fühlst Dich woll bedroht?” und hänge die “Acht” wieder ans Rad . Ich bekam nicht mit, wie Dieter Kuhlmann mit Frau hineinging. Als ich wieder den Saal betrete, hat die Verhandlung schon begonnen. Ich winke ihm und seiner Faru zu und setze mich. Der Bierbauch mit Brille, seines Zeichens Staatsanwalt, stottert alles aus der dicken Akte vor, was Kuhlmann irgendwann und irgendwo im Weltnetz schrieb. Von “Chance 2000″ ist die Rede, vom “Sachsen-Sumpf” u.s.w. Endlich ist er fertig und sieht die Richterin erwartungsvoll an. Ich meckere: “Det stimmt doch allet, det kann ick nur untastreichen!” Kuhlmann freut sich, aus der Richterin bricht es hervor: “…Strafe… Erzwingungshaft… Mund halten… Das gilt für Sie beide…”. Ich stehe auf: “Det halte ick nich aus. Ick war vier Monate in Bautzen in Einzel- und Dunkelhaft. De Kanzlerin war ooch Spitzel. Wat soll man von so eenen Staat halten? Jeben se mal bei Jugel in: €šIM Erika´!” stehe ich auf und gehe. Unten warte ich ewig, um 15.10 Uhr kommt er mit Frau endlich heraus: “Azähle”. Er “spult ab”, daß Falcke geladen war, aber wieder einen auf Macke macht, daß er angeblich verhandlungsunfähig ist. “Aba Kameraden vor Jericht zerrn, da hatta keene Macke…” werfe ich ein… In Plauen sind die Akten verschwunden, in denen stand, daß er eine Unterschrift zur Gründung seines Mini-Vereins fälschte… Wir verabschieden uns. Ich holpere das lange Stück zurück, frage mich nach dem alten Amtsgericht in der Steinstraße durch. Es ist jetzt Sitz der Staatsanwaltschaft. Durch eine Einfahrt kann man nach hinten gehen. Es wird gebaut und ist warm und staubig. Wegen der Mauer sieht man vom Knast nur das obere Stück. Drinnen langweilen sich hinter Panzerglas zwei Bierbäuche um die 60. Einer ruft oben an, der oder die muß sich wieder irgendwo rückversichern, jedenfalls darf ich nicht fotografieren, “aus Sicherheitsgründen”, wie es heißt. Ich gehe hinaus und denke: “Ihr seid doch noch bescheuata, als de Patei inne Zone. Eure Paranoia is unübatroffen, die hat schon höchste Potenz. Ihr jehört inne Klappa, fühlt Euch von mir bedroht, weil ick den Knast von oben uffnehmen will, der janich mehr in Betrieb is… Mich intressiern doch nich Eure Jesichta, und ick nehme ooch nich Eure Kaffetafel uff. Eure Jesichta wärn interessant, wenn man se vagleichen könnte mit ältere Uffnahmen vom Ersten Mai, vonne Kampfgruppen und sowat. Aba für sowat haben se ja extra vor de Teilvaeinijung det Datenschutzjelumpe alassen…”… In der nächsten Gasse klingele ich an Nr. 6 solange, bis eine ältere Dame, mütterlicher Typ, oben aus dem Fenster sieht. Sie kommt extra herunter und läßt mich ein. Ich steige bis unter das Dach, öffne das flache Fenster, stelle den Apparat ein und lege mich hin, mache zwei Fotos… Nun holpere ich weiter. Am Bahnhof frage ich an einem der drei Kioske: “Haste wat zu essen für mich? Ick kann schon Musik mit mein Magen machen” “Klar, wat willsten haben?” “Jib ma een €šBremsklotz´”. Sie klemmt die Boulette in ein Brötchen: “Eensfuffzich”… Der Zug warten schon, ich verfrachte das Rad und esse drinnen. Um 16.22 Uhr fährt er an… In “Friedrichstraße” ist “meine” Bahn gerade weg, bei Lidl in Südende kaufe ich etwas ein und bin gegen 18.00 Uhr zu Hause, wo ich endlich den Staub abspülen kann… Ich sehe um 19.50 Uhr nach Post:
Sehr geehrter Herr Holzapfel,
vielleicht sollten Sie sich mehr um die Gesinnungs-und Profilierungstäter kümmern, die Aufarbeitung und Gerechtigkeit weiter verhindern!
Alibidissertationen gibt es nicht nur im Westen, sondern gerade auch im Osten. Dabei denke ich nicht mal direkt an die politischen
Gesinnungsdisserationen u.ä. Müll…
Anbei mal die Information zu einem Opus, was ich im Jahre 2008 mal durchgeschaut habe.
Schöne Grüße,
Wieland Zumpe
— HIER BEGINNT DIE WEITERGELEITETE NACHRICHT ——
An: Peter.Monnerjahn@fu-berlin.de Datum: 09.03.2011, 03:16:36
Betreff: Beitrag zu Richard Schröder – telepolis
Sehr geehrter Herr Monnerjahn,
durch Zufall bin ich auf Ihren Artikel gestoßen. Auch wenn ich es derzeit nicht belegen kann, nimmt man an, daß Richard Schröder B-Kader ist.
Sie müßten mal sehen, ob Sie irgendwie die beiden DDR-Artikel auftreiben können. Allgemein ging es wie bei der Diskussion mit Erhart Neubert nur darum, daß diese sich selbst in ihrer Bedeutung hochschaukeln wollten.
Was tatsächlich an der Kirchlichen Hochschule Leipzig alles abgelaufen ist (insbesondere die Schnelldissertationen kurz nach der Wende) ist sicherlich der genauen Analyse wert…
Anbei etwas zu seiner “Dissertation”…
Frohes Schaffen wünscht
Wieland Zumpe
http://www.paulinerkirche.org, http://www.paulinerkirche.org/graeber.htm , http://www.paulinerkirche.org/tmp/matth/bach4.htm
An: Peter.Monnerjahn@fu-berlin.de
Datum: 09.03.2011, 03:18:16
Betreff: Anhang Richard Schröder – telepolis
Hier noch der Anhang (40kb)
Schöne Grüße
Wieland Zumpe
— ENDE DER WEITERGELEITETEN NACHRICHT——
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Adam Lauks sendete schon wieder etwas Längeres… Der Vorsitzende des Vereins Horstmühle meldete sich, ließ wohl seinen Sohn tippen:
Sehr geehrter Herr Rust,
vielen Dank für Ihr Interesse und natürlich auch für die sagenhaften Bilder. Unsere Mühlenseite wird in der kommende Woche endlich auf einen aktuelleren Stand gebracht aber vielleicht kann ich Ihnen vorab schon mal die festen Termine in 2011 geben: am 24.05. wird zum nationalen Mühlentag eingeladen und wie jedes Jahr im September – 12.09. – zum Tag des offenen Denkmals.
Damit verbleibe ich zunächst, mit freundlichen Grüssen,
Eike Jordan
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Das Kreisarchv Oberhavel teilt mit, es finde sich nichts über die Arbeiter- und Bauerinspektion (ABI) Oranienburg aus 1967/68 in Hennigsdorf. Ich soll das Brandenburgische Landeshauptarchiv in Potsdam fragen, ob dort etwas zu finden ist. Dem Brief lag eine Rechnung über 10,- EUR bei…
Fr., 13.5.11:
Um 9.35 Uhr auf dem Bahnsteig. Ich hole die Bilder ab und bin beim auslegen, als ein Engländer die DVD: “Alliierte Kriegsverbrechen” kauft, kurz danach ein australisches Ehepaar Schirmers: “Sachsenhausen-Vorkuta”… Sonne, Wolken, frischer Wind… Ein Plan geht weg, ein australisches Ehepaar kauft: “Die Berliner Mauer”, bald danach eine Australierin ebenfalls… Eine polnische Klasse 11/12-Jähriger aus Landsberg/Warthe hört ihrem Lehrer aufmerksam zu, gammelt nicht herum, läßt keinen Müll fallen. Erst auf Kommando gehen sie sich die Plakate ansehen, einige winken mir zum Abschied zu… Karsten war wieder nicht zu erreichen, aber heute muß nicht gegossen werden, in der Nacht regnete es stark. Er hätte aber harken können… Ein Ehepaar aus der Gegend von Mönchengladbach läßt sich meine Biographie signieren und spendet 5,- EUR… Nach längerer Zeit besucht mich Kamerad Wolfgang Spaarschuh, gibt mir Papierkram, schenkt mir ein Foto von sich bei einer CDU-Veranstaltung in Königswusterhausen oder Zeuthen und zeigt mir die Einladung für heute in der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS): “Da kommt Angela Merkel hin…”. Ich winke ab und skizziere ihm den Weg, er fährt und kommt bald zurück: “Die Sicherheitsleute haben ma jesaacht, ick bin da unawünscht!” Ich grinse: “Du machst damals ooch noch vor die een Kniefall! Du hast ja keen Intanet… Jeh mal in een Intanetkaffe, die sollen für Dich IM €šErika´ injeben. Denn kannste mehrere Artikel dazu lesen…” “Jünta Jauch hat meine Stasi-Akte und wollte wat machen” “Der!?” “Nee, der macht ooch nischt. Ick stelle mich mit mein Auto bei ihm vor de Düre, hinten anne Kupplung een Holzkreuz für mein Stiefvata Zinke den se Dreiunfuffzich vahaftet und Vierunfuffzich in Brandenburch aschlagen haben” “Woolfjaang! Wat valangste denn von sone Tüpen? Kohl hat nachen Mauafall sechzich Leute von Mielkes Pasonenschutz übanomm! Die hätscheln se heutzutage, die sind doch alle unschuldich! Und wat Roland Jahn jetzt abzieht is ooch bloß allet Schaumschläjerei. De Birthla hat schon jesaacht, dasse die nich wieda rauskricht! Nu will Jahn een Jutachten machen lassen, damit de Jutachta ooch wat vadien, und denn rennen die vort Arbeetsjericht und da blitzta trotzdem ab. Und der Steuazahla zahlt. Aba bei ville Opfa machta mit seine Schaumschläjerei Indruck! Det is doch allet bloß een hinta de Kulissen abjequatschtet Schmierntheata für de Medjen. Die können doch inne Presse nicht bloß imma Autobatterien, Reifen, Klima-Hüsterie, Müll-Hüsterie, Vogelgrippe-Hüsterie, Schweinegrippe-Hüsterie, Börsenkurse, €šJeejen Rechts!´, Stolpasteine und Titten bringen! Wo sindten de Stopasteine für unse Opfa? Wo issen eena für Dein Stiefvata? Und für de Iwans, die sich Dreiunfuffzich weijaten uff deutsche Arbeeta zu schießen? Inne Zeitung muß doch ooch mal wat für uns drinne sein und im Fernsehn. Schließlich zahlen wa ooch unse Zwangsjebührn für den Schrott mit den se uns langweilen… Wolfjang, laß alle Hoffnung fahren, hol Dir de Fuffzehn Teuro vonne KAS zurück, die de vorausbezahlt hast. Wenne nu plötzlich unawünscht bist, abringen se ja keene Leistung für Dein Jeld. Die quatschen doch laufend vonne Leistungsjesellschaft, nich wir…”… Kamerad Günter Wolff aus Jena besucht mich wieder… Ich erreiche um 17.05 Uhr “meine” Bahn und bin um 17.30 Uhr zu Hause. Einnahme: 79,50 EUR, Gesamt-Spende: 22,80 EUR, davon ein 10,- EUR-Schein leichtsinnigerweise in eine der Büchsen gesteckt. Vor einigen Tagen waren erstmalig türkische Münzen in einer der Büchsen, heute wieder tschechische… Ein großes Paket von “Polar-Film” muß ich mit hochschleppen.. Kaum esse ich, ruft Adam Lauks an… Wolfgang G. Mueller sendete wieder eine Mail, darin ein (Film-)Link: www.youtube.com/watch?v=MHR3-83UbyY&feature=related
Ich bekomme eine Mail zugespielt:
———- Forwarded message ———- From: Date: 2011/5/13 Subject: SED-Opferverband verweigert Holzapfel die Aufnahme
To:
Liebe Kameradinnen und Kameraden,
endlich hat einer unserer Opferverbände diesem Holzapfel den Stuhl vor die Tür gesetzt (siehe nachfolgende Pressemeldung), wenn schon das Bautzen Komitee und die VOSler nicht konsequent sind.
Kameradschaftliche Grüße,
Der Pressedienst, Redaktion Inland
Fr, 13.05.2011, 09.24 Uhr
SED-Opferverband verweigert Holzapfel die Aufnahme
(dpd) Kurz vor dem heutigen Besuch des Bundespräsidenten in der früheren Frauenhaftanstalt Hoheneck hat der Verband der Hoheneckerinnen, ein Zusammenschluss früherer Häftlingsfrauen, personelle Konsequenzen in den eigenen Reihen gezogenen. Der Vorstand empfahl am gestrigen Abend der Mitgliederversammlung, den Chef der Vereinigung 17. Juni 1953, Carl-Wolfgang
Holzapfel, nicht in den Verband aufzunehmen. Daraufhin erklärte dessen derzeitige Lebensgefährtin Tatjana Sterneberg ihren Austritt aus dem Verband der Hoheneckerinnen. Als Projektleiterin hatte Sterneberg versucht, Holzapfel in den Besuch des Bundespräsidenten in der früheren Haftanstalt Hoheneck als Redner einzubinden, was jedoch auf Intervention mehrerer Seiten
abgelehnt wurde. Stattdessen muss sich Holzapfel nach Exklusivinformationen dieses Pressedienstes mit Sitz 104 begnügen, fernab vom Staatsoberhaupt und abgeschirmt von Sicherheitskräften des Bundeskriminalamtes.
Holzapfel gilt vielerorts in der SED-Opferszene als unerwünschte Person, seitdem Medien im vergangenen Jahr vom langjährigen Kindesmissbrauch durch den 56-Jährigen berichteten. Ein Münchner Gericht hatte diese Vorwürfe untersucht und Holzapfel für schuldig erklärt. Die Bundesregierung lud daraufhin im Juni vergangenen Jahres Holzapfel von den offiziellen Feierlichkeiten anlässlich des Volksaufstandes in der DDR aus.
Ohne nennenswerten Erfolg war Holzapfel im Jahr 2004 gerichtlich gegen die Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen vorgegangen, nachdem ihre Behörde das Buch “Die verdrängte Revolution” veröffentlicht hatte. Darin wird auch Holzapfels Engagement für Nazi-Kriegsverbrecher sowie seine langjährige Mitgliedschaft in dem von der Bundesregierung als rechtsextremistisch eingestuften Witikobund thematisiert.
dpd prdt 131024
Atomkraft – NEIN Danke! Öko-Strom – JA bitte! 100% Öko-Strom für ein sauberes Klima zum fairen Preis und für ein reines Gewissen. Jetzt für kurze Zeit mit 50,- ‚¬ Klima-Bonus! http://ndirect.ppro.de/click/qSW>
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“Bei Jelejenheit wirste ihm ne Mäl schicken” überlege ich “Hatta keen Vorname? Öko-Strom – Aha, daher weht der Wind”
Erst beantworte ich die Mail und sende meine Zeilen zur Kenntnisnahme auch gleich an Sachse:
Bei Gelegenheit werde ich ihm antworten…
Er soll sich lieber um alle wirklichen Stinkefinger kümmern, vor allem um die in den Reihen der verheuchelten Pfaffen. Holzapfel ist noch garnicht endgültig überführt. Und jeder, der auch nur eine Scheidung hinter sich hat, weiß, zu welchen Lügen Frauen vor Gerichten fähig sind, und Kinder sind nun einmal zu beinflussen…
Und Rudolf Heß ein Kriegsverbrecher? Der Sachse ohne Vorname spinnt und “vergißt” absichtlich Roosevelt (Jude) Eisenhower (deutsch-schwedischer Jude), Churchill, Stalin (georgischer Jude) und tausend andere wirkliche Kriegsverbrecher…
Sachse liest offensichtlich die Sudelpresse aus dem (jüdischen) Hause Mosse-Ullstein-Springer mit Autobatterien, Reifen, Nutten, Titten, Blut und Dreck…
Heß wurde in Spandau ermordet. Sachse sollte die richtigen Bücher lesen und sich fragen, warum die Heß-Akten noch bis 2017 gesperrt sind! Bis auf den Briten Allen kam bisher niemand heran…
Ebenfalls vom britischen Geheimdienst wurden der General der Polnischen Heimatarmee Władysław Sikorski (1881-1943, Akten bis 2050 gesperrt!) sowie der Inder Chandra Bose ermordet:
http://de.wikipedia.org/wiki/W%C5%82adys%C5%82aw_Sikorski
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a3215/l0/l0/F.html#featuredEntry
http://inge09.blog.de/2010/04/11/mysterioese-tod-general-sikorski-8347304/
http://de.poland.gov.pl/Wladyslaw,Sikorski,(1881-1943),2112.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Indische_Legion
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Infanterieregimenter/IR950-R.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Truppenfahne_(Waffen-SS) (hier scrollen – Rust)
http://www.uk-muenchen.de/berichte/reportagen_bose.htm
Diese Links reichen.
Die VOSler sind schon konsequent, nämlich links! Hugo Diederich sitzt alles aus, und die Öffentlichkeitsarbeit wird von SPD-Lässig betrieben, der als Rosaner (SPD) ein ideologischer Feind von Holzapfel ist! Was nützt die behauptete fehlende Konsequenz, wenn VOS und Bautzen-Komitee wie vorgeschrieben, je einen Beschwerdeausschuß haben, lieber Kamerad Sachse!? Na? Wäre es nicht so, würde Lässig in der VOS schalten und walten können, wie er wollte, so würdest Du Dich auf “Gut-Demokratisch” über
Alleinherrschaft (Diktatur) aufregen…
Ich werde meine Mail auch dem Sachse senden, dann spare ich mir die spätere Arbeit, und er stirbt, soweit er Interesse hat, später nicht dumm…
Sollte Sachse eventuelle Fragen an mich haben, so darf er mich täglich am Mahnmal besuchen und sich an der ehrenamtlichen Pflege desselben beteiligen – Arbeit macht frei!
MkG, Gustav Rust
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Bei Dr. Mayer schreibt Peter Herche:
| Der Anlass dazu ist ein als Leserzuschrift anonymisierter Beitrag von Mario F., auf den ich auf Ralf Kotowskis Internetseite zur “Aufarbeitung” gestoßen bin. Darin wird unterstellt, dass es in “Ihrem Dunstkreis” “rechtsextrem auffällige und als Verleumder agierende Personen gibt”. Einer dieser Unmenschen sei am 12. Mai 2011 verurteilt worden. “Solche Urteile helfen”, resümiert Mario F., “dass auch Rechtsextremen Kooperateuren aus dem politischen Umfeld des … langsam das Handwerk gelegt wird.” Mario F. lässt seinen Brief mit einem Lob an Ralf Kotowski enden. Kotowski habe seine Internetseite mit “einer ganzen Reihe wichtiger Fakten über … gespickt.” Es wäre anerkennenswert, “wenn dadurch die Aufarbeitung der SED-Diktatur nicht mit dessen Rechtsextremen Umfeld [sic!] vermischt wird.” Sehr geehrter Herr Dr. Mayer! Ihr Forum stellt ein Nischenangebot dar und hat als solches seine Berechtigung und seinen Wert. Ich habe hier schon viele Anregungen bekommen. Mich interessieren die Erfahrungen anderer Menschen auch dann, wenn ich deren Sichtweise oder Meinung nicht immer ausnahmslos teile. Aufarbeitung der SED-Diktatur heißt für mich auch Bewältigung von seelischen Problemen, von Verletzungen aus jener unseligen Zeit. Von daher würde ich es Ihnen hoch anrechnen, wenn Sie Ihr Forum auch ehemals oder noch immer politisch Verfolgten wie Gustav Rust oder Ralf Kotowski öffneten. In der Vielfalt liegt nämlich die Würze! Ich finde, dass alle, egal ob sie als verhandlungsfähig gelten oder ihnen längst Prozessunfähigkeit bescheinigt wurde, eine Plattform für ihr kreatives Wahrheitsmanagement brauchen. Auch Kotowski betreibt auf seiner Internetseite “Aufarbeitung”. Er hat einen Helfershelfer. Nehmen Sie die Verleumdungen gelassen hin. Unter allen Mördern sind die Rufmörder noch immer die niedlichsten. Aber weil Mario F. Sie – in wessen Auftrag auch immer – mit Kotowskis Hilfe zum Popanz aufbauen will, um Ihr Forum und Ihre berufliche Existenz zu vernichten, fasse ich den Mut zur Intoleranz! Mit freundlichen Grüßen Ihr Peter Herche |
Sa., 14.5.11:
Um 9.50 Uhr auf dem Bahnsteig… Als ich alles erledigt habe, rauche und die Dezember-Nummer “Kameraden” weiterlese, prügeln sich wie gestern Spatzen um einen Fetzen Papp-Brötchen von “Neuland”… Weil Karsten noch immer nicht erreichbar war, gieße ich selbst… Ein elegant gekleideter Ehemann lobt mich und bekommt das Flugblatt mit, spendet aber nichts… Eine ziemlich dunkelhäutige Dame mit tiefschwarzem Haar nimmt die DVD: “Die Hitler-Show”: “Wo kommsten her? Natjonalität?” “Aus dem Iran” “Aahh, ne Arijerin” feixe ich sie an. Sie freut sich, nickt und knufft mich in die Seite. Ich denke: “Warte doch damit, bisset dunkel is, denn knuff ick zurück…” Sie spricht akzentfreies Deutsch und bekommt die Zeitungen dazu: “Warte mal, ich gebe Dir noch etwas” zückt sie einen 5,- EUR-Schein. “Danke”… Ein Busfahrer aus Kamenz kauft “Unschuldig in den Todeslagern des NKWD” und den “Eichmann von Kattowitz” und bekommt auch die Zeitungen… Ein Kamerad, wir kennen uns vom Sehen beim Bautzen-Forum, begrüßt mich… Eine Gruppe lustiger Frauen von etwa 30/35 nimmt: “Fenster zur Welt” und läßt sich meine Biographie signieren, ich gebe die Zeitungen dazu: “Wo kommta her?” “Aus Österreich” “Aahhh, auße Ostmark”. Sie lachen und fragen wegen der “Acht”: “Ick such noch ne Frau, die ma de Granaten dreht und Staub wischt”. Das ist das richtige Thema für sie, und ich setze hinzu: “Wenn ick anne Macht komme, hol ick Euch heim ins Reich”. Lachend verabschieden sie sich… Warmer Südwind, manchmal Böen, am Nachmittag ist es wieder staubig… Ein holländisches Ehepaar kauft: “Die Berliner Mauer”. Ein Ehepaar, zwei Kinder, er stammt aus Wilhelmshaven, lebt nun in Briesen kauft einen Plan und: “Die Berliner Mauer”… Hans bringt mir eine Klappstulle mit Erdnußbutter, ich schrieb bisher: “Kakaobutter” und ierrte mich… Als ich abräume, fährt Adam Lauks vor. Vorn hat er einen alten Polit-Knaster, der jahrelang saß und von den gekauften “Experten” des sog. “Rechtsstaats” einfach als störrisch hingestellt und in ein Säufer-Heim eingewiesen wurde. Hinten sitzt Petra: “Tach, Petra, endlich seh ick Dich wieda. Und son schönet kurzet Sommakleidchen” tätschle ich sie, die sich vor Lachen nicht halten kann: “Deine zarte Haut!”. Adam holt sein gebogenes Messer aus der Ablage: “Adam, de Pistole mußte ziehn!”. Wir quatschen und lachen, dann fahren sie… Ich bin um 17.30 Uhr auf dem Bahnsteig und 18.30 Uhr endlich geduscht. Einnahme: 84,50 EUR, Gesamt-Spende: 7,40 EUR… Ich tippe eine Mail an Pepe van Megen:
Lieber Pepe,
warum antwortest Du nicht?
Ich versuche jetzt, Volker Thiele zu erreichen, den Chef von “Sciroccos”. Hier zwei Artikel aus der “Märkischen Allgemeinen Zeitung”:
Am 2. Juni spielen sie in Baruth/Mark, meinem Heimatstädtchen, auf dem Hof der Fleischerei Gebhardt. Da könnten wir hinfahren, ich zahle Essen und die Fahrkarte etc., schlafen kannst Du dann bei mir oder Anja. Ich gebe meiner Geschiedenen etwas für die Übernachtung, für den Fall, daß Do dort schlafen willst.
Eben habe ich bei Volker Thiele in Sperenberg angerufen, seine Frau holte ihn ans Telefon, aber plötzlich verstand er angeblich nichts. Beim zweiten Versuch war der Anrufbeantworter eingeschaltet, ich sprach auf Band…
Vielleicht irre ich mich, aber manche Leute in der Zone (“DDR”), jetzt fälschlich als “Ostdeutschland” bezeichnet, in Wahrheit Mitteldeutschland, schwelgen in Ostalgie, kennen alte Bekannte nicht mehr. Trotzdem habe ich dort in und um Baruth noch einige wirkliche Freunde von früher. Ich kann mich dort auch immer sehen lassen…
Solltest Du kommen und wir fahren am 2. Juni nach Baruth/Mark, um uns die Band bei der Fleischerei Gebhardt anzuhören, so würdest Du mir damit eine große Freude bereiten.
Wenn Dir die Zeit um den 2. Juni nicht paßt, kannst Du auch am 15 oder 16. Juni kommen. Am 17. Juni wird dem Volksaufstand von 1953 und seinen Opfern gedacht.
Melde Dich bitte, und sei gegrüßt, Gustav
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An Carl-Wolfgang Holzapfel, Pepe van Megen und Siegar Faust schreibe ich:
Ich bin kein Mensch mehr und habe die Mail zu früh abgeschickt,
wollte für Pepe van Megen unten noch die Adressen anfügen…
From: “Gustav Rust€ gustav-rust@t-online.de> Sent: Saturday, May 14, 2011 9:33 PM To: HolzapfelLyrAg@aol.com>; pepevanmegen@gmail.com>; sifa1944@gmx.de> Subject: Fw: NKWD-Stasi-17.Juni 1953 und Gedenken
Lieber Carl-Wolfgang,
ich hoffe, Du kannst meine Mail jetzt beantworten. Mich interessiert in erster Linie, ob Du/Ihr um den 17. Juni herum am Mahnmal etwas machen könnt. Ich würde dann die den Aufstand betreffenden Plakate aushängen, auf der Auslagenfläche am Rad (Sperrholztafel) wäre auch Platz für Deine Broschüre zum 17. Juni 1953, die Du signieren könntest.
Mir ist dieser Tag so wichtig, weil der Terror eben NICHT erst am 13. August 1961 begann…
Ich sende die Mail auch an Pepe van Megen nach Nimwegen, den ich vor einigen Jahren am Mahnmal kennenlernte. Er kann es sich dann überlegen, auch zu kommen. Pepe ist Musiker und Sänger und könnte dann dort vielleicht Entsprechendes vortragen.
Zu dem Zweck müßten wir eine Anlage mieten und die Veranstaltung natürlich anmelden, was Du übernehmen könntest, wegen meines dicken Beines. Bis zum Staatsschutz nach Tempelhof ist es für mich etwas weit mit dem Rad. Die Kosten für eine gemietete Anlage und die Anmeldung würde ich vom Spendengeld begleichen.
Sollte Pepe nicht kommen, so könnte ich auch den Trompeter besorgen, der beim Begräbnis unseres Kameraden Dr. Willi Krebs auftrat… Das muß eben nur alles rechtzeitig geplant werden. Die Anlage könntest Du dann bitte transportieren…
Also, höre Dir Pepe van Megen an und entscheidet beide, weshalb er die Mail auch bekommt.
Ich kann auch eine CD mit zum Mahnmal bringen, die er mir schenkte und die Du Dir dort anhören kannst. Du müßtest dann nur meitteilen, WANN Du vorbeikommst. Ich habe keine Lust zu den Büchern, der Auslegetafel und meinem anderen Zeug mit Rad und Bahn auch noch das Gerät mitzunehmen – und vielleicht umsonst…
Wegen des geplanten Häftlingstreffens in Cottbus sende ich die Mail auch an Kamerad Siegmar Faust. Es wäre schön, wenn Pepe van Megen dort auftritt. Ihr könnt ja seinen Namen eingeben, natürlich ist es schöner, die CD zu hören, als im Weltnetz herumzusuchen. Dort muß man sich mühevoll alles zusammensuchen, jeden einzelnen Titel, und oft kann man nur hineinhören und muß sich dafür auch noch umständlich anmelden…
Antwortet bitte “An alle”, damit man immer alle Antworten in einer Mail vereint hat.
Mit Dank im Voraus und kameradschaftlichen Grüßen, Gustav
Zur Information für Euch einige Adressen:
http://www.concertidee-musikladen.de/
Hätte ich nur die ZEIT! Ich würde hinfahren und mir so eine transportable Anlage einmal vorführen lassen. Ein Notstromaggregat habe ich im Keller, manche Anlagen laufen wohl auch mit Batterie. Man sieht hin und wieder einen Gitarristen mit so einem Kasten, den er hinter sich herzieht…
Vereinigung 17. Juni 1953 e.V.: http://www.17juni1953.de/
Cottbuser Häftlingsgemeinschaft: http://www.uokg.de/cottbus.htm
Menschenrechtszentrum Cottbus: http://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/
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Adam Lauks sendete wieder Text und u.a. Blätter aus seiner Gefangenenpersonalakte… Heide Stein schrieb:
Guten Tag meine Damen und Herren,
gern möchte ich Ihnen eine Einladung senden für den “Tag der vermissten Kinder”, den wir in Berlin und Gifhorn begehen wollen.
Wir würden uns freuen wenn Sie an dem Tag auch dabei sein könnten.
Mit dabei sein werden der bekannte Berliner Andreas Marquardt und Freunde und Heidi Stein die Mom eines seit 1979 vermissten Kindes (ihr Sender hatte 1994 das Schicksal verfilmt als 2 Teiler “Ich klage an”)
Die Situation um den vermissten Sohn Dirk Schiller, hat sich durch eine Meldung dieses Jahr im Internet in ein anderes Licht gestellt. Und zwar hatte der Hinweis den Inhalt, dass der Honecker Enkel, Dirk Schiller sein könnte. Der Kontak mit dem Enkel brach aber wieder ab, als die Fragestellung nach einer DNA war.
Mehr über die laufende Geschichte können Sie unter: www.dirkvermisst.blog.de nachlesen, oder mit mir telefonieren.
Heidi Stein
Im Anhang die Einladung
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Ich klicke die Einladung an, werde mit blödsinnigster Reklame bombardiert, lande in einem Gästebuch, in welchem steht:
| http://www.zdd.dk |
| 07.06.2010 21:19:03 |
| NWO FED Rothschild & Rockefeller Märchen für Erwachsene, erzählt von unserer Marionette, Bundeszionistenpräsident Christian Wulff Neuer Stern am Himmel von Hollywood Ferkel Merkelchen schwimmt synchron mit Jacob Robbe, Hester Haase, dem sterbenden Schwan Gesine, dem Büchsen Hering Hendrik, nach einem Musical von Ester Fuchs Löw Schweins bei der Premiere von Schweine im Weltall. Kartenvorverkauf in jedem WM Stadion und jeder Theaterkasse www.zdd.dk Einst lebten 666 Millionen Juden heiter und froh |
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Ich trage mich in das unmögliche Gästebuch ein, tippe in ein ganz kleines Schreibfenster:
Was steht denn hier, weiter unten, für ein englischer Schrott??
Liebe Kameradin Heidi,
ich habe für viel Verständnis. Nicht aber dafür, daß ich, sobald ich Eure Seite aufrufe bzw. die Einladung lese (Mail-Anhang), mit blödsinnigster Reklame bombardiert werde! Klar?
Welcher Hirni hat denn diese Homepage zusammengebastelt? Er soll das Schreibfenster noch kleiner einstellen! So ein Schwachsinn! Und dann schreibt Ihr hier drüber, man solle sich wohlfühlen und brüllt den Leser mit vier Ausrufungszeichen an!
Und Du sendest mir eine Mail mit der Einladung für den 20. Mai 2011 auf dem Pariser Platz? Schämst Du/Ihr Euch nicht, dort mit den Heinis in Besatzeruniformen- und Fahnen herumzustehen!?
Hast Du noch nicht lange genug gesessen, um politischen Durchblick zu haben? Und dann sprichst Du, als ehemalige pol. Gefangene, die Adressaten mit “Sehr geehrte Damen und Herren” an, nicht etwa mit “Liebe Kameraden”?
Ich rege mich nur auf, schade um die Zeit. Statt Luftballons steigen zu lassen, dürft Ihr gerne zum Mahnmal Ecke Ebert/Scheidemannstraße kommen, Wasser tragen, die Blumen gießen und harken – zum Gedenken an unsere elendig in Sowjet-KZ und Stasi-Knästen verreckten Kameraden, klar?
Unfreundlich, weil besonders von der Einladung mit den Links oben rechts, enttäuscht, Gustav Rust
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Kamerad Klaus Beyer schrieb bei Dr. Mayer über das 22. Bautzen-Forum, das ich mit Adam Lauks besuchte:
Das Bautzenforum ( von der Friedrich Ebert Stiftung veranstaltet ) hinterließ bei sehr vielen Kameraden nicht nur einen bitteren Beigeschmack sondern ein neues Trauma.
Der ehemalige Vorsitzende der VOS, Ewald Kurbiun, selbst jahrelanger Häftling in Bautzen schickte mir diese Zeilen:
Viele Wochen vor dem 22. Bautzen -Forum habe ich mich auf das Treffen mit ehemaligen Kameraden gefreut.
Voller Frust und Enttäuschung bin ich wieder zuhause in Olbersdorf angekommen. Die Friedrich-Ebert- Stiftung hat diesmal versucht uns politisch Verfolgten einer groß angelegten Hirnwäsche zu unterziehen.
Zwei Tage haben wir auf den Kommunistischen Begriff .”Vom Leben mit dem Antifaschistischen Schutzwall gestarrt..
Für mich und meine Haftkameraden ,war es die Schandmauer mit Todesstreifen ..Selbstschussanlagen, Mienenfeldern und vielen 1000 Toten.
In Zahlreichen Gesprächen bin ich zu der Ansicht gelangt, das die Kommunisten und die SPD zusammengehören wie Arsch und Hemd. Bei einigen Rednern konnten wir erkennen, das sie Links gestrickt sind. An der Wortwahl erkennt man den Demokraten und den Kommunisten. Mein Freund Günther sagte immer meine Schweine erkenne ich am Gang.
Schon allein der kommunistische Begriff antifaschistischer Schutzwall hat jeden Tag bei mir Bauchschmerzen verursacht
Antifa ist ein kommunistischer Kampfbegriff zur Verunglimpfung der Demokraten. Antifa bedeutet: Willst du nicht mein Bruder sein schlag ich dir den Schädel ein. Wer das Wort Antifa dauernd in den Mund nimmt gibt zu erkennen das er ein Kommunist ist.
Der Kommunismus ist ein Virus der in unsere Herzen und Hirne versucht einzudringen und alle unsere bisherigen Wertevorstellungen zerstört.
Es wundert mich gar nicht das die Bundesjustizministerin a. D. Frau Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin nicht erschienen ist , sie wollte sich nicht von den Linken missbrauchen lassen.
Olbersdorf, den 6.Mai 2011 Ewald Kurbiun
Auch für mich stellt sich die Frage in Zukunft trotz allem hinfahren um die alten Kameraden zu treffen oder derartige Veranstaltungen zu meiden, leider werden ja so schon jedes Jahr weniger.
Klaus Beyer
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Bei Googl gebe ich nun “Heidi Stein” ein und lande beim “Focus”, wo ich einen Eintrag schreibe:
Ines Veith: “Wo ist Dirk, Herr Honecker?”
Kein Krimi ist spannender als dieses Buch! Es schildert das Schicksal von Dirk Schiller.
Gustav Rust,
signiere am Mahnmal für die Mauertoten aus dem Spreebogen, Ebert/Ecke Scheidemannstr. täglich meine Biographie, biete
Literatur anderer NKWD-und Stasi-Opfer an, sammle von den Touristen Spenden und pflege das Mahnmal nun seit 1999. Wann läßt sich jemand vom “Focus” sehen? www.gustav-rust.de
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Dr. Kittan schrieb darüber in der “BZ”:
Etwas lese ich noch über Cottbus und finde in der Homepage des Heimatvereins:
Am 22. 3. stirbt der Cottbuser Willy Budich in einem Moskauer Gefängnis. Geboren 1890 in Sandow, erlebte er den 1. Weltkrieg als Kanonier. Im November 1918 wird er bei einer Demonstration schwer verletzt. Er schließt sich dem Spartakusbund und später der Kommunistischen Partei an, leitet den Roten Soldatenrat in Berlin und ist Mitglied des Vollzugsrates der Bayrischen Räterepublik sowie Mitarbeiter der Komintern und der Internationalen Roten Hilfe. Als Reichstagsabgeordneter der KPD wird er im Dezember 1932 bei einem Tumult im Reichstag verletzt und im Mai 1933 von der SS verhaftet und zum Krüppel geschlagen. Freunde bringen ihn danach zu seiner Familie nach Moskau, wo er drei Jahre später von Stalins Schergen verhaftet und als Spion verurteilt wird.
http://www.heimatverein-cottbus.de/index.php?option=com_content&view=article&id=19&Itemid=21
Um 0.20 Uhr lege ich mich hin…
So., 15.5.11:
Um 7.30 Uhr trinke ich Kaffee und bin 9.15 Uhr auf dem Bahnsteig… Sonne, Wolken, kalte Böen… Tanja hat noch keine warme Bockwurst, sie schenkt mir zwei belegte Brötchen… Ein Ehepaar um die 28/34 von der Grenze zur Schweiz läßt sich meine Biographie signieren, später nimmt ein italienisches Ehepaar: “Die Berliner Mauer”. Weiter tut sich nichts… Um 16.30 Uhr auf dem Bahnsteig, 17.10 Uhr zu Hause. Einnahme: 35,- EUR, Spende: 5,90 EUR… Ich esse etwas und tippe eine lange Mail:
Wer kann sich nicht an Lew Kopelew erinnern? Warum hat er wohl in Frankfurt/Main gelebt? Vielleicht gratis im Bahnhofsviertel
bei Ignatz Bubis? (beide Juden!) oder weil dort die Ami-Zentrale war/ist? Oder beides? Er diente dem Verblödungsfernsehen bei jeder Gelegenheit als Alibi, wie heutzutage noch immer die gleichen Gesichter zu sehen sind. Auch und besonders, was die Opferszene anbelangt. Nur, daß jetzt, zumindest was die VOS betrifft, “Warme Brüder” in die erste Reihe geschoben werden. Mario Röllig zogen sie nun zurück ins zweite Glied, scheinbar um mich ruhig zu stellen (damalige Rundmail, dazu dann Kommentar von Wolf Deinert). Dafür aber sitzt Hugo Diederich alles aus (wie seinerzeit Kohl-Kohn) und läßt Ronald Lässig, Obermimer der Schwulen in der SPD) die Verbandsarbeit machen, läßt ihn die politische Richtung vorgeben, nämlich die rosane, damit die Nähe zur PDS/Linke nicht so auffällt.
Und Bernd Stichler? Er teilte mir damals mit, Hugo hätte “ihn angeschleppt” (Lässig)! Warum wurde er aber angenommen? Um die VOS politisch-moralisch fertigzumachen, weiter nichts!
“Schwesterwelle” ist nun weg und spielt um der Sache wegen gern den Sündenbock… Schwulsein ist heute chic! Das Unnatürliche
wird zum Natürlichen. Pimperei auf der Opernbühne, wie bei der kaputten Jelinek, die dafür auch noch mit dem Nobelpreis geehrt wurde! Heute wird jeder Arsch hochgejubelt, er/sie muß nur kräftig unnormal und politisch dazu links, mindestens aber in der Mitte sein.
Und die öffentliche Empörung über diverse Stinkefinger in Kirche und Politik ist alles nur Schaumschlägerei. Seit geraumer Zeit kocht nun die Stinkefinger-Suppe bezüglich Heime etc. in der Mauer-Republik hoch. Nach dem Motto: “Die anderen waren/sind es!”, “Die in der Zone fressen zu viel Schweinefleisch! Freßt westzonales (mageres) Gammelfleisch und Pizza, deren Teig Ihr als Fensterkitt gut gebrauchen könnt und Pommes und Hämbörger” u.s.w. Schon meiner Anja ist 1978 aufgefallen, daß sie niemals soviele fette Leute sah – das war hier, in West-Berlin! Ich war drei Jahre in fünf verschiedenen Heimen (12. bis 15. Lebensjahr). Niemals haben wir etwas von Stinkefingerei mitbekommen, ob gemischt oder nur Jungens, wie mit 15 in Radis, Kreis Gräfenhainichen! Ausnahmen sind bestimmt in den Jugendwerkhöfen, besonders im Geschlossenen (Torgau-Fischerdörfchen) und in den Jugendknästen zu verzeichnen gewesen. Aber so massenhaft, wie es heutzutage von den Verblödungsmedien dargestellt wird? Na ja, jeder will ja mal ins Fernsehen oder wenigstens in eine Provinzzeitung…
Das seit 1945 verblödete (West)Volk verlangt nach immer mehr Kitzel! Trotzdem merkt es, wohin Deutschland geht, da können sie den warmen Biolek dusseliges Zeug sabbeln und in der Suppe rühren lassen, solange sie wollen! Die Suppe schmeckt nicht!
Einerseits jammern sie 24 Stunden über den Hunger in der Welt, andererseits holzen sie die Wälder ab und bauen Mais und anderen
Krempel für Bio-Sprit an. Und vor einigen Wochen war täglich in der “Märkischen Allgemeinen Zeitung” (MAZ) Bank-Reklame, damit man sein Geld anlegt in Holz zu 4,5 % oder so ungefähr!
Die Gras- und Körnerfresser wollten doch schon vor einem halben Menschenleben den Güterverkehr auf die Schiene verlagern!
Aber noch immer rollt fast alles auf den “Straßen des Führers”, und noch immer karren sie Rinder und Schweine von einem Ende
Europas zum anderen und zurück – der blanke Wahnsinn! Aber dieser Wahnsinn hat METHODE! Und Wolfgang Wieland (dem auch
bald die Augen zuwachsen) war zur VOS-Weihnachtsfeier. Na ja, bei solchen Polit-Typen, wie Lässig… Nur gut, daß ich mich garnicht erst setzte…
Etwas zurück: NACH besagter VOS-Versammlung im “Burgenländer Eck” saßen wir noch etwas zusammen, und DORT, also keinesfalls öffentlich, fielen Stichlers Worte. Und Heinz Kuttnik fragte auch erst, ob er das Diktiergerät laufen lassen darf – er durfte! Wie kam das Band zur UOKG? Und warum ließ man es dort jahrelang in der Schublade? Weil man Bernd Stichler, der mit Christa sehr viel Zeit geopfert hatte, nicht auch noch durch ein Gericht, also AMTLICH die Beine weghauen wollte!
Es genügte, die Querelen zwischen UOKG/BSV Berlin und VOS zu schüren. Wie nobel, daß er, der sein Leben lang geackert hatte, dann zurücktrat “um die VOS nicht in ihrem Ansehen zu beschädigen” – die üblichen nichtssagenden Floskeln. Irgendwann wollte er sich sowieso zur Ruhe setzen, gesundheitlich brauchte er sowieso salzhaltige Luft, weshalb sie ja auch in die Nähe von Cuxhaven verzogen. Von dort aus hätte er die VOS schlecht leiten können, zumal er ja vor Jahren selbst dafür plädierte, der Vorstand müsse in Berlin sein, nicht irgendwo in der Provinz, sonst hätte er ja gleich in Bonn bleiben können.
In diese Betrachtungen gehört auch die Strunz-Dreher-Clique! Und auch die späteren Auseinandersetzungen einzelner Kameraden mit Falcke und daß ausgerechnet ein VOS-Mitglied, nämlich Kotowski, in die gleiche politische Kerbe schlägt. Jede Menge Foren sind
geschlossen worden. Nur noch Binder und Dr. Mayer sind da, die wenigen anderen befassen sich nur mit Beratung und Jammerei.
Folglich hetzt nun Kotowski gegen Mayer, um sein Forum auch schließen lassen zu können. Falcke hält sich im Hintergrund und steht Kotowski bei der bolschewistischen Toilettenfrau Angela Brederecke nur bei, wirft ihm ab und zu den “Ball” zu.
Alles Einzelteile einer groß angelegten politischen Zersetzung! Alles gehört zusammen!
In diesem Zusammenhang ist auch die Sache Lässig/Holzapfel zu sehen. Lässig ist politisch SPD, CWH christlich, weshalb die Kampagne angestoßen wurde. Letztendlich spielt es garkeine Rolle, ob er hat oder nicht hat, die VOS muß nach LINKS gerückt werden, zumindest aber in die Mitte! Da ist jedes Mittel recht, sogar diese Art von Polit-Intrigen. Die VOS muß eliminiert werden, “die Funktionäre müssen funktionieren” (Fluchthelfer Rainer Schubert vor Jahren)…
Endlos könnte ich fortfahren…
Wieder zurück: Meine zwischenzeitlich verstorbene ehemalige Schwiegermutter brachte mir bei einem Besuch bei uns eine
DIN A-4-Namensliste mit. Polnische Überschrift sinngemäß: “Polen! … Die Leute, die Polen in den Ruin stürzen…”!
Ich habe die Liste noch hier – jede Menge Obermimer von der Solidarnosc, darunter viele Juden, in dem Fall natürlich Ostjuden
(“Ostjuden” bei Googl eingeben).
Dazu paßt dann auch die sog. “Orangene Revolution” in der Ukraine. WER bezahlte das ganze Gelumpe? Die Fahnen und Transparente, die Kleidung, einfach alles? Es hieß doch immer, die Leben dort in bitterster Armut, bis auf einige aus der Oberschicht! Und ganz plötzlich sind tausende in Orange gewandet auf der Straße!
Und WER hetzt nun seit Jahren täglich gegen China? Richtigerweise, aber ZU WELCHEM ZWECK?
Das ist alles GLOBAL und im Zusammenhang zu sehen…
So, nun habe ich mich wieder lange genug “ausgekotzt”, mache noch etwas mit der Post weiter und lege mich hin, weil das Bein dick ist und schmerzt, klar? Danke!
Ich hänge Dir besagte Namensliste an. Sie geht nur an Dich!
Du hast die notwendige Zeit und kannst alles oben Stehende abschreiben und mit Googl zu übersetzen versuchen. Dann bitte die Übersetzung mir senden – danke! (daß eine so lange Übersetzung mit Googl nicht ganz einwandfrei ist, weiß ich, da mußt Du nur immer einen einzigen Satz eingeben…).
MkG, Gustav
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Pepe van Megen antwortete nur kurz, hat wenig Zeit. Sobald er mehr Zeit hat, besucht er Berlin und mich wieder einmal…
In der Sache: “SED-Opferverband verweigert Holzapfel die Aufnahme” (Hoheneck, siehe oben), schreibt ein Kamerad:
Gustav – du hast völlig recht.
Aber die Zionisten sind die neuen Bosse in der BRD.
Sie sind mit dem alten ZK vergleichbar.
Jeder hat ihnen die Füße zu küssen und wer ihnen nicht paßt wandert ab in den Knast.
Gruß, W.
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Meinem mißratenen Sohn schreibe ich:
Lieber Andreas,
weil man Dich (fast) nie erreicht, lade ich Dich zur Geburtstagstorte mit Schlagsahne ein. Wenn Du artig bist (Lachen) bekommst Du auch etwas Falschgeld, obwohl Du Dich nie um Deinen alten, gebrechlichen Vater kümmerst…
Liebe Grüße, Papa
————-
Kurz vor 21.00 Uhr lege ich mich erst einmal hin…
Mo., 16.5.11:
Ich stehe auch nicht wieder auf, finde Tiefschlaf und trinke um 7.30 Uhr Kaffee. Die Bank öffnet erst um 10.00 Uhr, schließlich ist Berlin ein Dorf… Wolfgang Mueller rät einem Kumpel, Inhaber einer kleinen Firma, den “Focus” Nr. 19 zu kaufen und die Seiten 58/59 zu lesen. Es geht um den EUR und alles damit Zusammenhängende:
Lieber Arno,
im Nachgang zu meinem heutigen e-mail an Dich, moechte ich Dir unbedingt und DRINGENDST raten, Dir die (ungefilterte) gegenwaertige Ausgabe des “FOCUS” Magazines Nr. 19/11, datiert 09 Mai 2011, zu kaufen und schnellstens die Seiten 58 und 59 zu studieren, damit Du die notwendigen Masznahmen unternehmen kannst, Deine Firma und Dein eigenes Ueberleben vorzubereiten. Es wird auch sehr viel Bruchglas anfallen.
Es ist erschuetternd festzustellen, wie nahe Deutschland und der EURO am wirtschaftlichen Zusammenbruch stehen, und wie die BRD schon bis jetzt dabei ausgenommen wird, um den Rest der EURO Mitgliedslaender zu “retten”. Vielleicht wird Dir jetzt auch klar, warum die USA sich durch den Krieg gegen die oelreichen Mittelost Laender retten will.
Natuerlich wird dieser Zusammenbruch auch alle anderen Laender der Welt erfassen. Wir sehen wieder einmal herrlichen Zeiten entgegen.
Bitte lasz mich wissen, welche Masznahmen Deine Firma unternehmen wird, um zu retten was zu retten ist. Zum Beispiel wuerde ich empfehlen, den in den USA deponierten deutschen GOLDschatz schnellstens nachhause zu bringen.
Viel Glueck dabei.
Wolfgang
Ich antworte:
Lieber Wolfgang,
schon seit Jahren erscheinen Bücher dazu… Ich befaszte mich ja etwa 6 Jahre mit dem Selbststudium von Marx/Engels und Lenin,
war spaeter Maoist – schon aus Prinzip, um die Genossen zu aergern, die staendig vor Moskau im Staub lagen… Wer das “Kapital” durch hat, ist im Bilde, musz dann nur noch die Gegenwart damit vergleichen. Mister Greenspan rieb sich vor Einfuehrung des EUR teuflisch grinsend die Haende:
“…Dann haben wir nur noch drei Maerkte. Den asiatischen, den europaeischen und den amerikanischen…”.
Gut fuer die Zocker… Das deutsche Gold wird in USA bleiben – als Pfand, damit unsere Marionetten nicht aus der Reihe tanzen und so zappeln, wie sie sollen…
MkG, Gustav
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Ich tippe noch zwei Mails, dann versuche ich noch einmal Volker Thiele von den “Sciroccos” zu erreichen. Endlich klappt es… Um 9.10 Uhr ziehe ich mich an und jage zur Bank, die schon offen ist. “Ihr habt Euch jebessat” denke ich, stürze hinein, bezahle die Rechnung von “Polar-Film”, die der Kreisverwaltung Oberhavel und nehme Falschgeld mit… Um 10.00 Uhr “Feuerbachstraße”. Weil die Bahn noch nicht zu sehen ist, Zigarette und Kaffee. Eine Frau raucht auch, eine zweite kommt angewackelt und meckert erst die Raucherin an, dann mich. Als sie weg ist, schüttelt die Raucherin den Kopf, ich sage ihr: “Die hat vieleicht ihren Mann unta de Erde jebracht, nu hat se keen mehr, an den se ihre Wut auslassen kann. Vileicht war se ooch Förtnerin… Beim Kaisa durften wa roochen, inne Zwanzija bei de Jenossen, bei Adolfen und bei Ulbricht. Det is ja heutzutage een richtija Terror jejen de Roocha. De janze Hüsterie kommt vonne Amis. Wenn da welche Daualoof machen, wirtet hier nachjeäfft, heeßt denn Schogging. Wenn se da Heu roochen, machen set hier ooch, wenn se fixen, fixen se hier ooch. Wenn se da nich roochen dürfen, dürfen wa ooch nich”. Sie lacht und nickt, ich meckere weiter: “Bloß de Sauferei jab det bei uns schon früha, die mußten wa uns inne Zone nicht erst vonne Iwans abkieken und die im Westen nich von ihre Besatza…”. Endlich kommt die Bahn… Als ich fertig bin, sehe ich Kamerad Volker: “Tach. So jefällste ma, schön ruhich”. Er grinst: “Ick steh schon ne halbe Stunde hier und beobachte Dich. Du siehst ja keen” “Wenn ick arbeete, kann ick nicht de Turisten ableuchten, hier stehn offte welche rum. Andre bei de Arbeet zukieken, macht Spaß, wa? Setz Dich und muck nich uff…”… Ein Plan geht weg, dann ist Ruhe. Nach Wochen stecke ich wieder einmal zwei halbe Fackeln an. Volker borgt sich weitere 2,- EUR… Hans kommt kurz vorbei. Um 16.15 Uhr auf dem Bahnsteig, mit Einkauf vom Vietcong um 17.00 Uhr zu Hause. Einnahme: 4,50 EUR, Spende: 10,10 EUR… Kaum bin ich mit der Tipperei fertig, kommt Karsten: “Jetzt, wo nischt zu machen is, kommste. Am Mahnmal warst de ooch lange nich. Ick muß mittet dicke Been Wassa schleppen…”… Ein “John Smoker” sendet drei Mails, hier nur Auszüge:
Ich war neulich mit einem kanadischen Fernsehjournalisten da. Hab dich aber nicht angesprochen, weil ich den Guten erst kennenlernen wollte. War ein Reinfall ! Der Mann war ein Täuscher. Möglicherweise sogar ein Geheimdienst – IM.
Ps: Ich bin mir sicher, daß Schubert bis heute ein CIA – Mann ist – und in dieser Position auch den Check Point Charlie wie ein Rittergutsbesitzer beherrscht !
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Karsten ist lange weg, statt die “Abendschau” zu sehen sehe ich ins Weltnetz. Gestern brachte der Rotfunk eine kurze Meldung über das endlich zu besichtigende HKH im Knast Hohenschönhausen. In der HP der Gedenkstätet klicke ich den “Roten Ochsen” in Halle an. Statt ihn aber auf den Monitor zu bekommen, landet man auf den Seiten der Stadt Halle/Saale und muß sich dort durch X Seiten klicken. Ich gebe im Suchfenster ein: “Gedenkstätte Roter Ochse”. Jeder Quatsch ist bis Seite 5 zu finden, es beginnt mit dem Roten Turm, der gleich mehrmals erscheint, geht über Kinderkram zu werweißwas. Auf Seite 6 ist noch immer kein Knast “Roter Ochse” zu finden, ich gebe auf und denke angesäuert, daß ich lieber hätte fernsehen und das Bein hochlegen sollen. Mit Googl ist es jedenfalls einfacher und besser, statt über irgendwelche Gedenkstätten-Seiten. Manchmal erscheint dann die Meldung, daß nichst zu finden ist. Dann bin ich beim MDR und finde unter “Bautzen II – Audios und Videos” den Schwachsinn:
“Ein ehemaliger Bautzen-Häftling beschreibt bei einem Rundgang durch die heutige Gedenkstätte an die unmenschlichen Haftbedingungen. Weitere Haftschicksale und Filme über “Bautzen II” finden Sie hier:…”
“Wat issen det für een Deutsch” werde ich stutzig “Wofür krichta unsa Steuajeld? Wat sollen da det Wörtchen €šan´? €šbeschreibt…de unmenschlichen Haftbedingungen…´ wär richtich jewesen…”… Der Blödsinn beginnt darüber unter dem Titel: “Bautzen II – der Stasi-Knast” mit:
“Ab nach Bautzen!” Dieses geflügelte Wort galt als schlimmste Drohung für den, der sich mit dem Staat anlegte. “Bautzen II” war die meistgefürchtete Haftanstalt der DDR. [mehr] …
“€šschlimmste Drohung´, €šmeistgefürchtete Haftanstalt´. Nee, mehr von det Zeuch brauch ick nich. Jeda Knasta inne ehemals diwersen Foren jammate, daß €šsein´ Knast der schlimmste war. Det is bei de Frauen von Hoheneck jenauso. Keene Rede mehr vonne Frauenknäste Kommando V in Bützow, Schweijen üba Jörlitz und Halle/Saale, und vonne Ostjebiete liest man janischt (mehr). Buchenwald teilte vor Jahren uff meine Anfrage mit, daß darüba noch jeforscht wird und ne Dokumentation in Arbeet is. Wo bleibten nu det Ajebnis? Wollta solange forschen, bis alle Opfa doot sind?” geht es mir durch den Kopf:
http://www.mdr.de/damals/archiv/6315362-1353883.html (Filme Bautzen II)
Ich scanne weiter S/W-Bilder ein und die vom 22. Bautzen-Forum. Mein Blutdruck ist nach dem Ärger wieder hoch genug… Adam Lauks ruft an, wir quatschen, dann ist es schon 21.10 Uhr… Um 0.10 Uhr endlich fertig, ich lege mich hin und sehe Mathias Richling. Hans sagte mir vorhin Bescheid… In Jüterbog wollen sie in den alten Knast eine Kita bringen oder der Bau wird Spielball von Spekulanten – wie schon anderswo gehabt!
Di., 17.5.11:
Um 8.20 Uhr trinke ich Kaffee und denke an die schlechte Qualätät der Fotos vom Bautzen-Forum: “Jeda Arsch machtet heute andas. Bei Schlecka drei Filme zum Sondapreis jekooft, den vollen aba bei Kaisa abjejeben, ooch det richtije anjekreuzt. Aba det hilft allet nischt, weil denn jeda de Filme in een andret Labor schickt. Und da jeda seine Maschine andas instellt und/oda bloß uff die Fabrikate, diea von seine Vatraachspartna jeschickt kricht, kannet nischt werden. Eh die ihre Maschine mal andas instellen. Det kostet ja Zeit, und de ewije Umstellerei uffte vaschiednen Filmfabrikate und Papiersorten. In Zukumft koofste bloß noch de besten Kodak-Filme, wie früha und jibst se nur bei de gleiche Droscherie ab. Hier sind ja de Farben noch blassa als bei de ollen Zonen-Farbfilme aus Wolfen… Und, ohne dich zu fragen, brenn se einfach de Uffnahmen zusätzlich uff ne CD, um abkassiern zu könn. Denn lieste dir det janze Jelumpe durch, weil uffen Monitor nischt zu sehn is und sollst ooch noch die ihr Extra-Programm installiern! Jeda will da hier sein Jelumpe uffzwingen, 30 MB, bloß damitte de Bilda ankieken kannst? Wo de se schon in Papierform jesehn hast? Eijentlich is sowat Nötijung. Een Bildbeartungsprogramm reicht ja woll. Um dich nu üba de abjebrühten Film-Papier- und Labor-Jauna zu ärjan, biste mit olle Adam extra nach Bautzen jefahrn. Eewich uffte Autobahn…”… Im Radio hat sich an der Wettervorhersage für heute nichts geändert, bei “Wetter.com” im Weltnetz auch nicht. Dafür sticht mir eine Reklame ins Auge, hier nur die Überschrift:
“Patient 1. Klasse ab 58,- ‚¬ mtl.”. “Na also” arbeiten meine Grauen Zellen “Wie inne Zwanzija bei Kurt Tucholsky und sein “Herrn Keuna”. Die Bolschewisten azählten uns inne Schule, daß wa alle gleich sind und uns weitaentwickeln. Nu haben wa den gleichen Salat wie inne Zwanzija. Der is injetrocknet und vaschimmelt, und den sollen wa fressen?… Wat uns de Bolschewisten azählten als wa kleen warn, azähln uns heute de €šMenschenrechtla´, die vonne IGFM, vonne diwersen Vaeine, einfach alle Jutmenschen, die erst Gras und Körna jefressen haben und heute im fetten Daimla sitzen, statt uffen Fahrad, wie de Grünen und de Jusos, übahaupt alle Linken. Heutzutage sind se anjegraut, aba mit Daumen und Zeijefinga, det funktioniert noch. Für idjolologischen Nachwuchs haben se ooch jesorcht… Bei €šPatient 1. Klasse´ fällt ma wieda der Film auße Fuffzija in: €šWeile arm bist, mußte früha sterben´. Sowat Jesellschaftskritischet außen Westen koofte de Patei ja für uns an, det durften wa uns ankieken… Und allet Nejatiwe, wat inne ostzonale Jesellschaft noch vorhanden war, allet an Vabrechen und sowat, schoben se uffen vafaulten Westen. Ooch bei de Jenossen war imma der andre schuld…”… Um 9.30 Uhr ziehe ich mich an, kaufe bei Schlecker neue Grablichte, Rasiercreme und Zahnpasta. Die zarte “Kleine” darf nicht einmal Trinkgeld nehmen: “Da oben is de Kamera” “Allet übawachen se, schlimma als bei de Stasi. Uns beede beobachten se nu bestimmt ooch. Denn machen wa det Licht aus. Hahh, haahhh. Im Dustan könn se nischt sehn. Unmöchlich sowat. Bei Lidl jenauso, da gafft eena durche vaspiejelte Scheibe. Unta sone Bedingungen könnte ick nich ackan. Ja, inne Lehre in Hennichsdorf, wenn da unsa Ausbilda inne Schweißkabine erst unse Hand mitte Elektrodenzange jeführt und denn zujekiekt hat, det war ja janz wat andret. Aba ackan, wenn eena hinta ma steht und zukiekt und davon een €šseelischen Abjang´ kricht, wie det im Knast hieß? Mit mir nich. Machs jut”. Um 10.10 Uhr auf dem Bahnsteig… Erst gegen 11.30 Uhr mit allem fertig. Wetter wie gestern, nur wärmer… Ich döse auf der Bank, um 11.30 wollte Karsten endlich harken kommen, da fällt mir ein, daß der Rotfunk sich gestern überschlug, weil Stasi-Stolpe 75 wurde: “Dassa jespitzelt hat, azählta nich” denke ich “Und den Grundstückstauschvatrach hatta mitten vakommenen Besenkamma-Staat abjeschlossen, und schon konnten se de Vasöhnungskirche abreißen und den Turm sprengen, damit se freiet Schußfeld haben. Det wird im Rotfunk diskret vaschwiejen, da wird nur der €šnette Opa von nebenan´ jezeicht und uffte Tränendrüsen jedrückt, weila Krebs hat. Milljonen haben Krebs, üba die jamman se nich…”… Volker kommt erst um 13.00 Uhr. “Wenn du kommst, scheint de Sonne” grinse ich, er feixt zurück “Willste een Kaffe haben?” “Jib ma lieba den een Euro, davon koff ick ma ne Büchse Brühnudeln” “Waat? Brühnudeln? Da haste woll nich lange jenuch jesessen. Freß lieba Eiweiß, also Erbsen, Linsen und sowat…” “Ess ich doch ooch…”. Zwei große Jungs um die 17/18 kommen, einer spricht uns an und entschuldigt sich: “Ihr habt uns nischt jetan, also brauchta Euch nich entschuldijen. Eenen juten Tach könnta uns wünschen. Nu schießt los, wat wollta?” Ich sehe den einen, dann den anderen an und verstehe kein Wort: “Schmeißt mal een Riemen uffte Orjel und quatscht lauta. Der Bus dahinten hat eben Jas jejeben. Nicht vornehm zurückhaltend flüstan” Sie fragen lauter, jetzt ist alles klar, ich sehe Volker an: “Hab icks Dir nich jesaacht? Die fressen heutzutage blos noch Hämburja, Pommes, Pitza und son Jelumpe. Da, die Bude vakooft Bratwürschte und Bremsklötze, wahlweise mit Pappbrötchen oda Pommes” “Danke” holen sie sich Pommes bei Denis und Miriam… Als ich um 14.30 Uhr einpacken will, geschieht ein Wunder: Karsten kommt. “€šEr kommt zwar spät aber er kommt´, Wallenstein, dritta Akt” begrüße ich ihn “Um Halbzwölwe wollteste hier sein. Grade wollte ick inpacken”. Er hat natürlich wieder eine Ausrede, harkt und wechselt das Wasser… Als ich dann packe, kommt Hans kurz vorbei… Ich döse noch etwas, fahre zu “Copy Clara” und komme noch einmal zurück, als ein langaufgeschossener älterer Herr aus Hannover mit €šSchmidt Schnauze´- Mütze kommt. Er liest den BZ-Artikel von Dr.-Tomas-Kittan von 2005, das Plakat steht noch auf der Bank. Er kreist um das Rad und liest, was dort hängt. Wir kommen ins Gespräch, er zückt einen 20,- EUR-Schein, reicht ihn mir und verabschiedet sich: “Danke. Und jesund bleiben”. Eine Klasse 14/15-Jähriger steht herum oder lümmelt sich auf Bank und Lehne. Den neben mir frage ich: “Wo kommta her?” “Aus Sachsen-Anhalt” “Det is groß” “Aus Quedlinburg” “Da war ick oben uffen Berch, hab ma det Stift anjekiekt, als ick een bißjen älta war als Ihr”. Ich überlege, ob ich ihm von der Eifersucht Friedrichs des Großen erzähle, der seine Schwester Anna Amalia dorthin quasi verbannte, weil sie mit Friedrich Freiherrn von der Trenck pussierte, lasse es aber sein, bin zu müde. Er geht, ein anderer setzt sich, räkelt und streckt sich, schließt die Augen. Ich grüble etwas amüsiert: “Na ja, Ihr seid nu den janzen Tach uffte Beene und denn – darüba schweijen wir Ollen, weil wa Kumpels sind und ooch mal in Eua Alta warn. Nich bloß de Looferei strengt an”. Ich muß ihn, als die anderen schon gehen, sanft am Oberarm berühren: “Uffstehn, weita jehts”. Er sieht mich an: “Tschüß”, steht auf und geht im Sturmschritt zu seiner Klasse, will den Anschluß nicht verlieren… Um 17.40 Uhr auf dem Bahnsteig, 18.10 Uhr zu Hause. Nichts verkauft, Gesamt-Spende: 23,40 EUR… Andreas ist wieder nicht zu erreichen… Kamerad Dr. Jörg Berhard Bilke schrieb etwas bei Dr. Mayer, ich klicke mich durchs Weltnetz:
http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=threadview&t=3843442&pg=1
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Mayer_%28Literaturwissenschaftler%29
http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_B%C3%Bcchner
Um 21.30 Uhr muß ich wegen der Bandscheibe ins Bett…
Mi., 18.5.11:
Müde bin ich auch und penne ein. Wieder läuft der Fernseher die ganze Nacht, ohne daß ich den Schrott mitbekomme, der ins Zimmer flimmert… Vor einigen Tagen lief auf “Phönix” oder anderswo eine erstklassige Dokumentation über einen KZ-Arzt, der gemeinhin nicht bekannt ist, von dem nie die Rede ist, weil die Amis ihn wegen der von ihm entwickelten Foltermethoden brauchten. Erst wollten sie gefaßte Nazis auch mit Hilfe von Folter überführen, dann tobte der Kalte Krieg, er schrieb auch ein Fachbuch, das aber während der Entspannungsphase in Vergessenheit geriet. Erst nach dem Petacon, in das angeblich ein Jumbo gerast ist, von dem dann auf dem Rasen nur ein lumpiges Stück Blech zu finden war und nach den Zwillingstürmen kramte man sein Buch wieder heraus und wendete seine Foltermethoden in Abu Ghraib und Guantanamo an…:
http://de.wikipedia.org/wiki/Abu-Ghuraib-Folterskandal , http://www.youtube.com/watch?v=OJWxv677H6w
Wenige Tage später war dann in einem von einem Juden gedrehten Film, den ich in einem der Nachrichtenkanäle sah, die Rede vom
KZ-Arzt Dr. Mengele. Er durfte in Südamerika unbehelligt weiter Zwillingsforschung betreiben – als Tierarzt. Der Mossad mußte sich mit Adolf Eichmann zufriedengeben, als er Dr. Mengele hätte verhaften und entführen können, wurde er von der CIA ausgebremst. Schließlich hängt Israel finanziell in erster Linie von den USA ab. Den finanziellen Rest erledigen die Ami-Knechte, darunter die Deutschen… Als ich mich anziehen will, ruft Adam Lauks an, ewig wird wieder gequatscht. Vom Vietcong hole ich eine Torte für Bistro, “Neuland”, mich und Volker sowie noch zwei Sträuße Blumen. “Morjen Birjit” “Morjen Justaff” feixt sie schon “Ick hab jestan een jungen Vietcong Bescheid jesaacht, dassa eene Schwarzwälda Kirschtorte uffheben soll, die ick denn heute mitnehme. Jetzt zeichste ma, wo se is. Dahinten is allet durchennanda, tausend Sorten Kuchen, Torten Pitza, Spinat…”. Wir gehen: “Hier, Erdbeertorte” “Nee, Kirschtorte, na jut, jib her, sonst stehn wa noch Mittach hier. Zwee Sträuße nehm ick ooch noch mit. Die sind dermaßen dürre, daß ick für eene Freidhofswase zwee brauche. De rosane Jerbera sieht so unschuldich aus, da kann ick nich widastehn…”. Erst die Quatscherei mit Adam, dann die Sucherei… So ist um 10.05 Uhr natürlich die Bahn weg und Pause angesagt… Ich vergrößere die Auslagefläche, hole Wasser, lege aus, versorge die Blumen etc. Volker kommt, setzt sich und sieht zu: “…De Torte is da drüben im Bistro. Wenn nachher Sabrina mitte Bockwürschte kommt, muß de Torte aussen Kühlschrank. Ich arbeite, als zwei Wessis unseres Alters kommen, die Langeweile haben und Volker etwas fragen. Sie quatschen, dann verweist er sie an mich: “Ick hab jetzt keene Zeit! Det kenn ick seit Neununneunzich! Damals war ick noch so doof und hab mein halbet Leben azählt. Wat krichste dafür? Een €šDanke´! Meinste, die schmeißen da wat inne Büchsen? Azählst Du jerne imma detselbe? Die fragen hier tächlich mehrmals wo de Maua war, scheißen sich in, weejen een Plan, da kieken se janich erst hin, weil ja so ville Plakate hängen. Die wollen allet umsonst, de Kuppel, meine Plakate und de Betonwüste dahinten! Aba für Fressen und Saufen haben se Knete! Da meckan se bloß manchmal, dasset so teua is!” Jetzt ist er wieder sauer, weil ich laut wurde, die zwei sind weg, er steht auch auf, setzt sich wieder einsam und allein auf eine der Bänke an der Spree: “Denn freß ick de Torte eben mit Marco und Denis!” rufe ich hinterher und denke: “Jestan wollteste keen Kaffe, sondan lieba den Euro, weile uffen letzten Loch feifst und inne Schufa stehst und Schulden hast, und jetzt willste keene Torte! Vileicht wirste vonne Sonne uffte Bank satt. Zwee Jungens haste vanümftich aleene großjezogen, und jetzt biste so bescheuat. Du weeßt doch janich, wat hier seit Neununneunzich los war und is!.. Hättste nich vasucht üba de Tschechei abzuhauen, wärste nie innen Knast jekomm. Inne Sozjalistische Brijade warste und werweeßwat. Sowat von Duckmäusa! Sone Tüpen stehn uff Flüstan, wie de Bessawessis. Da muß man denn bloß imma nicken, wenn man ooch nischt vasteht… Mitten Kumpel bei Sauwetta und weiße Turnschuhe, die dreckich wurden, unrasiert durch de Tschechei! Wie Penna tagelang da rumjetrieben. Det wär dem dämlichsten Polezisten uffjefalln! Keen Wunda, dasse Euch in Aussich hochjezogen und nach Prag jeschafft haben bis zum Sammeltransport inne sozjalistische Besenkamma… Endlich haste wieda deine Ruhe und kannst weitalesen…”… Erstklassiges Wetter, Südwestwind, am Nachmittag schon wieder zu warm… Eine ältere Schwedin kauft: “Die Berliner Mauer”. “Icke” bringt dürre Hähnchenschenkel: “Pack mein Zeuch in, ick bin vonne Torte volljefressen…”. Er zeigt mir einen Artikel aus der “Berliner Zeitung”: “Hier: die kriejen da achzehn Monate bezahlt und jehn mit Siebenunfuffzich in Rente! Und wir bezahln det allet…” “Wer sonst, wenn nich de dowen Deutschen? Du bist ja alt jenuch und weeßt noch, wie se sich jefreut haben, als de Grenzkontrolln wegfielen. Daß alle Vabrecha nu ooch unjehindat übaall hinkönn, intressiert se nich. Det trifft ja imma den andan, bisse ihr Auto ooch mal klauen… De Hähnchenschenkel haste woll vonne LPJee €šFröhlicha Untajang´ jeklaut? Die sind ja so dünne…”. Eine Frau bekam meine letzten Worte mit und lacht… “Icke” nimmt noch das Heft von der “Aktion gegen das Vergessen” mit und geht. BSR-Rainer kommt mit seinem Karren angeklappert und gibt eine Zigarette aus. Ich fahre zu “Copy Clara”, Kolja macht ein neues DVD-Plakat fertig, ich erreiche um 18.05 Uhr “meine” Bahn und bin um 18.30 Uhr zu Hause. Einnahme: 11,- EUR, Spende: 4,10 EUR. Andreas ist nie zu erreichen, so lege ich seine Geburtstagstorte aus dem Tiefkühlfach auf den Balkon und esse mit Karsten einige Stücke – wenn sie nicht noch gefroren ist!. Er kommt um 19.50 Uhr und schaltet den Fernseher ein. Adam Lauks ruft an… Erst später lese ich seine Mail an Siegfried Kauder und schreibe ihm:
“Familienbetrieb” – Er Rechtsausschuß, seit 2002 in Bundestag, sein älterer Bruder Volker Kauder Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion!!! Alles Banditen, lese mal bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Kauder
Auch Help e.V. ist Familienbetrieb (Mielkes Haus 1, dritte Etage): Peter Alexander Hussock saß politisch, seine Frau hockt mit im Büro, und der Steuerzahler zahlt…
Günter Nooke war bei der (sozialistischen) Hygieneinspektion Cottbus, seine Frau, Dr. Maria Nooke, ist Obermimerin in der Bernauer Straße… Alles ein Filz!
Schreibe nicht nur bei Mayer, sondern klicke Dich mal durch und suche alles, was Bodo Walther (3 Jahre Bautzen und Brandenburg) dort über diese Sippschaft schrieb! Unten ist auf jeder Seite ein Suchfenster, dort tippst Du “Bodo Walther” rein, dann hast Du alles und weißt Bescheid!
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,543460,00.html (Hetzartikel gegen mich)
Kulturstaatsminister Bernd Otto Neumann als Kind heimatvertrieben, zu dem die Spiegel-Online-Skribenten auch rannten (siehe Hetzartikel):
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Neumann
Die Heimatvertriebenen sind die Schlimmsten! Von denen kann ich mehrere Lieder singen! Hier, im Westen, machten sie Karriere, und in der Zone denunzierten sie und machten auch Karriere! Egal auf welcher Seite sie nach dem Krieg landeten – überall schleimten sie sich hoch, wie früher in der ärmlichen Heimat gelernt! Gottseidank nicht alle Vertriebenen!
Vergleiche dazu die aus Westpreußen vertriebene Frau Dreher, Vorsitzende der Frauenvereinigung im Bund der Vertriebenen, die vor Jahren von Harald Strunz (+) als Bundesgeschäftsführerin in der VOS installiert wurde und Post von älteren Kameraden, statt diese zu beantworten, einfach in den Papierkorb warf! Das sind sie! Zersetzen ist ihr Handwerk!
Und da schreibst Du an einen dieser Typen diese Mail… Na ja, Du bist erwachsen, mußt wissen, was Du tust. Ich würde jedenfalls an Deiner Stelle diesen Leuten gegenüber nicht das Lied vom “Rechtsstaat” singen, wie Du es in der Mail machst. Wäre dieser eigentlich 1990 in Paris untergegangene Staat ein Rechtsstaat, müßtest Du nicht diese Mail schreiben! Dann wäre sie überflüssig…
Statt täglich etwas ins Weltnetz zu setzen, komme lieber mit Deinem Plakat zum Reichstag und stelle oder setze Dich auf einen der Granitwürfel in der Stresemannstraße oder daneben und lege auf ihn einen Stapel Deines Dokuments-Flugblattes über die Folter. Wenn Du möchtest, würde ich es meinem Übersetzer senden. Bezahlen würde ich ihn vom Spendengeld, weil es im Interesse aller gefolterten Opfer ist, daß diesen Tatbestand die ganze Welt erfährt! Eine Seite so wie jetzt und auf Seite 2 die Übersetzung!
Als Einzeldemonstrant darfst Du oder irgendein anderer dort stehen, direkt auf der Seite wo der Reichstag steht…
Ziehe Dir noch den Hetzartikel über mich rein, der auch zusammengelogen ist (unterer Link).
Hier noch zwei Diskussionsstränge aus Readers, eröffnet von Journalist Martin Sachse mit Beiträgen (Antworten)
vieler Kameraden:
http://www.readers-edition.de/2007/01/25/opfer-nicht-gleich-opfer/
Seid beide kameradschaftlich gegrüßt,
Gustav
Do., 19.5.11:
Am Morgen noch gedöst. “Phönix” zeigt den Schrottfilm vom Abend. Nur Prominente kommen zu Wort, ständig wechseln die Gesichter: Genscher (!), Bahr (!), der kindische “Hänschen” Rosenthal (wenn ein anderer in dem Alter so herumhüpft, kommt er in die “Klapper”, es sei, er springt in der Manege), der unsägliche Biolek, der hier natürlich einmal nicht in einer (ungenießbaren) Suppe rührt und dusseliges Zeug dazu quatscht, was andere seit langer Zeit nachäffen. Peter Kraus und andere Sänger und Schauspieler aus den Heimat-(Kitsch-)Filmen der 50er Jahre. Ein oft gebrauchtes Wort, wenn es um die Zone (“DDR”) geht, ist: “Wir mußten…”. Eine Schöne behauptet es auch, was großer Blödsinn ist. Die gleiche Lüge wie nach dem Mauerfall: “Wir mußten” – die deutsche Lieblingsausrede, wenn jemand vom Elternhaus getrimmt wurde oder, bei eigenen (späteren) Erkenntnissen, keinen “Arsch in der Hose” hatte, einen oder mehrere Schritte zurückzugehen, einige “Riemen von der Orgel zu schmeißen”!! Sie hatten dann schon einige Stufen der Karriereleiter erklommen, hatten Angst, zurückzufallen. So blieben sie oder flüchteten nach dem Westen, was man dem Einzelnen nun auch wieder nicht vorwerfen kann, weil jeder “Fall” anders liegt. Jedenfalls entstammte, als nur ein Beispiel, “unser” Kamerad Dr. Willi Krebs (+) einer armen Glasmacherfamilie aus Nieder-Penzighammer/ Niederschlesien und war auch nicht in der Hitlerjugend ! Seine Eltern wählten SPD. Und ich war auch nicht gezwungen sondern 1957/58 freiwillig in der GST aktiv ! Erst viel später wurde die vormilitärische Ausbildung an Oberschulen und in der Lehre Pflicht, war Bestandteil des Lehrplanes und machte dann natürlich nicht jedem Spaß! Was treibt ein Teil dieser Prominenten für ein Schindluder mit der geschichtlichen Wahrheit. “Leopold von Ranke würde sich im Grabe umdrehen… Spinnt mal weiter so, der Ärja is jut für meine Jesundheit” denke ich “Mein Blutdruck is wieda hoch genuch…”… Ich ziehe mich an, bin um 9.40 Uhr auf dem Bahnsteig. Klar, daß “meine” Bahn ist gerade weg ist… Der Flaschen sammelnde Chinese ist aus Kanada zurück: “Ick dachte schon, Dich haben de Bären jefressen. Aba die stehn nich uff son zähet Fleisch von Dreiunsechzich, sondan fischen sich lieba zarte Lachse und schlecken Honich wenn se welchen finden. Haste een paar Fotos mitjebracht?” “Ich keine Geld” “Aba Deine Tochta hat doch een Apparat!” “Ich ganzen Tag liegen, essen und schlafen” “Det hättste ooch hier könn, dazu muß man nich nach Kanada fliejen. Wärste inne Eckkneipe jejangen, hättst da jestänkat und wärst rausjeflogen, hätte Töchtachen Dir det Jeld für Hin-und Rückfluch schicken könn. Denn hätten wa endlich mal jelebt. So mußte nu weita Flaschen sammeln” winke ich ab. Ich gebe ihm Geld, er holt mir Wurst und Brötchen aus dem Bistro: “Als ick vorhin kam, warn se noch nich warm”… Weil kein Karsten zu sehen ist, gieße ich selbst. Die Ebertstraße wird schon wieder gesperrt. Die Auto- und Reifenbosse arrangieren ein großes Freß- und Saufgelage mit Tanz in den Untergang. Zuerst kommt der Deutschlandfunk vorgefahren, dann der Hessische Rundfunk, etwas später der Westdeutsche. Jedesmal meckere ich sie an: “Det Freß- und Saufjelage mit irre Kreischerei flimmat heute inne Wohnstuben, allet finanziert von unse Zwangsjebührn! Das WDR-Team bekommt extra zu hören: “Alle kommen mit zwee Mann aus, eena schlepptet Stativ, eena de Kamera. Für det, wat woandas Zwee machen, braucht Ihr Viere! Tüpisch Sozi-Land. Meine Kollejen bei Krupp-Druckenmülla in Tempelhoff haben ma Sechsunsiebzich jesaacht, daß de Sozis nich mit Jeld umjehn könn. Recht hatten se!”… Ein Reisebusfahrer biegt trotz Sperrung nach rechts ab, weil gerade eine Lücke für PKW vorhanden ist. Es scheppert, als er das Blechgerümpel umreißt. Er wendet hinter der Verkehrsinsel und fährt wieder hinaus. Alle Touristen gafften sofort wegen des Krachs. Ich denke: “Da brauchta keene langen Hälse machen, det hat keenen Dooten jejeben…”… Erst fallen nur einige Tropfen, später regnet es etwas stärker. Mehrmals muß ich die Folie über die Auslagen breiten… Abermals geschieht ein Wunder: Karsten kommt um 14.00 Uhr und wäscht die Kreuze und das Schild am Hochkreuz ab… Weil es bedeckt und fast windstill ist, krame ich zwei halbe Fackeln heraus und grüble: “Wenna nischt spendet, isset aus mittet schöne Motiv. Denkt nich, daß Wowereit Karsten bezahlt und det Wassa, de Blumen und det Harken und de Fluchblätta und Plakate und de Fackeln”… Hans bringt gesüsten Joghurt… Eine gemischte Klasse etwa 14/15-Jähriger steht herum. Ein Schüler fragt mich wegen der “Acht”. Ich antworte, stehe auf und gebe ihnen das Flugblatt: “Langa, wo kommta her?” “Aus Balin” “Ach so” “Wir sind Deutsche und Polen” “Juut!” Als ich einem mit Stupsnase und Sommersprossen das Blatt gebe, bedankt er sich mit einem kurzen Diener: “Te jest Polak?” “Tak” (“Du bist Pole?” “Ja”). “Siehste, Langa? Det is polnischet Benehmen. Du mußt mal uffpassen, wenn ne rein polnische Klasse kommt, wat die für ne Disziplin druffhaben. Die steht alle zusamm und hörn ihrn Lehra zu, trampeln hier nich im märkischen Sand von een Been uffs andre, machen Staub und alban rum, statt sich de Plakate anzukieken”. Sie bleiben noch am Reichstagsende eine Weile stehen, den Stupsnasigen frage ich noch: “Wo biste her? Aus welche Miasto? (Stadt): “Lublin” “Grüß ma Polska, grüß de Kraj” (Heimat). Er lächelt und hebt den Arm zum Abschied in halbe Höhe… Ein großer Mercedes-Lieferwagen fährt zwischen die Bäume bis kurz vor die Kreuze, ich meckre den Fahrer an: “Det is ne Jedenkstätte und keen Parkplatz!” Er läuft aber weiter, sucht irgendetwas. Ich notiere: “MD HD 1903″, grüble: “Wat issen det?” und sehe mir den Stempel an: Magdeburg! “Aha” denke ich “Een Fall für VOS- Kamerad Wolfjang Stiehl ausse Jedenksstätte inne Umfassungsstraße…”… Um 18.05 erwische ich “meine” Bahn, kaufe bei Schlecker Shampoo: “Aah, meine Freundin”. Sie sieht auf die Uhr, räumt ein: “Du machst Feiaabend? Allet klar, ick helfe Dir, det Jeld zähln, det is meine Lieblingsbeschäftijung. Da bin ick, wie een Ausawählta”… Um 18.30 Uhr zu Hause. Nichts verkauft, Spende: 10,60 EUR.
Kamerad Dr.Dr. Wolfgang Hartmann schrieb:
“…Die USA planen Pakistan zu besetzen:
http://www.politico.com/news/stories/0511/55200.html Das wird lustig bei den Atomwaffen:-)…”.
Und:
“… http://news.yahoo.com/s/ap/20110518/ap_on_re_mi_ea/ml_israel_russia
Russland hat einen israelischen Diplomaten, Militaerattache Vadim Leiderman, leider leider wegen spionierens nach Hause geschickt.
Wolfgang G. Mueller sendete aus Mississauga:
Liebe Freunde,
der Pleitegeier kreist ueber Europa, alles per Anhang.
Einiges dieser Information wurde auch im “FOCUS” Magazine vom 9. May 2011, Nr. 19/11 Seite 58 und in der “NEUEN WELT” vom 18. May 2011 veroeffentlicht.
Die Leute, die den EURO in der BRD eingefuehrt haben, wussten schon von Anfang an, dasz die griechische Staatsverschuldung im Defizit stand und, dasz sie inzwischen auf 150% der jaehrlichen Wirtschaftsleistung steht (s.S. 6 der “NEUEN WELT” vom 18. Mai 2011)..
Wirtschaftsminister Rainer Bruederle wurde gerade entlassen, weil er Griechenland jede Nothilfe verweigern wollte.
Wenn man diese Verweigerungen in Beziehung zu der Moellemann-Ermordung, dem Ruecktritt Koehlers’ als Bundespraesident, der Verweigerung Gauck als Aufseher ueber die STASI Akten zu bestellen, den FDP-Politiker Westerwelle entlaesst weil er nicht deutsche Soldaten in Lybien verheizen wollte, und fuehrende Politker ueberfuehrt wurden, ihre Doktorarbeitbeitraege abgeschrieben zu haben, so kann man riechen, dasz so einiges gewaltig nach FERKELmist stinkt.
Zum Glueck ist das jetzt weltbekannte Oberhaupt des IMF (mit dem “deutschen”? Namen) gerade als er auf dem Wege war, das Ferkel zu einem weiteren finanziellen Rettungsschirm (ach wie niedlich) zu ueberreden, einer Schweinerei ueberfuehrt worden, indem er in eine Falle seines franzoesischen Glaubensgenossen lief. Das gibt den Deutschen etwas Zeit, das Ferkel beiseite zu schieben.
Jede vernuenftige Verweigerung von anstaendigen Leuten, wie Thilo Sarrazin und Klage des Dieter Spethmann, Jurist und Volkswirt, beim Bundesverfassungsgericht (angenommen) gegen die Milliardenhilfe fuer Griechenland (siehe “FOCUS” Magazin vom 9. Mai, Nr. 19/11, Seite 58) wird natuerlich mit Beleidigungen von auf Israel hoerende “deutsche ?” Politikern verschrieen.
Das Ferkel und ihre Genossen entbloeden sich nicht, alle vernuenftigen Leute, die Rettung oder gute Ideen anbieten, als “Rechtsextremisten” zu verleumden. Das Problem dabei ist natuerlich nur, dasz man mit Beschimpfungen keine Probleme loesen kann.
With warmest Regards, Wolfgang
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Die Deutschen Konservativen schickten eine neue Broschüre und viel anderen Papierkram. Keine Zeit, alles zu lesen… Die Mai-Nr. von “Kameraden” war im Kasten… Ich lese noch im Weltnetz und finde wieder den einzigartigen Eintrag von Thomas Hauer zu Stasi, Dr. Bernd Götz, und Mario Falcke in Magdeburg:
http://www.buntesbrett.byethost24.com/messages/981.php ,
http://www.kulturserver.de/nav/fr.de.5.2.html (Seite 2) Wurde nicht gefunden!
http://forum.lixium.fr/v-310654.htm (von Falcke)
Fr., 20.5.11:
Schon um 7.20 Uhr läuft der Kaffee durch, ich lese im Tagebuch meine Notizen und rufe wieder die HP von Heidi Stein auf. Aktion zum “Tag der vermißten Kinder”: FREITAG, 20.5.11 (Heidi Stein): Tag der vermissten Kinder am 20.05.2011 in Berlin am Brandenburger Tor, Pariser Platz. Und:
http://dirkvermisst.blog.de/ :
“…Auch wir begehen diesen Tag am 20.05.2011 um 12 bis ca. 16 Uhr in Berlin am Brandenburger Tor/Pariser Platz…”
“Also um Zwölwe…” denke ich “Wie sollsten det machen, wenne de Tafel ans Rad schraubst und dadruff de Auslagen sind? Denn müßteste ooch noch den schwern Hänga mitnehm oda rübaloofen zu die Truppe. Und wer paßt uff dein Zeuch am Mahnmal uff? Wirste erstmal im Jästebuch nachkieken, hattest ja da wat rinjeschrieben, weil se sich ausjerechnet uff den Platz, wo sich de Idjoten mitte Besatzafahnen breitmachen, hinstellen wollen… Det ist bestimmt nich freijeschaltet worden. Von Dokta Maya bis Heide Stein und de Hoheneckerinnen wollen alle bloß jelobt werden. Aba, wenn du mal wat saachst, kieken se dämlich, sind bloß Jasaga jewohnt, wie inne Besenkamma jehabt. Oda wegloofen zu de Bananen. Justaff, bist ja selba ausjereist. Aba bloß, weile da drüben bis Neununachzich im Knast jesessen hättest, weile det Maul nich halten konntest…”… Ich scrolle und finde noch anderes Zeug, natürlich auch die sattsam bekannte Floskel:
“…Es ist aber der anti-totalitäre Konsens, der die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik, der unseren Rechtsstaat geprägt hat…” und denke: “Eua Politschmalz is schon ranzich. Jeda käut det wieda. Kenn Wunda, wenn ville davon politische Magenschmerzen und €šFlattaschiß´ kriejen, wie de schwule €šHertha´ inne €šRote Hölle´ von Bützow-Dreiberjen Achtenfuffzich. Imma deselben Sprechblasen…”. Im nächsten Eintrag in der HP ist die Rede von einem Andreas Marquardt:
“…Er wird am 20.05.2011 bei der Luftballonaktion teilnehmen, unter anderem wird er auch einen Psychologen mitbringen der für die Thematik “vermisste Kinder” steht, Herrn Dr. Lembke…”. “Liebe Heidi, hatta ooch seine Kautsch dabei? Weejen mein dicket Been würde ick ma da jerne een bißjen hinleejen. Dokta Lemke könnte sich solange inne Kneipe setzen oda andre Leute trösten… Eure Luftballons werden denn irjendwann und irjendwo inne Bäume hängen. Leer wie een jeplatzta Parisa – ne weitere €šVerschönerung´ vonne Reichshauptstadt…”. Erst spreche ich bei Karsten eine Nachricht, er könnte aufpassen kommen, dann unterrichte ich Adam Lauks. Karsten wird aber noch pennen. Andreas schläft auch noch und nimmt nicht ab… Ich ziehe mich an, packe die “Nikon” ein und bin um 9.45 Uhr auf dem Bahnsteig… Um 10.10 Uhr ist von Heidi Stein auf dem Pariser Platz noch nichts zu sehen… Nachdem ich fertig bin, hole ich Wasser… Unter den Bäumen ist es angenehm kühl. Ich döse, rauche etc., als Kamerad Heinz Kuttnik zu Fuß kommt. Seine “Reisschüssel” parkt er heute woanders: “Tach, Heinz. Ist de Heidi Stein nu schon da?” “Ick war kieken, habe noch nischt jesehn…”. Um 11.40 Uhr sage ich zum Chinesen: “Du paßt hier uff, de Preise stehn ja übaall dranne, ick jeh bloß mal een paar Fotos machen”. Auf den Pariser Platz brennt die Sonne unbarmherzig hernieder. Heidi ist mit einem Bekannten da, alles ist schon aufgebaut: “Tach, Heidi… Hier” zeige ich ihr das Plakat mit dem Kind, das ich aushänge “De Eltan haben jesessen, der Vata, een Dokta med. aus Riesa war der Kopp von mehr als dreißich Bürja, die jemeinsam ne Ausreise-Petition vafaßten. Nicht jeda für sich aleene. Der hat fümf Jahre jekricht, seine Frau haben se ooch injelocht und den Kleenen zwangsadoptiert. Da drüben am Mahnmal könnte Dein Dirk ooch hängen. Aba det kenn ick, Paragraf eins, jeda macht seins…”. Ich mache Fotos. Das große Transparent hängt naturgemäß oben in der Mitte etwas durch. Ihr Begleiter füllt Luftballons und bindet sie oben an das Transparent: “Kannstet mal janz kurz inne Mitte hochhalten?” “Wenn die Ballons gefüllt sind hängt es nicht mehr durch” “Du denkst woll, ick hab zwee Stunden Zeit, hier zu warten, bis de alle Ballons jefüllt und anjeknippat hast? Und inzwischen räumen se ma am Mahnmal de Auslagen ab. Da sind nämlich für die, die nich lesen könn, ooch DVDs dabei. Du spinnst woll?”. Ein Fernsehteam kommt, quatscht einfach dazwischen, als ich noch einmal kurz mit Heidi spreche. Ich verabschiede mich von ihr und Heinz Kuttnik und gehe: “Hier, Scheinamän, haste zwee Teuros”. Er sammelt weiter Flaschen… Mir fällt ein, daß ich Heidis Begleiter noch nach der Couch hätte fragen sollen. Aber weder einen Psychologen noch eine Couch waren zu sehen… Ein heimatvertriebener Oberschlesier steht mit seinem etwa 30-jährigen Sohn vor dem neuen DVD-Plakat, auf der auch die Broschüre: “Der Eichmann von Kattowitz” abgebildet ist. Ich gehe mit dem Flugblatt zu ihnen. Der Sohn ist ruhig, Vater erzählt aufgeregt, er sei Jahrgang 1934 und war ein Jahr in der Hitlerjugend: “Hier hat die UP mir in Oppeln die Zähne ausgeschlagen” zeigt er auf die Narbe am linken Mundwinkel und tobt fürchterlich auf Reich-Ranicki. Ich krame die Broschüre aus dem Karton, auf der Fläche ist nicht genug Platz, ich kann sie nicht auslegen: “Hier is det Urteil aus Hamburch… Der hat in London de janze polnische Emigrantenszene ausjeforscht. Det, und dassa Deutsche und Polen inne Nachkriechs-KZ injewiesen hat, wo se von sone Tüpen wie Solomon Morel mitten Schemel aschlagen wurden, azählta nich im Fernsehn. Als der Staatsanwalt, der Prokurator, Morel Zweeunneunzich anjeklagt hat, issa einfach nach Israel abjehauen. Zweemal hat der Prokurator de Auslieferung valangt. Israel liefat keen Massenmörda aus. Jetzt issa schon een paar Jahre doot”. Der Sohn reicht mir 5,- EUR: “Stimmt so” “Danke. Zwee komm inne Spendenkasse. Bleib jesund, Vata!” … Heinz Kuttnik kommt zurück, hat seine Aufnahmen gemacht. Eine Weile später kommen die VOS-Kameraden Rainer Buchwald und Cleo. Sie gaben auch nur eine Gastrolle bei Heidi Stein und waren in Lichtenberg, Weitlingstraße, wo die Ex-NVA-Generäle Streletz und Keßler aus einem ihrer Machwerke lasen. Die beiden durften nicht hinein, haben aber den Ausdruck einer erstklassig abgefaßten Rezension dabei, den ich behalten darf. “Buchi” gibt mir noch ein Foto von Roland Jahn im Kreise mehrerer Kameraden, scheinbar in Hohenschönhausen gemacht. Wir quatschen ewig: “Die behaupten in ihr Buch, dasse den Welfrieden jerettet haben” erzählt “Buchi” “Ick weeß ja” lache ich “Und wenn eena inne Fuffzija Jahre mal det Maul uffjemacht hat, denn hatta den Weltfrieden jefährdet. Wenne sone Urteile liest, wird dir €šder Samen flockich´, wie wa im Knast saachten.. Sind die bescheuat. So een borniertet Jelumpe wollte den Neuen Menschen aschaffen. Die de Sowjet-KZ übalebten sind ja meistens gleich abjehauen und nich weejen de Bananen… Oda kiekt Euch de ehemalijen, jüngeren HJ-Führa an, die bereit warn, mitzumachen. Die warn froh, dasse den Kriech übalebten, hatten sich ihre Ideale aba bewahrt und stellten sich der FDJ zur Vafüjung oda jingen freiwillich inne SDAG Wismut, wo ja ville ooch zwangsweise ackan mußten. Wehe, wenn se aba mal wat saachten! Denn warn se buchstäblich weg vom Fensta. Aba wem azähl ick det?” Ich lese noch etwas aus meinen Akten aus der Biographie vor, mein Auftreten in den Passierscheinbüros, wo ich brüllte und mit der Faust auf den Tisch schlug… Gegessen habe ich, es ist 21.40 Uhr,
ich sende die Mail an Carl-Wolfgang Holzapfel wegen des 17. Junis noch einmal an ihn und erweitert als Rundmail zur Kenntnisnahme an einen größeren Verteiler. Hier, um Wiederholungen zu vermeiden, nur die Erweiterung:
Den anderen Empfängern, wegen des 17. Junis, NUR ZUR KENNTNISNAHME, wobei ich bemerken möchte, daß ich von der VOS nichts in dieser Hinsicht erwarte, zumal es sich am Reichstag um kein offizielles Mahnmal handelt, sonders um eines des Bürgervereins Berlin e.V., weshalb es von den Medien sowie auf den offiziellen Seiten von Berlin totgeschwiegen wird.
Die Alibi-Kreuze am Spreegeländer sind dagegen in der HP von Berlin genannt und werden gezeigt. Die “Volkszertreter” (den Terminus prägte unser Kamerad Stichler sehr treffend) sind dermaßen unterbezahlt, daß sie nicht imstande sind, dort eine einzige Blume niederzulegen!
Vertreter einiger Opferverbände kamen bisher höchstens als Zuschauer bei Feiern und betrieben ansonsten Selbstdarstellung, will sagen: kochten ihre eigene (Aufarbeitungs-)Suppe!
Von der VOS erwarte ich schon deshalb nichts oder nicht viel, weil Ronald Lässig SPD-Mitglied ist und die SPD bekanntlich ihre vom
NKWD verschleppten 5000 Genossen, wovon 400 elendig verreckten, “vergißt”!
Konsens ist angesagt, Konsens von CDU/CSU, von der ich manchmal den Eindruck nicht loswerde, sie wolle die “linke Front” von den Gras-und Körnerfressern (Grüne) bis zur Linkspartei noch links überholen.
Das Porträt von Dr. Wolfgang von Stetten mußte ich dem Weltnetz entnehmen, weil weder von seinem Sohn (MdB) noch vom Studienzentrum Weikersheim Antwort kam…
Und die UOKG? Dort steht noch immer die “Erklärung gegen Extremismus”, in der ich als einziger namentlich genannt werde mit dem Zusatz: “und Gesinnungsgenossen”. Das alles wurde angeleiert vom unsäglichen Mario Falcke mit seinem Mini-Verein “Spurensuche”. Der Verfasser ist Journalist Horst Schüler, der noch niemals nur ein einziges Wort mit mir wechselte, sich aber nicht entblödete, diese Erklärung abzulassen, wogegen Benno Prieß, mit und ohne Helga, mich am Mahnmal besuchte, sobald er bei der UOKG konferierte. Auch unsere unvergeßliche Gisela Gneist (+) besuchte mich desöfteren.
Falcke und VOS-Kotowski (“Verfasser”) werfen sich im Forum der bolschewistischen Toilettenfrau Angela Brederecke gegenseitig den Ball zu – nicht “nur” meinetwegen, auch Kamerad Dr. Mayer und andere sind zur Zielscheibe der Hetze von Kotowski und Falcke geworden.
Genug für heute, hier noch einige Adressen, weil man viel erzählen kann:
http://dierostigelaterne.wordpress.com/category/erfurt/
http://dierostigelaterne.wordpress.com/2011/02/08/offenkundigkeitskritiker-in-der-synagoge/#comments
http://dierostigelaterne.wordpress.com/2009/06/12/dsu-schreit-nach-zensur/#comments
Ich hänge das Plakat hier noch einmal an, in meiner HP ist es noch nicht zu sehen. Dr. Freiherr von Stetten schraubte das massive Schild 2001 an das Hochkreuz, kurz darauf war der Querbalken dermaßen verfault, daß er hinunterfiel.
Ich stellte das Schild sicher, initiierte über das Weltnetz eine Spendensammlung und ließ durch Tischlermeister Manfred Hantke, Baruth/Mark, ein neues errichten… Erst danach erfuhr ich von zwei Streifenpolizisten, daß der Eigentümer des Hochkreuzes das Mauermuseum Haus am Checkpoint Charlie war, das sich allerdings damals nie sehen ließ. Als später der vergammelte Schaukasten entfernt wurde hieß es, der Checkpoint werde einen neuen hinstellen, worauf nicht “nur” ich noch heute warte. Desgleichen wollte Alexandra Hildebrandt am Reichsluftfahrtministerium/Haus der Ministerien/Finanzministerium etwas zum Gedenken an die Opfer des 17. Junis 1953 verändern – noch immer ist dort nur die häßliche “Badewanne” zu sehen sowie inzwischen eine unscheinbare Stele aus Trompetenblech o.ä., wie vor der Gedenkstätte Hohenschönhausen! Jeder halbwüchsige, politisch aufgehetzte Schüler hat die Kraft,
dieses Ding zu demolieren (wie vor einigen Jahren schon in Hohenschönhausen geschehen)…
Aber kein einziger Stadtführer – vor allem Ausländer – erzählt seiner Gruppe von der Demontage der riesigen Erinnerungs-Fototafeln durch den damaligen Finanzminister Eichel, SPD! Diese rosarote ehemalige Volkspartei träumt noch immer vom sozialistischen Paradies, wo Milch und Honig fließen. Hoffentlich bekommen wir dann auch Toilettenpapier im Dorfkonsum zu kaufen… Diese Partei tut alles, um Positives aus unserer jüngsten Geschichte auszulöschen, der Vergessenheit anheimfallen zu lassen. Kein Wunder, daß dann für Schüler Adenauer der Komponist der Zonen-Hymne war!
Friedrich Engels meinte schon im 19. Jahrhundert, damals in Bezug auf die Dorfschulen: “Ein dummes Volk läßt sich leichter regieren”… Ich fuhr mit dem Rad hin und wieder dort vorbei – jedesmal geht die jeweilige Gruppe schnurstracks zu dem Fresko des Sozialistischen Realismus! In der “Badewanne” sammelt sich der Dreck, im Herbst deckt das Laub alles zu und im Winter der Schnee. Dahinter steckt Methode! Das Fresko – Schöne sozialistische “Heile Welt”…
MkG, Gustav Rust
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Lieber Carl-Wolfgang,
warum hast Du noch nicht diese Mail beantwortet? Äußere Dich bitte zu meinen Vorschlägen und schlage von mir aus Eigenes vor…
MkG, auch an Tatjana, Gustav
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Adam Lauks sendete wieder zwei Mails, ich schicke ihm eine, die ich erst jetzt fand und die sich auf seinen Offenen Brief an den Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Bundestages bezieht:
Lieber Adam,
endlich fand ich die Mail an Dich, die ich unter “Entwürfe” gespeichert hatte!
MkG, Gustav
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“Familienbetrieb” – Er Rechtsausschuß, seit 2002 in Bundestag, sein älterer Bruder Volker Kauder Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion!!!
Alles Banditen, lese mal bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Kauder
Auch Help e.V. ist Familienbetrieb (Mielkes Haus 1, dritte Etage): Peter Alexander Hussock saß politisch, seine Frau hockt mit im Büro, und der Steuerzahler zahlt…
Günter Nooke war bei der (sozialistischen) Hygieneinspektion Cottbus,seine Frau, Dr. Maria Nooke, ist Obermimerin in der Bernauer Straße…
Alles ein Filz!
Schreibe nicht nur bei Mayer, sondern klicke Dich mal durch und suche alles, was Bodo Walther (3 Jahre Bautzen und Brandenburg) dort über diese Sippschaft schrieb!
Unten ist auf jeder Seite ein Suchfenster, dort tippst Du “Bodo Walther” rein, dann hast Du alles und weißt Bescheid!
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,543460,00.html (Hetzartikel gegen mich)
Kulturstaatsminister Bernd Otto Neumann als Kind heimatvertrieben, zu dem die Spiegel-Online-Skribenten auch rannten (siehe Hetzartikel gegen mich):
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Neumann
Die Heimatvertriebenen sind die Schlimmsten! Von denen kann ich mehrere Lieder singen! Hier, im Westen, machten sie Karriere, und in der Zone denunzierten sie und machten auch Karriere! Egal auf welcher Seite sie nach dem Krieg landeten – überall schleimten sie sich hoch, wie früher in der ärmlichen Heimat gelernt! Gottseidank nicht alle Vertriebenen!
Vergleiche dazu die aus Westpreußen vertriebene Frau Dreher, Vorsitzende der Frauenvereinigung im Bund der Vertriebenen,
die vor Jahren von Harald Strunz (+) als Bundesgeschäftsführerin in der VOS installiert wurde und Post von älteren Kameraden, statt diese zu beantworten, einfach in den Papierkorb warf! Das sind sie! Zersetzen ist ihr Handwerk!
Und da schreibst Du an einen dieser Typen diese Mail… Na ja, Du bist erwachsen, mußt wissen, was Du tust. Ich würde jedenfalls an Deiner Stelle diesen Leuten gegenüber nicht das Lied vom “Rechtsstaat” singen, wie Du es in der Mail machst. Wäre dieser eigentlich 1990 in Paris untergegangene Staat ein Rechtsstaat, müßtest Du nicht diese Mail schreiben! Dann wäre sie überflüssig…
Statt täglich etwas ins Weltnetz zu setzen, komme lieber mit Deinem Plakat zum Reichstag und stelle oder setze Dich auf einen der Granitwürfel in der Stresemannstraße oder daneben und lege auf ihn einen Stapel Deines Dokument-Flugblattes über die Folter. Wenn Du möchtest, würde ich es meinem Übersetzer senden. Bezahlen würde ich ihn vom Spendengeld, weil es im Interesse aller
gefolterten Opfer ist, daß diesen Tatbestand die ganze Welt erfährt! Eine Seite so wie jetzt und auf Seite 2 die Übersetzung!
Als Einzeldemonstrant darfst Du oder irgendein anderer dort stehen, direkt auf der Seite wo der Reichstag steht…
Ziehe Dir noch den Hetzartikel über mich rein, der auch zusammengelogen ist (unterer Link).
Hier noch zwei Diskussionsstränge aus Readers, eröffnet von Journalist Martin Sachse mit Beiträgen (Antworten)
vieler Kameraden:
http://www.readers-edition.de/2007/01/25/opfer-nicht-gleich-opfer/
Seid beide kameradschaftlich gegrüßt, Gustav
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Pepe van Megen schrieb aus Nimwegen:
“…25. – 30. Mai bin ich wieder in Berlin, in einem gruenen Hostel. Regierung gab mir ein bisschen Urlaubsgeld
Hoffentlich biss dann!! Reden wir weiter. Toll.
Alles Gute, Pepe
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Um 2.20 Uhr lege ich mich endlich hin und das Bein hoch…
Sa., 21.5.11:
Gestern vergessen Kaffee zu kaufen, jetzt ist es schon 9.30 Uhr, ich muß zum Vietcong, dann wieder nach oben und die Kaffeemaschine anwerfen. Die polnische Nachbarin hatte nur noch einige Krümel löslichen Kaffee. Polen trinken eher Tee. Der kleine Stammhalter beguckt mich, halb hinter Mama versteckt, mit seinen blauen Augen. Ich hatte 5,50 EUR in der Hand und werfe ihm den Fünfziger zu. Aber in dem Alter kann er noch nicht gut fangen… “Det issen Jedanke” durchfährt es mich “Du hattest doch ooch löslichen Kaffe. Den Rest vonnen richtijen Kaffe kannste mittet Zeuch mischen, läßt een bißjen Luft und füllst bei Tanja mit den juten Kaffe de Pulle uff”. Als ich das Glas öffne, schimmert die Oberfläche aber etwas grau, was auch am Licht liegen kann: “Na ja, von Zweetausendeens, wo de neunzich Tage inne €šPlötze´ abjeschruppt hast bis heute… Denn nimmsten morjen mit runta” grüble ich: “Ach nee, der is nich vonne €šPlötze´. Da jibt man ja allet Entbehrliche den Knastan, wenn nach Hause jeht. Der is als Reserwe jedacht jewesen. Ejal… Als der Kaffee durchläuft, rufe ich Adam Lauks an, der mir schon wieder das erzählen will, was er ohnehin per Mail sendet und in sein Forum setzt: “Aadaam!…” lenke ich das Gespräch in andere Bahnen, u.a. auf den erstklassigen Report von Thomas Hauer über Falcke und Dr. Bernd Götz vom Jugendtheater Magdeburg: “Stell dir mal vor, die beeden warn damals am Theata. Jötz war der Obamima, der Intendant, Pateijenosse und schon von da aus zur Spitzelei vaflichtet. In Falckes ollen Jästebuch findste noch heute wat dazu, anjeblich wara richtija IM, also mit Vaflichtungsaklärung. Falcke mit seine Tunnelschmiererei in Ost-Balin, zusamm mit andere Halbstarke und mit seine Nichzahlung für de Alimente für een Stammhalta, dena fertichbrachte, wäre dafür ooch hier zur Vaantwortung jezogen worden… Aba nu hatte de Stasi den Schauspielschüla ooch politisch uffen Kieka. Mit Alimente und jewöhnliche Schmierereien haben die sich nich abjejeben. Sowat hat ihm denn höchstens det Jericht uffs Brot jeschmiert… Hab ick abjelacht, als ick det von den Haua las üba die beeden. Haua war nämlich ooch da am Theata. Der schreibt, de DEFA oda det Fernsehn haben ne Lutha-Vafilmung jemacht, und Falcke hat rausposaunt, dassa da mitmacht, hat also anjejeben. Mit Dreiunzwanzich darf man ja mal im Mittelpunkt stehen wollen. In den Alta hat man ja seine Träume und will bewundat werden. Haua schreibt, dasset erst keena glooben wollte, aba denn fuhr Falcke tatsächlich mitte Filmfritzen irjendwo innen Harz. Der brauchte nischt zu quatschen, keen Text auswendich runtabeten, der sollte ne Pestleiche spielen! Aadaaam! Den haben se innen Jutesack jesteckt, vileicht in eenen vom Wriezener Jütabahnhoff. Da haben se imma Katoffeln ausse Waggongs inne Säcke jefüllt und ausjefahrn. Jedenfalls haben se den innen Sack jesteckt und de Treppe runtajeschmissen. Een Dooten kannsta ja runtaschmeißen. Haua schreibt, daß nach sechzehn Würfe mit Falcke im Jutesack de Treppe runta de Szene endlich drinne war!” Adam lacht “Adam, det is ne ernste Anjelejenheit” lache ich auch “Der hat seine Macke nich etwa vonne zweemalije Stasi-U-Haft oda aussen Strafvollzuch, sondan hat sich bei de Filmrolle natürlich öffta seine Birne jestoßen, die davon weich wurde. Davon hatta seine Macke! Dafür krichta vom Sozjalstaat ne Extra-Rente! Det fällt nich uff, heutzutage schieben se allet Möchliche de Stasi inne Schuhe. De Stasi hat ja ooch wirklich nischt jedoocht, aba an den seine weiche Birne sind se unschuldich”. Wir lachen noch, dann: “Adam, der Kaffe is durchjeloofen. Ick schick Dir den Link. Grüße Petra!” … Um 10.30 Uhr endlich auf dem Bahnsteig… Hans fährt auf der Straße vorbei, würdigt mich keines Blickes, muß auch auf die Fußgänger achten… Unta den Schaulustigen sind jede Menge Fußballfans aus Gelsenkirchen und Duisburg, meist mit T-Shirt. Auf der Brust prangt weiß auf FDJ-Blau: “Gazprom”, auf dem Rücken: “Schalke 04″. Einen quatsche ich an: “Schröda hat Putin Siebenkommaeens Milljarden Euro Schulden alassen. Damit hatta sich bei de Iwans injekooft… Dicke Zijarren hatta als anjeblicha Arbeitavatreta jeroocht und unsa Jeld vaschenkt. Dafür hatta den fetten Posten jekricht”. Auf der Bank des Großen Kurfürsten grüble ich: “Als inne ostzonale Steinkohle in Zwickau, Ölsnitz, noch een Haftarbeetslaga war, bis ooch der letzte Krümel Steinkohle rausjehackt war, haben wa inne Knäste imma jesaacht: €šEen Berchmann muß dumm und stark sein´… Bei Euch sind ja nu ooch fast alle Zechen jeschlossen. Vileicht haben welche von Eure Vorfahren een Brocken Steinkohle uffen Kopp jekricht. Sowat kann sich vaerben. Keen Wunda, dassa Rot oda Rosa oda Grün wählt und für de Jasprom Reklame looft. Ick freu mich schon, wenn die de janze Macht haben und de Grünen Euch Gras und Körna zu fressen jeben…”… Mit einem Polen aus Landsberg/Warthe, der unsere Sprache beherrscht, weil er schon 20 Jahre hier lebt, komme ich ins Gespräch. Sie stammt aus Neusalz. Ich erzähle, er sagt etwas dazu und übersetzt seiner rassigen Frau: “…Schade, daß de bloß de eene Frau hast, sonst hätt ick Dir eene abjenomm…” “Nie jestem Arabem€ (“i€ als “j€, also “Nje jestem…€). ” “Ick weeß, Du bist keen Araba, hast keene zwee Frauen”. Wir lachen viel… Ab etwa 14.00 Uhr rasen die Kleinen in Schüben vorbei, einige Mädchen sind auch darunter. Wie im letzten Jahr stürzt ein Junge, rappelt sich aber auf und jagt weiter: Deutsche Härte. Diesmal ist die Kurve zu eng. Die Touristen haben, ob Fußgänger oder Radfahrer, eine ganze Hälfte der Stresemannstraße zur Verfügung… Etwas später stürzt weiter hinten ein ziemlich großes Mädchen. Sie kam an einen der Füße der Absperrgitter. Einer der Sicherheits-Wachposten fährt hin und kommt mit schwarzen Händen zurück: “De Kette” “Warte, ick hole Dir Seifenwassa… Hier haste Küchenrolle, den Rest kannste anne Hose abtrocknen…”… Nur spärlich kommen auf “meiner” Seite noch Touristen, weil nur in Höhe Restaurant/Andenkenladen/Toilette Posten stehen, die manchmal die Absperrung öffnen… Um 17.45 Uhr auf dem Bahnsteig und 18.10 Uhr endlich zu Hause. Nichts verkauft, Spende: 4,20 EUR… An Pepe van Megen schreibe ich:
Lieber Pepe,
große Klasse! Eine Regierung, die mir “etwas Urlaubsgeld” gibt, wie Du schreibst, wünschen wir uns hier auch… Aber Deutschland zahlt alles Entbehrliche an die Banken und in Rettungsschirme für andere EU-Staaten…
In Vorfreude auf Deinen Besuch, Gustav
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Von “Quadriga” kam etwas zum Führerscheinentzug für Ältere:
“…Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes
*KOPP Exklusivhttp://www.kopp-exklusiv.de/index.php>
Etwas sehe ich noch ins Weltnetz:
http://www.welt.de/print-welt/article656278/Der_Rote_Terror_und_seine_Opfer_aus_Cottbus.html (teilweise Quatsch – “gelbe Stoffstücken” nämlich Streifen, hatte jeder Häftling auf Hemd, Hose und Jacke genäht!)… http://stasiopfer.de/component/option,com_akobook/Itemid,182/startpage,92/ (altes Gästebuch von Falcke, 2001, mein Eintrag). http://www.freedom4um.com/cgi-bin/readart.cgi?ArtNum=77367 (Dr. Hartmann nannte den Link bei Readers, englisch)
Ich versuche die vorhandenen vier Einträge zum Hetzartikel von Berg/Götz mit Hilfe von Googl ins Deutsche zu übersetzen, es kommt aber fast nur “Salat” heraus…
http://www.buntesbrett.byethost24.com/messages/981.php (Dr. Bernd Götz/Falcke) …
Um 23.00 Uhr gehe ich ins Bett…
So., 22.5.11:
Es ist schon wieder 9.10 Uhr, der Kaffee ist durchgelaufen. Ich ziehe mich an, greife meinen Beutel und den Müll und bin um 9.50 Uhr auf dem Bahnsteig… Ich trinke Kaffee, rauche, döse, hole Wasser und versorge die Blumen und krame später “Kameraden” heraus. Am Ende des Mahnmals stehen Radsportler mit und ohne Bierbauch herum, etwa zwischen 40 und 55 und quatschen. Alle Räder stehen am Baum gelehnt, oder der jeweilige Fahrer hält sich an seinem Rad fest, wie sonst an seiner Frau. Einer stellte sein Rad frech vor den Zaun. Mein Blutdruck steigt ins Unermeßliche. Ich denke: “Jeht det heute wieda so los, wie bei alle Freß- und Sauffeste!? Und wie beim Marathon, wo se ihre Pellerinen vor det Mahnmal schmeißen und uffte Straße und übaall hin? Und denn ihre Flaschen zatöppan!? Und Bananschalen, Appelgriebsche und andan Müll hinschmeißen? Den von zu Hause entsorjen se gleich mit, weil de Tonnen da übaquellen und de Jebührn steijen? Am schlimmsten warn ja vor Jahren de anjeblichen Christen bei ihrn Ökumenischen Jelumpe, ähh: Kirchentach. Wat se wirklich sind sah man schon als det noch janich vorbei war. De Hälfte vonnen janzen Müll warn Vapackungen von Sechsapacks. Beten und saufen, det paßt zusamm. De Faffen saufen heimlich den Meßwein und sagen ihrn Bischoff, de Besucha nehmen imma son großen Schluck vonnen €šDosenöffna´, wie Rotwein bei uns inne Zone hieß, und de €šSchäfjen´ saufen janz unscheniert öffentlich”. Ich atme mehrmals tief durch, damit ich das Rad nicht gleich über die Absperrung schmeiße und die Polizei gerufen wird, stehe auf und gehe hin: “Heee! Det is hier ne Jedenkstätte und keen Fahrradstända!”, greife es und stelle es an den Baum. Einer oder zwei grummeln: “Hoo, hoo”. Ich bleibe stehen, drehe mich um: “Ick weeß, det sind nich Eure Dooten! Jeda hat bloß sein Hobbü im Kopp, der eene de Bienen, der andre de Kanickel, der nächste sitzt bei ne Pulle Bier und leecht sein Jartenzwerch trocken wenna schreit! Ihr habt doch in Dreilinden bei jeden Grenza jeschleimt und dachtet, dasse Euch denn nich kontrolliern!” Auf der Bank erinnere ich mich wieder an die Schleimer aus den Knästen, die Wandzeitungen gestalteten. Überschrift: “Der Sozjalismus siecht”, dazu een oda zwee Atikel aussem “Neuen Deutschland”, dat sie draußen nich eenmal beim Friseur angefaßt hätten, ooch een paar Bilder. Und vor jedem €šDDR´-Jeburtstach oder dem von Pieck, Ulbricht etc. hörten se det Gras wachsen und orakelten vonne Amnestie… Euch Balina kenn ick ausse Knäste. Kaum warta wieda draußen, habta de “Elle” (kurze Brechstange) ins Hosenbeen jesteckt und seid de halbe Nacht als Mittanachtsschlossa rumjeschlichen. Uffte Arbeet habta Eure Müdichkeit denn uff Eure Frauen jeschoben, dasse so ville valangen…”… Der Chinese sammelt Flaschen, andere auch… “Ostpreußen”-Horst besucht mich. Ich stehe auf: “Tach, Horst, endlich een vanümftija Mensch, der vorbeikommt. Hau dich uffte Bank…”. Als er weg ist, besucht mich nach langer Zeit “Rummelsburger” mit seiner Martha. “Tach, Martha, haste ukrainski Kuchen dabei?” Hat sie heute nicht. Ich muß vom Termin Falcke- Kuhlmann in Brandenburg erzählen, Martha blättert und liest in “Kameraden”. Beim Abschied verspricht sie mir lächelnd, selbstgebackenen Kuchen mitzubringen, sobald sie wiederkommen… Holländer kaufen: “Die Berliner Mauer” und bekommen die Zeitungen dazu… Sonne, warmer SW-Wind, Staub… Ich bin um 15.10 Uhr auf dem Bahnsteig und 15.50 Uhr zu Hause. Andreas und Karsten sind nicht zu erreichen, ich denke: “Morjen stellste de Torte raus und vaschlingst se, wenne nach Hause kommst, aleene!”. Einnahme: 10,- EUR, Spende: 7,80 EUR… Lange schon will ich mich hin- und das Bein hochlegen, tippe aber noch an die
Flämische Vertretung in Berlin und an Pepe van Megen:
Sehr geehrte Damen und Herren,
leider vermisse ich in Ihrer Homepage im Weltnetz flämische Musik im Angebot. Es ist nur sogenannte “Kunst” zu finden oder was man heute darunter alles versteht sowie Bücher.
Ich suche besonders von Soldaten-Chören gesungene Marschlieder mit Orchesterbegleitung, hier besonders das ursprünglich aus der Zeit der Ostkolonisation stammende flämische Lied: “Nach Ostland wollen wir reiten” / “Nach Ostland wollen wir fahren”.
Ich suche es aber nicht als Volkslied, sondern wie oben beschrieben, als Marschlied.
Könnten Sie mir Bezugsquellen nennen?
Es muß nicht in Deutsch gesungen sein, sondern sehr gern in Flämisch. Schließlich ist es ein flämisches Lied.
Mit Dank im Voraus und freundlichen Grüßen,
Gustav Rust
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Lieber Pepe,
denke bitte, bitte an eine CD mit dem gesungenen Lied im Marschrythmus mit Orchester-Begleitung (gut wäre Militär-Orchester):
“Nach Ostland wollen wir reiten” bzw.: “Nach Ostland wollen wir fahren”
Du hast weiter unten geschrieben:
“…und fragst Du jetzt ob ich “Nach Ostland will ich reiten” fuer Dich aufnehme? Ich kann’s versuchen, wird mich freuen es zu probieren, und wenn’s klappt, bekommst Du ein mp3 via Email davon, ist das okay?
Bis spaeter!! Pepe
Lieber Pepe, ein mp3 per Mail wäre nur Ersatz, weil ich es dann erst wieder brennen müßte. Ich will es nämlich am Mahnmal abspielen, habe auch einen kleinen CD-Spieler gekauft (das Gerät zu Hause ist für unterwegs zu groß, nimmt auf dem Fahrrad zuviel Platz weg)…
Du kannst doch bitte eine CD mit vom Soldatenchor gesungenen Marschliedern kaufen. Dort ist dann auch Orchester-Begleitung (Ihr habt ja auch Soldatenlieder…). Ich würde Dir sofort die CD bezahlen! Nur muß auch das Lied “Nach Ostland…” dabei sein und
andere Niederländisch-Flämische, gesungene Soldatenlieder.
Die Sprache darf natürlich Flämisch sein! Schließlich ist es ein altes flämisches Lied.
Ich habe geschrieben:
“Niederländisch-Flämische…” und habe Belgien weggelassen, weil dieser Staat ja erst seit 1830 besteht
(http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Belgiens)…
Die Stänkereien der Wallonen (Sprachenstreit) hält nun bis heute an. Das sind die Bedrohungen, Stänkereien, Erpressungen etc. der Franzosen und Briten, zumindest damals (siehe Wikipedia, oben)! Wir wissen ja auch, wer hinter der ganzen Sache steckte und steckt… Heute sind wir ja alle der EU-Diktatur in Brüssel unterworfen und dort zappeln die Marionetten im Takt wie in New York an den Strippen gezogen wird…
Ich sehe mir gerade einige Kurzfilme im Weltnetz an:
http://www.youtube.com/watch?v=E2i4J73HoXs&feature=related Leider verstehe ich nicht alles…
Bis Mittwoch, Gustav
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http://www.zweiter-weltkrieg-lexikon.de/forum/viewtopic.php?f=10&t=1357
http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/ww2/malmedy3.html (jüdische Seite)
http://www.zweiter-weltkrieg-lexikon.de/forum/viewtopic.php?f=28&t=1172
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Ewig suche ich wieder nach dem Lied: “Nach Ostland” in Deutsch und finde es nicht als Marschlied gesungen. Dann, um 23.00 Uhr finde ich es, indem ich den Titel in Flämisch eingebe:
http://www.youtube.com/watch?v=hTGCKr0m0aM ,
http://www.mp3s.pl/mp3/Naar-Oostland-Willen-Wij-Rijden/1184393
http://www.youtube.com/watch?v=bnW75xKt4gM
Hier weitere Lieder:
http://www.youtube.com/watch?v=QfayjwIo36Q&NR=1
Solo-Gesang: http://www.youtube.com/watch?v=rp_0SVCe28I
Niederländisches NSKK-Lied (Forum-Suche): http://www.feldgrau.net/forum/viewtopic.php?f=43&t=6280
Mo., 23.5.11:
Helmut sende ich eine Mail mit Zeug, das er in die HP einbauen soll, noch einmal, nachdem ich ihn anrief… Es ist schon wieder 9.10 Uhr. Im Wohn- und Schlafzimmer schob ich Pepe van Megens CD in den Spieler… Er bekommt noch einmal eine kurze Mail, weil ich das Lied in Flämisch im Weltnetz fand… Adam Lauks sendete Thomas Hauers Zeug zu Dr. Götz und Falcke, er setzte den langen Text bei sich rein… Ich ziehe mich an und erreiche um 10.00 Uhr “meinen” Uhr auf dem Bahnsteig… Bei “Copy Clara” gebe ich Kolja noch eine DVD, die er in ein neues DVD-Plakat einfügen soll. Ein Teil meines Textes verschwindet aus Platzgründen. Heute hat er keine Zeit, muß jede Menge per Mail bekommene Aufträge erledigen: “…Jut, morjen um Neune, Zehne…”… Einem Chilenen von etwa 27/28, der gut unsere Sprache beherrscht, schenke ich Zeitungen, darunter die Nummer von “Hilferufe von drüben” mit dem “Spiegel-Online”- Hetzartikel gegen mich und Reaktionen von Kameraden: “Hier, der Schinese hat sieben Jahre und vier Monate jesessen aba hintananda (Kamerad Xing-hu Kuo). Ick war weenichstens zwischendurch mal draußen… Hier, kieke” zeige ich ihm das Plakat mit dem kleinen Aristoteles Püschel (“Riesaer Petition”) “Papa und Mama im Knast, Kind zwangsadoptiert oda ins Heim. Und der vakommene Staat hier schickt de Honeckan noch ne fette Rente innen Urwald hintaher und da sollen wa nich saua sein? Da schüttelt sojar der Normalbürja den Kopp, weila ja ooch inne Rentenkasse inzahlt”. Er nickt, kennt ja aus der heimischen Presse die Story und geht mit seinem Vater, nachdem er eine Kleinigkeit in die “Klapperbüchse” bei den Auslagen steckte… Ein (Mauer-)Stadtplan geht weg, sonst tut sich nichts weiter… Um 16.40 Uhr auf dem Bahnsteig. Zu Hause lade ich ab und fahre zum Vietcong. An den Blumen draußen fehlt der Preis. Eine dicke Kundin kommt nicht an irgendwelche Soßenpulvertüten heran, weil sie so hoch wie breit ist und quatscht den Chef über werweißwieviele Soßenarten voll. Immer wieder muß er ihr eine andere Sorte zeigen. “Du hast ne Jeduld” denke ich und trampele vom gesunden auf das kranke Bein und umgekehrt. Nach einigen Minuten platzt mir der Kragen: “Machs jut, quatscht mal bis um Siehme, Halbachte üba de Soßen…”. Ich jage zu Benno Kierey und muß es loswerden: “Stell dir mal vor… Det dicke Been und de vafluchte Bandscheibe, und die wird mit ihre Soßen nich fertich… Nee, die sind fürn Balkon, für andere Leute. Det könnte ja mal eena außen Hochhaus uff mein Balkon kieken. Der würde denken, da is eena aus Sibirien zujezogen, von janz oben, vonne Tundra…”. Wir lachen: “Wat valangste?” “Jib ma een Zehna” “Allet klar…”… Einnahme: 4,50 EUR, Spende: 12,90 EUR… An Adam Lauks schreibe ich:
Lieber Adam,
Thomas Hauer schrieb den Text doch schon 2001. Meinst Du, er weiß von Dir? Und er hätte die Zeit in “normale” und solche Foren hier zu sehen, die bei irgendeinem Anbieter gehostet sind und wo Du Dein Herz ausschütten kannst und selbst moderieren etc.?
Ich weiß auch nicht, wie alt Dr. Götz ist und wie alt Thomas Hauer. Er (Dr. Götz) war ja – nicht nur für Falcke – etwas Ähnliches, wie ein väterlicher Freund Dazu müßtest Du noch anderen Kram lesen, von anderen Leuten, die dort waren bzw. im alten Gästebuch von Falcke schrieben Kamerad Kuhlmann schrieb dort, ich und andere und natürlich Fremde, die auch saßen aber sich nicht organisierten
Du hast ja die Zeit und kannst nach Dr. Bernd Götz suchen und nach Thomas Hauer. Letzterer wohnt wohl in Berlin. Wenn Du Dr. Götz finden solltest, DANN kannst Du ihm die Frage stellen, wie er zum IM wurde Er war ja Genosse und schon von da aus verpflichtet, alles zu melden, was er aber NICHT tat. Er saß als Intendant zwischen Baum und Borke, zwischen der Partei/Stasi und dem (Jugend-)Theater”kollektiv”, wie es seinerzeit hieß. Ich will ihn nicht entschuldigen Suche ihn erst einmal
Warum schreibst Du so einen Schrott:
Hallo Götz !
Ich bin surfend auf diesen Artikel gestoßen
Adam,
Du bist NICHT “surfend” auf ihn “gestoßen”! Ich habe den Link in eine meiner letzten Rundmails gesetzt. Das kannst Du doch schreiben! So ein Bödsinn
Meine Rundmail hat Falcke sowieso schon, dazu kenne ich die Kameraden mit und ohne Anführungsstriche zu gut! Wozu also Versteckspielen?
Trotzdem kameradschaftliche Grüße,
Gustav
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Antwort an Pepe, der “Nach Ostland…” für mich brennen will:
Grunewaldsee!!!??? Da treiben sich jede Menge Wildschweine herum! Steche mal eines ab, das wir brutzeln können…
Du mußt eingeben:
“Steglitz-Südende” oder (weil wir jetzt Großbezirke haben): “Steglitz-Zehlendorf”.
Vielleicht kannst Du auch über die Postleitzahl etwas Billiges suchen: 12167 (Steglitz-Südende).
Alles klar? Oder Du schläfst bei mir oder Anja (Mariendorf). Bei mir mußt Du natürlich nichts bezahlen und Anja gebe ich etwas
für die Übernachtungen…
Ich gab bei Googl gestern oder vorgestern ein:
“Grünes Hostel”, da war es mit 9,- EUR/Nacht billig. Die haben doch überall solche Jugendgästehäuser- und Herbergen.
Also suche in Steglitz-Zehlendorf, Lichterfelde-Ost, Lichterfelde-West (“meine” S-Bahn-Strecke nach Teltow-Stadt und ins Zentrum)
und zwischen Berlin-Steglitz und Wannsee (Strecke Berlin-Potsdam). Oder weiter vom Zentrum Richtung Potsdam: Nähe Anhalter Bahnhof, Yorckstraße, Friedenau, Rathaus Steglitz,… Zehlendorf… Wannsee.
Ach, die Brennerei ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes. Das funktioniert mit DEINER EIGENEN Musik einwandfrei, da ist die Tonqualität vernünftig. Aber was manche Leute für Filme und Musikstücke in welcher schauderhaften “Qualität” ins Weltnetz setzen!
Endweder ist ihre Technik nicht gut oder meine dämlichen Computer-Boxen taugen nichts. Oder Beides ist schlecht.
Ich möchte bitte eine handelsübliche CD mit Gesang aus rauhen Männerkehlen (Soldaten-Chor) und mit Orchesterbegleitung im Marschrythmus. Wenn kein Soldaten-Chor, dann eben ein anderer Männerchor.
Die Brabanter und alle anderen Flamen haben im Mittelalter auch gekämpft, nicht nur auf ihren Planwagen gesessen und ihr Volkslied gesungen, und unsere Soldaten, ob Wehrmacht oder Waffen-SS und Euere Freiwilligen sind MARSCHIERT! Sie haben nicht geschunkelt wie im Fernsehen und dazu auch noch wie Kleinkinder geklatscht, und damit Gesang und Musik versaut!
Ich brauche also erstklassige TON-Qualität, weil ich die Musik über meine Anlage abspielen und hören will.
Hah, haahhh, bis Übermorgen,
Gustav
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Schon wieder sendete Adam Lauks etwas, er kann einen beschäftigen! Als ich noch einmal an Pepe schreibe, ruft Adam an, wir quatschen wieder ewig. “Ich habe den langen Schrieb von Thomas Hauer wieder rausgenommen…” “So? Und ick habe dadruff jeantwortet und umsonst jetippt…!”.
Wieder an Pepe:
Jetzt habe ich Deine Adresse gefunden:
http://www.trivago.de/berlin-8514/hotel/jetpak-downtown-in-the-forest-1042252
Auf der offiziellen HP ist ja ein total “lustiger” (lies: “blödsinnger”) Zeichentrickfilm! Mit Pfeiferei und tierischen Lauten…
Übernachten dort nur 6-10-Jährige? Du bist ja “Berufsjugendlicher”, wie Krenz bei der FDJ. Haaahhh, haaahhh, haaaahhhh!
Ich nahm den Buchtitel von Dr. Gustav Sichelschmidt: “Deutschland verblödet – Wem nutzt der dumme Deutsche?” wörtlich
und dachte immer, nur die Westdeutschen sind (durch die Umerziehung durch die West-Alliierten verblödet. Scheinbar aber auch alle anderen Westeuopäer! Heute saßen auch wieder Italiener oder Spanier mit dem Arsch auf der Banklehne bei der “Neuland”-Wurstbude. Das können sie in Napoli machen, wo die Unterwäsche auf einer Leine quer über die Straße hängt! Oder manche Tommys, Gottseidank wenige, die grölend mit Bierflaschen bewaffnet am Mahnmal vorbeiziehen! Grölend saufen können sie am Denkmal für Bomber-Harries!
Als ich jedenfalls etwa 1978 in Holland in Bergen op Zoom bei General Electric im Montage-Einsatz war und wir im Hotel in Ossendrecht schliefen, war die Welt in Holland noch in Ordnung. Man hätte von der gepflasterten Dorfstraße essen können – nicht eine einzige weggeworfene Kippe!!!
Die Homepage Deiner Übernachtungs-Adresse ist jedenfalls für kaputte Typen zugeschnitten, mit Hanf etc. Ich weiß ja, Du hast sie nicht gestaltet…
In der HP sind ja mehrere Sehenswürdigkeiten genannt, die man anklicken kann. Sie werden Dir dort schon sagen, wie Du am besten zu mir nach Hause kommen kannst oder zum Mahnmal. In der HP steht z.B. der Botanische Garten. Von dort ist es nur
eine S-Bahn-Station bis Rathaus Steglitz, und von da fährt der Bus 282 (Haltestelle vor dem Hochhaus) bis zur Haltestelle Liebenowzeile. Vom Hostel ist es aber näher zur Annenkirche in Dahlem. Von dort fahren auch Busse zum Rathaus Steglitz, gleiche Haltestelle am Hochhaus, mußt nur aussteigen und in den 282er…
Aber das ist oder wäre alles Quatsch, weil ich ja am Mahnmal bin… Du könntest dann mit der S-Bahn von “Botanischer Garten” bis “Unter den Linden” (neuer Name: “Brandenburger Tor”) durchfahren…
Ich bin täglich etwa von 10.00/10.30 bis etwa 15.30/17.00 Uhr am Mahnmal, je nach Wetter und Touristenaufkommen und ob jemand etwas kauft oder nicht. Heute verkaufte ich nur einen lumpigen (Mauer-)Stadtplan: 4,50 EUR.
Allerdings sind die Plakate sehr wichtig und daß jemand das Mahnmal pflegt…
Bis zum Donnerstag, Gustav
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Im Forum von Dr. Mayer steht etwas über Kamerad Baldur Haase. Ich lese in seiner HP unter “Geschichten” und teile den Link Kamerad Adam Lauks mit:
Adam,
hier kannst Du einmal lesen – Dir “wird der Samen flockig”, wie es zu meiner Zeit in den Knästen hieß:
http://www.antsta.de/kafka5.html
MkG, Gustav
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Di., 24.5.11.:
Bad, Küche (Kaffee), die Blumen auf dem Balkon pflanzen, was nach unten muß, kommt vor die Tür: “Schon wieda Zehn nach Halbneune…” geht es mir durch den Kopf “Und am Reichstag denn die, die übrichblieben, ooch noch inne Erde bringen. Der mißratne Sohn nimmt nich mal ab. Karsten kommt, wiea grade Lust hat, de Jeburtstachstorte für Andreas mußte aleene fressen… Anja kommt weejen een Stücke Torte ooch nich, hat Angst weejen de Fijur, wie de meisten Frauen. Sie könnte die Türen abwaschen…”… Facebook geht mir auf den Geist, viele Fenster muß ich wieder ausfüllen, irgendwann sei mir ein Code zugeschickt worden: “Ihr Ärsche” denke ich “Schiebt Euch Euan Ami-Kram werweeßwohin… Ihr habt meine Mäl-Adresse und mein Bild is ooch zu sehen… Ick hab für Euan Quatsch keene Zeit. Jeda von Euch schickt ma so een Paßwort und noch een Code und noch irjendwat. Und wenn ick nich ständich den Schrott uffen Bildschirm habe und vajesse und denn doch mal wat schreiben will oda soll, jehtet nich. Det is allet wat für Leute wie Kamerad Adam Lauks, der de nötije Zeit hat… Dausend Anbieta, bei jeden soll man sich anmelden und schreiben, und jeda schickt een sein eijenet Paßwort und andan Plunda. Und wer fleechtet Mahnmal? Und wer vakooft, wenn eena übahaupt wat koofen will, de Bücha und DVDs? Und wer beantwortet de villen Mäls? Und scannt den Berch S/W-Fotos in, die ick von olle Nejatiwe bei Wüstefeld habe machen lassen? Det hat ma een Hundata jekostet und is für de Seiten in meine engere Heimat wichtich, wie zum Beispiel für de Seiten vonne Horstmühle. Und von SG Fichte Baruth. Und de Bilda, wo de Sciroccos noch jung warn und ick ma ooch habe uffte Säle sehen lassen, wie im €šWaldkata´ Rehagen. Nu steckt da een andra Pächta drinne, allet is neu, wie man uffte Hompätsch sieht, und wennen anmälst, krichste de Antwort, daß allet Olle weg is. Nich eena vonne zwee riesijen Kanonenöfen is noch da… Allet muß heute total neu sein, wie uffen Hauptbahnhoff von Leipzich. Hätten se da nich weenichstens eene Mitropa so lassen könn, wie se war? Bloß allet vanümftich sauba jemacht? Eichentäfelung, de ollen Lampen, de janze Atmosfäre. Die könn heute bloß noch wat aus Stahl und ville Glas machen, eiskalt, wie de janze €šJesellschaft´! €šIn diesem, unsan Lande´, wie de abjebrühten Politika imma sagen. €šDeutschland´ kricht Ihr jekooften Tüpen nich mehr üba de Lippen. Eua Land isset ja ooch, wir haben nischt zu sagen, wie inne Ostzone. Wie habta schon jetzt den Tränenpalast vahunzt!… Ick hau jetzt ab zum Großen Kurfürsten”. Adam Lauks geht mir schon wieder auf den Geist, Carl-Wolfgang Holzapfel schickte etwas, schreibt von der Kongreßhalle irgendetwas von Multikulti. “Du kümmast dich ooch um de janze Welt…” denke ich “Kümman die sich um uns? Um die könn sich de Bolschewisten kümman. Unse Mahnmale und Knäste, steinane Zeitzeujen reißen se einfach ab, da kümmaste Dich nich drum, de Vabände ooch nich. Die quetschen sich bloß papierne Aklärungen ab…”… Um 10.50 Uhr mit neuen Blumen und den übrigen Pflanzen vom Balkon auf dem Bahnsteig… Ein Ami oder Tommy nimmt: “Die Berliner Mauer”. Ich versorge die Blumen, pflanze selbst, weil kein Karsten zurückrief geschweige denn zu sehen ist… Engländer um die 20 kommen wie die Wilden mit Rädern, zwei bremsen irre im Kies, der Wind weht den Dreck auf die Bücher. An der Ampel müssen sie warten, ich gehe hin: “Wat jibtet da so doof zu grinsen!?” trete ich ihm kräftig an den Sattel. Jetzt faßt mich ein Langer an den Arm und kriegt eine “Schelle”, dann gehe ich etwas hinkend zurück, weil Bein und Bandscheibe von der Pflanzerei etc. schmerzen, drehe mich um und rufe: “In London bei Bomba-Härries könnta varücktspieln! Und dazu saufen!” mache ich die entsprechende Handbewegung am Hals und denke: “Eua Führa kannet Euch übasetzen. Lest mal schön den blöden €šSan´ (€šSun´) und hockt im Pab (€šPub´)…”. Später sehen sich drei Schüler, die sich von der Klasse “abseilten”, Plakate und Auslagen an. Weil sie sich vernünftig benehmen, stehe ich auf und hole zwei Flugblätter: “Hier, Intanet habta ja. Machts jut” setze ich mich. Als ich aber kurz darauf wieder aufstehe, liegen beide Flugblätter zusammengeknüllt auf dem Bürgersteig an der Ecke. Die anderen zwei haben einen vorgeschickt, der nun allein zusieht und provozierend feixt. Er bekommt einige Worte gesagt und, weil er noch immer blöd grinst, eine “Schelle”. Ich wische den Staub von den Auslagen, als wieder alle drei an der Ecke stehen und eine halbvolle Cola-Flasche werfen, die auf der Straße liegen bleibt. Nach und nach kommt ein Drittel der Klasse und glotzt dumm aus sicherer Entfernung. Ich rufe: “Paßt mal uff, daß ick nich zwee von Euch mitte Köppe zusammenhaue. Ruft denn aba nich nache Polezei!” Die Klasse muß weiter, vielleicht in den Reichstag, bei mir kommen sie nicht vorbei. Dafür kommt aber BSR-Otto mit seinem Klapperkasten: “Tach Otto, hau Dich hin, wir roochen eene”. Ich erzähle ihm von den bescheuerten deutschen Schülern: “Keen Wunda, dasse doof sterben, wenn se alt sind. Wenn se befraacht werden, denn hat Adenaua de Hümne vonne Besenkamma €šDDR´ komponiert. Du mußt mal hier sein, wenn ne polnische Klasse da is. Bei die herrscht noch Disziplin, und die sind wißbejierich. Da tanzt keena ausse Reihe, wie bei de andan. Der Lehra quatscht, und die hörn zu. De Ohrn werden lang wie Rias-Ohrn!” Otto klappert weiter, der Chinese holt Flugblätter von “Copy Clara”. Eine junge Lehrerin aus Gießen, die sich alles genau ansah, reicht mir die Hand und bedankt sich: “Was Sie hier machen, finde ich großartig…” Wir unterhalten uns etwas: “Herr Rust, halten Sie mal still” greift sie mir ans Hemd “Sie hatten da was dran” “Ja, hier unta de Böme vonnen Großen Kurfürsten fällt een manchmal wat uffs Hemde. Danke. Bei Dir halte ick still. Du darfst mich ruhich een bißjen festa anfassen”. Sie ist voll in Ordnung und lacht: “Jießen liecht doch inne Wettaau, wa?” “Ja” bestätigt sie. Ich erzähle ihr etwas über die Linien zu Solms-Laubach, Sonnewalde, Baruth und Baruth-Klitschdorf u.s.w.: “Die jehörn zum Uradel… Der Hermann Otto Solms vonne FDP entstammt der Linie zu Solms-Lich. Der hat sein €šzu´ abjeleecht” zeige ich auf den Reichstag “Der macht eenen uff bescheiden und dachte, wennat ableecht, krichta ooch vonne Proletaria een paar Stimm… De Solms sind uralt, mußte bloß mal bei Jugel nachkieken. De Adlijen wissen wat üba ihre Vorfahrn, fraach mal irjendeenen Bierbauch. Der weeß nich ville, zieht aba een Ahnenpaß von sein Hund auße Tasche. Wenn Herrchen bloß weeß, daß wa irjendwann alle vonne Bäume jestiejen sind, denn muß der Hund weenichstens von Adel sein. In meine Biografie is ville Jeschichtlichet drinne, hier haste mal een Zettel mitte Pressestimmen”… Ich packe ein, weil der Wind zu stark wird und einige Tropfen fallen, bin 16.10 Uhr auf dem Bahnsteig und 16.50 Uhr zu Hause. Mein Zeug bringe ich nach oben und fahre zu Lidl einkaufen. Um 18.10 Uhr endlich den Dreck abgespült… An “Copy Clara” schreibe ich:
Tag Kolja,
weil die Touristen aufgrund der Einfriedung nicht besonders dicht herantreten und lesen können, möchte ich morgen etwa zwischen
9.30 und 10.00 Uhr vorbeikommen und mit Dir die Reihenfolge der DVDs etwas ändern. Das Plakat muß tatsächlich auf A-2 gebracht werden – aber Hochformat, damit es zwischen die Kreuze paßt. A-3 paßt quer dazwischen, ist aber ungeeignet (siehe oben).
Wegen der Reihenfolge der DVDs bis morgen.
Du kannst mir ja die Daumen drücken, daß ich nicht nur früh genug aufstehe, sondern nicht noch jede Menge wichtiger Mails zu beantworten habe. Das hält mich oft auf!
Dazu kommt, daß Berlin ein Dorf ist und “meine” S-Bahn nur im 20-min-Takt fährt (Strecke nach Teltow-Stadt). Da kannst Du mir aber leider auch nicht helfen…
Bist Du morgen um 9.00 bis 10.00 dort? Ich rufe vorher an, habe den Werbe-Zettel verlegt, muß die Nummer aus dem Weltnetz notieren und dann die Kiste herunterfahren… Morgen bezahle ich dann auch die Flugblätter…
Alles klar? Danke!
MfG, Gustav
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Mehrere Mails sind noch abzuarbeiten, ich sehe dazu ins Weltnetz:
http://www.berlinkriminell.de/2/gericht_akt316.htm
http://www.zeit.de/2004/50/Laura/komplettansicht und schreibe an Kamerad Dr. Hartmann:
Lieber Wolfgang,
was hat die chinesische Botschaft mit Volk-Bauersfeld zu tun? Er war doch vor Jahren, wie Du weißt, angeblich auf eigene Kosten (!)
mit Roland Brauckmann in Nordkorea… Du müßtest dann eher die Koreanische, besser, weil es sie betrifft, die Nordkoreanische Botschaft anschreiben. Die (Volk-)Bauersfeld/Brauckmann-Truppe arbeitet im Auftrag der IGfM, einer ganz gerissen aufgezogenen Organisation, deren Fäden in USA gehalten werden. Die sog. Menschenrechte interessieren diese Leute garnicht oder kaum. Sie dienen nur als Vorhang für die Öffentlichkeit – auch und insbesondere, was China und Nordkorea betrifft. Beachte das jahrelange
Treiben aller sog. Menschenrechtler gegen China. China soll nach Möglichkeit kaputtgemacht werden, was natürlich niemand schafft. Aber zumindest schlechtgemacht soll es werden, was aber die Geldsäcke aller Länder nicht daran hindert, mit China Geschäfte riesigen Ausmaßes zu machen. Deutschland soll kaputtgemacht werden (Magnetschwebebahn, Schneller Brüter u.s.w., jetzt die Hysterie wegen der Atomkraftwerke…). Warum demonstriert nicht ein einziger Gegner gegen Frankreichs Atomkraftanlagen?
Bekanntlich haben wir meist Westwind. Wenn dort etwas passiert, sind wir alle total betroffen… Immer geht es nur gegen Deutschland oder fast nur… Wie heißen zwei Bände von Werner Symanek (der aber schon jahrelang in Musik macht, was wohl mehr einbringt)? Das Buch in zwei Bänden heißt:
“Germany must perish” und enthält sämtliche US-Pläne für Deutschland. Als es erschien und ich es mir kaufte, war ich noch bei den REPs und hatte keine Ahnung vom Internet. Jetzt kannst Du im Weltnetz jede Menge dazu lesen:
http://www.politik.de/forum/geschichte/131623-deutschland.html http://www.scribd.com/doc/5480876/Kaufman-Germany-Must-Perish-Deutschland-Muss-Untergehen (englischer Aufsatz)
http://www.versandbuchhandelscriptorium.com/angebot/0726unno.html (hier jede Menge weiterer Links, wenn Du nach unten scrollst) http://www.bgd1.com/archiv/zdr_1919-1949_gmp.html (ganz wichtig!)
Du schreibst von einem Freund Bauersfelds, der angeblich Brinkmann heißt. Da irrst Du Dich bestimmt wieder und meinst Roland Brauckmann. Bauersfeld und er sind beide bei der IGfM und verquickt mit der KAS, wie auch Dr. Mayer schon mehrmals vor der KAS sprach. Fast alle, die heute Funktionen im “VEB Aufarbeitung” haben, sind gekaufte Subjekte!
Besonders muß man die Schwarzen aller Couleur im Auge behalten.
Dr. Wolfgang Mayer: Katholik,
Hugo Diederich: Katholik.
Er “schleppte Lässig an”, wie mir vor geraumer Zeit Bernd Stichler mailte. Denn Stichler war damals “Großer Vorsitzender” der VOS und tat absolut nichts gegen die Aufnahme Lässigs, ja Lässig sonderte Erkärungen ab, die dann in der “FG” standen – aber niemand hatte ihn je gesehen! Erst als ich im Weltnetz nach ihm recherchierte und herausfand, daß er Obermimer der Schwulen in der SPD ist und daß er eine Riesen-Querele mit dem mdr hatte (die er gewann und Nachzahlung bekam, dazu stand dann, glaube ich, auch etwas in der “FG” oder in einem Forum…
Hugo Diederich ackert wirklich, ist aber auch oft unterwegs, muß die Bez.-Gruppen besuchen etc. und läßt es zu, daß Lässig die VOS auf Linkskurs bringt. Beispiel: Lässig-Holzapfel-Querele. Zumindest nach außen wird auf die wirkliche oder vermeintliche Pädophilie von CWH herumgehackt. Hat er oder hat er nicht? Mit so einem rein persönlichen Scheiß wird die Öffentlichkeit beschäftigt, muß immer wieder mit Sex-Gelumpe bei Laune gehalten, in Wirklichkeit aber abgelenkt werden. So ist es auch bei Kachelmann: Aussage gegen Aussage, und monatelang laufen Kameras und Rotationsmaschinen: Hat er oder hat er nicht?
In Wahrheit soll die VOS zersetzt werden – schon seit den Zeiten von Schwenke (BSV) und Strunz (+)/Dreher! Auf unseren und auf den Knochen unserer Toten wird Partei-Politik gemacht – mit schmierigster Pimperei bis hin zu wirklichen oder vermeintlichen Stinkefingern!
Kohl-Kohn/Schäuble-Clique und Anhang (Krause schied ja bald aus, war die Putzfrauen-Beschäftigung und seine Immobilienspekulations-Affäre nicht vorher bekannt? Wurde sie nicht absichtlich erst ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt, weil er endlich Platz für irgendeinen anderen Schleimscheißer machen mußte?)
Darüberhinaus konnte man damit und mit vielen folgenden Skandalen (SED/Stasi-Leute auf Posten in jeder “Volksrepublik, nicht “nur” in Brandenburg, die sich von Putins ehemaligen KGB-Offizieren den neugeschaffenen Orden “Peter der Große” verleihen ließen, wieder einmal “Besserwessis” gegen “Jammerossis” aufhetzen und umgekehrt!
Wie mit dem angeblich zu fetten Fressen der Ossis! Meine Anja, als sie 1978 herkam, sagte mir, sie hätte noch niemals soviele Dicke gesehen, wie hier. Und da stand bekanntlich noch die Schandmauer! Die Vollgefressenen waren in West-Berlin, etwas später, als ich sie nach Westdeutschland mitnahm, sah sie die Dicken dann auch dort…
Immer die anderen, immer nach der Methode: “Haltet den Dieb!” Endlos könnte ich fortfahren, muß aber ins Bett und das verfluchte Bein hochlegen… Nun wissen wir, daß die Merkel nicht nur FDJ-Sekretärin für Agitprop war (was ja noch auszuhalten wäre, es gibt schlimmere Typen in der Politik), sondern, daß sie obendrein IM “Erika” war, also aktiv für die Stasi spitzelte! Und wer baute sie auf, wer installierte sie im Apparat? Kohl-Kohn und Kumpanei!
Daß jemand Katholik ist, ist eigentlich nicht weiter schlimm, es fällt mir nur auf, daß alle Frömmelnden, ob parteigebunden oder nicht, in der Aufarbeitungsindustrie, soweit sie dort Posten haben, eine total verlogene Politik machen (siehe die wenigen Beispiele und Namen oben) und denke auch an die von Mayer damals gegen Dich und, weil ich der Forenbetreiber war, auch gegen mich gerichtete Stänkerei wegen der Rezension meiner Biographie: “Ich war auch dabei”.
Auch CWH ist Christ, ob katholoisch, weiß ich nicht. Er frömmelt ganz besonders. Das ganze Theater zwischen ihm und Lässig ist meiner Meinung auch nur ein einzelner Akt der Zersetzung der VOS sowie der gesamten Opfer-Szene. Natürlich halten dann die einen von uns zu ihm und die anderen Opfer zum anderen, und schon ist der Zweck erreicht, die Spaltung da…
Dazu gehören, nur auf einer anderen Ebene, auch Falcke und VOS-Kotowski…
Schluß für heute!
MkG, Gustav
Mi., 25.5.11.:
Um 8.10 Uhr trinke ich Kaffee, muß ständig abhusten, habe mich wieder am Reichstag vor etwa zwei Wochen an den Bronchien etwas weggeholt. Damals der eiskalte Nord-Ostwind vom Ebertplatz her… Dr. Hartmann sendete mir eine Rezension zu Bauersfelds Vortrag in der Gedenkbibliothek. Ich gebe die Verfasserin bei Googl ein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nicole_Glocke …
Ich beantworte zwei kurze Mails von Dr. Hartmann, dann ziehe ich mich an und bin um 9.20 Uhr auf dem Bahnsteig, der Zug ist weg und Pause angesagt… Bei “Copy Clara” ordnet Kolja die DVDs auf dem Bildschirm anders an, ich brauche das Plakat in DIN A-2 senkrecht: “Damittet zwischen de Kreuze paßt…”. Bei “Hildchen”, der Chefin, bezahle ich vom Spendengeld 132,- EUR für die 3000 doppelseitigen Flugblätter: “Hildchen, jetzt hab ick insjesamt schon Hundatzweeunsiebzichdausend drucken lassen. Machs jut”… Kaum hängen die Plakate, ich lege aus, besucht mich Kamerad Fotograf Georg. Die Freude ist groß, wir quatschen… Ein argentinisches Ehepaar kauft die DVD: “Der Todeskampf der Reichshauptstadt”. Er kann Deutsch, so bekommen sie die Zeitungen dazu… Georg schiebt mit seiner Gehhilfe zum 85er, muß in der Mitte einsteigen, ich rufe ihm von vorn zu: “Komm jut nach Hause!” und raune dem Fahrer um die 44/46 zu: “Insjesamt acht Jahre!”. Die meisten Fahrer in gesetztem Alter kennen mich zumindest vom Hörensagen… Ich versorge die Blumen… Kein Geringerer als Kamerad Manfred Krafft aus Peitz, der viele der SED-Bonzen aus Cottbus kennt, besucht mich: “Tach Manne, hau dich uffte Bank… Azähle!” Er “spult ab”: “Dein Staatsanwalt in Cottbus Neunzehnhundatsechzich war Beulich (Beulig). Ick habe wieda in dein Buch jelesen. Seine Frau Martha war ooch Staatsanwalt. Die is aba doot, da hab ick mich jefreut, als det Inserat inne Zeitung war…” “Manne, nich gleich nachen Mauafall, da mußteste ja stundenlang warten, denn hat de Post Contäna uffjestellt, weeßte ja, sondan etwas späta hab ick im Telefonbuch jeblättat und mein Vanehma jefunden. Ick komme aba jetzt nich uffen Namen. Da hatte ick schon Akteninsicht, also Zweeunneunzich. Späta stand der nich mehr drinne. Da haben bestimmt ville anjerufen und sind ihm uffen Jeist jejangen, bissa sich hat streichen lassen. Haste jelesen, wo mich mein Flichtvateidija bei de Stasi am Spreeufa kurz vor de Vahandlung besuchen durfte?” Hat er gelesen, lächelt und nickt “Poll hieß der Vogel, den se ma jestellt hatten” “Ernst Hermann Poll” unterbricht er mich “Ick war damals grade Zwanzich jeworden und nochen bißjen schüchtan, keen Vata, keene Jeschwista, kennste ja. Wenn ick Hundat Gramm Adlashofa Wodka intus hatte, man wollte ja schon een Mann sein, weeßte ja, denn hatte ick de große Fresse, wie de meisten. Det war ja Februar und kalt. Da stehta hintan Tisch uff, kommt zu mir rum, jibt ma de Hand. Ick dachte, der is jut, begrüßt mich wie een ollen Kumpel. Da ziehta den dicken Wintamantel aus, und vonne Jacke sticht ma der €šSpatzenschiß´ inne Oogen! Meine Hoffnung war flöten. Ick setze mich, und der schmiert een janzet A-4-Blatt voll Notizen, mein janzet junget Leben mußte ick ausbreiten. Da is meine Hoffnung wieda jestiejen, und ick dachte, dassa denen aba wat azähln wird. Denn kommt de Vahandlung, bloß een paar vonne Stasi in Uniform, ooch mein Vanehma sitzen da. Beulich quatscht de Anklage, Obarichta Schulz, mit oda ohne €štz´, da müßte ick erst nachkieken und de zwee Schöffen hörn zu. Und de Handvoll vonne Stasi. Nu kommt olle Poll dranne. Weeßte watta jemacht hat? Der Arsch stützt sich mit beede Arme ab, leecht sich mitten janzen Obakörpa fast uffte Tischplatte und winselt für mich um Gnade! Schwere Kindheit und sowat, weeßt ja, wie heutzutage mitte €šStinkefinga´, ohne Papa großjeworden, den se anne Wand jestellt hatten, Kindaheim und daß ick noch so jung bin! Manne, bei den seine Schleimerei is ma der Kragen jeplatz. Ick bin uffjesprungen oda ooch nich, jedenfalls hab ick mitte Linke abjewunken und jebrüllt, dasse de Mauan fümf Meta dick machen könn, de Wahrheit mauan se nich in! Da drehta sich zu ma um und zischt mich an, daß ick ruhich sein soll, und daß ick ma bloß allet selba vasaue!” “Poll hatte ick ooch, der is doot” “Ja, der war een Stücke älta als icke…”. Manfred nimmt sich von den Auslagen: “Der 17. Juni 1953″, “Die Berliner Mauer”, von Kamerad Walter Jürß: “Vogelsang vor den Gittern – Von den Leibhusaren ins €šGelbe Elend´ nach Bautzen” und: Wolfgang Buschfort: “Die Parteien im Kalten Krieg” über die Ostbüros. Ein junger Christian, der von Berlin-Wilmersdorf nach Guatemala auswanderte und dort Chef eines kleineren Hotels ist, kauft Schirmers: “Sachsenhausen-Vorkuta”, “Unschuldig in den Todeslagern des NKWD” und mein letztes Sonderheft “Kameraden” zum Kriegsende. Nun ist es vergriffen… Direkt vom Hauptbahnhof (Lehrter Stadtbahnhof) kommt der niederländische Sänger und Musiker Pepe van Megen, den ich vor Jahren am Mahnmal kennenlernte. Er ruft seine Unterkunft an und wird nicht am Grunewaldsee schlafen sondern Nähe Kurfürstendamm, U-Bahnhof “Spichernstraße”. Es gibt viel zu erzählen, Manfred Krafft hört zu. Wir machen einige Fotos, dann schultert er seinen Trampersack, will morgen wieder vorbeikommen… Ein Herr meines Alters steht ewig an den Auslagen und liest lange im “Eichmann von Kattowitz”: “Manne, jeh mal hin und saach ihm, dassa nich allet rauslesen soll, du willstet noch koofen, der soll noch wat für dich drinnelassen”. Manne grinst, ist aber zu schüchtern und ich zu müde, und das Bein ist dick… Der Herr nimmt es dann, hat aber nur 2,- EUR: “Ich lege das Geld erstmal hierhin, hole von meiner Frau noch einen”. Ich gehe zu Manfred an die Bank: “Der hat bloß zwee Teuros jehabt, muß noch een holen. Seine Frau hälten janz schön kurz, der olle Ehekrüppel kann een richtich leid tun”. Manfred, auch geschieden, feixt, weil er das schwere Leben eines deutschen Ehemannes kennt und alles hinter sich hat. Bald kommt der Herr zurück und kriegt noch Zugaben… Adam Lauks hält kurz: “Tach Adam, wo hasten Petra jelassen?” “Jeht da janischt an” sagt er mit seinem Jugo-Akzent und greift wieder zu seinem krummen Messer in der Tür. Wir lachen: “Grüß ma Petra!” Er gibt Gas… Denis von “Neuland” bringt mir eine Pappe voller Melonenstücken: “Danke, Denis”… Um 17.50 Uhr auf dem Bahnsteig, 18.30 Uhr zu Hause. Einnahme: 85,- EUR, Spende: 3,70 EUR.
Do., 26.5.11.:
Zwar stehe ich früh genug auf, aber kaum trinke ich Kaffee, ruft Kamerad Walter Jürß an. Wir quatschen ewig, ich erstatte ihm Bericht vom 22. Bautzen-Forum. Wir kommen auf den verrrufenen Probst Grüber (+) zu sprechen, auf den “Falschen Fuffzija” Eppelmann, auf Kamerad Ewald Kurbiuhn (Heimatvertriebener aus Ostpreußen), der 1961 mit einem Kinder-Stempelkasten Flugblätter gegen den Bau der Schandmauer druckte und dafür mindestens drei Jahre u.a. in Bautzen saß und sich mit seiner VOS-Bez.-Gruppe für die Umbenennung des Bahnhofsplatzes in Zittau in “Platz des 17. Juni 1953″ stark machte u.s.w… Es ist 9.30 Uhr, ich muß mich anziehen und zu “Copy Clara” wegen des A-2-DVD-Plakates… Schnell rufe ich noch Carl-Wolfgang Holzapfel an. Bei mir am Mahnmal will er also am 16. Juni um 16.00 Uhr eine kurze Gedenkrede halten: “…Juuut, denn kann ick den Liefatermin bei Benno Kierey noch ändan, der sich den Morjen vonnen Siebzehnten notierte. Denn bringta den Kranz schon am Sechzehnten”. Schnell noch Benno Kierey angerufen, er notiert sich den Termin… Um 10.15 Uhr auf dem Bahnsteig, von “Copy Clara” hole ich das A-2-Plakat, von Sabrina aus dem Bistro mein Zeug, Wurst und Brötchen… Es ist schon wieder zu warm, nur bei mir unter den Bäumen angenehm. Erst später brennt die Sonne durch eine Lücke zwischen den Baumkronen auf die ganze Bank… Ein kalifornisches Ehepaar kauft: “Die Berliner Mauer”, wir unterhalten uns etwas, ich mache Spaß, sie lachen: “Een Moment” hole ich die Knastjacke und hänge sie mir über die rechte Schulter: “Prison Jacket”. Beim ersten Bild bin ich “skalpiert”, die dritte Aufnahme klappt im Hochformat. Er wirft etwas in die Büchse am Hochkreuz.. Weil Pepe van Megen schon bei mir auf der Bank sitzt und wir quatschen, und weil ich weiß, daß Touristen rational denken und keine Zeit haben, vergesse ich, ihnen das Flugblatt mitzugeben… Beim tippen sehe ich nach, ob ich “Knastjacke” in Englisch richtig schrieb, tatsächlich! Es klappte. Über Googl hat man natürlich wieder nur die Nazi-Zeit. Unsere Geschichte besteht bei den Auserwählten und bei Googl nur aus lumpigen 12 Jahren. Die Bekleidung der Sowjet-KZ sowie des “DDR”-Strafvollzugs sehe ich nicht bei den Bildern, muß höchstens später noch einmal nachsehen:
Ein Plan geht weg, weiter tut sich nichts… Pepe bleibt bis Feierabend bei mir, legt die Batterien in eine neue, kleinere “Heule” ein, die ich kaufte: “Pepe, dazu is ja keena zu doof. Aba tausend Handgriffe, Klappe uff, jede Packung einzeln uffreißen, kieken, inleejen, Klappe zu…”. Er feixt, versteht mich gut. Oft bringe ich ihn zum Lachen: “Mittet Bier zu Hause jenauso! Schublade uff, Öffna rausjekramt, Kronenkorken runta… Weil ick aba lieba aussen €šJesankbuch mit Henkel´ saufe, ooch, weilet sichera steht, ne Flasche kippt zu schnell um in mein Papierkram, bla, bla… Weeßt ja, de Macht der Jewohnheit. Ick greife, ohne hinzukieken, nach de Kaffetasse und stoße mitte Finga anne Flasche. Jaaa, inne Kneipe, da zappt der Wirt det Bier und macht ma ne schöne eckije Blume ruff. Da bringt der de Jeduld uff, die ick nich habe, der krichtet ja bezahlt. Ne richtije Blume uffet Bier, det is wat fürt Ooge, ick bin Ästhet, wer isset nich. Und bis de mitte Pulle inne Küche oda in mein kleenet Büro det Glas jefüllt und ne jämmaliche Blume fertichjebracht hast” winke ich ab “Und wegräumen mußte ooch noch allet selba, und det Glas ausspüln und späta innen Schrank stelln. Tausend Handgriffe weejen een lumpijet Bier, wat schnell ausjesoffen is, damittet nich schal wird. Für so ville Firlefanz hab ick keene Zeit, bin schon eenunsiebzich… Det is bei mir bloß weejen den Jeschmack uffte Zunge. Kaffe mit Zucka und Sahne jibt een doowen Jeschmack… Det hälste irjendwann nich mehr aus. Bloß schmeckt ma Bier aleene nich richtich, wat ja andan ooch so jeht” … Ich sammle das Geld, werfe es in die Büchse an der Bank, die ich im Auge habe: “Hier haste ne Scheibe, leech se in”. Wir hören den “Großen Zapfenstreich” und vom kaputten Dr. Frey, DVU: “Deutschland einig Vaterland”. “Pepe, det ist schade, daß de Sonne noch scheint und der Wind in Böen uffrischt, sonst würde zu de vaterländische Lieda ne Fackel brennen. Es wär de richtije Atmosphäre. Hier isset ma um de Zeit nich schade. Klar freut man sich, wenn eena wat kooft, aba mitte Plakate an unse jüngste Jeschichte ainnan und an unse Dooten, da muß ma de Zeit nich wehtun: €šNur wer vajessen wird, is wirklich doot´! Ooch anne eenunvirzich €šIwans´, die sich am Siebzehnten Juni Dreiunfuffzich weijaten, uff deutsche Arbeeta zu schießen, ainnre ick uffet Plakat inne Mitte. De andan von damals könn ma jestohln bleiben, haben sich massenhaft wie asiatische Horden uffjeführt, wollten anjeblich allet bessamachen. Die hatten in ihrn €šDawei-Beutel´ nich bloß een Stücke Brot, een Stücke Speck und ne Zwiebel sondan im Kopp Marx und Engels. Die hatten ja beim Komsomoll uffjepaßt und wat jelernt und bei ihre Politruks… Aba schon Engels hat große Zweifel jeheecht, dasset mit die wat wird. Endlos könnte ick da zitiern. Wat hatten det fürt politische Bewußtsein jenützt, dasse ne Schwerindustrie uffjebaut haben und de anjeblich fortschrittlichste Klasse inne Fabriken vaeint war? Uffen flachen Lande hat noch imma inne Zwanzija de Mehrzahl jelebt. Jelebt? Jehaust, wejetiert! In Holz- und Lehmhütten mit ne Ikone und een Stalinbild anne Wand, wat bestimmt zusammpaßte. Engels schreibt in sein langen Uffsatz: €šDe Armeen Europa´ und da drinne: €šDe russische Armee´, wenn im Ollen Rußland untan Zar een Bauansohn unjehorsam war, hat Vata den rausjeschmissen oda jedroht, dassa sich packen und de rote Mütze uffsetzen soll, also zum Barras jehn… Und wenn der russische Muschik nich weitawußte, irjendwelche Probleme hatte, denn hatta zum Himmel jekiekt und jejammat: €šBog vysok, Car daljok!´ (“Gott ist hoch und der Zar ist fern!”). Der Iwan konnte sich nich selba helfen. Vätachen Zar hockt weit weg in Moskau und der liebe Jott is so weit oben im Himmel, dassa sein Flehn nich hört… Und so waret noch unta Stalin, weil de Mentalität von een Volk sich nich ändat, jedenfalls nich ville. Denn kam bei de Bolschewisten noch de Angst vor de Tscheka, späta KGB, NKWD/MWD dazu… Mit Terror und Angst haben se ihre Muschkoten massenhaft innet Feua jetrieben, nich jeführt! Jeda deutsche und andre Landsa, der in Rußland war, kann davon azähln…”… Um 18.45 Uhr auf dem Bahnsteig, 18.30 Uhr zu Hause. Einnahme: 13,50 EUR, Spende: 14,- EUR…
Fr., 27.5.11.:
Erst gegen 4.00 Uhr richtig geschlafen, davor quasi nur eingenickt… Es ist schon wieder 9.30 Uhr, ich sehe nach Post… An Dr.
Hartmann schreibe ich:
Wenn der Satz nicht mehr drin ist, spare ich mir die Zeit, SPON aufzurufen. Ich bekam ja – vor inzwischen Jahrzehnten – den “Spiegel” mit 14 Tagen bis drei Wochen Verspätung von meinem Haftkamerad Helmut Rohrbeck, den Du vielleicht noch aus meiner Biographie kennst (bei dem ich wohnte, bis ich 1976 meine 1-Zi.-Wohnung bekam, die mir zustand…).
Weil ich die Zeitschrift aber nur lückenhaft bekam, schrieb ich dann an SPON, da hat dann eine Nummer 5,- DM gekostet oder so ungefähr. Die Nummer vom Tod Mao Tse-tungs z.B. war ziemlich schnell auch bei SPON vergriffen, und sie schickten mir den Artikel per Kopie… Ich habe ihn zwar noch, bei mir geht kein Stück Papier verloren, allerdings ist Mao in irgendeinem meiner Papierstapel “verbuddelt”… Offensichtlich rissen sich alle westzonalen Linken um diese Nummer, besonders die heutigen Grünen (Trittin und Konsorten). Sie legten wert auf die Meinung dieses Lizensblattes…
Na ja, der Zeuge Jehovas Carsten Möller (12 Jahre Zuchthaus) in der “Roten Hölle” von Bützow las ja auch intensiv das “Neue Deutschland”, hatte es abonniert. Weiter gab es zumindest auf der Nichtarbeiterstation nichts weiter. Vielleicht irre ich mich aber auch, müßte erst in meiner eigenen Biographie nachsehen.
Keine Angst, noch rieselt kein Kalk aus meinen (RIAS-)Ohren…
Machs gut aber nicht so oft,
Gustav
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Noch zwei weitere Mails tippe ich, hatte mich geirrt:
Lieber Wolfgang (Hartmann)
“Dann habe ich etwas verwechselt.
Da gab es eine Firma, die Restauflagen vertrieb, weil ja an den Kiosken nur immer die aktuelle Nummer ausliegt…
Ich ziehe mich fertig an und bin um 10.30 Uhr auf dem Bahnsteig. Zigarette lohnt nicht, die Bahn kommt bald… Am Reichstag sind die Temperaturen angenehm, wenn auch manchmal noch der Wind auffrischt… Kamerad Volker läßt sich wieder bei mir nieder… Die niederländische Familie von gestern läßt sich wieder sehen. Sie lächeln schon bei der Begrüßung: “Käse haben wir nicht mitgebracht, bekommst du beim nächsten Berlin-Besuch. Aber dafür frische Erdbeeren, die sind schön süß…” “Danke” stelle ich die große, noch halbvolle Schale auf die Bank und denke: “Eerdbern… Kaffe mit Zucka und Sahne, also SA-Braun und Zijarettenrooch uffte Zunge, na jut, brauchst ja ooch mal een paar Mineralstoffe oda sowat. Da hätten se ooch een Kohlrabi bringen könn oda so een weißen Rettich oda Morüben. Wenne de Morüben nich jejessen hättest, hätten sich de Ferde uffen Parisa Platz drüba jefreut”. Ihnen sage ich: “De Erdbeern muß Mama denn nich mehr zuckan aba Schlachsahne kannse rübakippen” – Lachen. Mama weiß, mit ihren etwa 55/60, daß alle Männer sich gerne bemuttern lassen… Sie wollen noch in den Reichstag, sind vielleicht garnicht angemeldet, woran ich nicht denke: “Da oben stehn so olle Männa ab Fuffzich uffwärts rum mit ne BVJee-blaue Jacke und hellblauet Hemde und een Namensschild. Die zeijen de Turisten, wo det zu de Toletten jeht und zum Restaurang. Die stehn unta de Käseglocke und uffen langen Jang wo de Iwans sich Fümunvirzich vaewicht haben. De Grafitti haben se konsawiert, da ist ne Kordel davor, und die stehn anne Wand. Aba nich zum Aschießen, die müssen uffpassen, daß da keena vonne Schüla de Wände beschmiert… Da jeht Mutta an eenen ran, fraacht obba jestattet und hebt mitten Zeijefinga eens vonne Rewers hoch und kiekt drunta. Die lächeln bloß mild, haben ausjesorcht”. Ich erkläre ihnen: “Det haben de Arbeeta bei Adolfen aus Spaß jemacht, wennse an ihrn Stammtisch kamen und de Kumpels sich freuten, dassa endlich kommt. Denn hatta een janz strenget Jesicht jemacht, sein Rewer umjeklappt: €šJestapo´… Bei de Jüngeren brauchta sowat nich machen, de Maua is ja schon jahrelang weg. De Jungschen warn höchstens inne Pioniere oda inne FDJ, und alle haben ja ooch nich jespitzelt. Sojar inne Patei warn welche, die in Ordnung warn”. Sie verstehen und verabschieden sich… Ein Ehepaar aus Moskau spendet einen 10,- EUR-Schein. Er spricht russisch, ich höre aber etwas von “Tscheski” und “Prag”. Vielleicht hat es ihn früher als Tscheche politisch nach Moskau verschlagen oder arbeitsmäßig und er lernte dort seine Frau kennen?… Ich schicke den Chinesen zu “Copy Clara”, hatte Flugblatt-Nachschub vergessen. Als die Erdbeeren auf der Bank stehen und er wieder bei mir in den Behältern nach Flaschen sucht: “Scheina-Män, mach Pause”. Er setzt sich: “Hier kannste een paar Erdbeern essen. Er greift zu, den Rest vertilge ich… Irgendein Herr um die 50/55, Berliner oder nicht, drückt mir einen 5,- EUR-Schein in die Hand: “Danke”… Pepe van Megen kommt, ich packe langsam ein, wir sind um 18.30 Uhr zu Hause… Nachdem ich mich erfrischte, fahren wir mit dem Bus ins “Schloß”. Erst warten wir bei “Media-Markt” werweißwielange, daß jemand für uns Zeit hat. Die verfluchte Bandscheibe! Nur einen einzigen Kabelreceiver DVB-C haben sie dort: mehr als 160,- EUR! Dann zu Conrad, wo ich ein Gerät mit Kabel für zusammen über 90,- EUR kaufe und “ausgebrannt” bin: “Pepe, jottseidank hattet Jeld jereicht… Weejen de Bandscheibe hätt icks lieba übat Weltnetz koofen sollen”. Er liest die Anleitung und schließt es an, ich dusche, lege das dicke Bein hoch und sehe zu. Ich erkläre ihm den kurzen Weg zur Bushaltestelle: “Da fährt bloß der eene… Da wo wa warn, am Rathaus Steglitz, jehste uffte linke Seite und runta inne U-Bahn. Janz nach unten, Det is Anfangs- und Endstation. Rechts fahrn se in, alle müssen raus, und uffte linke Seite fährt de Bahn ab. Da mußte denn nich mehr umsteijen, in “Spichanstraße” steichste aus, komm jut ins Bette”… Um 21.40 Uhr ist er weg. Mir fällt ein: “Vorhin haste noch dranne jedacht, ihm zwanzich Euro zu jeben, jetzt hastet vajessen. Det kommt allet vonne vafluchte Quatscherei vom Hundatsten ins Tausendste… Vieleicht kommta wieda am Mahnmal zu Besuch…” tröste ich mich “Denn kannstet jutmachen. Umsonst is nich mal der Doot, und de Jungschen brauchen Knete. Ufftritte hatta nich als Solo-Sänger- und Musika. Saachta jedenfalls, stellt seine Musik ins Weltnetz”… Heute nichts verkauft, Gesamt-Spende: 18,20 EUR… Es ist 23.30 Uhr, als ich nach E-Post sehe…. Die Streit-”Suppe” Carl-Wolfgang Holzapfel/Ronald Lässig (Rauswurf CWHs und Tatjana Sternebergs aus einer SPD-Veranstaltung im Rathaus Schöneberg Kocht noch immer und geht in die nächste Runde:
In das Forum von Kamerad Reinhard Binder setze ich das Tagebuch April 2011, lese es noch einmal und korrigiere Tippfehler, dann ist es wieder 2.40 Uhr, ich muß ins Bett und das Bein hochlegen…
Sa., 28.5.11.:
Früh genug aufgestanden, aber Mails zweier Kameraden gelesen, die sie wechselten. Vor allem die Links zur Sammlung des sog. VOS-”Kameraden” Kotowski, Köln, angeklickt und gelesen – hochinteressant, auch zum “ablachen”. Man hat den Eindruck, Kotowski wäre auf der Parteihochschule, 12. Etage (wegen des Überblicks), Professor für die Zurechtbiegung ihrer Dialektik gewesen. Alle, ob kleine Politruks oder “große” bis hin zum ZK der SED verbogen sie den “Dialektischen Materialismus”, “ihre” ureigenste Geschichtsauffassung. Milobarus schaffte es im Zirkus, seine Brechstange zu verbiegen, sie aber bogen solange am sozialistischen “Draht”, bis er brach. Nun versucht er sich am “Gesundbeten” des jetzigen Systems mit seiner fragwürdigen Freiheit in Deutschland und teilweise Europa. Ich frage mich, wie ich Falcke 2002 in Cottbus anbrüllte: “Wer bezahlt dich!? Bist du ein Achtgroschenjunge des Systems?” Dr. Mayer ließ ihn bei sich schreiben, obwohl er seine Erfahrungen mit ihm im Zusammenhang mit mir hatte (Readers-Stränge):
http://www.readers-edition.de/2007/01/25/opfer-nicht-gleich-opfer/
“Kotowski hatte bei Dokta Maya de Schongs (Chance), wie de Jummibärn bei Jottschalk…” mache ich schon wieder Gehirnmassage.
Beginn einer Mail in Sachen Ralf Kotowski, Köln:
Mein Gott, Walter,
hat der K einen an der Waffel!!! W
2011/5/27 Bodo Walther
> manches ist auch lustig. Das da: http://opk-akte-verfasser.com/?p=4508
Es ist schon 9.40 Uhr, ich ziehe mich fertig an, “muß raus ins feindliche Leben”, wie es in einem alten deutschen Soldatenlied heißt… Um 10.10 Uhr auf dem Bahnsteig… Eine polnische Gruppe steht am Hochkreuz, der Führer ist mit Mikrophon etc. bewaffnet. Ich frage zwei Mädchen: sie kommen aus Warschau… Der Chinese harkt. Später ziehen einige tausend Anti-Atom-Demonstranten in Richtung “Elefantenwaschanlage” vorbei, wollen wohl (wieder) zu IM “Erika”, als “Verschwörungs”-Günter kurz vorbeikommt… Schweizer Paare um die 30 stecken 5,- EUR in die “Klapperbüchse” bei den Auslagen, ich mache meinen Spaß wegen des Judengoldes: “In welche Gletschaspalte habtat vaschwinden lassen? Nich bloß Ignatz Bubis (+) hattet imma bei Euch vamutet, ick ooch…”. Lachend gehen sie. Ich erinnere mich an Engels: “Der schweizer Bürgerkrieg von 1830″, wo er die Zürcher und Basler Geldwechsler “die spitzbübischsten Preller von der Welt” (o.ä.) nennt… Ein Ehemann aus Köln macht ein Foto mit mir und seiner Frau, drückt mir einen 5,- EUR-Schein in die Hand: “Danke”. Aufgrund meiner Müdigkeit vergesse ich, Grüße an Tünnes und Schäl zu bestellen… Nur noch Schirmers Heft und “Die Berliner Mauer” liegen aus, eine humorvolle junge Frau nimmt Letzteres: “Warte, ick packe noch mal kurz aus, denn krichste noch Zeitungen dazu”… Um 16.20 Uhr auf dem Bahnsteig, 16.50 Uhr zu Hause. Einnahme: 10,- EUR, Gesamt-Spende: 11,- EUR… “Mal sehn,” denke ich “ob de Pepe areichst”. Er soll sich aus meiner Wohnung oder morgen vom Reichstag ein Broschürenpaket abholen, für ihn würde ich das Paket bis zum Reichstag mitnehmen, trotz kaputter Bandscheibe. Ich muß auf die Mailbox sprechen, mal sehen, ob er zurückruft… Siegmar Faust stellte bei www.netlog.com Bilder und Texte ein, ich melde mich an. Wie aber finde ich ihn dort? Vertreten ist schon unser VOS-Kamerad Xing-hu Kuo (“Xing-hu”: “Kleiner Tiger”). Registrierung und Anmeldung klappen einwandfrei, ich stelle einige Bilder ein… Es ist 0.10 Uhr…
So., 29.5.11.:
Etwa um 6.00 Uhr aufgestanden, getrödelt, geduscht und “meine” CD in die Anlage geschoben. Weil ich mich an der Musik “hochziehe” und aufdrehe, klopft der türkische Nachbar unter mir mitten im Pommernlied. Er kam erst um 5.00 Uhr ins Bett. Am Sonnabend? Er bleibt ruhig, ich werde wieder laut: “Ick hab ooch jeackat aba fürn Appel unten Ei. Drei Schichten Zwangsarbeit! Und hier jing det weita mitte Arbeit!” “Schrei mich nicht an”. Er hat eben bessere Nerven. “Ich ruf die Polizei” “Ja” winke ich ab, Denn rufs se. Die sollen eijentlich Vabrecha jagen”… Ich packe die Bücher für Pepe van Megen, muß aufs Rad und denke: “Scheiß uffte Krämfe inne Beene, denn mußte eben im Frühling inne Wanne, ins heiße Wassa damit se wegjehn… Pepe, Du bist in Ordnung, hast Deine Zeit für mich jeopfat und de Blechkiste anjeschlossen. Ick konnte jestan uff Bayan Drei wieda €šKunst und Krempel sehn´. Wenn der Ton bis zum Anschlach geklickt is und det kommt nischt, wie beim ollen Mann – een Kopphöra koofste nich ooch noch, denn hörste nischt mehr. Keene Klingel, keen Telefon, bla, bla. Loofst im Zimma rum, drehst uff und leisa, weile nich uff alle Lieda stehst. Der Dichta konnte ja nischt dafür, mußte ja de Lücken füllen mit €šTrallala´ und €šbla, bla, bla´. Und denn stolpaste ooch noch üba det Valängerungskabel, det Telefonkabel reicht nich… Ach, Nachbar, bei Euch ist de €šBig Fämmille´ noch in Ordnung. Bist ja hier inne Schule jejangen und vastehst ooch keen Deutsch mehr, sondan vieleicht bloß noch Denglisch. Uffen Sonntach um Fümwe vonne Arbeet? Ihr habt bestimmt ne Familijenfeia jehabt (siehe oben, Großfamilie)… Oda habta ne Bank uffjemacht, wie de Ausawählten? Ihr nehmt keene Zinsen? “Strafe muß sind” saacht nich bloß der Balina – Hand ab, oda Luft aussen Bauch. Lieba uffen Friedhoff penn als unta de Brücke… Wie haben wa im Knast imma jesaacht? €šLieba stehend sterben als knieend leben´. Aba bei mir würdet Arbeitsaziehung jeben. Oda ooch nich. Wer zu faul is, soll sich eben zu Doode langweilen. Denn sind wan los. Aba durchfüttan? Im besten Alta? Und wir Ollen sollen, ohne Schongs uff Arbeet bis Siebunsechzich ackan? Kiek da de Griechen an – bis Siebenunfuffzich, und de dowen Deutschen und een paar andre zahlen. Und da stellt sich der dicke Wirt hin und quatscht inne Kamera, daß de Deutschen ja imma da Urlaub jemacht haben und jejessen und jepennt. Haben se nich bezahlt? Nu sind wa ooch noch alle nich bloß €šJudenwürja´ (Bert Brecht) bis zum €škühlen Ende´ uffen Friedhoff weejen die ihre Erbschuld aussen Ollen Testament, sondan janz jewöhnliche Zechprella. Ick bin ja ooch een Jermane, habe im Hotel aba imma bezahlt. Uff meine schmalen Schultan könnta nischt mehr ruffpacken, ooch keen Ausawählten, schon weejen de Bandscheibe…” … Gegen 9.20 Uhr nach unten… Luft pumpe ich nicht auf. Ein großes Paket Bücher aus meinem Lagerbestand: “Morde an der Mauer” (im Weltnetz schon bis etwa 23,- EUR) bei mir 8,- EUR mit Foto von mir in der B 1000- Minna (Barkas) und Broschüren vom LStU Berlin, darunter das NKWD-Schicksal Dr. Walter Linses und vom LStU Sachsen-Anhalt: Edda Ahrberg, Alexander Fuhrmann, Jutta Preiß: “Das Zuchthaus Coswig (Anhalt)” mit guten Fotos und historischen Dokumenten über politische Häftlinge aus fürstlicher Zeit bis NKWD (Strafvollzug im Schloß Coswig). Nikolaus von Preradovich: “Deutschland und Polen 1919 – 1939″ etc. Die “wilde Fahrt” beginnt. Erster Halt bei Inge Z. , Witwe von “Schering”-Günter. Ich wollte mich nur für die Grüße bedanken, die sie beim Vietcong an der Ecke hinterläßt. Fünf Etagen steige ich nicht hoch, Inge ist nicht zu Hause… Sommerbad am Trümmerberg “Insulaner” zur Filiale von http://de.hostelbookers.com/hostels/deutschland/berlin/42614/ in der Pariser Straße 58. Das Rad kommt in die Durchfahrt an die Wand, Beutel mit Bücher-Stapel vorn, wo einige unbesetzte Tische stehen. Ascher ist vorhanden – Pause. Die Stellung hält ein Junge, dessen Vater Pole ist. Er spricht aber überwiegend Englisch, Deutsch scheinbar kaum. Ich habe auch keine Zeit, lasse mir den Empfang quittieren, vergesse zu fragen aus welcher Stadt bzw.Wojewodschaft Papa stammt und auch den Stempel. Er hat eine ausgeschriebene Handschrift, jedenfalls bei seinem Namen: “Doktor” grinse ich: “Druckarnia” (Druckschrift) feixen wir uns an. Er ist artig und schreibt leserlich: “TIM GLEBOCKI” (gesprochen “Glebotzki”, wie beim “Literaturpapst”, den man den “Eichmann von Kattowitz” nennen darf). Auf meine Gedenktasse schreibe ich : “Danke!”, setze meinen Vornamen darunter und notiere darüber für den jungen Deutsch(?)-Polen leserlich: Pepe van Megen… Pepe “haute mir nicht die Taschen voll”, wie es im Zonenknast hieß: der “Kleine” zeigt mir den Namen auf dem Monitor… “Morgen is der Dreißichste” feixe ich still vor mich hin “Vielleicht läßte Dich morjen noch mal sehn, denn üben wa beede, jehn een Bier saufen und grölen wie inne Ostzone inne Fuffzija: €šAm Dreißichsten Mai is der Weltuntajang, wir leben nich mehr lang, wir leben nich mehr lang´…”. Wieder habe ich etwas dazugelernt, dachte immer, das Lied sei gemünzt gewesen auf die Prophezeihungen der Zeugen Jehovas. Der Teil unseres Volkes, welcher in der “Besenkammer” sein Dasein fristen mußte, sang es bestimmt auch als Antwort auf die Zeugen Jehovas und dachte sich nicht viel dabei. Über deren Prophezeihungen wurde viel gelästert. Über die Schauprozesse erfuhren wir Kinder nicht viel, lasen ja nicht Zeitung, hörten kaum Radio… Man war in der Kneipe eben in Stimmung. Die Apparatschiks verstanden aber (fast) keinen Spaß. Im Suff wird dann ein ABV oder Bürgermeister oder SED-Genosse angemeckert- und gerempelt. Ein Wort ins andere, bis sich das Wortgefecht “aufgeschaukelt” hatte. Stalinismus hieß in den Fünfziger Jahren Knast: Körperverletzung oder auch nicht, Staatsverleumdung § 20 StEG… Und, weil der (Partei-)Staatsanwalt den Sozialismus aufbauen wollte und ein typisch deutscher Knecht war, “holte er die große Kelle raus” (Knastjargon): “Verbrecherische Trunkenheit”… Vor allem malte uns die Partei das sozialistische Morgenrot an die Wand… Frieda Huckauf, Weberin oder Spinnerin, später “Parteiveteranin” (oder war sie parteilos?): “Wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben”. Den “Geistesblitz” betete uns die Partei zwölf Stunden am Tag vor, ob Schule oder Zeitung oder Kino… Und da “funkt” die volle Eckkneipe etwas vom Weltuntergang “dazwischen” – bei der Verdauung des Parteichinesischen… Es ist ein prima Karnevalslied aus dem Westen, woher sonst?:
http://www.youtube.com/watch?v=ADTgRuUcv3Y
Kurz hinter dem Kurfürstendamm fährt das Rad noch. Ich kriege einen Schreck und denke, die Schaltung ist doch einmal defekt, steige ab: Aha, ich vergaß, den Haltegummi weiter unten einzuhaken. Oder war er gerissen? Egal, etwas geht es noch, dann schiebe ich, muß sowieso im Bahnhof Zoo die Treppe runter, wollte ursprünglich den “Kleinen” fragen, bin aber kein Gast, und Tim Glebocki war allein, macht nur die Rezeption, es ist keine Kneipe… Ecke Jebensstraße Rad an die Wand, Toilette (sozialistischer Einheitspreis: 1,- EUR). Ich grüble: “Keen Wunda, dasse inne Ecken pinkeln und… Eijentlich reichtet, daß de (jungen) Säufa, die nischt vatragen aba een Mann sein wolln, sich abrechen. Klar, wir Ollen ooch manchmal… De janze Reichshauptstadt eene Kloake…”… Kombizange raus. Der Gummi war kurz, es dauerte nur etwa 10 min. Kette rauf… Weiter geht die Fahrt über die Schleusen durch den Tiergarten: “Tach Harald, tach Bernd, Sabrina, Waltraud…” zum Mahnmal. Hier das Übliche… Der Wind ist auszuhalten, wegen Müdigkeit döse ich nur, lese erst in der S-Bahn… Drüben muß eine weiße (!!) “Schüttel”-AWO halten. “Jehste rüba oda nich?” reiße ich mich hoch. An der Ecke kann ich dem Pärchen noch den Daumen hochhalten: “Die hatten wa bei de JST (Gesellschaft für Sport und Technik). Er nickt und gibt Gas. Gemeldet ist die Maschine in Märkisch Oderland. “Der Anblick” freue ich mich “Mal wat andret, so unschuldich leuchtend…”… Um 16.40 Bahnsteig, Zigaretten von der Tankstelle, 17.20 endlich zu Hause… Nichts verkauft, Spende: 5,40 EUR… Noch einmal klicke ich den “Weltuntergang” an. S/W-Doku-Film-Schipsel erstklassig zusammengekleistert, monotoner (Fast-)Sprech-Gesang, jedenfalls gut gemacht. Aber nur wieder Adolf Hitler, kein Stalin. “Kenn wa ja…” seufze ich innerlich und winke ab… Bei der VOS klicke ich einige Filme an, aber alles durcheinander. Im Film über Mario Röllig quasselt ständig eine Stimme im Hintergrund. Gottseidank, ist nicht vom “Schmalz” unter Männern die Rede. Das ist nur eine der Pannen. Ob die Filme irgendein Stümper einstellte und/oder für die VOS bearbeitete? Auch hier Kumpelwirtschaft (?): “Machste det Zeuch für uns, is ja für ne jute Sache, kannste Dir wat dazuvadienen…”. Vielleicht handelt es sich sogar um einen Hartz IV-Empfänger. Oder den Sohn eines Opfers? Egal – Qualität fordere/möchte bestimmt nicht “nur” ich… Netlog teilte eine angebliche Nachricht mit, schon will man sie lesen – ein “Schwarzes Loch”, nichts! Zu den Fotos, die Siegmar Faust per Mail ankündigte, ist bei ihm auch nichts zu finden. Wollen sie mir (wieder) nur die Zeit stehlen (?):
http://de.netlog.com/gustavrust/photo/photoid=120373855&surr=0#photos
Etwas sehe ich noch ins Weltnetz, gebe zuerst “Awtowelow” (AWO) ein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Simson_(Suhl) , http://de.wikipedia.org/wiki/AWO_425 , http://de.wikipedia.org/wiki/Simson_Supra
Mo., 30.11.:
Im Bad wandern schon wieder die Gedanken und machen Sprünge. Die gefühlsmäßige Eiseskälte hier u.s.w… Gleich sehe ich nach, das Geschichtliche interessiert mich:
http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0411_schanghai_neu/track14.htm Oben rechts ist ein junger Mann zu sehen, der einen Buckel macht. Ich muß lächeln und sage ihm mit dem Schneidermeister aus dem “Hauptmann von Köpenick” dessen Lehrling einen “richtigen” Buckel hatte: “Halt dich grade!”… Um 10.00 Uhr ziehe ich mich an, werde, wenn ich nicht zu kaputt bin später das Text-Plakat mit den Terminen zum 17. Juni zusammenstellen. “Erstmal fertichmachen, denn kannstet imma noch rechtzeitich zu “CC” senden…” grüble ich und bin bald auf dem Bahnsteig… In der Sonne brutzelt man schon gegen 11.00 Uhr. Ich überlege, ob ich überhaupt etwas auslege und tue es dann doch… Zwei ziemlich große polnische Schulklassen stehen herum. Eine bei mir, eine am Reichstagsende. Einige Jungen flüstern etwas. Bei der Klassengröße können sie es sich erlauben, einmal nicht zuzuhören. Drei Mädchen um die 13, alle schlank und rank, kichern bis es mir zu bunt wird: “Tam zwisches” (“Dort hören”). Das “Bitte” (“Prosche”) lasse ich weg. Immerhin hören sie auch ohne “bitte”, werfen sich höchstens Blicke zu… Als sie weg sind, liegt kein einziges Bonbonpapier herum, kein Kaugummi klebt an einem der Bäume wo er nicht hingehört wie die Fliege an der Wand: “Det is Polska!” freue ich mich… Kamerad Detlef Jablonski besucht mich wieder… In der Hitze muß ich ja wieder einmal meine “Schau” abziehen und will ein Bier trinken. Wer treibt sich Nähe “Lebensart” herum? Flaschensammler Achim. Ich sitze nicht allein am Tisch, das ist für mich wichtig. Eine “Kleine” aus Kasachstan bedient, bekommt auch genügend Trinkgeld. Wir trinken zwei 0,4 rer “Gesangbücher” aus… Ich kann es nicht lassen und hole mir beim langhaarigen Dennis am Aufzug noch eine Flasche mit Patentverschluß, quatsche einige Sätze mit ihm… Erst um 19.15 Uhr auf dem Bahnsteig. In der Bahn lese ich aus Müdigkeit nicht… Nichts verkauft, Spende: 5,20 EUR. Der Kleine des Nachbarn hat Geburtstag, die Luftballons stachen mir schon morgens ins Auge. Ich klingle und frage wer Geburtstag hat. Klar, der Stammhalter ist heute drei Jahre alt. Einige “Würmer” rennen herum. Ich frage nur einen Erwachsenen, woher er ist: Bromberg. Es dauert nicht lange und die Nachbarin (Monika?) bringt mir Torte und Kuchen: “Dschingkuje Barrdso” (“Danke sehr” mit rollendem “r”)…
Erst höre ich mehrmals die polnische Hymne und sehe dann u.a. historische Doku-Filme über Pilsudski: http://www.youtube.com/watch?v=_eGNLf3KUUQ&NR=1
Di., 31.5.11:
Um 8.15 Uhr mit zwei Sträußen vom Vietcong auf dem Bahnsteig, Zug voll, Berufsverkehr… Ich lege nichts aus, gieße, döse, kühle das Bein… Auf der Bank liegt nur “Die Berliner Mauer”. Zwei Holländerinnen kaufen sie. Später fragt ein Herr nach dem “Eichmann von Kattowitz”: “Een Moment, da muß ick det Zeuch vom Rad nehme, det steckt im Katon…”. Detlef Jablonski sucht wieder Flaschen, kommt zweimal vorbei… 16.00 Uhr auf dem Bahnsteig, Brot geholt, und 16.30 Uhr zu Hause. Einnahme: 13,00 EUR,
Spende: 7,40
Mein Tagebuch März 2012
Do., 1.3.12:
Erst etwa 15.40 Uhr aufgestanden, Eintrag für Forum 17. Juni 1953 e.V. nachgetippt… Es ist 16.50 Uhr, ich muß raus… 17.20 Uhr Bahnsteig… Am Mahnmal das Übliche… Trotz des dicken Beines bringe ich es nicht fertig, sitzen zu bleiben und verteile Flugblätter, u.a. an Russen und Holländer. Bei den Niederländern, die beide schon um die 28 sind „rutsche ich ab“ und „quatsche dämlich“, wie es im Zonen-Knast hieß. Beide sind lang, nur vom Schädelbau her von verschiedener Rasse (besser, weil genauer: „normaler“ und „ovaler“ Kopf; Rassenmischung erfolgte schon bei Ur-Germanen, Kelten etc.). Zum Schluß gebe ich ihnen mit auf den Weg, Pepe van Megen einzugeben und deute Gitarre an: „Pepe is Musika“… Ersterer lacht an einer Stelle, dermaßen, daß er zurücktaumelt und die weißen Zähne blitzen… Grinsend humple ich zur Bank und denke: „Wenn ihr beede mal nich Enkel vonne `Tante aus Köln´ oda ihre `Schwesta aus Lichtenberch´ seid“. Der rechte Typ spielte Berufszeuge und war auch ein klein wenig ernster. Männer mit schmalem Schädel (oval war falsch, steht nur im Ausweis) haben, wenn auch nicht immer, lange Nasen. Des „Pepe-Typs“ wegen ist es verdächtig… Auf der Bank grinse ich still: „Der lachend taumelnde Tüp ainnate dich grade an Pepe, weila nich bloß dunkle Haare und weiße Zähne wie Pepe sondan ooch so schöne grade Beene hatte…“… „Det reicht ja wohl für heute…“ grüble ich „Du hattest nu schon innahalb von unjefähr zehn Tage den etwa sechsten Schwächeanfall. Hast ja ooch bei de Polezei Bescheid jesaacht. Von da aus kiekt ja manchmal eena rüba… Bei de S-Bahn-Uffsicht war ja bloß een Junga von unjefähr Vierunzwanzich. Wenn der vajißt de Feuawehr anzurufen wenne uffen Bahnsteich umfällst, liechtet am Streß… Um 20.50 Uhr Bahnsteig, gegen 21.20 Uhr zu Hause… „CWH“ schrieb:
Deine Frage: In der Rezension sind alle Frauen des Buches aufgeführt, Anne Klar ist also nicht dabei.
Zu Deinem Beitrag: Wir sind kein Forum für längere und oft sehr persönliche Ausführungen. Wir haben also weniger Probleme mit den Inhalten, als vielmehr mit der jeweiligen Ausführlichkeit. (meint er die schnulzigen, verheuchelten Sonntagsreden? – Rust)
Da Du eine Redaktion – wie bei allen Leserbriefen meist aus den gen. Gründen üblich – als “Zensur” empfindest, bleibt uns auch dieser annehmbare Weg versperrt.
Was tun, sprach Zeus? (in welchem Zusammenhang? Lenin fragte im Titel einer Broschüre auch: „Was tun?“ – Rust)
Frei schalten kann ich den Beitrag, so wie er vorliegt, nicht. Dafür bitte ich um Verständnis und möglichst ohne Gefühlsausbruch (auch wenn ich diesen ohnehin nicht beeinflussen kann).
(„Gefühlsausbruch“ ist gut, so voller Wut-Gefühle ich bin – Rust)
Morgendliche Grüße, Wolfgang
Ich antworte:
Dank für Deine persönliche Nachricht.
Sieh dann bitte ins Tagebuch, Febr. 2012, dort ist alles drin, was ich zu antworten habe. Weil ich total müde bin, mehrere Nächte zum Tag machte, dann den halben Tag verpennte und einige Stunden am Mahnmal war… Daß Du das natürlich nicht beeinflussen kannst, mußt Du mir nicht erklären… Göttervater Zeus mußt Du nicht auch noch erwähnen. Jetzt grinse ich schon wieder blödsinnergerweise, aber nur, weil ich mich an Friedrich Engels erinnere (weiterführend: “Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats”: Zitat zu Zeus-Ganymed). Ich will Dich nicht beleidigen, dazu hat niemand von uns das Recht. Aber, dürfte ich einmal das Deckblatt Deines Urteils sehen? In welchen Knästen warst Du? Nein, nein, ich bezweifle nicht Deine pol. Haft. Es geht in diesem Zusammenhang NUR um das Haus am Checkpoint Charlie. Es geht NUR um die Dinge HINTER den Vorhängen des Kalten Krieges, der jetzt “schleicht” und auf den Knochen unserer Toten stattfindet. Es geht einzig und allein darum, daß das eigene Volk noch immer für den “großen Lümmel” gehalten wird. Ihr “Knechte” von Iwans und Amis (mit und ohne Striche), daß Du mich richtig verstehst. Mit und ohne Talar… Du kannst wenn Du willst, Du möchtest samt Tatjana vielleicht auch, aber IHR wollt nicht. Ich meine nicht die Masse der Kameraden sondern EURE Auftraggeber, an deren Strippen Ihr erstklassig “zappelt”! Endschuldige das Ausrufungszeichen, der Jähzorn liegt bei uns in der Familie was ich Dir wohl schon letztens erklärte.
Noch habe ich, der Monat hat ja erst begonnen, den Text auf dem Monitor. Sollte ich wieder einmal total fertig sein und, wie 2010, freiwillig in die “Klapper” müssen oder keine Lust und Zeit haben, so pflegt bitte wieder das Mahnmal. Vorerst bin ich mit Euch und Euren Auftraggebern fertig… Wenn ich also dazu komme, setze ich den Text erneut und verkürzt ein.
Grüße, wenn Du die Verbindung zu ihm hast, Freiherr von Stetten sen., Studienzentrum Weikersheim. Er war kein “Rückversicherer” bei Gattin und Fraktion und schraubte das dauerhafte Schild für Heinz Sokolowski an das bald darauf verfaulte Hochkreuz. Ich setzte es nur an das neue Kreuz um.
Nach Monaten trank ich jetzt gleich beide Flaschen Bier, die mir mein polnischer Nachbar reichte. Eine halbe habe ich noch, die nicht mehr lange “lebt”. Marke: “Zywiez”. Darfst Du gerne mal eingeben, gut für Zeitvertreib und Entspannung, aber, Zeit hast Du nicht (Bitte um Rezension meiner Biographie) und Entspannung brauchst Du nötig, mußt gut an der “Strippe zappeln”, weil man im Kalten Krieg schnell “gemöllemannt” wird. Denkt bitte (auch) beim Frühstück an das Vermächtnis unserer vom Bolschewismus ermordeten Kameraden:
“Vergeßt uns nicht !”, Gedicht von Siegfried Ihle, Torgau 1958
(da zog ich über Prenzlau und Strelitz-Alt in die Rote Hölle” von Bützow-Dreibergen ein).
Prost, und kameradschaftliche Grüße, Gustav
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Wieder kommt eine Einladung (warum nicht in Neukölln, im verräucherten Hinterzimmer wie bei den REPs?):
An alle Interessenten und Mitglieder von pro Deutschland in den Bezirken Steglitz und Zehlendorf:
Hiermit möchte ich Sie zu unserem gemeinsamen Stammtisch mit dem Kreisverband Tempelhof-Schöneberg am morgigen
Freitag, den 02.03.2012 um 19.30 Uhr einladen.
Die Adresse des Lokals erfahren Sie entweder über die Landesgeschäftsstelle unter Peter Warnst, dem Vorsitzenden des Kreisverbands Tempelhof-Schöneberg unter …
(Löschung wegen Gefahr von Tel.- Terror und Mail-Bomben – Rust)
Ich würde mich freuen, auch Sie am Freitag dort begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schatton
Mitglied des Bundesvorstands und stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbands Berlin Tempelhof-Schöneberg
Allee der Kosmonauten 28, 12681 Berlin, Tel.: 030 66 40 84 14, Fax: 030 60 93 29 80 E-Mail: …
http://www.pro-deutschland.net, http://pro-deutschland-online.de
Falls Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns unter: info@pro-deutschland.net oder telefonisch unter: 030 – 66 40 84 14
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Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz sendete kurze Mail mit Anlagen… Lange klicke und lese ich bei Facebook. Endlich kann man auch dort von Seiten der Kameraden nicht nur Jammerei und Kinderei lesen, wozu mir die Zeit zu schade ist… Matthias Katze, „August 13“, dazu Lothar Tiedke von Koß und Detlef Jablonski jammern dort und fordern richtigerweise werweiswasalles Finanzielle aber vor allem RECHT… Als Michael-Kohlhaas-Typ liegen mir Leute bei denen fast alle Bioströme „nur“ vom Hirn über Daumen und Zeigefinger laufen weniger… Alles kann ich nicht hierher kopieren, aber Klaus-Dietrich Kuhlmann, bei dessen Prozessen ich teilweise anwesend war (2 x Brandenburg/ Havel, 1 x Potsdam):
Bericht über eine absolut unwürdige Veranstaltung.
Nichts stimmte an dieser Beschwichtigungs- oder Alibi-Veranstaltung, absolut nichts! Weder die Örtlichkeit, die inzwischen wie alle anderen ähnlichen Örtlichkeiten zu einer reinen Profitquelle für die Aufarbeitungsindustrie wurde noch die Akteure, die sich aufs Podium setzten.
Professor Schröder, der der Versammlung lächelnd gestand, daß er nur durch die Gnade der Geburt am richtigen Platz nicht zu einem Stasi-Verbrecher geworden war, daß er aber seinerzeit linker als links stand, Kommunist im Westen war.
Eine stereotyp lächelnde Dorothea Schiefer, die nichts dabei fand, heute genau wie vor zwanzig Jahren von abgefeimten Schurken gelinkt worden zu sein. Die ihr eigenes Versagen offenbar noch nicht einmal bemerkt hatte, denn wie hätte sie sonst auf diesem Podium Platz nehmen können?
Ein Stephan Hilsberg, der ausgebrannt und lustlos wirkte und darin nur noch von einer gewissen Bundesverdienstkreuzträgerin unterboten wurde. Fast gelangweilt nahm er zur Kenntnis, daß die Bürgerrechtsbewegung in der DDR nicht erst 1989 begann…
Diese Veranstaltung hätte ein Fanal werden können, das Potential zumindest auf Seiten der Besucher war vorhanden. Aber das war eben nicht geplant. Es wurde wieder einmal eine Klagerunde, ohne jedes erkennbare Engagement für Veränderung:
“Aber der Einigungsvertrag hat das alles doch festgeschrieben! Man kann jetzt nichts mehr ändern!”
Wieviele Gesetze wurden denn in den vergangenen zwanzig Jahren geändert, weil es den neuen Herren Deutschlands in den Kram paßte?
Abschließend ein Wort zu der Bundesverdienstkreuzträgerin. Meiner persönlichen – und deshalb völlig unmaßgeblichen – Meinung nach war es ganz einfach eine Unverschämtheit dieser Person, sich unter dieser Agenda aufs Podium zu begeben. Sie hätte durchaus die Möglichkeit gehabt, die Stasi-Verbrecher, die ihr von ihrem Vorgänger im Amt hinterlassen wurden, zu entsorgen. Sie tat es nicht, im Gegenteil. Sie konnte oder wollte sich nicht einmal an ihre unrühmliche Mittäterschaft bei zumindest zwei Justizskandalen gegen wirkliche politisch Verfolgte erinnern!
Frau Birthler, die Frage steht immer noch offen im Raum:
Haben Sie die beträchtliche Schweigegeldsumme an Steffen Modrach aus eigener Tasche bezahlt oder aus der BStU-Kasse?
Ich höre ja schon auf. Zumindest für heute.
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„Zumindest für heute“ – das ist gut! Danke, Dieter! Er meint ein sofort eingestampftes Buch, wobei es keine Rolle spielt, ob es manchmal auch einen kleinen Verlag betrifft. Mir kommt ein Verdacht betreffs VEB Aufarbeitung, ich frage ihn:
Alle Beiträge sind berechtigt. Was Folter angeht, vereint Euch erst einmal. Nur der Antrag von Kamerad Kuhlmann kommt (auch aus Zeitmangel) in mein Tagebuch – Danke, Dieter, und grüße Monika!
P.s.: Warum holte sich der Autor mit Alias Ferdinand von Schweijk noch nicht meine Biographie? Krankheit? Urlaub (der würde dann aber schon ziemlich lange dauern)? Ich ahne etwas – Du auch? Alles weitere telefonisch.
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Buch über den Polit-Halunken Mario aus dem Vogtland Steffen Modrach ist M.F.:
http://www.amazon.de/ein-Leben-DDR-Geschichte-Steffen/dp/3868052984
http://www.stasiopfer.com/einsatz.html
(bescheiden begann er wie jeder andere auch, umfangreiche Diskussionen fanden statt; er, „Steffen Modrach“ zerrte ein Stasi-Opfer nach dem anderen vor Gericht, bei mir rannte er nur zu seinem RA; Ergebnis: mein Forum ist geschlossen – Rust)
http://www.stasiopfer.com/gb/index.php
(altes Gästebuch von „Steffen Modrach“; Andreas Schmidt („Leerjahre“) finden Schüler u. Studenten gleich auf der ersten Seite, mit etwas Klickerei findet man auch Einträge von mir)
“(K)ein Leben in der DDR: die Geschichte des Steffen Modrach” (eingestampft, weil verboten)
Schon vorher erschien ein Buch von „Steffen Modrach“: „Der Magdeburger Kopfabschneider“
Kundenrezension:
Bei dem Autor Steffen Modrach handelt es sich – laut mehrfacher behördlicher Auskünfte der BStU – um den früher für den Geheimdienst der DDR inoffiziell tätigen Stasispitzel “IM Schwarzer”. Bereits im Jahr 1999 veröffentlichte Steffen Modrach ein Buch unter dem Titel “Der Magdeburger Kopfabschneider: “die Geschichte eines Leichenschänders”, das nach Zeugenaussagen aus dem früheren Umgangskreis des Steffen Modrach autobiografische Züge trägt. Statt der vorgeblichen Schilderungen des Steffen Modrach über einen Mann, der als Leichenträger und ungelernte Hilfskraft der Pathologie, die Köpfe von Toten abhackt, auskocht und verkauft gibt es Zeugen, die Totenköpfe von Steffen Modrach selbst zum Kauf angeboten bekamen. In dem Buch tritt der Autor darüber hinaus immer wieder mit autobiografischen Details und entwürdigenden Aussagen gegen sein familiäres und privates Umfeld auf. Literarische Qualitäten bietet das Buch kaum, erzeugte jedoch sporadische Aufmerksamkeit. (in Stasi-Opferkreisen, weil von IM stammend – Rust)
Nach Bekanntwerden der inoffiziellen Mitarbeit für das MfS änderte Steffen Modrach seinen Namen auf Victor Niklas und veröffentlichte im Naundorfer Dagmar Gurtschke Verlag “Gesa: die authentische Geschichte der letzten Brandenburger Wölfin”. Literarische Qualitäten bietet das Buch kaum.
Auf eigene Kosten und unter dem Alias Ferdinand von Schweijk, suchte Victor Niklas 2009 per Book on Demand mit dem Titel “(K)ein Leben in der DDR: die Geschichte des Steffen Modrach”erneut als Autor den Erfolg. Literarische Qualitäten bietet das Buch kaum. Dieser Titel wurde bereits Monate nach dem Vertriebsbeginn aus dem Verkehr genommen, da der Autor neben entwürdigenden Aussagen über Dritte auch exzessive Mordverdächtigungen gegen die Person zu publizieren versuchte, die den Nachweis seiner Tätigkeit für das MfS bekannt machte. Staatsanwaltliche Prüfungen erweisen die publizierten Mordbehauptungen als haltlose Verdächtigungen des Autors Victor Niklas. Seit Anfang 2010 begannen daher mehrere zivilrechtliche und strafrechtliche Verfahren gegen den Autor Steffen Modrach alias Victor Niklas.
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Lange klicke und lese ich, falle bald vom Stuhl und mache am Tage weiter.
http://dierostigelaterne.wordpress.com/2009/05/18/schule-in-der-brd/
Fr., 2.3.12:
Um vermeintlich 16.50 Uhr schwanke ich aus dem Bett hoch und erschrecke, aber es ist beim Kaffee erst 12.10 Uhr… Weil die mickrige Visitenkarte des Friseurs wieder nicht aufzufinden ist, bestelle ich Karsten mit der Haarschneidemaschine zum Reichstag. Es ist auch zu wischen, Korridor zu saugen und Balkon zu bepflanzen… Sagte Anja nicht, sie hätten auch eine Maschine? Schlaftrunken antwortet sie keine zu haben: „Schlaf jut“ wünsche ich ihr auf polnisch, weil sie heute tatsächlich nicht lallt… Die zweite Zigarette qualmt, ich muß hochkommen, sehe nur noch nach Post. Manfred Rouhs klicke ich weg, keine Zeit eine neue Nachricht zu lesen. Klar lassen sich immer wieder Deutsche etwas neues enfallen. Ermüdend, immer das zu lesen, was man schon weiß… Kamerad Dr. Hartmann bleibt liegen… Mit noch einem Topf Osterglocken bin ich um 13.40 Uhr auf dem Bahnsteig… Kälter als ich dachte, aber es ist gerade auszuhalten… Große Tafel, aber nur wenige sehen auf die Auslagen, darunter vier Junges einer Klasse, denen ich zuraune: „Euch jagen se doch dahin“. Die ganze Truppe stand nur kurz am Hochkreuz, Lehrer rissen ihre Pflichtübung runter, alles rannte weiter. Nur eben diese wenigen Schüler scherten aus. Rief ich nicht wieder hinterher: „…uff Knie rutschen, Blut will ick sehn!? Na klar“ fällt mir ein „deine Worte waren der Zünda fürn Ausbruch ausse Herde… Ja, westzonale Jenossen Lehra vonne Kindastuben-Patei. Ihr könnt mitte Sofistereien, diea mit uffen weech krichtet, de Jugend nich idjologisch hinbiejen, wiea wollt. Ääh, doch, wenn de Bedingungen stimmen. Tese und-Antitese, Blaba und Antiblaba… Mao Tse-tung mußte se ooch zurückfeifen. Hätten se den nich ausjebootet jehabt und hätta sich mit Siebzich schwimmend nich de Jugend uffte Seite jezogen und de Macht zurückaobat… Denn wärn damals een paar Betonköppe mehr übrichjeblieben… Unse heutjen deutschen Heuchla könnten Ströme von Tränen vajießen üba de Schinesen. Wat se ja ooch machen… Wa, Jenossen Kronzucka und Knopp oda umjekehrt? So habtat bloß mit Jenossen Deng zu tun… Den Großen Marsch zeichta bloß inne Nacht, wenn de „Kleenen“ penn müssen: vonne Schinesen lern heißt siejen lern… Jibtet mal in – da landeta da, wo de kaputte Jelinek is und unse Kaisa warn und Adolf und werweeßwer allet. Sojar unse türkischen (Beiwagen-)Mitmenschen warn schon zweemal da mit feurije Araba… Erstmal allet Kaputte ausse Ostmark-Hauptstadt“:
http://www.kultur-channel.at/sophistikids-company-castet-fuer-annie-musicalproduktion-der-wiener-stadthalle/
Ich weiß, sie können etwas und müssen lange üben, mir geht es um die „Amerikanische Unkultur“ (SED-Betonköpfe), um die „vollgeschiss… Unterhosen“ der Genossen Jelinek und Schlingensief auf Opern- und Theaterbühne, endend mit Brutalität und Rauschgift auf dem Schulhof… Marx meinte seinerzeit sehr richtig: „…der transportierte Verbrecher gerät in einen solchen Abgrund von Demoralisation und Verkommenheit, daß die beste Natur darin in sechs Monaten unterliegen muß…“ woraus für kulturell „degenerierte“ westzonale Genossen aller ideologischer Provienienz folgt, jedem (Schwer-)Verbrecher einen „Sozialarbeiter“ mit und ohne Couch zur Seite zu stellen. „Inne Sonnallee“ kann ja der „Strietworrka“ mit Rad und Hänga fahrn…“ grüble ich leicht angesäuert. Besserung durch (Zwangs-)Arbeit wie bei den deutschen SED-Knechten der Steppenhorden und ihrer „Blockflöten“ ist da schon besser – nur eben ohne Normenschinderei. Was ja notfalls noch gehen würde. Aber Typen wie „Roter Terror“, „Arafat“ (den ich nicht mehr kennenlernte) oder „Schweinevogt“ in Brandenburg? Was unterscheidet das NS-Regime da noch vom GULag? Warum „rätselten“ die westzonalen Heuchler mit und ohne Augenaufschlag gleich nach Fall von Schandmauer und Stacheldraht, weshalb die SED solche Typen duldete? Ihr hättet Blätter mit Kreuzworträtseln verteilen müssen – aus reinem Machterhalt! Wie hier auch… Schon unter Adenauer wurden die Produkte des innerdeutschen Handels mit Vatula-Mark verrechnet. Wie auch anders? Bei Ware gegen Ware? Marx führt in „Das Kapital“ weiter: Zeitaufwand, Rohstoffe, Material blabal… Meine Damen und Herren Heuchler samt (heutigen) Wendehals-Steppen-„Gelumpe“ aus der 12. Etage der Parteihochschulen: Was ist aus der westzonalen „Konvergenztheorie“ geworden? Die flimmerte doch schon bald nach meiner Ausreise in die Wohnzimmer! Jedes Kind sieht heute, soweit es nicht einstmals dumm sterben will, auch Dokumentarfilme (dank Weltnetz)… „Grau is alle Teorie“ sagt nicht nur der Berliner. Genossen, Dank für Euere Praxis. Grau in Grau war die Besenkammer „DDR“ – nur in der Provinz schäumte das Leben, wie im „Waldkater“ Rehagen-Klausdorf und anderswo… In Berlin – „Hauptstadt der DDR“ (lachhaft!) tobte es sich zum großen Teil an den Häuserecken aus und in S-Bahn und anderen Tunneln. Nicht wahr, Schlingensief-Kumpel „Steffen Modrach“? (siehe oben)… Ich kann nur mit Bert Brecht enden: „An die deutschen Soldaten im Osten“ (oder irre ich mich? Zitat): „…Habt doch mit Euch selbst Erbarmen…“ – nur eben in die heutige Zeit übertragen. Damals hieß es durchzuhalten!
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Flaschensammler Andreas rennt nun auch mit Glatze herum, will mir wohl eine Freude machen… Eine ältere Dame mit jüdischem Einschlag fragt mich nach der Bushaltestelle (nach Westen, wie kann es anders sein…?). Als ich es ihm erzähle, grinst er: „Det heißt Sünajogenschlüssel“. Höflichkeits- bzw. dämlicherweise feixe ich leicht zurück: „…Een bißjen jeschmacklos isset schon“ und winke ab… Um 18.10 Uhr Bahnsteig, bald mit zwei „Becks“ und einem „Jever“ zu Hause. Der Nachbar, dessen Name ich schon wieder vergaß, bekommt eines ab. Zwei Reserve brauche ich… Altes Post-Zeug klicke ich weg, prima, daß nur drei Nachrichten eingingen:
Heute muß ich lachen (wenn man nur einmal etwas billiger bestellt…):
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http://www.druckerzubehoer.de/kw/1209/spionage-kugelschreiber
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Sa., 3.3.12:
Lothar von Koß sendete über den Stasi-Sumpf an der Ostseeküste (Auszug):
„… Laut Beschluss wird Zierau, bislang schon mit einem Pauschalvertrag ausgestatteter Gemeindeanwalt, Stasi-Unterlagen anfordern, einsehen und bewerten.
Bürgermeister Thomas Gens, dem vorgeworfen wird, während seiner Ausbildung zum Hochseefischer in Sassnitz und seiner Zeit als Marinesoldat in Warnemünde der Stasi Informationen über Kameraden über beabsichtigte Fahnenfluchten geliefert zu haben, wollte dazu am Donnerstag keine Erklärung abgeben oder die Vertrauensfrage stellen…“
„Stell se mal oda trete gleich janz zurück, wenne Charakta hast…“ grüble ich. Dazu paßt aber auch der Stasi-Sumpf auf Rügen. Manfred(?) Schmidt hieß der damalige Kamerad und Kämpfer für Gerechtigkeit, dessen Familie der Aktion „Rose“ zum Opfer fiel. Für Leute, die nicht dumm sterben wollen, hier der Gesamt-Link, dort mit Familiengeschichte, also Dokumente, keine Taschen-Vollhauerei:
http://www.schmidt-ruegen.de/ http://www.aktionrose.de/
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Eine Mail an Lothar von Koß, eine Info-Mail an Adam Lauks und andere:
Lieber Wolfgang,
Du bekommst es wegen der Mühle – vergesse bitte, bitte nicht die des Nachbarn (Beton in den Mahlgang + Flucht) – danke.
Adam,
hier hast Du etwas für “kalte Tage” mit Kam. Werner
http://www.aktionrose.de/008.html
http://www.aktionrose.de/badvbund.htm
http://www.aktionrose.de/044.html
Dort kannst Du suchen und lesen und die Kameraden aus den 70er/80er Jahren dürfen jammern!
Siegfried Schmidt (Rügen) besuchte mich zweimal am Reichstag und schenkte mir sein Buch mit den in obiger Datei enthaltenen Dokumenten – frage aber nicht, wo es liegt…
MkG, Gustav
Toilette, draußen Sonne, wieder hingelegt, der halbe Tag ist „versaut“… Bei Karsten auf AB gequatscht, mein Blick fällt auf die Nummer von Kamerad Josef Kneifel: „Tach, ick hätte jerne Josef Kneifel… Den Panzasprenga von Leipzich… Hier is ka Josef Kneifel… (mir war aufgefallen, daß endlich einmal jemand zuhört und nicht aufknallt; scheinbar sind die Dünnbier-Trinker aufgeweckter als wir)…
Wir sind nämlich ehemalije politische Häftlinge… (ich erwidere das Lachen am anderen Ende): „So een Mist, der dämmat vileicht in een nürnberja Altasheim vor sich hin… Det is ma schon uffjefalln, als ick im Netz de Numma suchte… De Franken. Grüß mal de olle Reichsburjch Nürnberch“ … Endlich hat dir mal jemand zujehört… Jetzt mußte Hugo anrufen, nee raus mußte… Schnell versende ich noch an Lothar von Koß drei wichtige Links von Schmidt-Rügen:
> http://www.aktionrose.de/008.html
> http://www.aktionrose.de/badvbund.htm
> http://www.aktionrose.de/044.html
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Die Bahn lasse ich abfahren („Nur keene jüdische Hast“)… heute „normaler“ Tag. Nur einmal rege ich mich auf, als ein Ehepaar am Nachmittag vor dem wichtigsten Plakat steht: der nachgestellten Folterszene im Keller von Hohenschönhausen, darüber Lenin und rechts der Text zu den 41 Iwans, die sich am 17. Juni 1953 weigerten auf Deutsche zu schießen. Wäre ich doch nur nicht auf ihrer Höhe gewesen, hätte ich nur nicht hingeguckt. Er grinst sie an und wendet sich zum gehen. Sie hat ihn (noch) lieb und will folgen: „Wat lachsten so dämlich!“ stehe ich dicht vor dem ca. 50 – jährigen, sie hinter mir. Er bleibt ruhig, normaler Gesichtsausdruck: „Jenosse, vapaß nich de Pateivasammlung! Vaschwinde! Saach, wat dir dadranne nich jefällt!“ Sein Blick war nach links oben gerichtet zum Wasserbehälter, daneben Lenins Porträt, darunter sein Spruch: “Grundsätzlich haben wir den Terror nie abgelehnt und können ihn nicht ablehnen“ „Mir erschien es unpassend“ gehen sie Richtung Reichstag. Das Bein muß ich schonen, die Luft hätte nicht mehr lange gereicht, ich sinniere: „Hättste ma mal lieba jesaacht, wat noch allet da dranne nach dein Pateivaständnis nich stimmt… Bestimmt meinteste de Wahrheit, die Lenin offte jenuch ausjequatscht hat… Vileicht passte dir ooch der nackte Mann in den Zusammenhang nich. Unta Euan Säulenheilijen… Hätt ick de Zeit, würde ick Lenin nen Lobeerkranz vapassen. Det könnta ja sein, daß de mitten paar Jenossen wiedakommst…“… Hans besucht mich, bringt Papierkram mit, darunter zwei Nummern von „Zeitungszeugen“, die ich aus Platzmangel nicht mehr kaufe, zumal ich aus dem BaArch kartonweise Aktenkopien hier habe… Karsten wischt, saugt Staub, wir sehen „Kunst und Krempel“, er bringt endlich die Haarschneidemaschine mit. Die Haare wuchern, je älter man wird… Eine Weile sehe ich den Film über Rußland einschließlich Kasachstan. Gero von Böhm ist wirklich gut: historisches, Oligarchen bis in die Schweiz, Italien etc. Das Resumee ist, daß sich die Schere zwischen arm und reich wie bei uns immer mehr öffnet. Nur nicken kann ich bei der Bemerkung, in Rußland geht es (sinngemäß) kurze Zeit wirschaftlich bergauf, und dann tut sich 200 Jahre nichts mehr. Eines der Hauptprobleme der russisch-asiatischen Mentalität ist die Korruption… Es deckt sich genau mit Engels im 19. Jahrhundert (und mit nicht nur meinen Erfahrungen in der Besenkammer „DDR“):
„…Die russische Armee wird auf verschiedene Weise rekrutiert. Der größte Teil der Mannschaften wird durch die reguläre Aushebung gestellt, die in dem einen Jahr in den westlichen und das nächste in den östlichen Provinzen des europäischen Rußlands stattfindet. Der allgemeine Prozentsatz beträgt 4 oder 5 Mann auf je 1.000 (männliche) “Seelen”, denn in der russischen Volkszählung gilt nur die männliche Bevölkerung, da die Frauen, entsprechend dem orthodoxen Glauben des Ostens, keine “Seelen” sind. Die Soldaten aus der westlichen Hälfte des Reiches dienen 20, die aus der östlichen Hälfte des Reiches 25 Jahre. Die Garde dient 22 Jahre, junge Leute aus den militärischen Ansiedlungen 20 Jahre. Neben diesen Aushebungen sind die Söhne von Soldaten eine ergiebige Quelle für Rekruten. Jeder Sohn, der einem Soldaten während seiner Dienstzeit geboren wird, ist zum Militärdienst verpflichtet. Dieser Grundsatz geht so weit, daß der Staat die neugeborenen Kinder von der Frau eines Soldaten auch dann fordert, wenn dieser schon 5 oder 10 Jahre am anderen Ende des Reiches sein mag. Man nennt diese Soldatenkinder Kantonisten, und die meisten von ihnen werden auf Kosten des Staates erzogen, aus ihren Reihen gehen die meisten Unteroffiziere hervor. Schließlich werden Verbrecher, Vagabunden und andere Taugenichtse von den Gerichten dazu verurteilt, in der Armee zu dienen. Ein Adliger hat das Recht, einen Leibeigenen, wenn er nur diensttauglich ist, in die Armee zu schicken; und auch jeder Vater, der mit seinem Sohn unzufrieden ist, kann das tun. “S’bogom idi pod krasnuju schapku!” – Pack dich mit Gott und setz die rote Mütze auf! – das heißt, geh in die Armee – ist eine gebräuchliche Redensart des russischen Bauern gegenüber einem ungehorsamen Sohn…
Die Unteroffiziere werden, wie wir schon sagten, meistens aus den Soldatensöhnen rekrutiert, die in staatlichen Anstalten erzogen werden. Diese Jungen, die von frühester Kindheit an der militärischen Disziplin unterworfen sind, haben überhaupt nichts mit den Männern gemein, die sie später ausbilden und leiten sollen. Sie bilden eine vom Volk gesonderte Klasse. Sie gehören dem Staat, sie können ohne ihn nicht existieren; einmal auf sich selbst angewiesen, taugen sie zu nichts. Unter der Regierung vorwärtszukommen ist also ihr einziges Ziel. Was in der russischen Zivilverwaltung die unterste Klasse der Beamten ist, die sich aus Söhnen der Beamten zusammensetzt, das sind diese Männer in der Armee: eine Bande hinterlistiger, niedriggesinnter, engstirnig-egoistischer Untergebener mit einer oberflächlichen Schulbildung, die sie beinahe noch verabscheuungswürdiger macht; ehrgeizig aus Eitelkeit und Gewinnsucht, mit Leib und Seele dem Staate verkauft, versuchen sie dennoch täglich und stündlich, den Staat stückweise zu verkaufen, wann immer sie daraus Profit ziehen können. Ein schönes Exemplar dieser Klasse ist der Feldjäger oder Kurier, der Herrn de Custine während seiner Reisen in Rußland begleitete und der in dem Rußlandbericht dieses Herrn so treffend geschildert wird. Diese Kategorie von Menschen ist es, die auf zivilem wie auf militärischem Gebiet in erster Linie die gewaltige Korruption schürt, die in diesem Lande alle Zweige des öffentlichen Dienstes durchdringt. Doch wie die Dinge liegen, besteht kein Zweifel, daß Rußland -würde es auf dieses System der völligen Besitznahme der Kinder durch den Staat verzichten – nicht die genügende Anzahl ziviler Subalternbeamter und Unteroffiziere für die Armee finden könnte…
Mit der Offiziersklasse steht es vielleicht noch schlimmer. Die Ausbildung für einen zukünftigen Korporal oder Feldwebel ist eine verhältnismäßig billige Sache; aber Offiziere für eine Armee von einer Million Mann auszubilden (das ist die Zahl, für die nach offiziellen Angaben die russischen Kader vorbereitet sein sollten), ist eine kostspielige Angelegenheit. Nichtöffentliche Einrichtungen unternehmen dafür nichts oder nur wenig. Wieder muß der Staat allein für alles aufkommen. Aber er kann offensichtlich nicht eine solche Menge junger Leute ausbilden, wie sie für diesen Zweck gebraucht wird. Infolgedessen sind die Söhne des Adels durch direkten moralischen Zwang verpflichtet, mindestens 5 oder 10 Jahre in der Armee oder in der Zivilverwaltung zu dienen, da jede Familie, in der drei aufeinander- folgende Generationen nicht “gedient” haben, ihr Adelsprivileg verliert und besonders das Recht, Leibeigene zu halten – ein Recht, ohne das ausgedehnter Landbesitz in Rußland mehr als wertlos ist. Dadurch wird eine Unmenge junger Männer mit dem Rang eines Fähnrichs oder Leutnants in die Armee aufgenommen, deren gesamte Bildung bestenfalls in einer gewissen Fertigkeit in französischer Konversation über die gewöhnlichsten Gemeinplätze und einigen oberflächlichen Allgemeinkenntnissen in der elementaren Mathematik, Geographie und Geschichte besteht – wobei ihnen das Ganze lediglich eingebleut wurde, um zu renommieren. Ihnen ist der Dienst eine widerwärtige Notwendigkeit, der man sich wie einer langwierigen ärztlichen Behandlung mit ungeheucheltem Abscheu unterziehen muß, und sobald die vorgeschriebene Dienstzeit vorbei oder der Rang eines Majors erreicht ist, ziehen sie sich zurück und werden in die Stammrollen der Depotbataillone eingetragen. Was die Zöglinge der Militärschulen anbelangt, so werden sie auch nur soweit vollgepfropft, daß sie gerade das Examen bestehen können, und selbst im reinen Fachwissen bleiben sie weit hinter den jungen Leuten der österreichischen, preußischen oder französischen Militärschulen zurück. Andrerseits sind junge Männer mit Talent, Hingabe und Liebe zu ihrer Fachrichtung in Rußland so selten, daß man sich auf sie stürzt, wo immer sie sich zeigen, ganz gleich, ob sie Ausländer oder Einheimische sind. Mit der größten Freizügigkeit versorgt sie der Staat mit allen Mitteln, damit sie ihr Studium abschließen, und läßt sie schnell aufrücken. Man braucht solche Männer, um Europa die russische Zivilisation vorzuführen. Wenn sie literarischen Neigungen nachgehen, so erhalten sie jegliche Ermunterung, solange sie nicht die Grenzen der russischen Staatsinteressen überschreiten, und sie sind es, die das Wenige hervorgebracht haben, das es an Wertvollem in der russischen Militärliteratur gibt. Aber bis zur heutigen Zeit sind die Russen aller Klassen viel zu barbarisch, um an wissenschaftlicher oder geistiger Tätigkeit irgendwelcher Art (außer Intrigen) Gefallen zu finden. Deshalb sind fast alle ihre hervorragenden Leute im Militärdienst entweder Ausländer oder, was beinahe auf dasselbe herauskommt, “Ostseiskije”, Deutsche aus den baltischen Provinzen. Der letzte hervorragende Vertreter dieser Klasse war General Todtleben, der Hauptingenieur von Sewastopol, der im Juli an den Folgen einer Verwundung starb . Er war gewiß während der ganzen Belagerung der tüchtigste Mann seines Faches, sowohl im russischen als auch im alliierten Lager, doch er war ein Baltendeutscher von preußischer Herkunft…
Unter diesen Umständen besitzt die russische Armee unter ihren Offizieren die allerbesten und die allerschlechtesten Leute, nur daß erstere in einem unendlich kleineren Verhältnis vorhanden sind. Was die russische Regierung von ihren Offizieren hält, hat sie klar und unmißverständlich in ihren eigenen taktischen Vorschriften gezeigt. Diese schreiben nicht nur vor, wie eine Brigade, eine Division oder ein Armeekorps generell für den Kampf aufgestellt wird, eine sogenannte “Normaldisposition”, die der Befehlshaber dem Gelände und anderen Verhältnissen entsprechend abändern muß, sondern sie schreiben verschiedene Normaldispositionen für die verschiedensten Fälle vor, die auftreten könnten, dem General dadurch keinerlei Wahl lassend und ihn in einer Weise bindend, die ihn von einer Verantwortung fast völlig entbindet, Zum Beispiel kann ein Armeekorps den Vorschriften entsprechend in der Schlacht auf 5 verschiedene Arten aufgestellt werden; an der Alma waren die Russen tatsächlich nach einer von diesen – der dritten Disposition – aufgestellt und wurden verständlicherweise geschlagen. Dieser Wahnsinn, abstrakte Regeln für alle möglichen Fälle vorzuschreiben, läßt dem Kommandierenden so wenig Handlungsfreiheit und verbietet ihm in einem solchen Maße selbst die Ausnutzung der Geländevorteile, daß ein preußischer General kritisierend sagte:
“Ein solches System von Vorschriften kann nur in einer Armee geduldet werden, in der die meisten Generale so blöde sind, daß die Regierung ihnen weder ohne weiteres ein uneingeschränktes Kommando übertragen noch sie ihrem eigenen Urteilsvermögen überlassen kann.”
Der russische Soldat gehört zu den tapfersten Männern Europas. Seine Zähigkeit kommt fast der der Engländer und gewisser österreichischer Bataillone gleich. Auch er kann sich wie John Bull rühmen, nicht zu merken, wenn er geschlagen ist. Russische Infanteriekarrees haben, nachdem die Kavallerie sie gesprengt hatte, noch eine ganze Zeitlang im Kampf von Mann gegen Mann Widerstand geleistet, und es hat sich immer als leichter erwiesen, die russischen Soldaten niederzuschießen, als sie zurückzutreiben. Sir George Cathcart, der sie 1813 und 1814 als Alliierte und 1854 in der Krim als Feinde kennenlernte, stellt ihnen das ehrenvolle Zeugnis aus, daß sie “zur Panik unfähig” sind. Außerdem ist der russische Soldat kräftig gebaut, gesund und ein guter Marschierer, ein genügsamer Mensch, der beinahe alles essen und trinken kann und seinen Offizieren gehorsamer ist als irgendein anderer Soldat auf der Welt. Dennoch ist die russische Armee nicht sehr rühmenswert. Niemals, seitdem von einem Rußland gesprochen werden kann, haben die Russen eine einzige Schlacht gegen die Deutschen, Franzosen, Polen oder Engländer gewonnen, ohne ihnen zahlenmäßig gewaltig überlegen gewesen zu sein. Bei gleicher Stärke wurden sie stets von jeder Armee geschlagen, außer von der türkischen oder der preußischen. Bei Cetate und Silistria wurden sie sogar von den Türken geschlagen, obwohl diese ihnen zahlenmäßig unterlegen waren.
Die Russen sind vor allem die schwerfälligsten Soldaten der Welt. Sie sind weder für den Dienst in der leichten Infanterie noch für den der leichten Kavallerie geeignet. So hervorragend die Kosaken als leichte Kavallerie in mancher Beziehung sind, zeigen sie sich doch im allgemeinen als so unzuverlässig, daß vor dem Feind immer eine zweite Vorpostenlinie hinter der Vorpostenlinie der Kosaken aufgestellt wird. Außerdem sind die Kosaken zur Attacke völlig ungeeignet. Die regulären Truppen, sowohl die Infanterie als auch die Kavallerie, sind nicht fähig, in aufgelöster Ordnung zu kämpfen. Der Russe, der in allem nachahmt, wird immer das tun, was ihm befohlen wird oder wozu er gezwungen ist, aber er wird nichts tun, wenn er auf eigene Verantwortung handeln soll. In der Tat kann man das schwerlich von einem Menschen erwarten, der niemals wußte, was Verantwortung heißt, und der zu seiner Erschießung mit demselben passiven Gehorsam gehen würde, als wenn ihm befohlen wäre, Wasser zu pumpen oder einen Kameraden auszupeitschen. Den schnellen Blick des Franzosen oder den klaren Menschenverstand des Deutschen von dem russischen Soldaten zu erwarten, wenn er auf Vorposten steht oder in aufgelöster Ordnung kämpft, hieße ihn verhöhnen. Er braucht den Befehl – einen klaren, eindeutigen Befehl -, und wenn er ihn nicht erhält, wird er vielleicht nicht zurückgehen, aber gewiß wird er nicht vorgehen oder seinen eigenen Verstand benutzen.
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Adresse: http://www.mlwerke.de/me/me11/me11_409.htm#VI
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Eigentlich müßte ich diese Sequenzen der bolschewistischen Toilettenfrau Angela Brederecke auf den Tisch legen bzw., weil besser, sie ausdrucken und in einem Blumenstrauß verstecken…
Was würden wohl die „Gras-und Körnerfresser“ dazu sagen wie ich die Grünen zu bezeichnen pflege? Die politischen Kunjunkturritter? Die Maoisten aus den Westzonen unseres Vaterlandes? „Plündat mal fleißich weita unsan Planet Erde…“ grüble ich um etwa 5.00 Uhr…
So., 4.3.12:
Erst um 14.30 Uhr ist der Kaffee fertig… Ich döse vor mich hin, Lothar von Koß schickte mir die Ostseezeitung mit den Wittower Fören auf Rügen, statt ein anderes Schicksal… Wieder schlug ich mir die ganze Nacht um die Ohren. Als es hell wurde, mußte ich gleich zwei Pillen schlucken um endlich einschlafen zu können… Schmerzen in Kreuz und Bein sowie Verspannungen sind wieder da. „Wie saachten wa im Knast imma? „Lerne leiden ohne zu klagen“… Etwa 16.00 Uhr am Mahnmal. Hier heute nichts Besonderes… Des Windes wegen brenne ich nur eine halbe Fackel ab… Bei Sabrina funktioniert der Nasentrimmer auch nicht, Harald fummelt auch vergebens: „Ick weeß jenau, dassa bei mir schon jeloofen is… Kiekt doch, wie Karsten jeschlampt hat. Bei det Licht uffen Korridor…“ stecke ich ihn wieder ein… Um 18.45 Uhr zu Hause… Anja ruft an, kommt morgen saubermachen und erzählt mir von einem Zugunglück zwischen Warschau und Krakau… Adam Lauks sendete etwas zu Gauck, das ich wegklicke, Wolfgang G. Mueller aus Mississauga hebe ich mir für später auf und lege mich hin…
Mo., 5.3.12:
Anja meldet sich: „Ja, komm saubermachen…“. Eigentlich wollte ich liegenbleiben, Kreuz und Bein schmerzen infolge Überlastung. Wegen der Herausgabe des Schirmer Heftes ist aber noch Kleinkram zu verrichten… Hans Reinwald schreibt, er hätte (vorgestern) „eine Dose saure Lunge“ dabeigehabt und meint Lungenhaschee. Ich antworte ihm:
Danke, beim nächstenmal. Meine Mutter machte Lungenhaschee immer süßsauer. Manchmal bekamen wir es auch im Knast…
“Schlimm” waren Flecke: Armeleute-Essen aus dem Erzgebirge. Ansonsten wie Leipziger Allerlei, gab es als “Fleisch” Innereien. Auf zerhacktem Magen kauten wir wie Charlie Chaplin auf den Schuhsohlen in “Goldrausch”…
Schönen Tag, Gustav
Anja ist hier und klappert in der Küche. Sie fragte nach „Plattnase“, wie sie Hartmut Langer immer nennt, der in der Jugend mit einem Tatra-PKW gegen einen Baum fuhr und mit dem Gesicht auf das Lenkrad knallte… Ich versuche, ihn zu erreichen, er ruft zurück, wir quatschen. Hartmut Langer ist jetzt „SD-Chef“ vom Krankenhaus Lübben und macht nur noch Nachtschicht. Wir „quatschen dämlich“, wie es im Knast hieß. Natürlich bestelle ich Grüße an „Firma Oede“ und die Kumpels… Anja klappert jetzt im Bad. Bei der Verwandtschaft in Schöneiche bei Zossen erreiche ich Christa, meine Groß-groß-Cousine. Ihre Mutter „Dorchen“, meine Großcousine, ist weit über 84/85 und in ihrem Zimmer… „CWH“ und Tatjana Sterneberg erreiche ich wiederholt nicht… Ich setze mich aufs Rad, bringe Anja zum Bus, kaufe 10 Grablichte und bin um 13.00 Uhr auf dem Bahnsteig… Ein schöner Tag, allerdings dröhnt vom Brandenburger Tor her der übliche Radau einer Großkundgebung. Heute geht es (wieder) gegen Atom- und für Solar-Energie… Im Bistro ist Betrieb, an der Wurstbude steht eine Doppelschlange. Wegen Anja vergaß ich oben neuen Kaffee herzustellen, unten den Stapel Plakate. So gebe ich die Thermoskanne im Bistro ab, Sabrina bringt sie mir später voll… Wenige Touristen und noch weniger Demonstranten sehen auf die Auslage. Einige Plakate, darunter das mit Kamerad Hans Corbat (+, 1946-1956 im NKWD-Folterkeller Berlin-Am Kupfergraben und KZ Bautzen), das Plakat mit Kind Aristoteles (Zwangsadoptionen, Riesaer Petition) und das Gedenkplakat mit Rudolf Schröder (+) lasse ich hängen. Dazu kommt eines im Format A-2, links die Gedenkstätte mit zwei Fackeln und rechts Funksendestelle Ramsloh, dazu Text in Deutsch und Englisch zum Thema: „Stasi in die Produktion“… Überall liegt Müll herum, nur vor dem Mahnmal bleibt es sauber… Am Reichstagsende warten eine Frau und zwei Männer auf Grün. Ich humple hin, hebe ein knallgelbes Band auf, das von der Demo stammt und stecke es einem Bierbauch mit Glatze und Haarkranz hinten in seine dicke Kapuze: „Euan Dreck dürfta ruhich vanümftich entsorjen“. Er drehte sich um und machte einen Schritt rückwärts. Weil er unschuldig war, hob er nicht die geballten Fäuste, sondern es machte „klick“ in der Birne… Um 18.15 Uhr auf dem Bahnsteig, 19.45 Uhr zu Hause… Olaf ruft an, kommt morgen um 17.00 Uhrt vorbei, dann meldet sich Adam Lauks… An Wolfgang G. Mueller, Mississauga, und Adam Lauks schreibe ich:
Lieber Wolfgang,
Gauck darf nicht Praesident werden, wieviel andere dazu taugen, darueber habe ich keine Zeit mich auszulassen (mehrere Naechte konnte ich nicht schlafen, tippte nur u.s.w. Bis ich dann vorgestern, Morgens um 6.00 Uhr gleich zwei meiner Nervenpillen schluckte (Daempfung im Gegensatz zu Aufputschmitteln) und endlich einschlief.
Teile mir bitte mit, ob Dein Ami/kanadischer Rechner die Umlaute vernuenftig darstellt. Ich haenge extra die pdf-Datei an. Die Arbeit habe ich auch als Word-Datei hier, muesste dann aber umstaendlich alle Umlaute aendern.
Weil keine dringende Post vorliegt, kann ich mich nun nach dieser Mail endlich hin – und das dicke Bein hochlegen…
Lieber Adam,
euch beiden (Wolfgang und Dir) haenge ich die Arbeit von Kamerad Bodo Walther von 2004 an. Hans Schwenke war 33 Jahre SED-Mitglied… Kuenstlich wurde ein langer oeffentlicher Streit zwischen dem BSV Leipzig und Berlin ausgefochten, um uns Opfer zu beschaeftigen…
Buettner (Leipzig) hatte wohl 5 Jahre Knast, kann natuerlich auch als Zellenspitzel eingefahren sein, wie auf einer meiner Zellen in Cottbus-Nichtarbeiter ein angeblicher Dipl.-Oekonom aus Berlin, dem der Dr.-Titel aberkannt worden war. Angeblich war er Lehrer an der Hochschule fuer Oekonomie Karlshorst. Auf seinen Decknamen komme ich jetzt nicht.
Klarname: Manfred Walther, wohnhaft Burg, Spreewald, Pfarrhaus (!) Ich las dort gerade die Bibel einigermassen gruendlich – so ein ” Zufall “, dass gerade dann der Stasi-Mann in die Zelle verlegt wurde!
Als ich dann spaeter 1968/69 (11 Monate, Selbststeller Oranienburg) in Bautzen I, Haus II, Absonderung, nach vier Monaten einen
” Filmriss ” bekam und im HKH aufwachte, pflegte mich kein Geringerer als dieser Manfred Walther! Zeitmaessig kam natuerlich alles hin – die Stasi war gut in Mathematik… Er erzaehlte, er haette 5 Jahre oder so ungefaehr bekommen.
Den gleichen lernte ihn 1973 in der normalen U-Haft Luckenwalde abermals kennen, erkannte ihn aber nicht wieder oder verwechsele ihn jetzt (es kann auch ein zweiter von aehnlicher Gestalt gewesen sein).
Mehrmals sind bei mir halbe Seiten geschwaerzt bzw. mit Papier abgedeckt gewesen. Ich war ja mehrmals inhaftiert…
Nach etwa drei, vier Wochen wurde er von der Zelle in Cottbus und vorher in Luckenwalde nach ca. zwei Wochen verlegt…
Das war ein IM. Nach Akteneinsicht 1992 oder 1993 (?) ließ ich ihn enttarnen und schrieb die Meldestelle Burg direkt und/oder Lübben/Lübbenau an. Die Antwort war, er sei “1983 in die BRD verzogen”…
Fuer heute ist es genug, ich muss mich hinlegen.
Kameradschaftliche Gruesse an Euch (und natuerlich auch an Petra), Gustav
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Einen kurzen Nachtrag muß ich noch hinterhersenden: Büttners Frau war (SED-) Oberstufen-Lehrerein!
Nachtrag:
Büttners Frau war zu ” DDR “-Zeiten (SED-)Mitglied und Oberstufenlehrerin!
Solche Leute gruendeten in Leipzig den BSV und gaben eine anfangs nur 4 Seiten starke Zeitung auf gruenem Papier heraus:
” Der Stacheldraht “. Die (spaetere) Zentrale in Berlin gab den weissen ” Stacheldraht ” heraus.
Dann ging es wohl um Foerdergelder, worum der Streit entbrannte. Prozesse wurden gefuehrt, Buettners Buero versiegelt,
dann wieder geoeffnet. Buettner als Gruender, (spaeter) die Zentrale aber in Berlin mit SED-Schwenke. Anfangs nur Landesverband Berlin-Brandenburg des BSV.
Spaeter kam Harald Strunz (+) dazu, der angeblich 1948/49 gewarnt worden war und fluechtete (was ja moeglich ist).
Dieser Strunz war also im BSV und bei uns, der VOS, in leitender Position. Ulbricht: ” …aber wir muessen alles in der Hand haben “.
Also, Strunz brachte seine (angeblich arbeitslose Bekannte) Sibylle Dreher als Bundesgeschaeftsfuererin bei uns (VOS, gegruendet 1950) unter.
Diese ” saubere Dame “, Heimatvertriebene (!) aus dem Reichsgau Danzig-Westpreussen und noch heute Vorsitzende des
Frauenverbandes im BdV, warf mehrmals Briefpost aelterer Kameraden einfach in den Papierkorb, statt sie durch unsere
Sekretaerin Doris Licher bearbeiten zu lassen!
Zersetzung der VOS pur, weil die VOS seit ihrer Gruendung den Schwarzen Parteien CDU/CSU zuneigte, aber, ganz natuerlich,
auch die Mitglieder bzw. Sympathisanten der SPD vertrat. Schliesslich sassen Christen und Sozialisten z.T. schon in Nazi-KL und dann in Sowjet-KZ gemeinsam ein! In normalen Zuchthaeusern sowieso…
Mich aergert masslos, dass hier durch die Verbaende Parteipolitik auf den Knochen unserer Toten sowie auf unseren Knochen betrieben wird…
Jetzt haue ich mich aber hin! Gustav
Ich las noch viel in den untenstehenden Netz-Adressen, sodass wieder eine komplette Nacht durchwacht war…
Adressen:
http://www.bund-der-vertriebenen.de/files/Dreher.pdf
http://www.heimatkreis-marienburg.de/2010_-_2011.html
http://www.uokg.de/neu/index.html
http://www.uokg.de/neu/extrem.html
(Horst Schülers Hetze gegen mich in Form einer Erklärung, 2003)
http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=threadview&t=3306933&pg=1
(Forum Dr. Wolfgang Mayer, ganz unten: Hans Schwenke! alle Einträge von Bodo Walther lesen!)
http://stasiopfer.de/component/option,com_simpleboard/Itemid,203/func,view/id,1092348992/catid,4/
(Heuchler Mario Falcke zum Tod von Harald Strunz. Falcke zerrte mehrere Kameraden vor Gericht und liess mein Forum schliessen, sein Gaestebuch und Forum sind tot, er hatte Geld ergaunert und mindestens eine Unterschrift zur Gruendung des Vereins Spurensuche gefaelscht; in seinem Gaestebuch sind noch viele Eintraege auch von mir zu lesen)
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Bei der Suche von Adressen, die ich dem Nachtrag anhängen will, stoße ich auf die folgende von Horst Schüler verfaßte Erklärung:
Distanzierung von politisch-extremen Äußerungen und Handlungen
Beschluß der Mitgliederversammlung vom 7. Dezember 2003
Die Mitgliederversammlung der UOKG am 6./7. Dezember 2003 in Berlin distanziert sich von allen politisch-extremen Äußerungen und Handlungen des Herrn Gustav Rust und Gesinnungsgenossen im Internet und in der Öffentlichkeit.
Herr Rust und Gesinnungsgenossen sind nicht befugt, für die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft und der ihr angeschlossenen anwesenden Gemeinschaften zu sprechen.
Bund der Vertriebenen e.V.
Bautzen Komitee e.V.
BSV – Bund der stalinistisch Verfolgten e.V. (LV Berlin)
Forum zur Aufklärung und Erneuerung e.V.
Frauenkreis der ehem. Hoheneckerinnen
Initiative Internierungslager Jamlitz e.V.
Initiativgruppe Buchenwald 1945 – 1950 e.V.
Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf e.V.
Initiativgruppe Lager Mühlberg e.V.
Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen e.V.
Arbeitsgemeinschaft Fünfeichen
VERS – Verband ehemaliger Rostocker Studenten
VPHdS – Verband politischer Häftlinge des Stalinismus e.V.
Lagergemeinschaft Workuta / GULag – Sowjetunion
Waldheim Kameradschaftskreis
Cottbusser Häftlingsgemeinschaft
(des ehem. pol. Häftlings Brauckmann, das sog. Menschenrechtszentrum wurde ja erst 31.10.2007 gegründet)
Doping-Opfer-Hilfe e.V.
Vereinigung 17. Juni 1953 e.V.
Bellevue-Gruppe e.V.
Föderative Vereinigung Zwangsausgesiedelter e.V.
Arbeitsgemeinschaft ehem. politischer Häftlinge in der ev. Kirche
Arbeitskreis ehemaliger politischer Häftlinge in der früheren DDR
Interessengemeinschaft zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und ihre Folgen
Initiative verfolgter Schüler und Studenten
Initiativgruppe NKWD-Lager Tost
DDR-Museum in Pforzheim
Spurensuche e.V. (Falckes Verein, der seine Tätigkeit einstellte)
Di., 6.3.12:
Es ist schon wieder 13.50 Uhr… Die Mail an Adam Lauks und nach Kanada sende ich. Sie geht nicht raus sondern landet unter „Postausgang“. Mehrmals lösche ich einige Adressen. Irgendwo in Rheinland-Pfalz vergewaltigten Türken eine 16-Jährige und mißhandelten sie fürchterlich. Ich soll die Mail weiterleiten, was wieder nicht funktioniert, weil ich zuviele Adressen reinhaute. Der Server spielt nicht mit, verbucht die Mail als Spam. Alles verschwendete Zeit… Es ist schon 15.00 Uhr, mit Olaf spreche ich ab, daß ich zu Hause bleibe und er sich sofort auf den Weg macht… So scanne ich Fotos von der Familie meiner Geschiedenen aus Plathe a.d. Rega und Stettin, die mir Anja gestern hierließ… Olaf sollte heute um 16.00/17.00 Uhr bei mir sein. Als ich ihn unterwegs erreichen will, geht er nicht an das Handy. Ich habe Hunger, er sollte etwas vom „Vietcong“ an der Ecke mitbringen… Bis zum 17. Juni ist es noch Zeit, trotzdem rufe ich jetzt Herrn Heimatvertriebenen Weinert, Vorsitzender des Berliner Bürgervereins e.V. wegen des Kreuzes für diesen Gedenktag an. Er soll sich mit Carl-Wolfgang Holzapfel kurzschließen. Wegen der Ansprache u.s.w.: „Den Trompeta besorge ick“… Endlich kommt mein Sohn aus erster Ehe, wir quatschen etwas, essen die Knacker mit Brötchen. Dann zeige ich ihm alles Wichtige für den Fall, daß ich plötzlich umfalle: „Du weeßt, ick kann noch zwanzich Jahre leben. Hab ma sowieso vorjenomm, de 100 vollzumachen. Schon um de linken Jeifera zu ärjan. Jenauso kann ick aba ooch mitten im Straßenvakehr de Grätsche machen… Ich sagte ihm, er solle nach Möglichkeit um 16.00/16.30 Uhr kommen und sich beeilen, ich müsse noch zum Reichstag. Erst um 17.10 Uhr war er bei mir. Er ist bei der Bahn, da „darf“ er ja nicht plötzlich pünktlich sein. Man würde stutzig wie im Krimi… Er geht, ich fahre. Olaf muß über „Südkreuz“ („Papestraße“)… Gegen 20.00 Uhr am Mahnmal, Pullover anziehen, halbe Fackel aus dem Schuppen… Einige Flugblätter verteile ich, bin 20.20 Uhr auf dem Bahnsteig und gegen 20.00 Uhr zu Hause… Die Fa. GMX schickte Reklame. Ich freue mich: „Jetzt kannste endlich den Anbieta wechseln. Kabel Deutschland macht een Haufen Reklame, aba im Fernsehn is ständich Störung. Det ist allet zu unsicha. Üba Funk isset sichra und ooch schnell…“. Erst freue ich mch über den Spruch, den sie sich haben einfallen lassen: „Eine wirklich gute Sache, das mit der guten Sache!“ Erwartungsvoll öffne ich, ein Haufen Papier liegt vor mir: „Herrn Julius Rust… (!) GMX präsentiert: Das 5 Sterne-Los der Aktion Mensch…“. Bestes Papier, jeder Knaster, der rechnen muß und meint, sein Schicksal für folgende Generationen festhalten zu müssen, würde vielleicht neidisch werden… Das Gelumpe kommt in den Altpapier-Karton. „Jaaa“ grüble ich „Wenna jeschrieben hättet: `Aktjon deutscha Mensch…´. Aba so? Wo ick sowieso schreibfaul bin… Den Deutschen is sowieso nich (mehr) zu helfen… Trotzdem…“… Detlef Jablonski (wer sonst?) stellte wieder etwas bei Facebook ein. Ich werde aber durch andere Einträge und Bilder abgelenkt, will ursprünglich ein Lob für das Torgau-Lied bei Kerstin Kuzia hinterlassen und sehe mir kurz ein Video an über die sog. „Erstürmung“ der Stasi-Zentralen. Das Torgau – Lied bezieht sich in erster Linie auf den Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau- Fischerdörfchen, hier beide Adressen:
http://www.ndr.de/fernsehen/media/grenzenlosimnorden116.html
http://www.youtube.com/watch?v=tEQSAZ9UcjQ
http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&NR=1&v=GNsZJEAthNs
(erstklassig gemacht, historischer, originaler Zustand des JWHs Torgau-Fischerdörfchen)
http://www.youtube.com/watch?v=SKWHx3HMLFM&feature=related
(hier kann man durchaus geteilter Meinung sein; ich wurde auch aus meinem Umfeld herausgerissen – als Muttersöhnchen; was aber z.B. sexuellen Mißbrauch in „DDR“-Heimen anbelangt, wird viel dazugesponnen – wer möchte nicht einmal ins Fernsehen? Sobald sich drei oder vier ehemalige Insassen zusammenfinden und nur einer sich vor die Brust haut: „Mich hat een Azieha begrabbelt“, springt ihm bald einer bei: „Mich ooch…!“) Es ist Kampagnen-Journalismus, wie in der Ostzone die Erntekampagnen! Arbeitszwang? Mit schöner Regelmäßigkeit wurden wir in der Lehre mit 14 – 17/18 auf die LPG „Fröhlicher Untergang“ „gejagt“, mußten hinter dem Schleuderrad-Roder hergehen und Kartoffeln aufsammeln (1955/57 Buberow und Gutengermendorf, Krs. Gransee) – alle überlebten den Einsatz. Muskelkater war vorprogrammiert… Wie schmerzte später die Bandscheibe meines Hohlkreuzes – aber vom Trägerschleppen bei Friedrich-Krupp AG Tempelhof – West-Berlin! In diesem Film werden Gemeinschaftswaschanlage und ein Schlafsaal gezeigt – in den Hunger- und 50er/60er-Jahren… Hundertausende Kinder und Erwachsene mußten da durch und waren froh, ein Dach über dem Kopf zu haben! „Wenn nur nich soville Schindluda mitte Jeschichte jetrieben werden würde“ rege ich mich auf und sehe weiter die Post durch: das HandBuch Druck.Medien Berlin – Brandenburg meldete sich. „Det Intrach hat ja nen bißjen Zeit“ grüble ich „und kostet nischt“… Wegen des Endes eines Dauerauftrages muß ich morgen zur Bank jagen… Einige Filme sehe ich mir noch an. Bulgarische Kinder, rumänische etc. klicke ich an, man kennt ja die Problematik… Der Film über russische Straßenkinder ist am besten gemacht – die gleichen Zustände wie während und nach den Bürgerkriegen… Weiter mit Torgau:
http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=tGAqsOrniaI&NR=1
(erstklassig gemacht, alte S/W-Aufnahmen, Aufnahme in Zelle, Treppenhaus, Korridore schlecht ausgeleuchtet – es darf nicht einmal zwei Scheinwerfer und Verlängerungskabel kosten…)… (Stasi-)Fall Werner Teske:
http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=CpjswMRREvs&feature=endscreen
http://www.youtube.com/watch?v=QS-gGHNB-nw&feature=related
(gut gemachter Propagandafilm, NVA-Filmstudio, Burianek wird kurz erwähnt)
Um 00.10 Uhr haue ich mich hin… Vorher kann ich es nicht unterlassen, mich wegen des Attentas auf Putin zu informieren. Weil ich nächtelang nicht zum Fernsehen kam oder zum falschen Zeitpunkt auf der Bedienung „klimperte“:
http://www.welt.de/politik/ausland/article13891848/Der-russische-Premier-und-das-Odessa-Kommando.html?wtmc=google.editorspick
„Hab icks doch grade jeahnt…“ freue ich mich, mit meinem Verdacht nicht allein zu sein. Gleich der erste Kommentator liegt auf meiner Linie:
Viele Russen halten die Nachricht für ein Wahlkampfmanöver” – selber alle gefragt, Frau Smirnowa?
„Achso, Du bist skeptisch“ denke ich… „Die hier sind ooch jut, wegen de Formulierung, besonders der Dritte:
Das ist doch ein alter Hut, solche Aktionen wurden schon von anderen Diktatoren initiiert. Und der Zeitpunkt ist natürlich auch reiner Zufall.
Stimmt. Einen Kommentar in die Tasten zu hauen, ist eigentlich überflüssig. „Inne Tasten zu haun“ is jut, weshalb ick mich jetzt endlich flach mache“ grinse ich müde.
Mi., 7.3.12:
Um 12.00 Uhr aufstehen, Kaffee, dösen… Kamerad Manfred Krafft, Peitz, ruft an. Die Peitzer Fischer verkaufen demnächst in Cottbus geräucherten „toten Fisch“. Im Knast Bautzener Straße ist auch wieder etwas größeres geplant… Eine ganze Weile versuche ich die Rundmail zu versenden betreffs der vergewaltigten 16-Jährigen. Sobald nur eine Adresse nicht mehr gültig ist, geht das Zeug nicht raus. Wann komme ich dazu, endlich einmal weiter meine ganzen alten Adressen zu löschen? Vier Mails mit großem Verteiler sind jedenfalls raus. Jetzt muß ich raus! Erst sehe ich Forum 17. Juni 1953 nach. „Aha“ weiß ich Bescheid. „CWH“ löschte mich, sendete mir nicht die Umfrage zu Gauck… Er macht gewöhnlich keine albernen Kindereien. Tajana hat ihm vielleicht mit Zyankali-Suppe gedroht. „Werden wa mal abwarten und Tee trinken, wie een ollet Sprichwort saacht“ erinnere ich mich an meine Mutter „ob Herr Weinat sich mit ihm kurzschließt und wat dabei rauskommt…“. Dann sehe ich beim BeBra-Verlag nach, Kameradinnen ließen dort ein Buch drucken. Bei BeBra ließ auch Ex-Stasi-Hauptmann Hagen Koch herausgeben, der nach 28 Jahren Schandmauer (!) „wie durch ein Wunder“ durch alle Wohnzimmer Berlins spukte. Nur der Chef wird im Impressum genannt. Über seine Biographie muß man sich alles zusammensuchen, wozu ich keine Zeit habe. Von ihm und einem zweiten Herrn sind Fotos in der HP. „Mir fallen gleich euere Sünajogenschlüssel uff. Eena hat keene jermanischen Ohrläppchen. Ihr habt aba bloß 3 bis 5 Prozent Ausawählten-Blut inne Adan. Wenn „unsa“ jekoofta Adolf pingelich jewesen wär, hätte ihm der Kragen janich erst platzen müssen als de Polen prowozierten. Weiter: „Hitlers jüdische Soldaten“… Eijentlich müßteste Jenossen Jüsi fragen, wo BeBra det Jeld herhat. De Bolschewisten sagen doch imma, dasse ehrlich sind und de Wähla nich uffte Schippe vom Natjonalen Uffbauwerk nehm. De Jenossen haben doch de Alu-Knete jeklaut und vateilt, Firmen jegründet…“… Denis von „Neuland“ ruft an, wir „quatschen“ etwas „dämlich“: „Wir haben uns Sorgen jemacht…“ „…Ick kann nämlich gleich umfalln“… „Paß uff, ick bring det Brotmessa mit und laß dir de Luft aussen Wanst“… Es ist schon wieder 15.20 Uhr, jetzt jage ich aber los… Bei der Bank gebe ich einen Bescheid ab und über „Feuerbachstraße“ geht es zu Tanja und Waltraud… Am Mahnmal das Übliche. Einige Klassen sind unterwegs… Um 18.10 Uhr Bahnsteig, gegen 18.40 Uhr zu Hause… Von der Rundmail wegen des Mädchens kamen jede Menge zurück. „Da hilft eben bloß ausmisten…“ grüble ich „Du hast se ja mehrmals vasendet“ und sehe nach… Im Weltnetz: „Worms…“, und schon habe ich die Meldung mit Leserstimmen zu den türkischen Mitmenschen (Kostproben):
„Alles klar…“:
“Türkischer Herkunft” – und dann wundert sich die Politik, das dass achso gefeierte Multikulti in Deutschland nicht funktioniert und die “Anti-Haltung” der eigenen deutschen Bevölkerung gegenüber unseren emigirierten Mitbürgen immer extremer wird. Als ob wir nicht genug eigene Straftäter haben… (er meint imigrierte – Rust)
@ Canay77:
“Und Multi Kulti funktioniert besser als Ihr alle glaubt.”
Aber sicher doch!
Man kann jeden Tag erleben, wie Menschen verschiedener Nationalitäten zusammen mit Blümchen in den Haaren im Kreis tanzen und “Völker hört die Signale” singen… [ nachträglich editiert von HalloKaetzchen ] Weiter:
@spirit1858 hier (grausame Schulderung) antwortet jaycee78
… http://www.polizei.rlp.de/...
Ich will nicht wissen, was die mit ihr gemacht haben. Das war nicht nur eine normale Vergewaltigung sondern eine wirklich grausame Tat. Die mutmasslichen Täter müssen mit einer empfindlichen Gefängnissstrafe rechnen, die bei dem Alter natürlich zur Bewährung ausgesetzt wird.
(„Jaycee“ gibt die richtige Antwort auf „mutmaßliche Täter“ – Rust und an „Winneh“):
Wo nimmst du eigentlich diese Kraft her um dauerhaft solchen Dünsch.. von dir zu geben, ist der Topf nicht langsam mal leer?
Unglaublich…
Letzter Eintrag:
Warum geht ihr so auf jaycee los ? Er nennt einfach nur Fakten und mehr nicht. Die Täter werden bedingt durch ihre “schwere Kindheit” + Migrantenbonus maximal eine Bewährungsstrafe mit Segelturn in der Karibik bekommen.
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Wäre ich nicht zu faul und zu müde mich anzumelden, wären meine Zeilen etwa:
„Der hat ne durchtränierte Buchmuskulatur…oda muß bloß seine weiche Birne richtich drücken und Jeduld haben, denn kommt imma nochen bißjen „Flattaschi…“, wie det im Knast hieß…“
http://www.shortnews.de/id/944766/Worms-16-Jaehrige-vergewaltigt
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Weiter lösche ich und kopiere mir gleich die Adressen, weil es einfacher ist. Das Blatt liegt neben mir, ich muß nur scrollen und wegklicken… Eine Stephanie bittet um Löschung:
Sehr geehrter Herr Rust,
ich bitte Sie, mich aus Ihrem Verteiler zu entfernen. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen
Stephanie…
„Bei Googl finde ich: Der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Lichtenrade e.V. ist der größte Grundeigentümerverein in Berlin. Er besteht seit 1903“… „Achso, Du bist so übalastet…“ denke ich „Vileicht haste aba ooch Angst, dass de Mitbürja aus Kleen-Asijen keene Wohnung mehr bei Euch mieten…“… Also ganz normaler Löschungswunsch… Bei Facebook finde ich sie auch: selbstbewußt zeigt sie ihre samtene Haut… „Bei Jelejenheit schrieb ick dir mal wat, Stefaninchen…“ muß ich schon wieder grinsen… Im Weltnetz sehe ich eine Doku von ZDF-Knopp, auf die ich bei Katrin Behr und Kameradin Kerstin Kuzia stieß. Es ging um deutsche Kinder der Vertreibung – endlich einmal um deutsche Kinder! Ich schreibe noch kurz an Kerstin und Katrin:
Katrin, manchmal lese ich monatelang nicht den “Stacheldraht”, jetzt aber entdeckte ich die Renzension Deines Buches. Sie ist prima geschrieben und läßt auf einen für mich interessanten Inhalt hoffen.
Die verfluchte Ami-”Mode”. An so einen Blödsinn werde ich mich niemals gewöhnen. Ich bin es gewohnt in Absätzen zu schreiben… Am Mahnmal am Reichstag bin ich zwar täglich, aber Frauen frieren zu schnell… Wenn es wärmer ist, erwarte ich Dich mit dem Buch, das Du mir bitte dort signierst. Ich brauche Platz und Luft, bin nicht gern in Sitzreihen eingezwängt. Früher trieb ich mich oft auf Veranstaltungen herum um Fotos für meine HP zu machen… Mit Dank im Voraus – bis Ostern? Kerstin soll bitte gleich mitkommen, es gibt von meiner Seite etwas zu besprechen (Torgau-Lied).
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Kerstin, stammt das Torgau-Lied komplett von Dir? Dann müssen wir uns um der Sache willen am Mahnmal zusammensetzen. Kameradschaftliche Grüße, Gustav. P.s.: Du stehst jetzt in Diensten der UOKG? Mit oder ohne Bibel?
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VOS-Kamerad Rocco Schettler setzte sich scheinbar zu Ruhe und hat eine neue Mail-Adresse rocco.schettler@googlemail.com.
Ich tippe noch lange an VOS- Kamerad Klaus Beyer, Zittau, falle fast vom Stuhl und gehe um 2.40 Uhr ins Bett
Do., 8.3.12:
Etwa um 11.50 Kaffee, Mail an Klaus Beyer fertigtippen und senden… Die Mail an Kamerad Klaus Beyer, Zittau:
Lieber Klaus,
ich mußte (schon wieder) lachen:
Aus Versehen klickte ich auch die Adresse von Viking-Bürobedarf oder eine andere Firmenadresse an. Daher diese Nachricht…
Klar sind die Genossen (wieder? – immer noch!) da. Dank der Kohl-Schäuble-Clique und des ganzen rosanen Sozi-Gelumpes samt dem Jenossen Jüsi, der das Fortbestehen der bolschewistischen Partei mit allen, die gerade im Westen an der Macht waren, sicherte.
Der Kurt-Schumacher-Kreis dümpelt nur nebenbei auf den (Partei-)Wogen. Man hört und sieht in den Verblödungsmedien absolut nichts!
Und Kamerad Viktor Gorynia? Der ist Historiker, verhält sich still, kritisiert höchsten hinter vorgehaltener Hand flüsternd dem
Religions-Dipl.-Pädagogen Rainer Wagner ins Ohr… Vor kurzer Zeit war irgendetwas mit ih