Taieb Fassi Fihri – Der Status Quo darf nicht aufrechterhalten werden

Die Positionen zur Unterminierung des Verhandlungsprozesses spiegeln in den Augen von Taieb Fassi Fihri eine ganz klare Linie wider: Sie sind eine bewusste Ausrichtungspolitik auf die Aufrechterhaltung des Status quo. Der Minister für auswärtige Angelegenheiten und für Zusammenarbeit, erklärte am vergangenen Mittwoch, dass diese Positionen “im Widerspruch zu den legitimen

Die Positionen zur Unterminierung des Verhandlungsprozesses spiegeln in den Augen von Taieb Fassi Fihri eine ganz klare Linie wider: Sie sind eine bewusste Ausrichtungspolitik auf die Aufrechterhaltung des Status quo.

Der Minister für auswärtige Angelegenheiten und für Zusammenarbeit, erklärte am vergangenen Mittwoch, dass diese Positionen “im Widerspruch zu den legitimen individuellen und kollektiven Ansprüchen der Populationen in den Lagern von Tinduf stünden, die seit Jahrzehnten an Trennung und des Mangels an grundlegenden Menschenrechten leiden. Sie streben an, in Freiheit und Würde unter den Ihrigen in den südlichen Provinzen zu leben und die Altlasten der Vergangenheit zu überwinden”, so der Minister während der wöchentlichen Sitzung zu den mündlichen Anfragen innerhalb der Abgeordnetenkammer.

Weiterhin erklärte Fassi Fihri, dass diese Positionen “gegen die Dynamik einer sich verändernden Welt und gegen die regionalen Entwicklungen sind. Sie verschaffen sich keinen Raum für ein richtiges Denken. Sie ersticken weiter oder formatieren die Köpfe von Generationen.” Die anderen Parteien beharrten auf ihre starren Positionen, trotz der Klarheit der Bestimmungen der Resolutionen des Sicherheitsrats. Sie setzten weiterhin inakzeptable Bedingungen auf den Tisch und würden an veralteten und unanwendbaren Mechanismen und Praktiken gegen die Entscheidung der UNO kleben, zeigt er sich betrübt.

Trotz alledem stellte er heraus, sei “Marokko dazu entschlossen, an seinem Konzept festzuhalten. Angetrieben von einem unbeugsamen Willen und von einem starken Engagement der Zusammenarbeit mit dem UNO-Generalsekretär und seinem persönlichen Gesandten, im Hinblick auf eine endgültige politische Lösung für den Sahara-Streit, in voller Achtung der Souveränität und der territorialen Einheit.”

Weitere Annäherung während der achten Gesprächsrunde

Er kündigte in diesem Zusammenhang an, dass die achte geplante Runde der Gespräche Mitte Juli eine Gelegenheit biete, um die Details der anstehenden Fragen zu diskutieren und sich darüber zu einigen sowie sich einander als Gesprächspartner anzunähern. “Die nächste Runde ist auch eine Möglichkeit, über die nächsten Schritte und Wege nachzudenken, unter Berücksichtigung starker Signale des Sicherheitsrats und im Lichte der Ereignisse, die die Region Nordafrika erlebt.”

Der Minister erinnerte darüber hinaus an die Rede seiner Majestät des Königs Mohammed VI., anlässlich des Grünen Marsches am sechsten November, wo der Souverän behauptete, dass “es der internationalen Gemeinde obliegt, klar und eindeutig zu identifizieren, wer für die Hemmung der Verhandlungen verantwortlich ist. Es sind in diesem Fall die Gegner Marokkos, die auf die Trägheit, auf die Unnachgiebigkeit und auf die Division bestehen, anstatt die Dynamik, den Dialog und die Harmonie zu fördern.”

Marokko, offen für weitere Gespräche, legt unterdessen nicht die Hände in den Schoß, sondern konsolidiert sein einzigartiges und ehrgeiziges soziales Projekt mit konkreter menschlicher Entwicklung und politischer Offenheit, so Taieb Fassi Fihri. Er stellte fest, dass “dieser Marsch, in Richtung Fortschritt und Demokratie, alle Komponenten des marokkanischen Volkes und seiner Jugend mit einschließt, was eine echte Bereicherung für die marokkanische Diplomatie konstituiert.”

Der Minister erinnerte daran, dass “die siebte Runde informeller Gespräche 5.-7. Juni in Manhasset in der Folge der Adoption durch den Sicherheitsrat der UNO-Resolution 1979 stattfand. Diese Resolution konsolidiert die Errungenschaften Marokkos seit der Einreichung des Projekts der Autonomie, während die Gegner der territorialen Integrität Marokkos ohne jeden Erfolg versuchen, ihrerseits die marokkanische Position zu schwächen.

Sicherheitsrat begrüßt den marokkanischen Vorschlag

Er betonte darüber hinaus auch, dass “der Sicherheitsrat endgültig die Relevanz und die Prääminenz des marokkanischen Vorschlags als Grundlage für Verhandlungen wegen seines demokratischen Charakters, seiner Zukunftsorientierung, im Einklang mit dem Völkerrecht, bekräftigt hat und die ernsthaften und glaubwürdigen marokkanischen Anstrengungen seit 2006 begrüßt hat.”

Die gleiche Resolution, stellte er fest, habe die zentrale Bedeutung des Verhandlungsprozesses. Sie sei der einzige Weg, um eine endgültige politische Lösung des Konflikts zu erreichen. Basierend auf diesen bedeutenden Leistungen, erlärte er weiter, verreise die Delegation nach Manhasset, um mit neuem Vertrauen die Legitimität ihrer Position und die Relevanz ihres Ansatzes zu verteidigen. Sie nähmen an dem Treffen teil, “geführt von der starken Einmütigkeit des marokkanischen Volkes mit all seinen Komponenten und seinen politischen rechtlichen und sozialen Kräften, immerhin zur Verteidigung der nationalen konstanten Sache Marokkos”.

Quellen :
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com

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