Enttäuscht haben sich viele Künstler in den letzten Monaten von Myspace abgewandt. Nicht wenige unter ihnen haben in den Tiefen von Facebook ein neues zu Hause gefunden. Just in der Woche, in der Justin Timberlake verkündet, das Musikbusiness zurück in das eigentlich schon abgeschriebene Netzwerk holen zu wollen, taucht eine weitere Website auf, die sich rühmt, “die derzeit einfachste Band-Plattform überhaupt” zu sein.
Onesheet, das ist das jüngste “Baby” von ArtistData-Gründer Brenden Mulligan. Es ist so etwas wie About.me für Bands, aber, so ist Mulligan überzeugt, weitaus simpler. Mit Hilfe von Onesheet ist es den Künstlern möglich, verschiedenste Dienste und deren bereits hochgeladene Inhalte miteinander zu verknüpfen. Von Facebook geht es hinüber zu Twitter, Soundcloud, folgt dem Bandcamp und ReverbNation. Dazu gesellen sich Posterous, Tumblr und YouTube.: Fertig ist eine völlig neue Web-Präsenz. Sobald der gesamte Content in das Profil eingepflegt ist, können die Musiker anfgangen selbiges ganz individuell zu optimieren. Das war’s dann aber auch schon. Denn: der Dienst updated sich von nun an selbst.
“Im Moment müssen Musiker ihre Fans ständig von Dienst zu Dienst und Netzwerk zu Netzwerk lotsen”, erkärt Mulligan den Vorteil, den seine Seite bieten möchte. “Das ist konfus für sie und natürlich auch für die Bands selbst. Warum er das Ganze nicht auf About.me integriert hat, ist schnell erklärt: Die bereits bekannte Seite unterstützt keine Band spezifischen Daten wie Konzerttermine oder Songuploads. Ein Problem, mit dem sich übrigens auch andere Netzwerke wie Facebook herumschlagen. Eine Interaktion mit den Fans ist dort zwar wunderbar möglich. Doch eine Präsentation der eigenen Kunst – Fehlanzeige.
Noch befindet sich Onesheet in der Beta-Phase. Weitere Features, um den Service zu optimieren, sind aber bereits in Planung.
Und so funktioniert’s:
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