Fanatischer Salafist will den Gottesstaat und schleimt sich derweil unters Volk
Er sieht auf obigem Foto aus wie eine Witzfigur und er spricht auch wie eine. Die Rede ist von Pierre Vogel, besser bekannt als Kölner Hassprediger, der vergangenen Samstag vor gut 1100 Zuschauern seine ganz persönliche Kölsche Posse in Hamburg zelebrierte.
„Selbstverwirklischung jiddet doch auch im Haushalt“ und „Isch gebe eusch die Möglischkeit, eindeutisch ins Licht“, „mit Sischerheit“, die „Nischt-Muslime“, um nur zwei seiner eklatanten „Weisheiten“ zu nennen, die er im breitesten kölschen Dialekt dem „närrische Volk“ – zumeist jungen Muslimen – überbrachte. Diese waren am Wochenende in Scharen gekommen, um den Mann zu erleben, für den die Hamburger Mopo in ihrer Ausgabe vom Freitag 08.07. gleich mal eine ganze Titelseite freiräumte – warum, das versteht allerdings keiner. Selbst die „BILD“-Zeitung hatte den Ex-Boxer im Vorfeld nur mit einer winzigen Randnotiz bedacht. Wohl auch, um keine Gratis-Werbung für das zu machen, was Vogel in steter Regelmäßigkeit so von sich gibt – vorbildlich!
Doch was ist überhaupt passiert? Geladen hatte der Salafisten-Fanatiker Pierre Vogel – bitte nicht zu verwechseln mit den „Satanisten“ – zum Hamburger Dag-Hammarskjöld-Platz, wo er dann mit einer halben Stunde Verspätung seine fundamentalistische „Predigt“ auch begann. Zunächst referierte er über „die Unterdrückung der muslimischen Frau“, den Bundeswehreinsatz in Afghanistan und die Vorzüge des Korans, bevor er schließlich zum Thema Kopftuch wechselte, womit er sich ordentlich Buh-Rufe von gut 100 Gegendemonstranten einfing, zumeist Linke, die lauthals ein „Nein zum politischen Islamismus“ forderten.
Vogel weiß genau, strafrechtlich relevante Themen zu umgehen
Vogel ist kein Prediger, er ist ein Aufwiegler, der im Auftrag Dritter den „Clown“ macht, um neue Leute für den Islam zu begeistern (eigene Meinung!). Leute aus den eigenen Reihen bezeichnen ihn deshalb auch als “Feind der Mudschahidin”, als “Schleimer” und „Ungläubigen“ (Spiegel Online). Vogel weiß genau, strafrechtlich relevante Themen zu umgehen und in perfider Weise nutzt er dafür auch die Medien, die aus dem Trog fressen, den er ihnen vorsetzt. Vogel weiß bestens um die Wirkung seiner Parolen und auch um die Aufmerksamkeit, die er damit erzielt. Und das Wichtigste: Vogel ist nie allein! Hinter ihm stehen noch ganz Andere, wie diese vergleichsweise auch am Samstag in schwarzer Kleidung und mit Sonnenbrillen zu sehen waren. Welche Interessen diese bärtigen „Vogel-Macher“ verfolgen, ist bislang völlig unklar und niemand kann ausschließen, dass im Verborgenen nicht doch auch „anderweitig“ geplant und diskutiert wird.
Verfassungsschützer betonen, dass „fast ausnahmslos alle Personen mit Deutschlandbezug, die den gewaltsamen ‘Dschihad’ befürworten oder sich ihm angeschlossen haben”, zuvor “mit Trägern salafistischer Bestrebungen in Kontakt” gestanden haben. Im Grunde sagt er damit, dass zwar nicht jeder Salafist ein Terrorist, aber praktisch jeder (islamistische) Terrorist ein Salafist ist (Quelle: Spiegel). Ähnlich haben sich vor kurzem auch der Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und mehrere Landesinnenminister in einer entsprechenden Pressekonferenz zum Verfassungsschutzbericht 2010 geäußert.
Wäre es also nicht denkbar, dass die ganze Vogel-„Show“ ausschließlich nur dazu dient, die eigenen Reihen zu stärken? Mit einer neuen Masche junge Leute zu rekrutieren, um dann was zu tun?
In Frankfurt wollte Vogel ein Totengebet für Osama bin Laden abhalten. Ein Gebet für den einst meistgesuchten Terroristen dieser Welt und auch das legt die Richtung seiner Sympathien offen.
Und mehr noch! Vogel ist eine Marionette! Nicht er, sondern die dunklen Gestalten im Hintergrund ziehen die Fäden (wird vermutet). Nicht umsonst wird der Verein „Einladung zum Paradies“ (EZP) auch vom Verfassungsschutz beobachtet. Die Kundgebung am vergangenen Samstag in Hamburg war nicht mal auf Vogel selbst, sondern einen bislang noch Unbekannten angemeldet, wohl einer der Hintermänner, mit denen Vogel zu tun hat.
Was immer diese Leute planen, es ist jetzt schon mit den Grundwerten deutscher Gesetzgebung nicht vereinbar. Vogel und die Leute hinter ihm streben in letzter Konsequenz einen Gottesstaat an, in dem allein der Koran Grundlage jeglicher Gesetzgebung ist, und das, meine Damen und Herren, sollen diese „Vögel“ doch bitte schön woanders veranstalten oder was hat das hier in Deutschland zu suchen?
60 Jahre nach Hitler braucht es keinen Pseudo-Prediger, um die Menschen auf den Pfad der Tugend zurück zu führen. Die Menschen wissen selbst, was gut für sie ist und ein kleines Wort wiegt mehr als 1000 Seiten Gottes-Zwänge. Ein paar mal war dieses kleine aber wertvolle Wort am Samstag auch zu hören, nur leise und aus hinterster Reihe, brach es mit Wucht hervor – „Freiheit“ – und auch dafür sind Menschen gestorben. Vielleicht sollte Herr Vogel dies in letzter Konsequenz dann auch mal referieren.
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