Microsoft entschuldigt sich für Tweet über Amy Winehouse

Viele User trauten ihren Augen nicht. Souldiva Amy Winehouse ist noch nicht einmal zwei Tage tot, schon wird dafür geworben, unbedingt noch ihr Album “Back to Black” herunterzuladen? Kein schlechter Schwerz, sondern blanke Twitter-Realität. Am vergangenen Samstag wurde die 27-Jährige Künstlerin tot in ihrer Wohnung im Londonder Stadtteil Camden aufgefunden.

whrn.jpgViele User trauten ihren Augen nicht. Souldiva Amy Winehouse ist noch nicht einmal zwei Tage tot, schon wird dafür geworben, unbedingt noch ihr Album “Back to Black” herunterzuladen? Kein schlechter Schwerz, sondern blanke Twitter-Realität.

Am vergangenen Samstag wurde die 27-Jährige Künstlerin tot in ihrer Wohnung im Londonder Stadtteil Camden aufgefunden. Ein kleiner Twitter-PR-Account für Xbox ermutigte am Montag seine Follower nun ihr letztes Album auf deren Entertainment-Plattform Zune zu erwerben. Die Folge: Ein Sturm der Entrüstung brach über Microsoft herein.

Gut eine Stunde lang wurde die Twitterbotschaft weitergetragen und zahlreich kommentiert. Einige fanden das “erstklassig”, andere aber “zu derb” und urteilten: “Microsoft  – versagt in den Sozialen Medien”. Erst jetzt reagierten die Administratoren und sandten eine weitere Nachricht in die Twittersphere.”Wir entschuldigen uns bei allen, falls unser vorheriger Amy Winehouse-Download-Tweet rein kommerziell motiviert rübergekommen ist.” Das sei nicht der Fall, versicherten die Autoren.

Unternehmen schlagen Profit aus dem Tod der Sängerin

Doch Microsoft scheint nicht das einzige Unternehmen zu sein, das jetzt aus dem Tod der britischen Sängerin Kapital schlagen möchte. Apple zum Beispiel hat ein Bild von ihr auf die Startseite seines iTunes-Stores gesetzt. Darunter die Zeile: “In Erinnerung an Amy Winehouse”. “Back to Black”, das Album, mit dem die fünfache Grammy-Gewinnerin einst den Durchbruch geschafft hatte, wurde darauf hin das meistverkaufte Album im Store. Auch Amazon ist bereits auf den Zug aufgesprungen. Das Unternehmen hat einen kurzen Nachruf auf den Soulstar veröffentlicht und diesen dann mit einem Link versehen, der die Fans direkt zu einem Shop führt, in dem sie ihre Musik erwerben können.

Und das alles scheint zu funktionieren. Die Verkaufszahlten von “Back to Black” schnellten bereits kurze Zeit nach dem Tod von Amy Winehouse um das 37-fache in die Höhe.

Kommentare

Dieser Artikel hat einen Kommentar. Was ist Deiner?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*