USA: Standard & Poor’s stufen USA herab

Jetzt ist es passiert. Standard & Poor’s hat aus der Debatte um die US-Schuldengrenze die Konsequenzen gezogen. Sie stufen die Bonität der USA herab. Ab jetzt müssen die USA mit AA+ statt mit AAA zufrieden sein. Die Meldung wurde erst nach Börsenschluss in den USA bekannt gegeben. Barack Obama war

528235_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de.jpgJetzt ist es passiert. Standard & Poor’s hat aus der Debatte um die US-Schuldengrenze die Konsequenzen gezogen. Sie stufen die Bonität der USA herab. Ab jetzt müssen die USA mit AA+ statt mit AAA zufrieden sein. Die Meldung wurde erst nach Börsenschluss in den USA bekannt gegeben. Barack Obama war bereits zuvor über diesen Schritt informiert worden.

Überraschung?

Eigentlich ist dieser Schritt schon lange überfällig gewesen. Es gab keinen erkennbaren Grund – außer einer Gefälligkeit gegenüber dem Heimatland – warum die USA ihr Spitzenrating behalten sollten. Die hemmungslose Politik des Schuldenmachens. Die fehlende Debatte über eine mittelfristige glaubwürdige Finanzplanung, all dies konnte auf Dauer nicht gut gehen. Nun bleibt abzuwarten, was am Montag auf den Finanzmärkten insbesondere den Bondmärkten für US-Schuldverschreibungen passiert. Die Legende, dass US-Staatsanleihen ein sicherer Hafen für Anleger in Krisenzeiten sind, hat einen deutlichen Riss bekommen.

Photo: Gerd Altmann, via pixelio.de

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