In den Sechziger Jahren des letzten Jahrhundert war von Treibhauseffekt und Klimaschutz in den Medien noch keine Rede. Vielmehr beschäftigte man sich mit der Vorstellung das Wetter und Klima in den nächsten 50 bis 100 Jahren einmal steuern zu können. In der Serie “Was sucht der Mensch im Weltall?” von 1968 erklärt der Physiker Prof. Heinz Haber in Folge 13 “Künstliches Wetter und Klima” die Möglichkeiten des “Geo-Engineering”, um das Wetter und das Klima künstlich zu beeinflussen.
Eine Möglichkeit sah man darin die Atmosphäre mit Silberjodid zu “impfen” und somit Kondensationskeime für den darin enthaltenen Wasserdampf zu erzeugen. Eine andere Möglichkeit sah man darin die Sonneneinstrahlung durch Einbringung von Kohlenstaub in die Atmosphäre, sogenanntes “Global Dimming”, auf der Erde zu verringern. Damals suchte man Erkenntnisse, um die Erde, auf der wir leben, zu einen besseren Planeten zu machen, so Prof. Heinz Haber.
Vorstellungen die seinerzeit als innovativ galten lösen heute Angst und Bange aus
Der Fortschrittsglauben, welcher mit dem Beginn der Weltraumfahrt in den Fünfziger und Sechziger Jahren aufkam, verklärte sich Mitte bis Ende der Siebziger Jahre, mit dem Aufkommen der Umweltbewegung, in eine allgemeine Umwelt-Angst. Technischer Fortschritt gilt nunmehr als Bedrohung für die Menschheit. Das “Geo-Engineering” wird seither nicht mehr als Möglichkeit für Verbesserungen, oder als Möglichkeit der befürchteten Klimaerwärmung entgegenzuwirken gesehen, sondern als potentielle Gefahrenquelle. Dieses zeigt auch eine Pedition, welche gerade dem Deutschen Bundestag vorgelegt wurde.
Mit der Petition wurde gefordert, den Einsatz von “Geo-Engineering”, d. h. die bewusste Manipulation der globalen Umwelt im großen Maßstab im Luftraum über Deutschland zu verbieten.
Die Entscheidung des Deutschen Bundestages findet sich hier.
@ Michael Krueger
Wer will denn das Klima steuern???
Es geht doch vielmehr darum, dass wir negative anthropogene Einflusse auf das Klima stoppen!
Oder wollten wir mit dem Verbot von FCKW auch das Klima steuern…? Gott sei Dank erholt sich wegen des Verbotes die Ozonschicht langsam wieder. Ohne dieses Verbot haette das gravierende negative Folgen, aehnlich wie jetzt beim CO2! Mit “Steuern”hat das wenig zu tun! Ihr Verhalten erinnert eher an “Blindflug”. Lasst uns jede Menge CO2 in die Atmosphaere pusten, egal wohin das Klima sich veraendert…… Krueger-Reisen machen es moeglich: Reiseziel unbekannt…..