Ich bin begeistert. Wer spricht schon die Wahrheit über die Menschenrechtsverletzungen der Psychiatrie an?
Heilung in der Psychiatrie – was ist das? Ruhigstellen (Fixieren) ist der Schlachtruf. Da der Mensch ein widerstandsfähiges Wesen ist, braucht das viele und starke Psychopharmaka, die wiederum der Klinik und der Pharma-Industrie helfen, und den behandelnden Psychiatern ihr Einkommen sichern.
So gewinnt jeder, bei wohlhabenden Patienten auch noch diejenigen, die die Person zum Patienten gemacht haben, sprich die ihn für geistig inkompetent erklären ließen – nur der Patient verliert. Zunächst seine wie gering auch immer vorhandene geistige Gesundheit, dann seine körperliche Gesundheit und gleichzeitig alle Menschenrechte, weil er ja inzwischen kein Mensch mehr ist.
Ein einziger Psychiatrie -Patient schafft so Arbeitsplätze für Hunderte von Menschen, die daran interessiert sein müssen, dass er möglichst lange “verrückt” bleibt.
Eine Heilung ist weder intendiert, noch volkswirtschftlich nützlich, noch in den Möglichkeiten der Psychiatrie.
Die Bugwelle an wissenschaftlichem Gehabe und Ernsthaftigkeit, die die Psychiatrie vor sich her trägt, bricht in sich zusammen, wenn sie Heilungsergebnissen vorweisen sollen. Es sei denn, man stuft die körperliche Endlösung, den Suizid, als Heilung ein.
Photo: Gerd Altmann, via pixelio.de
Erstaunlich offene und mutige Worte, leider nur zu wahr.