Schlechte Bilanzen für die Solarbranche

Wer sich als umweltbewusster Anleger ansieht, der investiert gerne in so genannte grüne oder auch alternative Anlagen. In den letzten Jahren hat die Solarenergiebranche, oder auch die der Windkraftenergie, einen enormen Aufschwung erlebt. Doch nun hat es zumindest zum Teil einen Dämpfer gegeben, was es für Anleger wieder einmal schwer

326025_R_K_by_Jürgen Frey_pixelio.de.jpgWer sich als umweltbewusster Anleger ansieht, der investiert gerne in so genannte grüne oder auch alternative Anlagen. In den letzten Jahren hat die Solarenergiebranche, oder auch die der Windkraftenergie, einen enormen Aufschwung erlebt. Doch nun hat es zumindest zum Teil einen Dämpfer gegeben, was es für Anleger wieder einmal schwer machen dürfte, sich neu zu orientieren. Auch Jürg Zeltner, CEO beim Wealth Management der UBS bezeichnet die Märkte heutzutage als nicht einfach zu durchschauen: ” Die Zahl der Anlage- und Investitionsmöglichkeiten ist bereits heute fast unüberschaubar geworden und wächst täglich an Zahl und Produktvarianten.

Gleichzeitig müssen Investitions – und Anlageentscheidungen immer schneller und zeitgleich zu den jeweiligen Marktzeiten getroffen werden, und das vor dem Hintergrund einer weltweiten Verkettung von Informationen, Ereignissen und Märkten.”
In den vergangenen Jahren hatte die Solarbranche ungemein geboomt. Solarzellenhersteller verbuchten Gewinne, die Finanzergebnisse und das starke Wachstum waren beispiellos. Doch natürlich kann es nicht ewig rosig aussehen. Die Krise begann damit, dass die Hersteller durch die starke Konkurrenz aus Ländern wie China, unter dem extremen Preisdruck zu leiden begannen. Daraufhin folgte zu allem Übel auch noch die Kürzung von Subventionen in Europa, was die Nachfrage enorm zurückgehen ließ.

Das alles führte dazu, dass die Aktienkurse der Unternehmen stark abfielen.

Als vor wenigen Monaten die Forderungen nach einem Atomausstieg immer lauter wurden, erhofften sich Experten dadurch eine gezielte Erholung für die Solarenergiebranche, doch weit gefehlt. Das Wachstum der Jahre zuvor stellte sich nicht wieder ein, stattdessen boomen die Offshore Windanlagen.

Nun stellten kürzlich mehrere Solarzellenhersteller ihre Bilanzen vor, mit extrem schlechten Zahlen. Dies hatte zur Folge, dass die Aktien nur noch weiter in den Keller gingen. Viele der Unternehmen sitzen tief in der Krise, ihre Verkaufszahlen sehen so schlecht aus wie noch nie. Stellenabbau wird die Folge sein, sowohl in der Fertigung von Solarzellen, als auch in der Verwaltung. Ob dies den gewünschten Erfolg bringt und die Unternehmen aus der Krise zieht, ist jedoch fraglich. Ein Investor aus dem Ausland wäre eine Möglichkeit, um zu retten, was noch zu retten ist. Nur wenige Firmen, wie das Bonner Photovoltaikunternehmen Solarworld konnten innerhalb des ersten Halbjahres Gewinne verzeichnen.

Photo: Jürgen Frey, via pixelio.de

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  1. Unsere politischen Systeme stützen doch immer nur mit staatlichen Mitteln überteuerte Wege der Eneriegewinung, zuletzt die Atomkraft, jetz die Großanlagen der Wind- und Solarnergie, immer natürlich im Interesse der Großkonzerne und nie im Interesse der Allgemeinheit. Für preiswerte dezentrale Anlaen ohne den Klotz der Energieriesen am Bein gibt es in unserer Gesellschaft keine Förderung, nicht einmal einen Bankkredit.

    Warum merkt denn niemand, dass das gesteuert ist?