Seit Mitte März dieses Jahres sind mehr als 2000 Menschen während der Proteste gegen das syrische Regime Baschar al-Assads ums Leben gekommen. Fast täglich erreichen uns neue Schreckensmeldungen, die ein blutiges Zeugnis davon ablegen, wie wenig Achtung der Präsident vor seinem eigenen Volk hat. Zu Tausenden flüchten diese in die Türkei oder in andere Nachbarstaaten. Diejenigen, die bleiben, müssen täglich damit rechnen, im Kugelhagel der Militärs zu sterben.
Mittlerweile haben die Unruhen in Syrien die ganze Welt ergriffen. In fast allen größeren Städten rund um den Globus finden. Protestaktionen und Demonstrationen statt. Doch nicht alle stellen sich gegen die blutigen Niederschlagungen. Einige zeigen auch ganz offen ihre Sympathien für Baschar al-Assad.
“Leave Leave Bashar!” war gleich in mehreren US-Städten zu hören. Am 11. Juni trafen sich die Bürger in San Francisco, am 3. Juli in Chicago und schließlich am 23. Juli in Washington DC vor dem Weißen Haus. Doch damit nicht genug. In fast allen Städten des Landes sprachen sich die Menschen gegen den syrischen Präsidenten aus und demonstrierten ihre Solidarität mit dem gebeutelten Volk in Daraa, Hama, Deir el Zor und vielen anderen Orten.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch Sympathisanten, wie zum Beispiel am 3. April im US-Bundesstaat Kalifornien. Auch in Chicago wurden am 3. April und am 10. Juni Anhänger gesichtet. Sogar vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York tauchten sie am 1. Mai dieses Jahres auf, um ihre “Liebe” für al-Assad zu zeigen.
Auch in Lateinamerika fanden eine ganze Reihe von Demonstrationen statt. Am 26. Juni riefen die Menschen in Santiago de Chile: “El Pueblo Quiere Bashar el Assad”.
Europa ließen die Szenen ebenfalls nicht kalt. Am 18. Juni nannten die Londonder Assad einen Mörder. Ähnliches spielte sich am 23. Juli in Brüssel und zuvor am 12. und 17. Juli in Mailand ab. Die halbherzigen Ankündigungen von Reformen oder der Ruf nach dem Sturz des Regimes reichen ihnen allerdings nicht mehr aus. Sie fordern, dass Assad vor Gericht gestellt wird.
Auch in Deutschland wurde demonstriert. Leipzig (1. Juli), Berlin (23. Juli), Bonn (6. und 8. August) und schließlich München waren Schauplätze des Protests.
Doch damit nicht genug. Weitere Orte gibt es hier.
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