Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) lädt ab dem 20. August 2011 zur Ausstellung “Armenische Künstler in Deutschland” in die Galerie Schloss & Gut Liebenberg. Mit der Eröffnung um 14.30 Uhr sind erstmals die Arbeiten von acht in Deutschland lebenden armenischen Künstlern und Künstlerinnen in einer Schau zu sehen.
Bis zum 16. September präsentieren sich die allesamt international anerkannten Künstler Michael Poladyan aus München, Ararat Haydeyan von Gut Saathain, Shirayr Poladyan aus den USA, der Berliner Sam Grigoryan, Marieta Armena aus Bremen, Arusyak Arends, ebenfalls aus München, Kamo Margaryan aus Solingen und schließlich Aram Galstyan aus Rostock ihrem Publikum mit kräftigen, warmen Farben.
“Es sind Bilder, erfüllt mit Sonnenlicht, auch dann, wenn man seine Anwesenheit nicht merkt. Es sind Bilder, die den Betrachter nicht gleichgültig lassen. Sie strahlen Energien aus, die uns anstecken, sie machen Laune, erwecken Fantasien und Aufregung, sie bringen unser Inneres in Bewegung”, urteilt der ZAD über die Zusammenstellung, die als eine Kooperation zwischen der Gesellschaft zur Förderung der schönen Künste e. V. und dem Zentralrat der Armenier in Deutschland stattfindet.
Liebenberg wurde erstmals 1267 erwähnt. Es ist ein Ort mit historischer Vergangenheit, der eine turbulente Zeit erlebte. In “Wanderungen durch die Mark Brandenburg” von Theodor Fontane ist es anschaulich beschrieben. Das Rittergut wurde im Besitztum der Familie Bredow im 30-jährigen Krieg völlig zerstört und später unter Hertefeld und Eulenburg, einem engen Vertrauten Kaiser Wilhelms II. wieder aufgebaut. Am Schloss liegt ein ehemaliger Barockgarten, der im 19. Jahrhundert in Anlehnung an Gestaltungsentwürfe von Peter Joseph Lenné zum Landschaftspark überformt wurde. Im Jahr 2005 übernahm die DKB Stiftung für gesellschaftliches Engagement das Anwesen. Sie fördert hier Kunst, Musik, Geschichtsdokumentation, Wissenschaft sowie Ausbildung.
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