Der 18. August geht wohl als rabenschwarzer Donnerstag in die Geschichtsbücher ein. In Frankfurt stürzte der Dax um fast sechs Prozent ab. So tief wie zuletzt im November 2008. Nach Europa und den USA starten heute auch die asiatischen Börsen mit einem dicken Minus. Die Deutschen Mittelstands Nachrichten fragen sich: “Haben Merkel und Sarkozy den Crash ausgelöst?”
“Entscheidenden Anteil hatte das im Rückblick surreal anmutende Gipfeltreffen von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy in Paris am Dienstag”, so das Medium. Ihre Vorschläge ” Wirtschaftsregierung, Schuldenbremse in allen Ländern, europäische Transaktionssteuer ” seien entweder abgehoben und weltfremd oder nicht durchsetzbar. Merkel und Sarkozy hätten Führungsstärke simmuliert, indem sie versuchten, dem Markt eine “Vision” zu verkaufen, an die sie im Grunde selbst nicht mehr glaubten.
“Der Markt reagierte unbarmherzig: Er will die einzige, kurzfristig mögliche Maßnahme erzwingen: Die Euro-Bonds.” Damit aber werde es eng für Merkel: Angesichts der kategorischen Ablehnung durch die FDP und die CSU könne sie Euro-Bonds eigentlich nur ohne demokratische Legitimation durchboxen. Damit aber riskiere die Kanzlerin aber ihren Machtverlust. “Es ist schwer vorstellbar, dass sich die gesamte politische Elite entmündigen lässt.”
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Tja, wer hat wohl den Crash ausgelöst??? Ist die “freie Marktwirtschaft” wirklich von Merkel und Sarkozy so sehr abhängig, so dass die beiden nicht einmal laut husten dürfen?
Auf den Börsen herrscht zweifelsfrei die freie Marktwirtschaft. Dort haben Merkel und Sarkozy nicht viel zu sagen.
Witzig – Aktien rutschen ab, obwohl die reale Wirtschaft immer noch die gleiche ist wie vorher. Die Fabriken sind nicht abgestürzt und die Verkäufer von Bratwürsten haben nicht zugemacht.
Nur die Träume und die Illusionen sind wirklich frei. Und beides kann man auch gut verkaufen. So funktioniert an vielen Stellen die freie Marktwirtschaft – besonders gut an den Börsen…