“Die Ausgründung der AMSilk aus der Technische Universität München ist ein in Deutschland vielleicht einzigartiges Beispiel, weil hier die Universität eigenes unternehmerisches Risiko durch eine Beteiligung am Unternehmen selbst eingegangen ist”, erklärt Axel Leimer, Managing Director bei der AMSilk GmbH. Im Gespräch mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten erklärt er nicht nur Details der Unternehmung, sondern versucht auch zu ergründen, warum in Deutschland Universitäten nicht öfter Unternehmen gründen.
“AMSilk Technologieplattform ermöglicht es Seidenproteine und andere Biopolymere industriell herzustellen und diese Werkstoffe für die Erzeugung neuer Materialien zu verwenden”, wird eingangs erklärt, was es mit AMSilk überhaupt auf sich hat. Und auch Leimer stellt heraus, dass derzeit “(…) verstärkt nach neuen Materialien gesucht (werden), die nicht nur eine marginale Veränderung bzw. Verbesserung der Eigenschaften von bisherigen Stoffen aufzeigen, sondern vollkommen neue Eigenschaften besitzen.”
Warum daraus eine Ausgründung erfolgte, beschreibt er wie folgt: “Das ist Teil der Patentpolitik und somit der Hochschulstrategie der TU München, nach der Forschungsergebnisse an der Universität geschaffene Werte darstellen, die, zielstrebig auch einem industriellen Nutzen zugeführt werden sollen. So kann langfristig ein weitaus größerer Wert, auch für den Standort Deutschland, geschaffen werden.”
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