Griechenland: Schon in drei Wochen könnte das Land pleite sein

“Griechenland wird Geld bekommen – ohne zu sparen“, titeln derzeit die Deutschen Mittelstands Nachrichten. Drei Wochen, so wird vorgerechnet, werden die finanziellen Mittel noch reichen. Realistische Sparanstrengungen? Fehlanzeige! Dennoch werde Europa zahlen: “Aus Angst vor dem Ende mit Schrecken.” Schon in Kürze wären die nächsten acht Milliarden Euro des 110

wegwrh.jpgGriechenland wird Geld bekommen – ohne zu sparen“, titeln derzeit die Deutschen Mittelstands Nachrichten. Drei Wochen, so wird vorgerechnet, werden die finanziellen Mittel noch reichen. Realistische Sparanstrengungen? Fehlanzeige! Dennoch werde Europa zahlen: “Aus Angst vor dem Ende mit Schrecken.”

Schon in Kürze wären die nächsten acht Milliarden Euro des 110 Milliarden Euro schweren Griechenland-Rettungspakets fällig. Zwar hätten Mitglieder der EU sowie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gedroht, diese Zahlung zu verweigern, wenn die Regierung von Ministerpräsident Giorgos Papandreous Sozialisten die für das Paket vereinbarten Haushaltseinsparungen nicht umgehend realisiere. Doch Experten, so heißt es weiter, würden nicht glauben, dass die EU ihre Drohung wahrmachen wird: “Das wird nicht passieren”, erklärt Matthias Kullas vom Centrum für Europäische Politik in Freiburg im Gespräch mit den DMN. Man wolle den griechischen Bankrot aus Angst vor einer neuen Bankenkrise und Ansteckung der anderen Länder um jeden Preis verhindern. „Man droht genau mit dem Szenario, das man unbedingt vermeiden will“, so der Experte für europäische Wirtschafts- und Stabilitätspolitik: Das sei nicht besonders glaubwürdig.

Tatsächlich hätten die Griechen auf der anderen Seite keinen Grund, sich an die Vereinbarungen zu halten, bestätigt auch Kullas: „Die Griechen könnten Maßnahmen durchsetzten, wenn sie wollten. Aber dafür fehlt schlicht der Anreiz.“

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  1. Zum besseren Verständnis der Lage Griechenlands empfehle ich einen interessanten und tiefer lotenden Beitrag der NDS: http://www.nachdenkseiten.de/?p=10692
    In den Medien wird leider nicht die ganze Wahrheit dargestellt. Und was das Schlimme ist: es wird auf den Stammtisch gesetzt.
    Fakt ist – und das dürften auch alle Akteure wissen: Griechenland kann die ihm auferlegten Ziele garnicht erreichen.
    Es soll zum sich Totsparen gezwungen werden. Dass kann doch überhaupt nicht klappen! Die Wirtschaft bricht zusammen und den Bürgern fehlt das Geld zum Konsumieren, ja: regelrecht zum leben!