Die Lage in Griechenland scheint verfahren. Dringend braucht das Land acht Milliarden Euro und der Druck nimmt von zwei Seiten her zu: Das Volk rebelliert und auf der anderen Seite fordert Europa radikale Kürzungen. Jetzt ist guter Rat teuer: Im Gespräch mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten erklärt Wirtschaftsexperte Matthias Kullas vom Centrum für Europäische Politik, warum die Wiege der Demokratie mit einem Austritt aus dem Euro besser fahren würde als mit weiteren Geldern. Er ist überzeugt: “Nur mit der Drachme wird Griechenland wieder wettbewerbsfähig“.
“Die Bevölkerung wehrt sich, und in eineinhalb Jahren wird sie sich noch mehr wehren. Das heißt für die Regierung, es wird dann noch schwieriger, Maßnahmen durchzusetzen. Deswegen ist für mich klar: Es gibt keinen Ausweg, außer den Euro zu verlassen”, analysiert der Experte die Situation. Doch was passiert, wenn Griechenland seine Pleite und damit gleichzeitig seinen Austritt aus der Eurozone erklärt? “Die Banken müssten geschlossen werden um zu vermeiden, dass die Menschen ihr Geld abheben. Es müssten Kapitalverkehrskontrollen eingerichtet werden, um zu verhindern, dass die Menschen Geld außer Landes bringen, und dann müsste man innerhalb der ersten Tage eine neue Währung einführen.”
Bisher ist der Austritt aus der Euro-Zone im Reglement überhaupt nicht vorgesehen. Ein Wiedereintritt schon gar nicht. Doch auch der Experte weiß: “dass (sich) ökonomische Zwänge (…) nicht um Gesetze scheren.”
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Man sollte immer schauen, für wen diese “Wirtschaftsexperten” so arbeiten.
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