Während man in Europa gebannt auf die eigene Bankenkrise starrt, setzt sich diese Krise bruchlos auch in den USA fort. Nach der Bank of America und Morgan Stanley kommt jetzt auch Goldman Sachs ins trudeln. Man hat sich offensichtlich verzockt und jetzt drohen hohe Verluste.
Der weltweite Kurssturz im August dieses Jahres war wohl auch von deren Analysten nicht erwartet worden. Wer dann mit hohen Hebeln mit Derivaten möglichst mit naked short-selling oder synthetischen ETFs oder synthetischen Verbriefungen wie CDOs rechnet, der fährt statt der erhofften hohen Gewinne plötzlich hohe Verluste ein. Jetzt macht der Kasinokapitalismus gar keinen Spaß mehr. Die Boni wackeln und sollen trotz alledem einfach ausgezahlt werden. Government Sachs, wie es scherzhaft genannt wird, weil es tief mit der Politik und der jeweiligen US-Regierung verflochten ist, ist davon auch nicht verschont geblieben. Die Master of the Universe erleben eine Bruchlandung.
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