“In wiefern sind die Verhältnisse in der Psychiatrie von der Wirtschaftssituation abhängig und wenn, wie genau hat sich das bis heute ausgewirkt.”
Ich bezweifle, dass es wirklich relevant ist, wie nun die genauen Wirtschaftsumstände aussehen, aber ich stelle mal in den Raum und in Frage, welchen Auftrag diese Gesellschaft der Psychiatrie gibt, in welchem Ausmaß sie bereit ist, ihre schwächereren Mitmenschen zu schützen.
Die Pschyiatrie hat über lange Zeit es geschafft, über alle wirtschaftlichen Widrigkeiten, ihre Klientel”, sprich ein volles Haus und ihre Notwendigkeit zu erweisen.
Sie gehört seit langem abgeschafft.
Warum die Psychatrie Menschen festhielt gegen ihren Willen, die Begründungen änderten sich im Laufe der Zeit, nur seltsamerweise lief es immer daraufhin hinaus, dass diese Kliniken gut verdienten, immer ein volles Haus hatten und heute noch haben, so sehr, dass sie es sich leisten können, Schwerstkranke abzuweisen, die diese Kliniken eh nicht interessieren, weil zu arbeitsintensiv.
Aber wenn es nur um den Erhalt dieser Kliniken geht, dann frage ich mich, ob es der Gesellschaft überhaupt ums Geld geht.
Ich denke da eher, dass die Gesellschaft wünscht, dass da jemand ist, an den man alles, was man nicht mehr will, abschieben kann, ohne als böser Mensch dazustehen.
So ein Bedürfnis ist aber unabhängig von der wirtschaftlichen Situation.
Die Kliniken aber, deren eigentliches Bedürfnis nur darin besteht, ihre “Nützlichkeit” zu beweisen, um weiter Geld verdienen, sie gehören geschlossen.
Photo: Gerd Altmann, via pixelio.de
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