Innovation aus Russland

Die meisten Hersteller auf dem internationalen Automobilmarkt haben bereits gut vorgelegt, jetzt kommen auch eher unbekannte Hersteller mit dem Herausbringen von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben ins Spiel. Dass die Welt weniger Autos mit Benzinmotoren auf den Straßen braucht, ist mittlerweile überall bekannt. Mit anderen Worten, der CO2 Ausstoß muss drastisch

Die meisten Hersteller auf dem internationalen Automobilmarkt haben bereits gut vorgelegt, jetzt kommen auch eher unbekannte Hersteller mit dem Herausbringen von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben ins Spiel. Dass die Welt weniger Autos mit Benzinmotoren auf den Straßen braucht, ist mittlerweile überall bekannt. Mit anderen Worten, der CO2 Ausstoß muss drastisch eingeschränkt werden, wenn die wachsende Umweltverschmutzung nicht endgültig außer Kontrolle geraten soll.

Zum Glück hat die Autoindustrie das schon zum größten Teil beim Bau neuer Autos und der Forschung auf diesem Gebiet in Betracht gezogen. Man konzentriert sich vermehrt darauf, immer neue Konzepte und Alternativen zu finden. Allein der japanische Hersteller Honda hat seine Nase ganz weit vorne in der Produktion von Hybridfahrzeugen und brachte in den letzten Jahren so manches Modell auf den Markt, darunter den CR-Z, ein Hybrid in Sportwagenform, oder den Insight.

Man rechnet jedoch noch immer nicht damit, dass jedes Land bei dem neuen Trend mit macht. Auch von Russland hätte man einen schnellen Einstieg nicht unbedingt erwartet. Überraschenderweise hat jetzt jedoch eine russische Marke angekündigt, eine Reihe innovativer Autos auf den Markt zu bringen. Yo-Auto möchte die Hybrid Modelle ë-concept, ë-crossover und ë-fourgon heraus bringen und damit zeigen, dass auch der russische Automobilmarkt offen für eine Modernisierung ist.  Das ë mag verwirren, ist jedoch einfach ein kyrillischer Buchstabe, der wie “yo” ausgesprochen wird. Vorgestellt wurde das erste der drei Modelle auf der IAA in Frankfurt in diesem September.

2012 sollen die Modelle dann letztendlich auf den Markt kommen.

Die Fahrzeuge werden wahrscheinlich durch einen Elektromotor und ein Gas-Aggregat angetrieben und verfügen über Kunststoffkarosserien. Alternativ kann das Gas auch durch Benzin ersetzt werden. Dabei ist geplant, den Verbrauch nicht über 3,5 Liter schießen zu lassen, und das bei einer Höchstgeschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde. Die Wagen werden zwar über keine Batterien verfügen, dafür aber über Super Kondensatoren, welche kleiner und leichter sind und deshalb auch dadurch bestechen, dass sie schneller aufgeladen werden können. Der einzige Nachteil dabei ist ihre geringe Speicherkapazität, doch da keines der Modelle ein reines Elektrofahrzeug ist, dürfte das in diesem Fall keine Probleme bedeuten. Der Preis wird zwischen 8000 und 10.500 Euro liegen.

Kommentare

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  1. @Bastian Weber

    Mit anderen Worten, der CO2 Ausstoß muss drastisch eingeschränkt werden, wenn die wachsende Umweltverschmutzung nicht endgültig außer Kontrolle geraten soll.

    CO2 gehört nicht zu den Luftschadstoffen und wird u.a. von ZIMEN, dem Meßnetz Luftreinhaltung in RLP nicht erfaßt.
    Die Luftschadtstoffe NOx und SO2 wurden bereits seit Jahrzehnten gesenkt in Richtung marginal, Ozon ist fast kein Thema mehr.
    Mit der Verteufelung des CO2 als Umweltverschmutzung, zu der Sie atmender Weise beitragen würden erweisen Sie der Umwelt einen Bärendienst.
    Entziehen Sie mal den Pflanzen CO2 – dann etziehen Sie uns den Sauerstoff.