Schlechte wirtschaftliche Lage von Betrügerin aus Viersen ausgenutzt

Sie hatte eine ganz fiese Masche: Eine Frau aus Viersen (36 Jahre) hatte um Heinsberg herum die schlechte wirtschaftliche Lage von Personen ausgenutzt. Dabei hatte Sie vorab im Internet Auskunft zur wirtschaftlichen Lage von Personen zu Rate gezogen, um dann mächtig abzukassieren. Konkret hatte sie Kreditanfragen genutzt, um zu erfahren,

Sie hatte eine ganz fiese Masche: Eine Frau aus Viersen (36 Jahre) hatte um Heinsberg herum die schlechte wirtschaftliche Lage von Personen ausgenutzt. Dabei hatte Sie vorab im Internet Auskunft zur wirtschaftlichen Lage von Personen zu Rate gezogen, um dann mächtig abzukassieren. Konkret hatte sie Kreditanfragen genutzt, um zu erfahren, ob eine Person einen Kredit erhalten kann. Sollte dies nicht möglich sein, begab sie sich auf den Weg zu der Person.

Bei einem Besuch versuchte sie dann zu erfahren, wann genau Geldeingänge bei dem Opfer stattfinden. Sie legte dem Opfer dann Schreiben vor mit denen sie den Anschein erweckte nach einem Kreditgeber zu suchen, um das Opfer aus der Schuldenfalle zu holen. Hierfür sollte sie bereits ein Honorar in einer nicht kleinen Summe erhalten, ohne dass es Besserung beim Opfer geben sollte bzw. dies wurde nicht festgemacht. Die Unterschriften mussten dann schnell gemacht werden – der Frau aus Viersen blieb keine Zeit.

Was dann folgte war für das Opfer nicht so schön: Kreditversicherungen und Beiträge zu Verbraucherschutzorganisationen wurden abgebucht. Davon war aber nie die Rede beim “Kundengespräch”. Auch wurden dem Opfer keine Kopien ausgehändigt, so dass dieser nicht widerrufen hätte können. Es laufen bereits Ermittlungen gegen die Frau aus Viersen. Es wird sogar angenommen, dass weitere Personen betroffen sind.

Hier sieht man mal wieder, dass man gerade bei Krediten und bestimmten Vertretern, die einen Hausbesuch machen, extrem aufpassen muss. Mit Hilfe solcher Kreditanfragen konnte die Vierserin bereits an sensible Daten kommen.

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