Umweltschutz

Sylt setzt sich für Elektroautos ein

Dass die Umwelt unter unseren täglich ausgestoßenen Abgasen zu leiden hat, ist kein Geheimnis. Auch dass sie möglicherweise nicht mehr zu retten ist, wenn wir weiter so gedankenlos Auto fahren, sollte jedem bewusst sein. Doch die Mentalität der meisten ändert sich dadurch nicht wirklich. Auch für kurze Strecken, die eigentlich auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt werden könnten, wird das Auto in den meisten Fällen aus der Garage geholt. Man könnte meinen, dass die Leute einfach zu faul geworden sind, um sich noch ohne ihr Auto vorwärts zu bewegen.

Nur die wenigsten ziehen ernsthafte Konsequenzen, benutzen bewusst die öffentlichen Verkehrsmittel, gründen Fahrgemeinschaften oder aber wenden sich alternativen Antrieben zu und verabschieden sich damit von dem altbekannten Konzept des reinen Benzinmotors.

Hybridfahrzeuge zum Beispiel sind schon seit einigen Jahren auch hierzulande recht beliebt. Die Honda Hybrid Wagen sind sehr gefragt, darunter der CR-Z oder der Jazz Hybrid. Das reine Elektroauto konnte sich leider bisher nicht durchsetzen. Die langen Ladezeiten und kurzen Reichweiten schrecken die meisten Fahrer ab. Ein solches Fahrzeug würde sich nur dann lohnen, wenn man im Stadtverkehr kurze Strecken zu fahren hat.

Doch besonders diejenigen unter den Deutschen, die sich etwas mehr leisten können, setzen zumeist auf große, umweltunfreundliche Schlitten.

Die großen Benzinschleudern sind eine Art Statussymbol und das, obwohl ihre Fahrer genug Geld hätten, um die etwas teureren Hybridfahrzeuge zu fahren.

Auf Sylt, wo es Luxusautos wie Sand am Meer gibt, stellen sich eine Reihe von Einheimischen jetzt gegen diesen Trend und fordern, nur noch Elektroautos auf der Insel zu erlauben.

Die wenigen Dauerbewohner der Insel haben schon lange genug von den Benzinschleudern der Reichen, die diese benutzen, um auch nur die kleinsten Besorgungen zu erledigen. Jetzt soll alles anders werden. Immerhin ist besonders Sylt vom Klimawandel betroffen. Es ist wahrscheinlich, dass es die Insel irgendwann nicht mehr geben wird, da die Sturmfluten sie langsam auffressen. Da wäre es eine logische Maßnahme, vor Ort mit dem Umweltschutz zu beginnen und die Fahrer der Abgasmonster in ihre Schranken zu verweisen. Da es auf Sylt keine sonderlich weiten Wege gibt, wäre die Benutzung von Elektrofahrzeugen mit geringer Reichweite kein Problem.

Kommentare

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  1. Sylt setzt sich für Elektroautos ein
    Zitat:
    Dass die Umwelt unter unseren täglich ausgestoßenen Abgasen zu leiden hat, ist kein Geheimnis. Auch dass sie möglicherweise nicht mehr zu retten ist, wenn wir weiter so gedankenlos Auto fahren, sollte jedem bewusst sein. ——
    ——
    Das ist vielen längst bewusst.
    Aber , nur der priv. Autofahrer wird das alleine nicht lösen , auch wenn er zweifelsohne viel zu viel unsinnig fährt.
    Zurück zur “regionalen Selbstversorgung ” mit Lebensmittel-Gemüsse-Obst ,Fleisch u.s.w., damit haben wir die größten Luftverperpester- die LKW schon mal zu 50 % von der Straße weg.
    Solange wir das nicht kapieren und wir Waren sinnlos von A nach B kutschieren und wieder zurück, solange klingt jeder andere Appell wie ein Witz.
    Entweder es muß reduziert werden- dann fangen wir damit an- oder das Ganze ist eine Schaumschlägerei.
    Soll doch jeder erst mal seine eigenen Waren kaufen und verbrauchen.
    Austausch nur ,was man selbst nicht hat.Das bringt Verkehrsreduzierung in großem Ausmaß. Warum tut man das nicht? Man jammert lieber.
    Man weiß um die Klimalüge,deshalb tut man da nichts.