Der deutsche Wald ist nicht in Bestform. (Foto: Flickr)
Die ursprünglichen Mischwälder, in denen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wachstum und Humusbildung besteht werden immer seltener. An ihrer Stelle treten schnell wachsende Wirtschaftswälder aus Monokulturen, um den steigenden Bedarf an Energieholz zu decken. Das laugt nicht nur die Böden aus, auch der Lebensraum vieler Wildtiere und die Artenvielfalt ist durch die Monokulturen bedroht. Monokulturen aus schnell wachsenden, immergrünen Nadelbäumen geben zudem Methylchlorid (Chlormethan) ab, ein Treibhausgas, welches auch noch die Ozonschicht schädigt.
Des Försters Leid ist des Energieerzeugers Freund. Denn pro eingespeister Kilowattstunde Strom aus Energieholz zahlt die Bundesregierung eine satte EEG-Vergütung/ Subvention. Deshalb setzten jetzt auch die großen Energiekonzerne wie E.ON und Vattenfall auf Energieholz.
Der Förster und Autor Peter Wohlleben sieht die deutschen Wälder deshalb bedroht. Er warnt: “Die klassische Forstwirtschaft schützt unsere Wälder nicht, sondern beutet sie aus.” … “Panzerketten und Motorsägen, Schrotgewehre und Feuerspritzen: Es ist abenteuerlich, mit welchen Mitteln Naturschützer vermeintliche Ursprünglichkeit bewahren möchten.” … Bioenergie, die sanfte Rettung aus dem Klimawandel: “Das habe ich auch so gesehen, bis ich mich mit dem Thema intensiver auseinandersetzte. Und feststellen musste, dass der eingeschlagene Weg möglicherweise genau die Probleme erzeugt, die er beseitigen soll.”
Quellen
ZDF Mittagsmagazin vom 27.06.2011
Unser Wald wird nicht verheizt; er wird VERSCHERBELT!!!
http://www.waldportal.org/heimische/news.heimische2007/news.heim.200706143/index.html
Seit Jahren.
Es wurde unmittelbar vor den letzten Wahlen das PPP- Beschleunigungsgesetz übereinstimmend verabschiedet.
PPP= Public- Private- Partnership
Eben Ausverkauf des Landes von Leuten, denen das Land gar nicht gehört.
Auf die Pelle rücken…?