Das Problem, niemand möchte Elektroautos haben, denn die Reichweite und der Komfort sind sehr begrenzt und die Preise exorbitant hoch.
Elektroautos, die mit Ökostrom betankt werden, könnten nicht nur die Klimabilanz verbessern, sondern auch als Energiespeicher dienen (Stichwort: “Smart Grid Vehicle Strategie”). Das ist zumindest die Hoffnung der Klimaschützer. Das Problem, niemand möchte Elektroautos haben, denn die Reichweite und der Komfort sind sehr begrenzt und die Preise exorbitant hoch. Sprich, ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis ist gegeben.
Das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche berichten gerade über erhebliche Absatzschwierigkeiten bei Elektroautos.
In den ersten elf Monaten des Jahres 2011 wurden gerade mal 1.808 Elektroautos neu zugelassen. Der Großteil davon gewerblich. Nur 101 Elektroautos wurden in den elf Monaten von Privatkunden gekauft. Das entspricht einen Anteil von gerade mal fünf Prozent. Bis zum Ende des Jahres wird mit 120 Käufen von Privatpersonen gerechnet. Das liegt sogar unter den Verkäufen der Jahre 1996, 1997 oder 1998. Im Jahr 1996 wurden mit 264 Fahrzeugen mehr als doppelt soviel wie in diesem Jahr an Privatpersonen verkauft.
Im November 2008 hatten die vier Bundesministerien für Umwelt, Verkehr, Wirtschaft, Forschung noch erklärt, dass Deutschland „Leitmarkt für Elektromobilität“ werden solle. „Elektrofahrzeugen gehört die Zukunft“ hieß es. Bis 2020 sollten eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen rollen. Das waren die Visionen. Die hochgesteckten Ziele scheinen nun an den Wünschen der Verbraucher zu scheitern. Denen geht der Komfort vor Klimaschutz.
Quellen
Elektroauto-Absatz weit hinter Erwartungen
Käufer bestreiken Elektroautos
CO2-Emissionen nach Quellkategorien
Elektrofahrzeuge als Regelenergiekraftwerke
Photo: electric vehicle fan, via flickr
Dafür fährt der Ideologist Rahmstorf quasi-klimaschonend sein Elektrofahrrad, statt seine Energie, von der er offensichtlich zuviel hat, voll der Pedale zu übergeben. Was für ein Weichei und Dummbabbler vor dem Herren.
Offensichtlich hat er nichts, rein gar nichts verstanden.
Nun — ist auch nichts Neues.
@ Michael Krüger
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht schlecht. Dem vergleichsweise teuren Anschaffungspreis stehen sehr niedrige Verbrauchskosten gegenüber. Bezogen auf den Abschreibungszeitraum sind Elektroautos eher billiger als PKW’s mit Verbrennungsmotoren. Wären sie zu teuer, so würden sie gerade in Schwellenländern nicht so einen Boom erleben. Auch die Anschaffungspreise sind nicht “exorbitant”. Elektrofahrzeuge mit über 100 km/ h Geschwindigkeit und über 140 Kilometern Reichweite gibt es ab 15.000 Euro. Was ist daran exorbitant? Der komfortable Nissan Leaf z.B. kostet ca. € 35.000, bei minimalen Stromverbrauchskosten, Steuerfreiheit und minimalen Versicherungsbeiträgen. Rechnet man jetzt hierzu noch die vermiedenen externen Kosten mit dazu, wird er noch günstiger. Leider werden diese externen Kosten bei Antrieben mit fossilen Brennstoffen wie auch in der Energiewirtschaft sozialisiert.
Das Problem ist fehlende Information, ein fehlendes Tankstellennetz, fehlende Werbung und ein verkrustetes Mobilitätsbewusstsein vieler Menschen. Hinzu kommt ein typisch Deutsches Statusempfinden gegenüber dem Automobil. Hier brauchen wir einen Bewusstseinswandel. Autos sind nicht mehr als Hilfsmittel, um von A nach B zu kommen! Dieser Bewusstseinswandel wird im Gleichklang mit zunehmend steigenden Benzinpreisen kommen. Da bin ich mir sicher. Leider zeigt sich aber auch hier, dass sich viele Menschen erst dann bewegen, wenn die Gewohnheiten zunehmend weh tun. Die Gewohnheit der rollenden PS-starken Wohnzimmer wird zunehmend weh tun! Elektroautos werden kommen. Wer jetzt schon ein E-Auto fährt profitiert von der Dummheit Anderer, denn so lange E-Autos erst einen geringen Anteil am Verkehr ausmachen, so lange gibt es den Strom dafür nahezu steuerfrei…
Hätte man die Abwrackprämie an den Kauf eines E-Autos gebunden, so wären wir heute schon weiter!
@Thorsten
Was ist an der staatlich verordneten Mobilität in Sachen Arbeitsweg verkrustet ?
Nie waren wir gezwungener Maßen flexibler.
Schau Dir mal die gesetzlichen Regelungen an, bevor Du wie ein Blinder über die Farbe über “verkrustetes Mobilitätsbewußtsein” schwadronierst.
Flexibilität ist ein Vor-, kein Nachteil, ein Produktivitätsvorteil, und damit kostensenkend.
Gut, wirtschaftliche Zusammenhänge und grüne Denke,das ist wie barfuß gegen Hochgebirgskletterschuhe, lernt ihr nie, kennt ihr nicht mal.
@ Krishna Gans
Aber es sind doch gerade die Elektroautos, die sich IDEAL zum Berufspendeln eignen!
Mit “verkrustetem Mobilitätsbewusstsein” meine ich, dass jeder jederzeit mit eigenem PKW überall hinfahren können muss, dies dazu mit viel PS und wohnzimmermäßiger Ausstattung! Das Auto ist häufig ein Kult- und Statussymbol, über das man sein Selbstwertgefühl definiert.
@Thorsten
Du vielleicht, ich nicht. Bei mir gibt es grundsätzlich nur gebrauchte, billig in der Anschaffung und, da es nur Volvos sind, auch “kilometertauglich”
Mein derzeitiger nähert sich den 250k km, Reparaturen marginal, das teurste im lfd. Jahr war ein neuer Satz Winterreifen und eine Felge, die mir jemand zu zerdeppern geholfen hat.
Bei täglich über 80 km Fahrstrecke eignet sich für mich ein Golf-Caddy eher weniger, denn ich will nicht je 1 Stunde morgens und abends unterwegs sein, sondern nur insgesamt 1 Std., zumal an den Wochenenden gerne 4 Erwachsene mit z.T langen Beinen darin Platz finden wollen und auch mal schwungvoll einen Berg hochfahren wollen und auch Gepäck zu transportieren ist.
Mit wessen denn sonst ? Flexibilität ist eben alles.
Ich kann spontan mal eben am Wochenende ins Auto steigen und über die A3 nach Bayern urlauben, eine freie Tanke liegt direkt am Weg zur Autobahn, schnell getankt, mit der Füllung komme ich locker hin und zurück und kann vor Ort noch rumgurken, einfach so, ungeplant und ohne Fahrplan.
@ Krishna Gans
Das gönne ich Ihnen von Herzen. Nur sollten Sie sich auch der negativen Auswirkungen dieses als selbstverständlich eingeforderten Mobilitätsverhaltens bewusst sein: Jährlich über 45000 Verkehrstote in Europa, über 400000 Verletzte, dazu erine gigantische Flächenversiegelung, Landschaftszerschneidung, CO2-Ausstoß, Umwelt- und Gesundheitsschäden (Lärm, Abgase, etc.), u.v.m. Allein in Deutschland verursacht die individuelle Mobilität externe Kosten von 80 Mrd Euro, die NICHT über Einnahmen aus Steuern und Abgaben abgedeckt sind.
Wenn man also eine ungebremste Mobilität für sich in Anspruch nimmt und diese feiert, dann sollte man auch bereit sein, die Risiken und Folgekosten für diese Mobilität vollständig selbst zu tragen. Da Sie dazu offenbar nicht bereit sind, sehe ich diese Ihre eingeforderte Mobilitätsfreiheit skeptisch und mit Feragezeichen..!
@ Thorsten
Was sollen diese Elektromobile bringen, solange es keine geeigneten Akkus gibt? Allein das Batteriegewicht, das die Dinger mit sich rumschleppen, übersteigt das Gesamtgewicht meines 1972er Roadsters, der mit seiner Uraltmaschine nicht einmal sechs Liter auf hundert Kilometer braucht. Auch ohne technische Neuerungen oder Hybrid-Antriebe ist seit zwanzig Jahren ein Drei-Liter-Auto machbar, das sehr viel weniger kostet als der Elektroschrott. Finden Sie nicht, dass da etwas ganz entschieden schiefläuft?
Und. ehrlich gesagt, es ist mir immer ein Genuss, mit meinem kleinen Roadster mit Abarth-Auspuff durch die Schluchten der Großstadt zu röhren. Und ich denke, ich habe in der Zeit, seit ich ihn fahre, wesentlich mehr Sprit (CO2) gespart, als alle, die sich immer die neueste Generation der “spritsparenden” Autos zugelegt haben.
Vermutlich wäre auch ein System des öffentlichen Nahverkehrs mit Linientaxis energiesparender und effizienter und billiger als alles, was bei uns auf Schienen läuft. Müsste man mal durchrechnen. Aber bei Linientaxis und Fernlinienbussen ist ja das deutsche Gesetz vor.
@Thorsten
Ist doch immer das Selbe mit Dir:
1. Wer wie Du draußen auf dem Land wohnt darf sich über Straßenbau / Versiegelung nicht beschweren.
2. Wer wie Du 2 Autos fährt, selbst wenn eins davon ein Golf-Caddy ist, darf sich über Straßenbau / Versiegelung nicht beschweren.
3. Wer sich wie Du zu einer Mobilitätsnotendigkeit entscheidet (1.-2.)
darf sich über andere Autofahrer nicht beschweren, die einen ähnlichen Anspruch erheben und darf am allerwenigsten den mahnenden Finger erheben, im Gegenteil, der sollte verschämt schweigen.
Naja, jeder auch von Dir gefahrene Kilometer ist einer zuviel, oder ? Und erhöht das Risiko ?
Nebenbei, ich fahre jetzt über 30 Jahre aktiv wie passiv unfallfrei, da kommst Du mir mit Verkehrstoten ?
Wie sich Deine Umweltbilanz darstellt hast Du ja hier bereits überzeugend dargestellt.
Du solltest zu diesen Themen besser schweigen, denn Du vergaloppierst Dich total.
Sekt schlürfen und Wasser predigen, Deine Devise, wie die der Klimaapostel, zu denen man Dich ja auch zählen muß und wie die Pfaffen der Kirche, unehrlicher geht nicht.
@ Krishna Gans
zu 1: ich habe auch hier auf dem Land immer für Straßenrückbau, Entsiegelung und sehr zurückhaltenden Straßenausbau plädiert!
zu 2: wer mit 3 Kindern auf dem Land (=5 Personen) ein normales Auto und ein E-Auto (mit Strom aus Erneuerbaren Energien betankt) für Fahrten zur Arbeit, Einkaufen und Kindertaxi hat, wer das normale Auto weitgehend stehen lässt, dem kann wohl nur schlecht ein Vorwurf gemacht werden… Sie sind eine Person und haben ein Auto, Herr Gans! Sie haben auf die Personenzahl bezogen also VIEL mehr Auto als wir!
zu 3: ich habe mich für einen sparsamen Einsatz von Mobilität entschieden, in dem ich die Fahrten weitgend mit ÖPNV und E-Auto tätige! Was wollen Sie mir da vorhalten? Sie prahlen mit Ihren Spitztouren nach München und sonstwohin…!
Richtig, deshalb fahre ich ja möglichst wenig, möglichst defensiv und möglichst sparsam. Ich mache nicht wie Sie Spritztouren, habe keinen SUV wie Herr Eng, habe keine 150 PS und heize auch nicht mit 200 km/h über die Autobahn…!
Im Gegensatz zu Ihnen plädiere ich für höhere Mineralölsteuern und eine gerechtere Kostenbeleigung der Autofahrer!
Hä, der Link ist von Herrn Eng, der damit prahlt, mit seinem SUV mit 200 sachen über die Autobahn zu brettern. Ich habe da keine Umweltbilanz dargelegt!
Wo schlürfe ich Sekt?
@ Robin
Es gibt längst geeignete Akkus!
Nun ja, mein Reva i wiegt incl. Lithium Power Batterie 500 Kilogramm. Er hat eine Reichweite von ca. 120 Kilometer und fährt ca. 85 km/h. Damit ist er für fast alle Mobilitätsansprüche (ausser Fernfahrten) geeignet.
Einen Verbrauch von 6 Litern finde ich schon recht happig! Mein Reva i fährt mit Strom aus Erneuerbaren Energien, also nahezu CO2-neutral!
@ Thorsten
“Nun ja, mein Reva i wiegt incl. Lithium Power Batterie 500 Kilogramm. Er hat eine Reichweite von ca. 120 Kilometer und fährt ca. 85 km/h. Damit ist er für fast alle Mobilitätsansprüche (ausser Fernfahrten) geeignet.”
Im Focus Test zum Reva hieß es: “Der bei der Stromproduktion anfallende CO2-Ausstoß beträgt bei einer Laufleistung von 5000 Kilometern pro Jahr umgerechnet rund 310 Kilogramm oder 62 Gramm pro Kilometer”
Das entspricht einem 3-Liter-Auto, also beispielsweise dem seriennahen Greenpeace-Renault-Twingo von vor knapp 20 Jahren. Und das war ein vollwertiges Auto, auch für Fernfahrten geeignet und dazu noch erheblich billiger als der Reva.
Nicht gerade ein Fortschritt, würde ich sagen.
Und der Name lautet “Ronin”, nicht “Robin”
@ Ronin
Das ist richtig! Der Focus hat es aber auf Grundlage des deutschen Strommixes errechnet, also nur ein Anteil von ca. 20 % Strom aus Erneuerbaren Energien. Ich selbst beziehe aber meinen Strom zu fast 100 % aus Erneuerbaren Energien! Dann sieht die Sache ganz anders aus. Elektromobilität macht in der Tat nur dann Sinn, wenn diese auf Grundlage EE basiert!
@ Thorsten
“Im Gegensatz zu Ihnen (@ Gans) plädiere ich für höhere Mineralölsteuern und eine gerechtere Kostenbeleigung der Autofahrer!”
Sehe ich genauso. Und eine streckenabhängige Autobahn-Maut einführen. Aber dafür die Kfz-Steuer ersatzlos streichen.
@ Ronin
100 % dakor. Höhere Mineralölsteuern machen aber auch eine streckenabhängige Autobahnmaut überfällig. Der Verwaltungsaufwand wäre zudem recht groß.
Aber ich bin für alles offen, so lange es keine “Kilometerflatrate” gibt!
@Thorsten
Falsch, wir sind 4.
Falsch, dazu habe ich mich entgegen dieser Deiner Lüge nicht geäußert.
Falsch, ich mache sie nicht, möchte mich aber von Deinesgleichen aber auch nicht dran hindern lassen.
Wer sich in der Form den Luxus leistet, auf dem Land zu wohnen, 2 Autos zu haben aber diese kaum zu fahren ( also abschaffen die Dinger) der schlürft nicht, nein, der säuft Sekt.
@ Krishna Gans
Sie haben immer nur von sich gesprochen. Sie wohnen nicht auf dem Land, Ihre Kinder sind schon groß!
Sie äussern NIE ein klare Position, Her Gans. Ich kann und muss nur darauf schließen.
Wenn Sie auch für eine Anhebung der Mineralölsteuer sind, dann sollten Sie das auch offen sagen! Ich hatte bisher einen völlig anderen Eindruck, weil Sie externe Kosten nie anerkennen wollten und sich eine höhere Mineralölsteuer nur mit externen Kosten begründen lässt.
Sie haben bei Science-Skeptical geschrieben, dass Sie Spritztouren nach München machen….
Unsinn, auf dem Land leben ist kein Luxus. Wir sind 5 Personen, ich brauche den E-Wagen (den Sie als unzumutbar betrachten und lächerlich reden!) für die Arbeit und für möglichst viele Familienfahrten. Der andere PKW bleibt möglichst viel stehen, aber wir können mit 5 Personen nicht ganz darauf verzichten, weil in den E-Wagen nicht 5 Personen passen und der E-Wagen für weitere Strecken nicht geeignet ist. Ein Auto haben ist nicht schlimm! Auto fahren (!) belastet die Umwelt! Und keines unserer PKW ist ein Luxusauto!
@Thorsten
“Unsinn, auf dem Land leben ist kein Luxus”
Ich wohne auf dem Land und ich empfinde es als Luxus, mein eigenes Haus zu besitzen, meinen eigenen Garten zu haben. Was ist denn auf dem Land nicht Luxus? Wieso ziehst Du dann nicht in die Stadt, dann hättest Du all deine Sorgen auf einmal weg.
“Der andere PKW bleibt möglichst viel stehen, aber wir können mit 5 Personen nicht ganz darauf verzichten”
Hört sich wenig an, aber ich finde, 10.000 km im Jahr mit dem normalen PKW überzeugt nicht wirklich!
Ein Auto haben ist nicht schlimm! Auto fahren (!) belastet die Umwelt! Und keines unserer PKW ist ein Luxusauto!
Ist denn nun ein Lusxusauto, was nicht gefahren wird, schlimm?
Nehmen wir an, meine Luxuskarre (6,5 l/100 km) wird 5000 km im Jahr gefahren, deine Kiste 10.000 km/a. Ist nun der Luxus schlimm oder die km?
Woran machst Du Luxus fest, wenn ein Eigenheim auf dem Land kein Luxus ist?
@ Thorsten
Ich gebe Ihnen recht, dass eine entsprechende Mineralölsteuer eine Autobahn maut überflüssig macht.
“Das ist richtig! Der Focus hat es aber auf Grundlage des deutschen Strommixes errechnet [CO2-Emission des Reva], also nur ein Anteil von ca. 20 % Strom aus Erneuerbaren Energien. Ich selbst beziehe aber meinen Strom zu fast 100 % aus Erneuerbaren Energien!”
Und wenn alle Deutschen ab sofort auf 100% erneuerbare Energien umstellen? Wo kommt der Strom dann her? Bis er zu 100% aus EE kommt (falls das je der Fall sein sollte), muss sich jedes Elektromobil den durchschnittlichen Strommix anrechnen lassen, und dazu zähle ich dann auch einen Anteil Atomkraft.
Nein, das ist eine verfehlte Technologie zur Unzeit.
@Thorsten
die Größe der Kinder spielt keine Rolle. Es ändert sich erst, wenn unsere 2 ausgezogen sind – das sind sie nicht, also sind und bleiben wir 4.
Die Spritztour nach München belegst Du mir bitte mal genauer. Das Wort “München” fällt dort 2 x, “Spritztour” gibt es dort nicht
Es sei denn, Du meinst von hier diesen Satz:
Das ist weder München, noch heißt das, daß ich das mache, sondern machen kann / könnte.
@ Thorsten
“Unsinn, auf dem Land leben ist kein Luxus.”
Natürlich ist auf dem Land zu leben kein Luxus. Allein die Möglichkeit auf dem Land zu (über)leben verhindert unsägliche, unbewohnbare Moloche wie etwa Mexico City.
Dafür brauchen wir aber langfristig einen funktionierenden, flexiblen (!) Nahverkehr, und der ist auf der Schiene nicht machbar/ökonomisch.
Leider haben die Grünen während ihrer Regierungszeit versäumt, hier sinnvolle, pragmatische Lösungen zu forcieren, die nicht von ideologischen Stereotypen geprägt waren.
@Krishna
Lass dem Thorsten doch seine “Spritztouren”.
Bei 10.000 km im Jahr mit seinem Zweitwagen (also den Verbrenner) scheinen auch ein paar unnötige Spritztouren dabei zu sein. Als zweite Möglichkeit seh ich nur noch, dass seine Familie nicht so will, wie er es gerne haben wollte
Zitate von Thorsten:
Fazit: Thorsten müsste demnach 490.000 km pro Jahr mit seinem E-Mobil (Reva i) fahren. Unglaublich!
Fazit: Mit seiner Solaranlage zur Warmwasserbereitung/ Heizung spart Thorsten das ein, was andere Haushalte im Jahr für Warmwasserbereitung und Heizung benötigen. Er ist also ein Energieverschwender!
Fazit: Thorsten fährt die Höchstgeschwindigkeit und mehr seiner Fahrzeuge aus.
Thorsten ist ein Umweldschw… und Krügi ein ‘zitatenklaer’ …
‘zitatenklauer’
@ Michael Krüger
Ihr Kommentar in der Klimalounge blieb nicht lange unbeantwortet…:
http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2011-12-08/globale-temperatur-reloaded#comment-35416
Und wenn Sie mich zitieren, dann sollten Sie meine Zitate nicht aus dem Zusammenhang reissen und so deren Aussage entstellen:
Leider haben Sie verschwiegen, dass ich in Anschluss an meine von Ihnen zitierte Äusserung klar gemacht habe, dass ich die mögliche Höchstgeschwindigkeit meines PKW nur EINMAL ausgetestet habe und ich ansonsten kaum schneller als 100 km/h fahre, ich für ein Tempolimit eintrete, für höhere Mineralölsteuern eintrete (was v.a. Schnellfahrer belasten würde!) und Raserei ablehne. Und was daran auszusetzen ist, dass ich mit dem E-Mobil Reva 90 km/h fahre, das müssen Sie den Lesern und mir mal erklären! Ich warte!
Dann zeigen Sie mir mal einen 5-Personen-Haushalt, der mit jährlich 400-600 Euro Heiz- und Warmwasserkosten auskommt. Ich warte!
Wo habe ich das gesagt?
Die 98% der Abdeckung der Mobilitätswünsche durch ein E-Mobil bezog sich auf den Durchschnittsbürger! Dieser hat nach meiner Kenntnis keine 3 Kinder und wohnt auch nicht auf dem Land! Ich für meinen Teil könnte meinen Mobilitätsbedarf vollständig mit einem E-Mobil und ÖPNV abdecken! Als wir noch ein Kind hatten und in Göttingen wohnten hatten wir über Jahre gar kein Auto (und haben auch keines vermisst!)!
Herr Krüger: Können Sie ausser Zitatenfledderei und persönlichen Diffamierungsversuchen auch mal Sachbeiträge liefern? In der Klimalounge wartet man zum Beispiel auf eine sachliche Einlassung zu dem von Ihnen zu dem wortlos hingeworfenen Link…(s.o.) ! Kommt da noch was? Ich dachte Sie seien ein Klimafachmann…! Da sollte doch mehr drin sein als ein wortloser Link …
Oder sollte ich mich in Ihnen getäuscht haben?
@ Martin Frank
Die 10.000 Kilometer gehen für eine Urlaubsreise drauf, für Einkaufsfahrten, für Bring- und Holfahrten der Kinder in der Zeit, wenn ich mit meinem E-Mobil unterwegs bin und für Besuchsfahrten der Verwandtschaft am Wochenende mit allen 5 Personen (passen leider nicht in einen Reva i). Wenn Sie ETWAS Ahnung vom Leben einer fünfköpfigen Familie auf dem Land haben, dann wüssten Sie, das 10.000 Kilometer SEHR wenig sind. Mit “Spritzfahrten” hat das wenig zu tun! Wenn eben möglich werden alle Fahrten mit dem Reva i getätigt!